Trefferliste (Band IV. )

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Band I.
Band II.
Band III.
[1] Ohne Ort, Ohne Jahr und Tag (um 1241).
Band IV., Nr. 955, Seite 1
Pfalzgraf Rudolf von Tübingen ermahnt die Witwe des verstorbenen Vogtes Markwart von Altensteig, die dem Kloster Bebenhausen auf den Todesfall ihres Mannes zugesicherten Güter in Bönnigheim versprochener Massen herauszugeben.

[2] Ohne Ortsangabe, 1241.
Band IV., Nr. 956, Seite 2
Abt Diemo und sein Konvent in Hirsau überlassen den Brüdern in Bebenhausen Güter in Ittingshausen für 66 Pfund Heller mit vollem Eigentumsrechte.

[3] Schwäbisch Hall, 1241.
Band IV., Nr. 957, Seite 3
Abt Heinrich von Comburg verleiht die früher von dem Schultheißen Heinrich von Hall und dessen Bruder Hermann zu Lehen getragene Vogtei in Wackershofen deren Neffen Hermann und Dieterich mit dem Rechte, eine genannte jährliche Haber- und Hühnergilte auf Martini jährlich daraus zu beziehen.

[4] Esslingen, 1241.
Band IV., Nr. 958, Seite 4
Graf Hartmann von Dillingen überlässt den Frauen von Heiligkreuztal auf deren Bitten das Eigentum an einem von Ramung von Schwarzach ihnen verkauften und ihm aufgelassenen Gute in Andelfingen.

[5] Mühlheim, 1241.
Band IV., Nr. 959, Seite 5
Die Grafen Friedrich von Zollern, Vater und Sohn, gestatten dem Kloster Salem den dienst- und abgabenfreien Besitz eines Hauses und einer Hofstätte in Mühlheim, jedoch gegen Verzicht auf weitere Erwerbungen allda.

[6] Pfullendorf, Ohne Zeitangabe (um 1241).
Band IV., Nr. 960, Seite 5-6
Urkunde darüber, dass Ritter Konrads von Schmaleneck Tochter Engelburg das von ihrem Vater, dessen Gattin Irmingard, und dessen Söhnen und Töchtern dem Kloster Weißenau hingegebene Eigentumsrecht an Torkenweiler gleichfalls den Brüdern dieses Klosters überträgt.

[7] Winterstetten, Burgkapelle, 1241.
Band IV., Nr. 961, Seite 6-8
Konrad von Schmalegg versetzt Teuringen nebst dem Patronatrechte an der Kirche daselbst dem Kloster Weißenau zur Sicherheit für den von ihm, seiner Gemahlin Irmingard und seinen genannten vier Söhnen und vier Töchtern verkauften Ort Torkenweiler.

[8] Ohne Ortsangabe, 1241.
Band IV., Nr. 962, Seite 8-9
Bischof Heinrich von Konstanz bestätigt die von Konrad Ritter von Schmaleneck zur Sicherheit für das von demselben an das Kloster Weißenau verkaufte Torkenweiler geschehene Versetzung von Teuringen und dem Patronatrechte daselbst an das Kloster.

[9] Achalm, 1241.
Band IV., Nr. 963, Seite 9-10
Schwigger von Gundelfingen tut kund, dass er von dem edlen Manne, dem Truchsess Berthold von Urach, für die demselben zu Lehen gegebene und von diesem dem Kloster Weißenau verkaufte Mühle in Marbach mehr als hundert von dem Pfalzgrafen zu Lehen rührende Leute als Ersatz erhalten und sofort das Eigentum an jener Mühle dem genannten Kloster überlassen habe.

[10] Baindt, 1241. Januar 3.
Band IV., Nr. 964, Seite 10-11
Bischof Heinrich von Konstanz tut kund, dass Schenk Konrad von Winterstetten die Pfarrkirche zu Baindt für den zu ihrem Witum gehörigen Grund und Boden, welchen er für die Erbauung des dortigen Zisterzienserinnenklosters bestimmt, gemäß einem bischöflichen Ausspruche durch die Hälfte eines Gutes zu Altdorf entschädigt habe.

[11] Württemberg, 1241. Februar 2.
Band IV., Nr. 965, Seite 11-12
Die Grafen Ulrich und Eberhard von Württemberg eignen dem Kloster Heiligkreuztal einen von Ritter H. von Weiler demselben verkauften, ihnen lehenbaren Hof in Enslingen.

[12] Helfenstein und Salem, 1241. Februar 2–7.
Band IV., Nr. 966, Seite 12-13
Graf Ulrich von Helfenstein und sein gleichnamiger Sohn überlassen dem Kloster Salem den von ersterem zu seinem und seines verstorbenen, in Salem begrabenen Bruders, Gottfried von Sigmaringen, Seelenheile dem Kloster nutzungsweise auf zehn Jahre eingeräumten Hof in Ertingen nach dem ersten Jahre gegen ausgleichende Entschädigung als Eigentum.

[13] Ohne Ortsangabe, 1241. Februar 19.
Band IV., Nr. 967, Seite 14-15
Dieter, Kanonikus des hl. Germanus in Speyer, und zwei weitere Schiedsleute legen den Streit zwischen den Pfründnern der Kapelle des hl. Martin ebendort und dem Kloster Maulbronn über den Betrag der von diesem an jene jährlich zu leistenden Pfründe im Vergleichswege bei.

[14] Im Lager vor Faenza, 1241. März.
Band IV., Nr. 968, Seite 16-17
Kaiser Friedrich (II.) gestattet seinem Getreuen, dem Schenken Konrad von Winterstetten, gewisse in der Urkunde bezeichnete Güter in Baindt und an andern genannten Orten unter angegebenen Bedingungen zu Gründung des Klosters in Baindt zu verwenden, und nimmt dasselbe zugleich mit allen Erwerbungen in seinen kaiserlichen Schutz.

[15] Konstanz, 1241. März 4.
Band IV., Nr. 969, Seite 17-18
Propst Hermann und sein Konvent von Weißenau versprechen, das Kloster Kreuzlingen gegen alle Ansprüche an einen ihm veräußerten Hof in Berg zu vertreten und für den Fall eines Verlustes durch richterlichen Spruch schadlos zu halten.

[16] Konstanz, 1241. März 4.
Band IV., Nr. 970, Seite 18-19
Bischof Heinrich von Konstanz bekundet, dass sein Dienstmann, der edle Hermann von Arbon, einen Hof in Berg durch des Bischofs Hand dem Kloster Weißenau gegen einen genannten jährlichen Zins übertragen, dieses Kloster aber hernach den Hof, unter Zustimmung Hermanns, dem Kloster Kreuzlingen ver [...]

[17] Speyer, 1241. März 6.
Band IV., Nr. 971, Seite 19-20
Der erwählte römische König Konrad erlaubt den Predigerbrüdern zu Esslingen ihr Haus und ihren Hof vor dem Stadttore daselbst an einen dortigen Bürger zu verkaufen.

[18] Kemnat, 1241. April 28.
Band IV., Nr. 972, Seite 20-21
Graf Ulrich von Ulten schenkt das ihm von seinen Blutsverwandten, den Markgrafen Gottfried und Berthold von Ronsberg, anerstorbene Gut in Oberstetten, auf den Alpen (der Alb) bei Hohenstein, mit aller Zubehör und allen Mannlehen, dem Kloster Weißenau.

[19] Rottenbuch, 1241. April 29.
Band IV., Nr. 973, Seite 21-22
Der Propst Witego und sein Konvent in Rottenbuch bezeugen, dass Guta, die Tochter des Ritters Konrad von Schmalegg, während der Anwesenheit in ihrem Kloster, auf Geheiß ihres Vaters die von diesem und ihren Geschwistern geschehene Veräußerung von Torkenweiler an das Kloster Weißenau vor ihne [...]

[20] Konstanz, 1241. Juni 11.
Band IV., Nr. 974, Seite 22-23
Bischof Heinrich von Konstanz verkündet, dass Graf Wilhelm von Tübingen und seine Söhne alle ihre vermeintlichen Ansprüche an die Vogtei und die Herrschaft über das Kloster Marchtal und dessen Güter diesseits des Neckars für zweihundert Mark Silbers, welche das Kloster an die genannten Grafen erlegt, auf immer an die Kirche zu Konstanz abgetreten haben.

[21] Esslingen, 1241. Juni 14.
Band IV., Nr. 975, Seite 24-25
Propst, Dekan und Kapitel der Hauptkirche zu Speyer bestätigen einen Gülttausch in Sirnau zwischen ihrer Kirche in Esslingen und dem Bürger Truhlieb daselbst.

[22] Baindt, 1241. Juni 17.
Band IV., Nr. 976, Seite 25-26
Abt Hugo und dessen Konvent in Weingarten übergeben dem Kloster Baindt, in Kraft Tauschvertrags mit dessen Gründer, dem Schenken Konrad von Winterstetten, einen Hof in Holzhäusern, Zehnten auf dem Entersberg und in Grünenberg, sowie das Eigentum an genannten Lehenwiesen, und erhalten von obigem Schenken dagegen ein Gut in Altdorf nebst zwölf Mark Silbers.

[23] Ohne Ortsangabe, (1241). Juni 22.
Band IV., Nr. 977, Seite 26-27
Bischof Heinrich von Konstanz bekräftigt die Schlichtung eines Streites zwischen dem Propste und Konvente von Beuron einerseits und dem Propste zu St. Stephan, Pfarrer Eberhard in Meßkirch, andererseits über ein Gut in Irndorf, wonach Beuron gegen Überlassung dieses letzteren eine Summe Geldes zum, Ankaufe von Äckern in Mühlhausen an die Kirche zu Meßkirch hinausbezahlt.

[24] Esslingen, 1241. Juni 23.
Band IV., Nr. 978, Seite 27-28
Albert von Altbach veräußert vor dem Antritte seines Kreuzzugs gegen die Tartaren den Frauen zu Kirchheim sein Gut in Sirnau unter näher angegebenen Bestimmungen.

[25] Ohne Ortsangabe, 1241. Juni 26.
Band IV., Nr. 979, Seite 28-29
Belrein in Eselsberg stiftet zur Kirche in Maulbronn verschiedene Güter und Gülten in Gündelbach und Lichtenberg nebst einem Hörigen erstern Ortes und erhält dieselben als jährlich verzinsbares Leiblehen zurück.

[26] Im Lager vor Terni, 1241. Juli.
Band IV., Nr. 980, Seite 30
Kaiser Friedrich (II.) schenkt auf Bitten seiner Bürger in Ulm die gemeinen Weidegründe oder die "Algemende" bei Striebel dem von ihnen zu Ehren des heiligen Geistes errichteten Hospitale daselbst.

[27] Ohne Ortsangabe, 1241. Juli 17.
Band IV., Nr. 981, Seite 31
Die geistlichen Frauen von Heiligkreuztal erkaufen von Ritter Werner genannt Stolle die Wiese Hilsenrute mit Zustimmung der Eigentumsherrn, der Grafen Eberhard und Ulrich von Württemberg.

[28] Konstanz, 1241. Juli 21.
Band IV., Nr. 982, Seite 32
Bischof Heinrich von Konstanz verpflichtet sich, das Kloster Marchtal zum Entgelt dafür, dass dasselbe die Klostervogtei dem Grafen Wilhelm von Tübingen und seinen Söhnen abgekauft und der Kirche in Konstanz überlassen, jedwede, diesem Kloster mit Patronatrecht übertragene Kirche besitzen und geniessen zu lassen, sowie auch diese Vogtei niemals zu veräußern.

[29] Konstanz, 1241. Juli 22.
Band IV., Nr. 983, Seite 33
Bischof Heinrich von Konstanz nimmt die früher in Kirchheim verweilende Priorin und deren Schwestern, welche jetzt ein Kloster in Sirnau erbauen wollen, in seine unmittelbare Obhut und verwilligt ihnen verschiedene Rechte und Begünstigungen.

[30] Ohne Ortsangabe, 1241. August 1.
Band IV., Nr. 984, Seite 34
Ludwig von Leinburg übergibt dem Kloster Maulbronn auf seinen, und seiner Gattin Todesfall seinen Hof zu Nordheim unter gewissen Bedingungen, insbesondere gegen Sicherung ihres Begräbnisses und der Feier ihres gemeinschaftlichen Jahrestages im Kloster.

[31] Veringen, 1241. August 29.
Band IV., Nr. 985, Seite 35
Graf Wolfrad von Veringen bekennt, dass er an das von Heinrich von Bitzenhofen an das Kloster Salem veräußerte Gut in Ertingen auf den Grund seines Grafschaftsrechtes keinerlei Dienstbarkeitsansprüche zu machen habe.

[32] Baindt, 1241. Oktober.
Band IV., Nr. 986, Seite 35-37
Der erwählte römische König Konrad (IV.) nimmt auf Bitten des Schenken Konrad von Winterstetten das von letzterem neu gestiftete Kloster Baindt an Ort und Stelle in seinen Schutz und befreit es von jeglichem vogteilichen Rechte.

[33] Überlingen, 1241. Oktober.
Band IV., Nr. 987, Seite 37-38
Der erwählte römische König Konrad (IV.) bestätigt den wörtlich eingerückten Vertrag zwischen dem Abt Eberhard in Salem und dessen Konvent einerseits, und dem Notar Konrad von Ulm und dessen Bruder Heinrich, Bürger allda, andererseits über das Haus des verstorbenen Notars Markwart daselbst.

[34] Denkendorf, 1242.
Band IV., Nr. 988, Seite 39
Der Prior und Kanonikerkonvent des heiligen Grabes in Denkendorf überlassen dem Bürger Truhlieb in Esslingen gegen eine jährliche Gülte aus dessen Hofe in Sirnau ihre Güter in der Pfarrei zu Sirnau.

[35] Bad Buchau, 1242.
Band IV., Nr. 989, Seite 39-40
Die Äbtissin Mechthild und ihr Konvent in Buchau überlassen dem Kloster Schussenried gegen eine genannte jährliche Abgabe, beziehungsweise Leistung, den ihnen von ihrem Lehenmanne, Ritter Ulrich von Essendorf, aufgesagten Hof in Ingerkingen, sowie eine leibeigene Maierin in Langenschemmern und deren Schwester.

[36] Ohne Ortsangabe, 1242. April 25.
Band IV., Nr. 990, Seite 40-41
Albert von Steußlingen entsagt seinem lehensherrlichen Rechte auf dem von Ramung von Schwarzach an die Frauen in Heiligkreuztal verkauften Hofe zu Andelfingen.

[37] Konstanz, 1242. Mai 15.
Band IV., Nr. 991, Seite 41-42
Bischof Heinrich von Konstanz beurkundet, dass Graf Ulrich von Berg endlich genötigt gewesen sei, gerichtlich anzuerkennen, er habe auf die Vogtei der dem Kloster Marchtal gehörigen Kirche in (Kirch-)Bierlingen keinerlei Recht.

[38] Ohne Ortsangabe, 1242. Oktober 21.
Band IV., Nr. 992, Seite 42
Bruder Johannes, Bischof und Meister des Predigerordens, weiht mit Bewilligung des Bischofs von Konstanz einen Altar und den Kirchhof der Frauen in Heiligkreuztal und ordnet die jährliche Weihefeier mit Ablasserteilung auf den Sonntag nach St. Gallen Tag.

[39] Ohne Ortsangabe, Um 1243.
Band IV., Nr. 993, Seite 43-44
Abt Peter von Bebenhausen beurkundet, dass er unter Beirat seiner Klosterbrüder von Ritter Werner von Ihlingen den Hof in Geisnang nebst der Vogtei samt aller Zubehör gegen Güter gleichen Ertragswertes an verschiedenen genannten Orten eingetauscht, sowie dass insbesondere der Lehensverband, in [...]

[40] Reutlingen, 1243.
Band IV., Nr. 994, Seite 45
Abt Peter von Bebenhausen verträgt sich wegen eines Streites über das dem Gebhard von Lichtenstein abgekaufte Gut in Geisnang, mit dessen Brüdern, Swaneger und Berthold, durch Erlegung einer Abtragssumme an die beiden letzteren, welche sich zugleich für die Zustimmung ihres dritten Bruders vergeiseln.

[41] Ohne Ortsangabe, 1243.
Band IV., Nr. 995, Seite 46
Ritter Heinrich, genannt Truhelin, von Derdingen verkauft dem Kloster Herrenalb zwei, ihm aus einigen Gütern des klösterlichen Bauhofes in Derdingen zustehende Herdrechte nebst einem Zins und entschädigt seinen Lehensherrn Wernher, genannt Morkin, von Wiesloch durch ein ihm von Konrad von Magenheim zu eigen überlassenes Lehengut in Dertingen.

[42] Bad Windsheim, 1243.
Band IV., Nr. 996, Seite 47
Abt Herold und der Konvent von Steinach verkaufen all ihr Eigentum, ausgenommen ihre Eigenleute, zu Simmringen an den Edlen Gottfried von Hohenlohe und versprechen, die Einwilligung ihres Bischofes zu diesem Verkaufe beizubringen.

[43] Ohne Ort, (1243).
Band IV., Nr. 997, Seite 48
Abt Herold und der Konvent von Steinach verkaufen schuldenhalber, mit Einwilligung des Bischofs Hermann von Würzburg, den Ort Simmringen an Gottfried von Hohenlohe.

[44] St. Blasien, 1243. (Vor September 24.)
Band IV., Nr. 998, Seite 48-49
Abt Arnold von St. Blasien genehmigt die Erwerbung des Hofes zu Goldbach durch den Prior Heinrich in Ochsenhausen für letzteres Kloster und trifft Bestimmungen zum Zwecke der Erhaltung dieses Hofes im Besitze des Klosters.

[45] Schweinberg, 1243.
Band IV., Nr. 999, Seite 49-50
Kraft von Boxberg entsagt seinen lehenherrlichen Rechten auf die von den Brüdern Herold und Albert von Neuenstein an das Kloster Schöntal verkauften Güter in Bieringen, gegen Einsatz anderer von Seiten der Belehnten, und verspricht seinerseits, den Bischof von Würzburg für die diesem an ihn zustehenden lehenherrlichen Rechte zu entschädigen.

[46] Ohne Ortsangabe, 1243. Januar 6.
Band IV., Nr. 1000, Seite 50-51
Pfalzgraf Rudolf von Tübingen tut kund, dass mit seiner Zustimmung der Kanoniker Berthold von Neuhausen in Sindelfingen und dessen Schwester, die Wittwe Hadewig, einen Hof in Sindelfingen unter den hinzugefügten näheren Bestimmungen an die Kirche des heiligen Martin daselbst vergabt haben.

[47] Ohne Ortsangabe, 1243. Januar 14.
Band IV., Nr. 1001, Seite 51-52
Bischof Konrad von Speyer erlässt den Kanonikern der Kirche des heiligen Grabes zu Speyer die an den bischöflichen Schultheißen aus ihren Gütern zu Hagenbach zu leistende jährliche Abgabe.

[48] Ohne Ortsangabe, 1244. Februar.
Band IV., Nr. 1002, Seite 52-53
Konrad von Schmalegg, Schenk des Herzogtums Schwaben, bekennt sich als Vasallen des edeln Herrn Gottfried von Hohenlohe und bezeugt, von demselben mit Ingoldingen, der Kirchenvogtei daselbst und allen dazu gehörigen Leuten und Rechten belehnt worden zu sein.

[49] Ohne Ortsangabe, 1244. Februar.
Band IV., Nr. 1003, Seite 53
Heinrich von Ravensburg bekennt sich als Vasall des edlen Herrn Gottfried von Hohenlohe und bezeugt, einen Weinberg und alles sein Gut in Schnetzenhausen als Lehen von demselben empfangen zu haben.

[50] Capua, 1243. April.
Band IV., Nr. 1004, Seite 54
Kaiser Friedrich (II.) beurkundet, von dem Grafen Hartmann von Grüningen die Grafschaft im Albgau nebst der Burg Meglofs, mit Leuten, Besitzungen und allem Zubehör, um 3200 Mark Silber Cölnisch erkauft zu haben, unter näheren Bestimmungen über die nach Erlegung eines Angeldes von 700 Mark noch zu leistenden Zahlungen, wofür nöthigenfalls die Stadt Esslingen als Pfand eingesetzt wird.

[51] Liebenstein, 1243. April 3.
Band IV., Nr. 1005, Seite 55
Gertrud, die Schwester des Herrn Albert von Liebenstein, schenkt zum Zwecke ihrer und genannter Ihriger Jahrstagsfeier den Brüdern in Maulbronn einen Hof in Glattbach, und zwar während ihres Lebens mit einem Teile des Erträgnisses, auf ihren Todesfall aber zu vollem Genusse.

[52] Ehingen, 1243. April 29.
Band IV., Nr. 1006, Seite 55-56
Albert, genannt Schedel von Steußlingen, überlässt seine Besitzungen in Andelfingen, die er von Graf Hartmann von Dillingen zu Lehen trug, den Schwestern in Heiligkreuztal.

[53] Ohne Ortsangabe, 1243. Juni 10.
Band IV., Nr. 1007, Seite 56-57
Zwischen dem Kloster Maulbronn und dem Kaplan von St. Johann in Speyer kommt über die von dem letzteren angesprochene Reichung einer jährlichen Fruchtgült und die Versehung seiner Kapelle ein gütlicher Vergleich zu Stande.

[54] Würzburg, 1243. Juli.
Band IV., Nr. 1008, Seite 57-58
Bischof Hermann von Würzburg genehmigt den Verkauf von vier, von ihm zu Lehen gehenden Mansus seiner Kirche in Bieringen an das Kloster Schöntal aus den Händen der seitherigen Inhaber, gegen Einsatz vier anderer Mansus in "Gotischalkensallen" von Seiten der letzteren.

[55] Würzburg, 1243. August.
Band IV., Nr. 1009, Seite 59
Bischof Hermann von Würzburg nimmt Schwestern aus dem Kloster Himmelthal in seine Diözese auf und räumt denselben den Ort Thuphingesthal, in der Pfarrei Sülzbach, unter dem Namen Lichtenstern zu bleibendem Aufenthalte ein.

[56] Böblingen, 1243. August 13.
Band IV., Nr. 1010, Seite 60-61
Graf Wilhelm von Tübingen überträgt das von ihm an den Bischof von Konstanz für zweihundert Mark Silber verpfändete Kloster Marchtal, nach dessen Auslösung durch das letztere und Besiegung seiner Feinde mit Hilfe des Bischofs, an die Kirche von Konstanz.

[57] Im Lager vor Böblingen, 1243. August 13.
Band IV., Nr. 1011, Seite 61-62
Abt Walter von St. Gallen und Propst Eberhard von S. Stephan in Konstanz beurkunden, wie und auf welche Veranlassung hin Graf Wilhelm von Tübingen alle seine Ansprüche an das Kloster Marchtal der Kirche in Konstanz für immer überlassen habe.

[58] Würzburg, 1243. September 18.
Band IV., Nr. 1012, Seite 62-63
Bischof Hermann von Würzburg bestätigt die Schenkung der Güter und des Patronatrechts an der Kirche zu Hohebach durch deren Eigentümer Konrad von Krautheim an das neu errichtete Kloster daselbst (später Gnadental).

[59] Im Lager vor Viterbo, 1243. Oktober.
Band IV., Nr. 1013, Seite 63-64
Kaiser Friedrich (II.) nimmt das zu Ehren des heiligen Geistes erbaute Hospital in Ulm auf Bitten der dortigen Bürger, mit allen angehörigen Besitzungen und Gütern desselben, in seinen und des Reiches Schutz.

[60] Konstanz, 1243. December 11.
Band IV., Nr. 1014, Seite 64-65
Bischof Heinrich von Konstanz bewilligt dem Propst und Kapitel der Kirche in Sindelfingen die Einverleibung der Kirche in Weil dem Dorf unter den ausgedrückten herkömmlichen Bedingungen.

[61] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1244).
Band IV., Nr. 1015, Seite 65-66
Pfalzgraf Rudolf von Tübingen erneuert mit Zustimmung seiner Söhne Hugo, Rudolf und Rudolf die dem Kloster Bebenhausen bei dessen Einweihung gethane Schenkung des ihm, dem Schenker, seither pflichtig gebliebenen Bauhofs in Altdorf und befreit diesen von allen Abgaben.

[62] Ohne Ortsangabe, 1244.
Band IV., Nr. 1016, Seite 66-67
Judinta von Durlach übermacht dem Kloster Herrenalb einen Garten in genannter Stadt mit der Bestimmung, dass daraus nach ihrem Tode eine gewisse jährliche Gilte zur Jahrestagsfeier für das Seelenheil ihres verstorbenen Gemahls Gerold gereicht werde, und behält die Sorge für diese Feier während ihrer Lebenszeit sich selbst vor.

[63] Ohne Ortsangabe, 1244.
Band IV., Nr. 1017, Seite 67-68
Ritter C. von Weitingen, mit dem Beinamen Lamm, verkauft mit Zustimmung seiner Brüder seine Güter in Weilen an die geistlichen Schwestern in Kirchberg, und er und sein Bruder Volmar leisten jeder für sich feierlichen Verzicht darauf.

[64] Pforzheim, 1244.
Band IV., Nr. 1018, Seite 68-69
Bischof Konrad von Speyer weist die zwischen dem Kloster Maulbronn und dem Ritter Konrad von Strubenhart streitig gewesenen, von ihm zu Lehen rührenden Zehnten in den Marken von Mühlhausen und Bauschlott gemäß einem Vergleiche zwischen den Parteien und unter genauer Beschreibung des Bezirks dem genannten Kloster zu und trifft Bestimmungen über die kirchliche Versehung von Ölbronn.

[65] Ulm, 1244.
Band IV., Nr. 1019, Seite 70-71
Ritter Ulrich der ältere und dessen Bruder Ritter Ulrich der jüngere von Pfäfflingen verkaufen dem Hospitale zum heiligen Geist an der Donaubrücke in Ulm verschiedene in der Urkunde genannte Höfe und andere Liegenschaften daselbst.

[66] Weingarten, 1244.
Band IV., Nr. 1020, Seite 71
Abt Konrad und der Konvent von Weingarten genehmigen den Verkauf des von dem Schmied Konrad von Weiler als dessen erbliches Zinslehen zum Kloster erworbenen Hofes in Reute in gleicher Eigenschaft an Burkhard von Helmsdorf.

[67] Schmalenegg (vor der Burg), 1244.
Band IV., Nr. 1021, Seite 72-73
Der Kämmerer Heinrich von Biegenburg tritt seinen erbeigenen Hof Ittenbeuren nebst anderen genannten Eigengütern dem Kloster Weißenau gegen dessen Hof in "Habechesmos" und zweiundneunzig Mark tausch- und kaufsweise ab.

[68] Karlburg, 1244. Februar 29.
Band IV., Nr. 1022, Seite 73-74
Bischof Hermann von Würzburg bekräftigt (wiederholt) den Schiedsspruch Wilhelms von Wimpfen über die Streitigkeiten zwischen dem Kloster Schöntal und Engelhard von Berlichingen samt dessen Söhnen wegen ihrer gegenseitigen Gütergrenzen und Güterrechte.

[69] Rothenburg, 1244. März 1.
Band IV., Nr. 1023, Seite 75
Gottfried von Hohenlohe verspricht für sich und seine Erben als Vogt der Güter des Klosters Comburg in "Eschlichsheim" mit einem Pfund Heller jährlich zufrieden zu sein und dafür die Kirche und deren Güter und Rechte zu schützen.

[70] Rothenburg, 1244. März 1.
Band IV., Nr. 1024, Seite 75-76
Abt Konrad und der Konvent in Comburg verkaufen dem edeln Manne Gottfried von Hohenlohe ihre Güter in Weikersheim und Schäftersheim.

[71] Asperg, 1244. März 24.
Band IV., Nr. 1025, Seite 76-77
Pfalzgraf Wilhelm von Tübingen befreit aus eigenem Antriebe und auf Bitten seines Bruders Rudolf die Güter des Klosters Bebenhausen in Geisnang und Zuffenhausen von allen Diensten und Auflagen und räumt dem Kloster ein Weiderecht daselbst ein.

[72] Lateran, 1244. April 8.
Band IV., Nr. 1026, Seite 77-78
Papst Innozenz IV. gebietet dem Erzbischof von Mainz und allen Kirchenobern seines Sprengels, das Kloster Maulbronn gegen Übergriffe durch Verhängung von Kirchenstrafen gegen dessen Bedränger zu schützen.

[73] Ohne Ortsangabe, 1244. April 19.
Band IV., Nr. 1027, Seite 78-79
Bischof Konrad von Speyer vertauscht das Patronatrecht der Kirche in Lußheim gegen das der Kirche zu Löchgau und Wimsheim an das Kloster Maulbronn.

[74] Ohne Ortsangabe, 1244. April 19.
Band IV., Nr. 1028, Seite 79-80
Bischof Konrad von Speyer gestattet unter Zustimmung seines Kapitels und des Archidiacons von Lußheim den Brüdern in Maulbronn mit Rücksicht auf ihre äußerste Not, die Kirche in Lußheim unter angefügten Bedingungen ihrem Kloster einzuverleiben.

[75] Genua, 1244. August 5.
Band IV., Nr. 1029, Seite 80
Papst Innozenz IV. ermächtigt den General und die Brüder des Minoritenordens, dessen abtrünnige Mitglieder durch Zwang zur Ordensregel zurückzubringen.

[76] Konstanz, 1244. September 13.
Band IV., Nr. 1030, Seite 81-82
Prior Martin und Subprior Konrad vom Predigerkloster zu Konstanz vergleichen den Abt und Konvent von Kreuzlingen einerseits und den Edlen Konrad von Schmalegg andererseits wegen des von dem letzteren an Kreuzlingen zu leistenden Schadensersatzes.

[77] Speyer, 1244. Oktober 17.
Band IV., Nr. 1031, Seite 82
Die von den Klöstern Oberstenfeld und Backnang erwählten Schiedsrichter entscheiden einen Streit über die Zeenten in Reichenbach, Schiffrain und Geiselmar.

[78] Lyon, 1244. Dezember 21.
Band IV., Nr. 1032, Seite 83
Papst Innozenz IV. erteilt allen Bußfertigen, die sich am Tag der Einweihung der Kirche in Comburg andachtshalber dorthin begeben, einjährigen Ablass.

[79] Lyon, 1244. Dezember 25.
Band IV., Nr. 1033, Seite 83-84
Papst Innozenz IV. nimmt das Kloster Maulbronn in seinen Schutz und bestätigt demselben das von dem Bischof von Speyer dahin abgetretene Patronatrecht der Kirche in Lusßheim nebst seinem ganzen übrigen Besitztum.

[80] Ohne Ortsangabe, 1245.
Band IV., Nr. 1034, Seite 84-85
Graf Egeno von Aichelberg entsagt allem seinem Rechte auf den Gütern des Klosters Adelberg in Nassach und in Erlenschwang.

[81] Ohne Ortsangabe, 1245.
Band IV., Nr. 1035, Seite 85-86
Graf Burkhard von Hohenberg enthebt die von Ritter Gero von Lichtenstein an das Kloster Bebenhausen überlassene Hälfte des Zehntens in Dußlingen des Lehenverbandes und erhält dafür den eigenen Hof Gero's zu Feldhausen als Lehen eingesetzt.

[82] Ohne Ortsangabe, 1245.
Band IV., Nr. 1036, Seite 86-87
Der Propst und das Kapitel von Adelberg vertauschen mit der Äbtissin und dem Kapitel von Frauenzimmern ihre Höfe, Güter und Gilten in Zimmern gegen den Hof der letzteren in Böckingen.

[83] Ohne Ortsangabe, 1245.
Band IV., Nr. 1037, Seite 87-88
Heinrich genannt Swendinger von Wiesloch beschenkt das Kloster Herrenalb mit dem Patronatrechte der Kirche in Derdingen.

[84] Konstanz, 1245. Januar 5.
Band IV., Nr. 1038, Seite 88-89
Bischof Heinrich von Konstanz benachrichtigt den Propst, Dekan und das Kapitel der Hauptkirche in Speyer, dass er dem Kloster Salem für seine Verbindlichkeit an dasselbe die ihm zuständige Quart seiner Einkünfte in Esslingen auf ein Jahr überlassen habe, und ersucht sie, solche Einkünfte an das Kloster zu verabfolgen.

[85] Ittendorf, 1245. April.
Band IV., Nr. 1039, Seite 89
Graf Berthold von Heiligenberg schenkt auf Bitten des Schenken Konrad von Schmalenegg sein Eigentum an den bisher von diesem zu Lehen getragenen, ihm aufgelassenen Gütern in Eggenreute, mit Ausnahme der ihm nicht aufgelassenen Hörigen, an das Kloster Baindt.

[86] Lyon, 1245. April 11.
Band IV., Nr. 1040, Seite 90-93
Papst Innozenz IV. nimmt die Kirche in Backnang in seinen unmittelbaren Schutz, bestätigt derselben, teilweise unter namentlicher Aufzählung, den Besitz ihrer Güter und Rechte und erteilt ihr verschiedene weitere Begünstigungen.

[87] Röttingen, 1245. Mai 15.
Band IV., Nr. 1041, Seite 94-95
Kraft von Boxberg trifft Bestimmungen über seine Verlassenschaft und vermacht insbesondere für den Fall, dass er ohne Erben verstürbe, seinem Schwager Gottfried von Hohenlohe die Feste und Herrschaft Boxberg.

[88] Bad Mergentheim, 1245. Mai 17.
Band IV., Nr. 1042, Seite 96-98
Konrad von Krautheim verkauft seinem Bruder Wolfrad seine Eigengüter und Lehen, Einkünfte und Dienstleute an genannten Orten mit gewissen Ausnahmen unter hinzugefügten näheren Bestimmungen.

[89] Ohne Ortsangabe, (1245. Mai.)
Band IV., Nr. 1043, Seite 98
Graf Berthold von Heiligenberg bekennt wiederholt, dass er nach Übertragung seiner Güter in Eggenreute an das Kloster Baindt solche am 18. Mai 1245 in Schmalegg unter feierlichem Verzichte auf alle seine Ansprüche daran sowie an den Leib des Herrn und die Heiligenreliquien im Kloster hingegeben habe.

[90] Lyon, 1245. Mai 20.
Band IV., Nr. 1044, Seite 99-101
Papst Innozenz IV. nimmt das Kloster Kirchberg unter seinen Schutz und bestätigt dessen sämtliche Besitzungen, Rechte und Freiheiten.

[91] Im Siegeslager (bei Schwiggersthal), 1245. Juni 22.
Band IV., Nr. 1045, Seite 101-103
Bischof Heinrich von Konstanz bestätigt die von seinem Vorgänger Diethelm anerkannten und bewilligten Rechte des Klosters Marchtal an den Kirchen zu (Kirch-)Bierlingen, Marchtal, Ammern und Wachingen, befreit das Kirchlein in Ammern von verschiedenen Verpflichtungen und verleiht dem Kloster üb [...]

[92] Ohne Ortsangabe, 1245. Juni 25 oder Juli 9.
Band IV., Nr. 1046, Seite 103-104
Ritter Heinrich von Nagold verschreibt seiner Gattin Adelheid für eine genannte Summe Geldes ausdrücklich von ihm bezeichnete Güter in Nagold als Witumsunterpfand.

[93] Lyon, 1245. Juli 14.
Band IV., Nr. 1047, Seite 104-105
Papst Innozenz IV. übergibt in einer an das Augustiner-Nonnenkloster Sirnau gerichteten Urkunde dieses Kloster dem Predigerorden und verleiht ihm die Privilegien des letzteren Ordens.

[94] Lyon, 1245. Juli 14.
Band IV., Nr. 1048, Seite 105-106
Papst Innozenz IV. übergibt das Augustiner-Nonnenkloster Sirnau dem Predigerorden, verleiht ihm die Privilegien dieses Ordens und beauftragt die Oberen des letzteren mit der Vollziehung der von ihm getroffenen Bestimmungen.

[95] Ohne Ortsangabe, 1245. Juli 16.
Band IV., Nr. 1049, Seite 107
Albert von Lomersheim, Kanoniker der Hauptkirche in Speyer und Pleban in Kleinsachsenheim, entsagt allen seinen Ansprüchen auf den Neubruchzehenten in Rechentshofen zu Gunsten des Klosters daselbst.

[96] Weingarten, 1245. Juli 25.
Band IV., Nr. 1050, Seite 107-108
Heinrich von Ravensburg erneuert die Übergabe seines Gutes in Wizzemannesruiti an das Kloster Baindt.

[97] Lyon, 1245. August 21.
Band IV., Nr. 1051, Seite 108-109
Papst Innozenz IV. bestätigt den zwischen den Klöstern Schäftersheim und Oberzell durch den Bischof von Würzburg herbeigeführten Vergleich über den Umfang, in dem das erstere dieser Klöster dem letzteren untergeben sein solle.

[98] Lyon, 1245. September 20.
Band IV., Nr. 1052, Seite 109-111
Papst Innozenz IV. nimmt das Kloster Sirnau in seinen Schutz, bestätigt dessen Besitzungen und bestimmt die demselben zukommenden Rechte und Freiheiten.

[99] Lyon, 1245–50. Oktober 6.
Band IV., Nr. 1053, Seite 111-112
Papst Innozenz IV. erlaubt dem Kloster Weingarten zur Zeit eines allgemeinen Interdiktes Gottesdienst zu halten.

[100] Lyon, 1245. Oktober 11.
Band IV., Nr. 1054, Seite 112-114
Papst Innozenz IV. nimmt die (dem Kloster Denkendorf einverleibte) Kirche des heiligen Grabs bei Speyer in seinen Schutz und bestätigt derselben ihre sämtlichen, besonders aufgezählten Besitzungen, sowie ihre übrigen zahlreichen Rechte und Freiheiten.

[101] Lyon, 1245. Oktober 24.
Band IV., Nr. 1055, Seite 114-115
Papst Innozenz IV. übergibt das Augustiner-Nonnenkloster Kirchberg dem Predigerorden und verleiht ihm die Privilegien dieses Ordens.

[102] Dornstetten, 1245. November 4.
Band IV., Nr. 1056, Seite 115-116
Abt Heinrich in Stein verleiht an Volmar, des Fürsprechen Sohn von Horb, den Hof Oberiflingen gegen einen genannten jährlichen Pachtschilling zu Erbpacht.

[103] Straßburg, 1245. November 12.
Band IV., Nr. 1057, Seite 116-117
Pfalzgraf Rudolf von Tübingen freit Guta, einer Bürgerin von Straßburg, der Tochter Guntrams von Pforzheim, und ihrem Sohne Burkhard, einem Pfaffen, näher bezeichnete Güter in Heimsheim von allen Abgaben und Frondiensten.

[104] Ohne Ortsangabe, 1246.
Band IV., Nr. 1058, Seite 117-118
Die Brüder Ortolf, Friedrich, Konrad, Ulrich und Hermann (von Riet) übergeben ihr Gut zu Atzenhofen dem Kloster Baindt.

[105] Ohne Ortsangabe, 1246.
Band IV., Nr. 1059, Seite 118-119
Heinrich von Löffelstelzen und seine Gattin Gisela vergaben dem Hause der hl. Maria der Deutschen in Mergentheim Güter in Erlenbach, Mergental und Löffelstelzen von Todeswegen, mit der Bestimmung, dass nach dem Tode des einen der beiden Ehegatten der überlebende mit seinem ganzen Vermögen als dienend aufgenommen werde.

[106] Weingarten, 1246.
Band IV., Nr. 1060, Seite 119
Abt Konrad und sein Konvent in Weingarten genehmigen den Verkauf zweier Höfe in Tafertsweiler durch ihren Eigenmann den Maier von Altdorf und seinen Stiefsohn Rudolf an das Kloster Salem.

[107] Ohne Ortsangabe, 1246.
Band IV., Nr. 1061, Seite 120
Abt Konrad von Reichenau überlässt der Kirche der heiligen Elisabeth auf dem Gries in Ulm ein Gut in Striebel und einen Hof in Pfuhl gegen einen jährlichen Zins.

[108] Ulm, 1246.
Band IV., Nr. 1062, Seite 120-121
Abt Konrad von Reichenau überträgt die Zehnten seines Hofes in Ulm, mit denen der Edle Krafto in Langenau belehnt war, an die armen Siechen gegen einen jährlichen Wachszins.

[109] Ohne Ortsangabe, 1246.
Band IV., Nr. 1063, Seite 121-122
Bischof Heinrich von Konstanz beurkundet, dass der Pleban Burkhard von Zell den Hof seiner Kirche in Füramoos (Feurenmoos ?) gegen die drei Güter Spaltenstein, Waltenweiler und Eggenhaus an Hermann genannt Gnifting von Raderach vertauscht habe.

[110] Ohne Ortsangabe, 1246.
Band IV., Nr. 1064, Seite 122
Der Ritter und königliche Hofkämmerer Heinrich von Bienburg überträgt dem Kloster Weingarten für den Fall, dass er von dem dermaligen Heereszuge nicht lebend zurückkommen würde, all sein Eigentum und Gut in Habechesmos (Haggenmoos).

[111] Lyon, 1246. Januar 3.
Band IV., Nr. 1065, Seite 123
Papst Innozenz IV. nimmt das Zisterzienser-Nonnenkloster Gnadental in seinen Schutz und bestätigt demselben die Schenkung des Patronatrechts in Hohebach und Kirchensall durch den Edeln (Konrad) von Krautheim.

[112] Lyon, 1246. Januar 9.
Band IV., Nr. 1066, Seite 124-126
Papst Innozenz IV. nimmt das Zisterzienser-Nonnenkloster Gnadental mit allen seinen Besitzungen in seinen Schutz und erteilt demselben ausgedehnte Rechte und Begünstigungen.

[113] Lyon, 1246. Februar 8.
Band IV., Nr. 1067, Seite 126-128
Papst Innozenz IV. nimmt das Augustiner-Nonnenkloster Gotteszell unter seinen Schutz und bestätigt dessen vollständige Besitzungen, Rechte und Freiheiten.

[114] Esslingen, 1246. März 8.
Band IV., Nr. 1068, Seite 129
Konrad von Hohenlohe trägt seiner Gemahlin und seinen Söhnen Heinrich und Konrad auf, aus seinen Einkünften in Markelsheim und zugehörigen Orten sowie in Igersheim dem Komtur der Brüder des deutschen Hauses in Mergentheim fünfzig Mark Silber für das laufende Jahr ausbezahlen zu lassen.

[115] Lyon, 1246. März 13.
Band IV., Nr. 1069, Seite 130-131
Papst Innozenz IV. übergibt das Kloster Gotteszell bei Gmünd dem Predigerorden unter Verleihung der Gerechtsame dieses Ordens an dasselbe und unter weiter ausgedrückten Bestimmungen.

[116] Lyon, 1246. März 13.
Band IV., Nr. 1070, Seite 131-132
Papst Innozenz IV. tut dem Meister und dem Provinzialprior des Predigerordens in Deutschland kund, dass er das Frauenkloster Gotteszell diesem Orden unter Verleihung der Gerechtsame desselben und unter ausgedrückten weiteren Bestimmungen einverleibt habe.

[117] Empfingen, 1246. April 1.
Band IV., Nr. 1071, Seite 132-133
Der edle Mann Hugo von Wehrstein verkauft seinen eigenen Hof in Dahun der Priorin und dem Konvente der Schwestern in Kirchberg.

[118] Konstanz, 1246. Mai 14.
Band IV., Nr. 1072, Seite 133-134
Bischof Eberhard von Konstanz bestätigt einen Tauschvertrag, kraft dessen der Pleban Konrad von Nellingen den 1. März 1246 dem Kloster Weiler (Weil) gewisse Güter und Zehnten in Weiler usw. gegen genannte Besitzungen und Bezüge eingeräumt, sowie die Rechte seines Kaplans im Kloster festgesetzt hatte.

[119] Konstanz, 1246. Mai 15.
Band IV., Nr. 1073, Seite 135
Bischof Eberhard von Konstanz bestätigt einen Tauschvertrag, kraft dessen der Pleban Konrad von Nellingen den 1. März 1246 dem Kloster Weiler (Weil) gewisse Güter und Zehnten in Weiler usw. gegen genannte Besitzungen und Bezüge eingeräumt hatte.

[120] Weißenau, 1246. Juni 19.
Band IV., Nr. 1074, Seite 136-137
Johann, Herr der Burg Löwental, verkauft sein erbeigenes Gut (Ober-) Eschach mit Leuten und allen beweglichen und unbeweglichen Zugehörden an das Kloster Weißenau.

[121] Lyon, 1246. Juli 7.
Band IV., Nr. 1075, Seite 137
Papst Innozenz IV. ermahnt unter Verheißung von Ablass die Gläubigen der Städte und Diözesen Speyer, Konstanz und Würzburg, milde Beiträge zum Wiederaufbau des Klosters Sirnau zu spenden.

[122] Würzburg, 1246. September.
Band IV., Nr. 1076, Seite 138
Bischof Hermann von Würzburg genehmigt gegen Einsatz von Gütern in Schwaigern den Verkauf des halben Hofes in Bieringen durch Konrad von Rosseriet an das Kloster Schöntal.

[123] Ohne Ortsangabe, 1246. September 19.
Band IV., Nr. 1077, Seite 138-139
Graf Ludwig der jüngere von Oettingen vertauscht Leibeigene mit Abt Rugger von Ellwangen.

[124] Ohne Ortsangabe, 1246. September 19.
Band IV., Nr. 1078, Seite 139-140
Abt Rugger von Ellwangen vertauscht Leibeigene mit dem Grafen Ludwig dem jüngeren von Oettingen.

[125] Altshausen, 1246. September 30.
Band IV., Nr. 1079, Seite 140-141
Graf Hartmann von Grüningen der ältere vereinigt sich, nachdem er Altshausen mit dem dortigen Kirchenpatronate an den Kämmerer Heinrich von Biegenburg käuflich abgetreten, hinsichtlich des Rechtes auf gewisse Eigenhörige in Altshausen und Veringen zu einem Tausche mit dem Käufer.

[126] Ohne Ortsangabe, 1246. September 30.
Band IV., Nr. 1080, Seite 141-142
Graf Hartmann von Grüningen vereinigt sich – in einer von der unmittelbar vorhergehenden in der Fassung etwas abweichenden Urkunde – mit dem Kämmerer Heinrich von Biegenburg hinsichtlich des Rechts auf gewisse Eigenhörige zu Altshausen und Veringen.

[127] Ohne Ortsangabe, 1246. Oktober 6.
Band IV., Nr. 1081, Seite 142-143
Erkinger von Magenheim übergibt die von seinen Vorfahren gegründete Kirche in (Frauen-)Zimmern dem Zisterzienser-Orden und versetzt die Schwestern dieses Ordens in Lauterstein unter Vorbehalt bestimmter Bedingungen dahin.

[128] Ohne Ortsangabe, 1246. (nach Oktober 17.)
Band IV., Nr. 1082, Seite 143-145
Ritter Swigger und seine Söhne von Gundelfingen tragen dem Abte Konrad von Reichenau ihre Besitzungen an mehreren genannten Orten als Lehen auf und übergeben ihr seither von jenem Abte zu Lehen getragenes Gut in Neufrach, das sie dem Kloster Salem käuflich abtreten, in Gemeinschaft mit dem Kloster Reichenau obigem Kloster als freies Eigentum.

[129] Ohne Ortsangabe, 1246. November 29.
Band IV., Nr. 1083, Seite 145-147
Abt Konrad von Reichenau übergibt die von den seitherigen Inhabern Swigger von Gundelfingen und dessen Söhnen ihm aufgelassenen und von denselben dem Kloster Salem veräußerten lehenbaren Besitzungen in Neufrach gegen andere von den Belehnten ihm aufgetragene Güter an genannten Orten als freies Eigentum dem Kloster Salem.

[130] Ohne Ortsangabe, 1247.
Band IV., Nr. 1084, Seite 147-148
Ritter Berthold, genannt Göler von Ravensburg, entsagt der ihm von Liutfried von Helmsheim zu Lehen gegebenen Vogtei in Oberderdingen und dem Bauhofe der Mönche von Herrenalb daselbst, worauf Albert von Rastatt und Johannes von Durmersheim statt seiner Namens des genannten Klosters mit dieser Vogtei belehnt werden.

[131] Brie, 1247.
Band IV., Nr. 1085, Seite 148-149
Graf Ulrich von Württemberg überlässt sein lehenherrliches Eigentumsrecht an den, von den Rittern Reinhard und Albert von Brie an das Kloster Kirchberg übergebenen Gütern in Ulberg um seines und seiner Vorfahren Seelenheiles willen an genanntes Kloster.

[132] Im Heerlager des Römischen Königs vor Ulm, 1247. Januar 28.
Band IV., Nr. 1086, Seite 149-150
Der erwählte Bischof von Ferrara und apostolische Legat Philipp inkorporirt auf Bitte des Grafen Rudolf von Tübingen dem Kloster Bebenhausen die demselben schon seither gehörige Kirche in Geisnang.

[133] Ohne Ortsangabe, 1247. Februar 3.
Band IV., Nr. 1087, Seite 150
Anselm von Justingen vergabt seine Güter einst in Wazzescaven (Wasserschaff), jetzt Heiligkreuztal genannt, auf Bitten des Grafen Wolfrad von Veringen und um seiner Seele Heils willen den Nonnen jenes Klosters.

[134] Ohne Ortsangabe, 1247. April 22.
Band IV., Nr. 1088, Seite 150-151
Abt Rucker von Ellwangen urkundet über einen Tausch von Leibeigenen mit Graf Ludwig dem jüngeren von Oettingen.

[135] Lyon, 1247. April 26.
Band IV., Nr. 1089, Seite 151-152
Papst Innozenz IV. nimmt das Augustiner-Kloster Kreuzlingen in seinen Schutz, bestätigt dessen sämtliche, darunter namentlich aufgeführte Erwerbungen, und bewilligt demselben eine Reihe weiter aufgezählter Begünstigungen.

[136] Ulm, 1247. Mai.
Band IV., Nr. 1090, Seite 153
Heinrich von Neuffen überträgt auf Bitten Ulrich Laidolfs von Ulm das Eigentum an seinen Weinbergen in Neuffen, die dieser bis jetzt als Lehen von ihm innegehabt, den geistlichen Jungfrauen vom Gries bei Ulm (Kloster Söflingen).

[137] Lyon, 1247. Mai 7.
Band IV., Nr. 1091, Seite 153-154
Papst Innozenz IV. beauftragt den Propst des Wengenklosters (in Ulm), das Kloster Blaubeuren in der ihm eingeräumten Begünstigung zu schützen, dass es die Nutzungen der nächsterledigten Klosterspfarrei auf fünf Jahre für sich beziehen dürfe.

[138] Lautrach, Burg, 1247. Juli 13.
Band IV., Nr. 1092, Seite 154-155
Der Propst B. und dessen Konvent zu Rot vertauschen ihren langjährigen Besitz in Diepoldshofen an das Kloster zu Isny gegen dessen Anteil an dem, ihnen von dem Edeln Berthold von Trauchburg gemeinschaftlich mit diesem Kloster vermachten Besitztume in Oye (Oyhof).

[139] Lyon, 1247. Juli 24.
Band IV., Nr. 1093, Seite 155-156
Papst Innozenz IV. übergibt das Kloster der hl. Elisabeth zu Ulm (Söflingen) dem Minoriten-Ordensgeneral und -Provinzial für Deutschland.

[140] Lyon, 1247. Juli 28.
Band IV., Nr. 1094, Seite 156-157
Papst Innozenz IV. übergibt in einer an das Kloster der hl. Elisabeth in Ulm (Söflingen) gerichteten Urkunde dieses Kloster auf seine Bitte dem Minoriten-Ordensgeneral und -Provinzial für Deutschland und verleiht ihm unter weiteren Begünstigungen die Rechte dieses Ordens.

[141] Köln, 1247. Oktober 15.
Band IV., Nr. 1095, Seite 157-158
Der Kardinallegat Petrus bestätigt die vom Bischof von Konstanz dem Hospital in Esslingen bewilligte Verleihung der Regel des heiligen Augustin.

[142] Herrenberg, 1247. November 1.
Band IV., Nr. 1096, Seite 158-159
Ritter Wolpot von Wurmlingen vergabt seinen Weinberg daselbst als milde Stiftung an seine in das Kloster Kirchberg eingetretene Tochter und die Nonnen dieses Klosters.

[143] Lyon, 1247. November 27.
Band IV., Nr. 1097, Seite 159
Papst Innozenz IV. erlaubt dem Propst und Konvent der Kirche zu Beutelsbach, zur Zeit eines allgemeinen Interdikts unter genannten Einschränkungen Gottesdienst zu halten.

[144] Lyon, 1247. November 27.
Band IV., Nr. 1098, Seite 160
Papst Innozenz IV. nimmt das Kloster Oberstenfeld in seinen Schutz und bestätigt demselben alle seine Besitzungen, Rechte und Freiheiten.

[145] Lyon, 1247. November 27.
Band IV., Nr. 1099, Seite 161
Papst Innozenz IV. beauftragt den Propst und den Dekan des hl. Guido in Speyer, das Kloster Oberstenfeld gegen Eingriffe in dessen Rechte und Freiheiten innerhalb der nächsten drei Jahre kräftig zu schützen.

[146] Lyon, 1247. November 27.
Band IV., Nr. 1100, Seite 161-162
Papst Innozenz IV. erteilt auf die Klagen der Äbtissin und des Konvents in Oberstenfeld wider den Propst zu Backnang und verschiedene Kleriker und Laien der Städte und Diözesen Worms, Würzburg und Speyer wegen Beeinträchtigung ihrer Rechte dem Prior des heiligen Grabes und dem Schatzmeister [...]

[147] Lyon, 1247. November 27.
Band IV., Nr. 1101, Seite 162
Papst Innozenz IV. erteilt dem Kloster Oberstenfeld auf Vermittlung der Grafen Hartmann von Grüningen und Gebhard von Sigmaringen das Recht, abgesehen von einem ausdrücklich vorgesehenen Ausnahmefall an niemanden Pfründen reichen zu müssen.

[148] Lyon, 1247. December 11.
Band IV., Nr. 1102, Seite 163-164
Papst Innozenz IV. nimmt das Kloster des hl. Johannes des Täufers in Oberstenfeld in seinen Schutz und bestätigt demselben sein ganzes Besitztum, insbesondere in einer Reihe genannter Orte, sowie die ihm verliehenen sämtlichen Rechte und Freiheiten.

[149] Bad Mergentheim, 1247. Dezember 12.
Band IV., Nr. 1103, Seite 165
Die Äbtissin Jutta und die Nonnen zu Frauental räumen Gottfried von Hohenlohe, seiner Gemahlin Richza und ihren Erben ein Wiederlosungsrecht an zwei Höfen zu Sonderhofen ein, welche sie von genanntem Gottfried erworben.

[150] Lyon, 1247. Dezember 16.
Band IV., Nr. 1104, Seite 166-167
Papst Innozenz IV. nimmt das Kloster Heiligkreuztal in seinen Schutz und bestätigt die sämtlichen Besitzungen, Rechte und Freiheiten desselben.

[151] Ohne Ortsangabe, 1248.
Band IV., Nr. 1105, Seite 168
Der Predigerordens-Bruder Hermann überlässt die, von der weiland Römischen Königin Margarethe zu Verwendung für die Armen ihm übergebene Krone dem Predigerhause in Esslingen und den beiden Klöstern Weil und Sirnau und bestimmt genauer, wie es mit derselben gehalten werden solle.

[152] Ohne Ortsangabe, 1248.
Band IV., Nr. 1106, Seite 169
Der Maier L. in Ertingen vergibt zu Ausstattung seiner Tochter Ir[mengard] einige Wiesen bei der Donau an die Kirche in Heiligkreuztal.

[153] Ohne Ortsangabe, 1248.
Band IV., Nr. 1107, Seite 169-170
Schenk Konrad von Winterstetten erklärt sich mit dem Ankauf gewisser Güter in Ingoldingen und deren Stiftung an das Kloster Bad Schussenried durch seinen Dienstmann Peter zum Zwecke der dereinstigen Beisetzung und Gedächtnisfeier desselben im Kloster einverstanden und verzichtet dabei auf gewisse ihm zustehende Vogtrechte.

[154] Marbach, 1248.
Band IV., Nr. 1108, Seite 170-171
Swigger von Gundelfingen genannt der Lange bezeugt, dass Ritter Heinrich Spät und seine Brüder ihre Wiese in Marbach bei der Mühle mit seiner Zustimmung dem Kloster Weißenau für zwanzig Pfund Heller als Eigentum verkauft haben.

[155] Marbach, 1248.
Band IV., Nr. 1109, Seite 171-172
Graf Friedrich von Zollern beurkundet den Verkauf einer Wiese in Marbach durch den Ritter Heinrich Spät und seine Brüder an das Kloster Weißenau.

[156] Ohne Ortsangabe, 1248. Januar 6.
Band IV., Nr. 1110, Seite 172-173
Von der Bauerschaft in Liedolsheim wird mit Zustimmung des Grundherrn, Ritters Rüdeger von Staffort, den Brüdern des maulbronnischen Bauhofs in Schure der seither gemeinschaftlich als Weideland und sonst benutzte Allmenddistrikt unter gewissen Bedingungen und genauer Bezeichnung der Grenzen überlassen.

[157] Salem, (1248). Januar 17.
Band IV., Nr. 1111, Seite 174
Berthold von Heiligenberg und Ritter Werner Gnifting bezeugen, dass ihnen der Abt Konrad von Reichenau statt des von ihnen demselben aufgelassenen und an den Abt Eberhard von Salem abgetretenen Hofgutes Neufrach das dagegen eingetauschte Hofgut in Sammletshofen zu Lehen gegeben.

[158] Ohne Ortsangabe, 1248. April 13.
Band IV., Nr. 1112, Seite 175
Abt Konrad von Weingarten und sein Kapitel verleihen Herrn Kuno Holbein und seinen Kindern und Erben Güter ihrer Kirche unter näher ausgedrückten Bedingungen zu erblichem Zinslehen.

[159] Lyon, 1248. Mai 7.
Band IV., Nr. 1113, Seite 175-176
Papst Innozenz IV. ermahnt unter Zusicherung eines vierzigtägigen Ablasses alle Christgläubigen der Mainzer Provinz zu Gaben an das durch eine Feuersbrunst und widrige Zeitereignisse verarmte Kloster Weingarten.

[160] Augsburg, 1248. Mai 10.
Band IV., Nr. 1114, Seite 176-177
Der erwählte König Konrad, Erbe des Königreichs Jerusalem und Sizilien, nimmt das Kloster Weingarten in seinen Schutz und bestätigt dessen sämtliche Rechte und Freiheiten, insbesondere in Beziehung auf die Zinshörigen des Klosters und den Altdorfer Wald.

[161] Lyon, 1248. Juli 27.
Band IV., Nr. 1115, Seite 178
Papst Innozenz IV. beauftragt den Abt zu Schöntal, den Abt zu Comburg bei der ihm auf die Dauer der allgemeinen Zwietracht erteilten Begünstigung in Betreff von Vorladungen außerhalb der Stadt und Diözese Würzburg zu schützen.

[162] Lyon, 1248. Juli 29.
Band IV., Nr. 1116, Seite 178-179
Papst Innozenz IV. enthebt das Kloster Comburg der Verbindlichkeit, ohne ausdrücklichen den einzelnen Fall betreffenden Ausnahmebefehl des hl. Stuhles Pfründner aufzunehmen und Provisionen zu erteilen.

[163] Lyon, 1248. Juli 29.
Band IV., Nr. 1117, Seite 179-180
Papst Innozenz IV. erteilt dem Abte von Schöntal den Auftrag, das Kloster Comburg bei der ihm bewilligten Enthebung von der Verbindlichkeit zu Präbenden und Provisionen ohne besondern Ausnahmebefehl von Seiten des heiligen Stuhls zu schützen.

[164] Lana, 1248. September.
Band IV., Nr. 1118, Seite 180
Burggraf Berthold (von Meran) erteilt mit dem Abt Konrad von Weingarten Namens ihres Herrn, des Grafen Albert von Tirol, in feierlicher Gerichtssitzung den Wahrspruch, dass kein Grundbesitzer von den Gütern des Klosters Weingarten ohne die Hand und Zustimmung des Abtes solche an Hörige oder Nichthörige verkaufen dürfe.

[165] Lyon, 1248. September 29.
Band IV., Nr. 1119, Seite 181-183
Papst Innozenz IV. nimmt das Kloster Comburg in seinen Schutz und bestätigt dessen sämtliche, besonders aufgezählte Besitzungen, sowie seine übrigen Rechte und Freiheiten.

[166] Bruchsal, 1248. November 27.
Band IV., Nr. 1120, Seite 184-185
Der erwählte Bischof Heinrich von Speyer befreit das Kloster Herrenalb, dessen Abt, Mönche und sämtliche Professen samt allen Klostergütern von jeglichem Zoll und sogen. Ungelt zu Speyer und Bruchsal.

[167] Würzburg, 1249.
Band IV., Nr. 1121, Seite 185-186
Der Johanniterordensmeister Clemens für Deutschland usw. einerseits und Schultheiß, Richter und die Bürger zu Hall andererseits vereinigen den beiderseitigen Spital und treffen Bestimmungen über die Unterhaltung desselben, die Zahl und Verköstigung der Pfründner

[168] Speyer, zum hl. Germanus, 1249. Februar 1.
Band IV., Nr. 1122, Seite 186-187
Der erwählte Bischof Heinrich von Speyer verkauft den ihm gehörigen Ketscher Forst an das Kloster Maulbronn und vertauscht an dasselbe das Patronatrecht der Kirche in Ketsch gegen dasjenige der Kirche in Iptingen.

[169] Speyer, zum hl. Germanus, 1249. Februar 1.
Band IV., Nr. 1123, Seite 187-188
Abt, Prior und Konvent des Klosters Maulbronn nehmen gegen Erlegung des halben Kaufschillings den Dekan und das Kapitel des Stiftes Speyer in die Gemeinschaft des Eigentums an dem, vom Kloster dem erwählten Bischof Heinrich von Speyer abgekauften Ketscher Forste auf und überlassen denselben überdiess das Patronatrecht an der Kirche in Ketsch und der Kapelle in Öwisheim.

[170] Speyer, zum hl. Germanus, 1249. Februar 1.
Band IV., Nr. 1124, Seite 188-189
Dekan und Kapitel des Stifts Speyer überlassen den ihnen von dem erwählten Bischofe Heinrich mit päpstlicher Genehmigung abgetretenen Anteil an den Einkünften der Kirche in Ketsch und der Kapelle in Öwisheim dem Kloster Maulbronn und verpflichten sich, den Ketscher Forst auf gemeinschaftliche Kosten und zu ihrem und des Klosters gemeinschaftlichem Nutzen zu verwalten.

[171] Teck, 1249. März 4.
Band IV., Nr. 1125, Seite 190-191
Herzog Ludwig von Teck erteilt der von Adelheid und einigen andern seiner Ministerialinnen vorgetragenen Bitte, sich und das Ihre zu regelmässigem beständigem Dienste Gottes in Kirchheim zu vereinigen, seine Zustimmung und verleiht zugleich mit dem Kirchherrn allda denselben mehrfache näher bezeichnete Begünstigungen.

[172] Konstanz, 1249. März 8.
Band IV., Nr. 1126, Seite 191-192
Graf Ulrich von Berg bekennt, dass schon sein Vater, Markgraf Heinrich von Burgau, nach vielen Gewalttätigkeiten gegen das Kloster Marchtal seinen Ansprüchen auf den Hof desselben in (Kirch-)Bierlingen feierlich entsagt habe, und leistet seinerseits, nachdem er längere Zeit noch stärkere Verg [...]

[173] Lyon, 1249. März 15.
Band IV., Nr. 1127, Seite 193-194
Papst Innozenz IV. nimmt das Augustiner-Kloster Kreuzlingen in seinen Schutz, bestätigt dessen sämtliche, darunter namentlich aufgeführte, Erwerbungen und bewilligt demselben eine Reihe weiter aufgezählter Begünstigungen.

[174] Konstanz, 1249. April 21.
Band IV., Nr. 1128, Seite 194
Bischof Eberhard von Konstanz und Abt Eberhard von Salem erteilen dem Kloster Heiligkreuztal zur Schonung der diesem letztern zum Zweck des Neubaues verwilligten päpstlichen Indulgenz-Bulle vom 16. Juni 1237 ein Vidimus derselben.

[175] Konstanz, 1249. April 21.
Band IV., Nr. 1129, Seite 195
Bischof Eberhard von Konstanz erteilt allen bußfertigen Sündern, welche Almosen an das Kloster Heiligkreuztal spenden, vierzigtägigen Ablass, verbietet von diesen Spenden irgend etwas zu entziehen und gestattet in allen mit dem Interdikt belegten Kirchen seiner Diözese einmal im Jahre Gottesdienst zum genannten Zwecke zu halten.

[176] Rottenburg am Neckar, 1249. Juli 19.
Band IV., Nr. 1130, Seite 196
Graf Burkhard von Hohenberg bittet den Bischof von Bamberg, die Schenkung der Güter bei Schernbach und in dessen Nähe im Schwarzwalde, zum Teil hohenbergischer Lehen, durch den edlen Mann Hiltebold von Isenburg an das Kloster Reichenbach seinerseits zu genehmigen.

[177] Lyon, 1249. August 25.
Band IV., Nr. 1131, Seite 197
Papst Innozenz IV. ermächtigt den erwählten Bischof von Speyer, dem Kapitel daselbst die Einkünfte der Pfarrkirche in Ketsch und der Kapelle in Öwisheim, deren Patronat das Kloster Maulbronn dem Kapitel geschenkt, einzuverleiben.

[178] Ohne Ortsangabe, 1249. September 7.
Band IV., Nr. 1132, Seite 197-198
Kraft von Boxberg entsagt mit Zustimmung seiner Gemahlin Elisabeth zu Gunsten der Brüder des Johanniter-Hospitals in Hall seinen Ansprüchen auf sechs und ein halb Jauchert Weinbergs und ein Haus in Ingelfingen.

[179] Lyon, 1249. September 30.
Band IV., Nr. 1133, Seite 198-199
Papst Innozenz IV. erteilt allen Bußfertigen, die sich am Tage der Auferstehung des Herrn und der Weihe der Kirche des heiligen Grabs zu Speyer an letzterem Orte einfinden, vierzigtägigen Nachlass der kirchlichen Strafen.

[180] Lyon, 1249. Oktober 12.
Band IV., Nr. 1134, Seite 199-200
Papst Innozenz IV. nimmt das Zisterzienser-Nonnen-Kloster Baindt mit dessen Angehörigen und Besitzungen in seinen Schutz und verleiht demselben zahlreiche Rechte und Begünstigungen.

[181] Lyon, 1249. Dezember 23.
Band IV., Nr. 1135, Seite 200-201
Papst Innozenz IV. erlaubt auf Fürsprache des edeln Walter Hako dem Kloster Oberstenfeld, die Kirche in Eberstadt unter näher angegebenen Bestimmungen sich einzuverleiben.

[182] Lyon, 1249. Dezember 23.
Band IV., Nr. 1136, Seite 201-202
Papst Innozenz IV. beauftragt den Propst von Backnang, die auf Fürsprache des edeln Walter Hako dem Kloster Oberstenfeld bewilligte Einverleibung der Kirche zu Eberstadt an dasselbe gegen Behinderungsversuche zu sichern

[183] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1250).
Band IV., Nr. 1137, Seite 202-203
Horenbogo und seine Ehefrau gestatten mit Bewilligung des Lehenherrn, des Edeln von Hohenlohe, den Brüdern des Deutschen Hauses in Mergentheim das Recht, eine Wasserleitung durch ihre Güter zu deren Hofe anzulegen.

[184] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1250).
Band IV., Nr. 1138, Seite 203-204
Graf Gottfried von Vaihingen befreit, insolange er die vom Kloster Herrenalb für ihn bei den Juden versetzten und zur Verfallzeit nicht eingelösten Pfänder nicht wirklich ausgelöst, die Güter des Klosters in Ellmendingen von allen und jeden Abgaben.

[185] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1250).
Band IV., Nr. 1139, Seite 204
Kraft von Rettersheim überträgt der Kirche in Schäftersheim all sein Eigengut in Rettersheim und erhält dasselbe samt dem genannter Kirche gehörigen Lehen für sich und seine Söhne gegen einen jährlichen Wachszins zurück.

[186] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1250).
Band IV., Nr. 1140, Seite 204-205
Engelhard von Bebenburg verschreibt mit seiner Gattin den Schwestern zu Schäftersheim den Ort Hummertsweiler und zwanzig Jauchert Waldes zu einem Seelgeräte und verkauft später an ebendieselben den genannten Ort unter gewissen Bedingungen schon bei seinen Lebzeiten.

[187] Burg Raderach, Ohne Zeitangabe. (1250).
Band IV., Nr. 1141, Seite 205-206
Zwischen den Söhnen des freien Berthold Wagenar aus dessen Ehe mit einer Hörigen Gnuftings von Raderach Arnold und Heinrich einer- und dem Kloster Weißenau andererseits kommt eine Abfindung in Betreff ihrer Ansprüche an Appenweiler zu Stande.

[188] Ohne Ortsangabe, 1250.
Band IV., Nr. 1142, Seite 206-207
Graf Otto von Eberstein bestätigt und erneuert in seinem 80. Lebensjahre dem Kloster Herrenalb verschiedene von seinen Vorfahren und deren Ministerialen dem Kloster bewilligte Schenkungen und Begünstigungen, namentlich an den Orten Malsch, Eichelbach und Hard.

[189] Ohne Ortsangabe, 1250.
Band IV., Nr. 1143, Seite 207-208
Pfalzgraf Hugo von Tübingen beurkundet, dass der Ritter Hugo von Ihlingen seinen Hof zu Ergenzingen mit seiner Zustimmung dem Kloster Kirchberg verkauft habe.

[190] Ohne Ortsangabe, 1250.
Band IV., Nr. 1144, Seite 208
Der Bürger Reinhard in Esslingen überlässt dem Konvente der Schwestern in Sirnau zwei Jauchert Weinberge in Stuttgart unter näher ausgedrückten Bestimmungen.

[191] Ohne Ortsangabe, 1250. Januar 5.
Band IV., Nr. 1145, Seite 209
Markgraf Rudolf von Baden genehmigt die von einem gewissen Nallinger geschehene Schenkung seiner sämtlichen Güter in Walheim an das Kloster Denkendorf und erlässt dem letzteren alle und jede Abgaben daraus.

[192] Maulbronn, 1250. Januar 5.
Band IV., Nr. 1146, Seite 209-212
Abt und Konvent von Maulbronn ertauschen von Marquard von Bretten und seinen vier Söhnen alles, was diese in Knittlingen besitzen, gegen ihren Bauhof in Weissach unter näher hinzugefügten Bedingungen und unter genauer Beschreibung der Grenzen der vertauschten Besitzungen.

[193] Jettenhausen, 1250. Januar 19.
Band IV., Nr. 1147, Seite 212-213
Ritter Hermann von Raderach genannt Gnifting überlässt sein Gut "An der Egge" bei Ravensburg mit dazu gehörigen genannten Leuten für fünfzig Mark Silber dem Kloster Weißenau als vollständiges Eigentum.

[194] Konstanz, 1250. Februar 16.
Band IV., Nr. 1148, Seite 214-215
Hermann von Raderach genannt Gnifting überlässt vor dem Eintritt in den geistlichen Stand um seines Seelenheiles willen mit Einwilligung seines Bruders Werner das Patronatrecht der Kirche in Jettenhausen an den Deutschen Orden.

[195] Konstanz, 1250. Februar 16.
Band IV., Nr. 1149, Seite 215-216
Bischof Eberhard von Konstanz genehmigt die Überlassung des Patronatrechts der Kirche in Jettenhausen durch den Ritter Hermann Gnifting von Raderach an den Deutschen Orden.

[196] Lyon, 1250. Mai 27.
Band IV., Nr. 1150, Seite 216-217
Papst Innozenz IV. gestattet dem Zisterzienserorden in allen Pfarren, in welchen ihm der alte Zehnt zusteht, auch den noch in niemandes Genuss befindlichen Neubruchzehnten, im Verhältnis des ihm zustehenden alten, zu beziehen.

[197] Lyon, 1250. Juni 2.
Band IV., Nr. 1151, Seite 217
Papst Innozenz IV. übergibt in einer an das Kloster Himmelwonne (später in Löwental umgenannt) gerichteten Urkunde dieses Kloster dem Predigerorden und verleiht ihm die Privilegien des letzteren Ordens.

[198] Lyon, 1250. Juni 13.
Band IV., Nr. 1152, Seite 218
Papst Innozenz IV. bestätigt die von dem verstorbenen Ernst von Bernhausen und seiner Gattin Adelheid um ihres Seelenheils willen gemachte Güterstiftung zum Unterhalt eines beständigen Kaplans im Kloster Weiler (Weil).

[199] Ohne Ortsangabe, 1250. Juli.
Band IV., Nr. 1153, Seite 219
Gottfried von Hohenlohe gestattet auf Bitte der Brüder des Hospitals der hl. Maria der Deutschen in Jerusalem, von den, von ihm zu Lehen gehenden Gütern weiland Alberts von Rothenfels bis zum Betrage von zwanzig Mark Renten zu verschenken.

[200] Lyon, 1250. Juli 7.
Band IV., Nr. 1154, Seite 219-221
Papst Innozenz IV. nimmt das Kloster Salem in seinen Schutz und bestätigt dessen gesamten namentlich aufgeführten Güterbesitz, sowie die demselben von seinen Vorgängern bewilligten Rechtsbegünstigungen.

[201] Kestenburg, 1250. Juli 25.
Band IV., Nr. 1155, Seite 223
Der erwählte Bischof Heinrich von Speyer scheidet mit dem Propste von St. Guido allda die zu Unterhaltung der beständigen Vikare an der Pfarrkirche zu Ketsch und an der Kapelle zu Öwisheim nöthige Congrua aus.

[202] Kestenburg, 1250. Juli 26.
Band IV., Nr. 1156, Seite 224
Der erwählte Bischof Heinrich von Speyer vollzieht die von Papst Innozenz IV. bewilligte Einverleibung der bisher zum Patronat des Klosters Maulbronn gehörigen Pfarrkirche in Ketsch und der Kapelle in Oewisheim zum Domkapitel in Speyer.

[203] Ohne Ortsangabe, 1250. September 3.
Band IV., Nr. 1157, Seite 225
Gisela, die Mutter Marquards auf dem Kirchhofe, vermacht ihre Einkünfte aus den Fleischbänken unter den Lauben in Esslingen an die Schwestern in Sirnau.

[204] Rothenburg, 1260. Oktober 1.
Band IV., Nr. 1158, Seite 225-226
Ulrich Herr von Wahrberg verkauft der edeln Frau Jutta von Schillingsfürst sein Dorf Elpersheim unter näher ausgedrückten Bedingungen

[205] Lyon, 1250. Oktober 1.
Band IV., Nr. 1159, Seite 227-228
Papst Innozenz IV. beauftragt wiederholt den Meister und Provincialprior des Predigerordens für Deutschland mit der Vollziehung der von ihm bewilligten Einverleibung des Klosters Himmelwonne (später Löwental) in diesen Orden

[206] Ohne Ortsangabe, 1250. Oktober 28.
Band IV., Nr. 1160, Seite 228-229
Propst Hermann und sein Konvent in Weißenau erhalten den ihnen von Eberhard Ruchelin von Arbon übertragenen Hof in Kemmerlang von dessen Lehenherrn Werner Gnifting von Raderach gegen fünf Mark Silber, die er ihnen schuldete, als freies Eigentum.

[207] Ohne Ortsangabe, 1250. Dezember.
Band IV., Nr. 1161, Seite 229-230
Wilhelm der Vogt von Wimpfen vergabt seine sämtlichen Güter auf dem Hipfelhofe mit namentlich bezeichneten Ausnahmen und Vorbehalten an das Hospital des heiligen Geistes in Wimpfen.

[208] Alpirsbach, 1251.
Band IV., Nr. 1162, Seite 230-231
Herzog Ludwig von Teck verkündet den Schiedsspruch über die zwischen dem Ritter Volmar von Brandeck und dem Kloster Alpirsbach streitige Gerichtsbarkeit zu Dornhan.

[209] Nagold, 1251.
Band IV., Nr. 1163, Seite 232
Graf Burkhard von Hohenberg schenkt die ihm erblich zustehende Vogtei über einen Hof in Irrendorf um seines und seiner Eltern Seelenheils willen dem Kloster Beuron.

[210] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1164, Seite 233
Gottfried von Rot, Custos der St. Peterskirche in Oehringen, vermacht den Nonnen in Gnadental gewisse Güter und verpflichtet sich zu einem lebenslänglichen jährlichen Zins daraus.

[211] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1165, Seite 233-234
Abt Konrad von Reichenau überlässt der Äbtissin H. und dem Konvent in Heiligkreuztal die seither von den Edlen von Jungingen als Lehen inne gehabten und von diesen an das Kloster verkauften Besitzungen in Altheim gegen einen jährlichen Zins.

[212] Derdingen, 1251.
Band IV., Nr. 1166, Seite 234-235
Heinrich genannt Svende und sein Bruder Konrad, Edle von Wiesloch, die Brüder Walters und die Söhne Werners genannt Morkin, Edler von Wiesloch, verzichten auf alle und jede Ansprüche an die von Werner genannt Morkin, Wolfram und Walther, Edlen von Wiesloch, dem Kloster Herrenalb verkauften Güter.

[213] Speyer, 1251.
Band IV., Nr. 1167, Seite 235-236
Albert von Rastatt und Johannes von Durmersheim, welche die Vogtei in Oberdertingen und auf dem Bauhofe daselbst Namens des Klosters Herrenalb von Berthold, genannt Göler von Ravensburg, zu Lehen erhalten haben, verpflichten sich für den Fall einer Störung des Klosters zur Erlegung von 500 Mark Silber an die edeln Herren Eberhard und Otto von Eberstein.

[214] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1168, Seite 236-237
Der edle Liutfried von Helmsheim und Ritter Berthold, genannt Göler von Ravensburg, verkaufen alles was sie an Gütern und Rechten in Oberderdingen, dem Bauhofe der Mönche daselbst und in der Mark beider Derdingen, namentlich in Bernhardsweiler besitzen, an das Kloster Herrenalb um 500 Pfund Heller.

[215] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1251).
Band IV., Nr. 1169, Seite 238-239
Liutfried von Helmsheim verkauft das Recht der Vogtei auf Unterderdingen mit allen dazu gehörigen Gütern unter näheren in der Urkunde ausgeführten Bedingungen an das Kloster Herrenalb.

[216] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1170, Seite 239-240
Graf Ludwig von Oettingen weist dem Kloster Kaisheim statt 30 Mark Silber, welche Elisabeth Gräfin von Grüningen sel., die Mutter Ludwigs des Jüngeren von Oettingen, diesem Kloster bestimmt hatte, drei Güter in Kösingen und Hohlenstein zu.

[217] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1171, Seite 240-241
Graf Berthold von Sulz lässt dem Abte Konrad von Reichenau den Wald Bramhalde mit angränzenden Äckern und Wiesen bei Zimmern, was alles der Ritter Hermann genannt Birchinschach bisher von ihm gehabt und den Schwestern in Kirchberg abgetreten, mit der Bitte auf, solches Besitztum den letzteren gegen einen genannten jährlichen Zins zu überlassen.

[218] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1172, Seite 241-242
Ritter Reinbold von Neipperg stiftet um seines und der Seinigen Seelenheiles willen und zu Begehung seines Jahrtages nach seinem Tode einen Weinberg und Güter in Zimmern an das Kloster Lorch.

[219] Rottenmünster, 1251.
Band IV., Nr. 1173, Seite 242
Die Äbtissin und ihre Schwestern von Rottenmünster verleihen ihre Wiese genannt die Läppinswiese bei Rottweil dem Bürger Ber. Gierag daselbst gegen einen jährlichen Zins auf Lebenszeit.

[220] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1174, Seite 243
Der Truchsess Heinrich von Warthausen schenkt drei Söhne der Leibeigenen Adelheid genannt Schillingin von Olzreute dem Kloster Schussenried zum Dienste der Brüder.

[221] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1175, Seite 243-244
Die Äbtissin von Buchau urkundet, dass der Ritter Steinmar von Sießen mit seinen Söhnen Wolfram, Steinmar und Friederich das Eigentum des Bodens, welchen die Schwestern von Saulgau bewohnen, um seines Seelenheiles willen deren Konvente übergeben hat.

[222] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1176, Seite 244-245
Schultheiß Rüdiger in Esslingen beurkundet die von Adelheid der Witwe des Gebeno genannt Gollo geschehene Übergabe ihres beweglichen und unbeweglichen mütterlichen Erbes an das Kloster Sirnau.

[223] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1177, Seite 245
Schultheiß Rüdiger in Esslingen beurkundet die von Adelheid der Witwe des Gebeno genannt Gollo geschehene Übergabe ihres ganzen Besitztums an das Kloster Sirnau.

[224] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1178, Seite 246
Der Truchsess Otto Berthold von Waldburg nimmt sämtliche Einwohner von Baienfurt auf seine Lebenszeit gegen Reichung einer genannten jährlichen Habergilte in seinen Schutz.

[225] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1179, Seite 246-247
Graf Friederich von Zollern übergibt dem Kloster Weißenau einige bei dem Hof Bernloch gelegene Aecker und Wiesen, welche Ritter Siegfried von Oberstetten und seine Söhne dem Kloster übertragen und ihm selbst als dem Lehenherrn aufgesagt hatten, zu vollem Eigentum.

[226] Ohne Ortsangabe, 1251.
Band IV., Nr. 1180, Seite 247-248
Berthold Manstoch und alle die Seinigen geloben nach erhaltener Abfindung feierlich, das Kloster Weißenau in Leitung des Schussenflusses durch dasselbe nicht ferner zu stören, und entsagen jedwedem Einsprachsrechte dagegen.

[227] Ohne Ortsangabe, 1251. Januar.
Band IV., Nr. 1181, Seite 249-250
Konrad von Dürn teilt nach Ausscheidung des für ihn und seine Gattin vorbehaltenen Besitztums seine Güter zwischen seinen Söhnen unter hinzugefügten näheren Bestimmungen für den Fall, dass diese Söhne seinen Verordnungen nicht nachkommen.

[228] Ohne Ortsangabe, 1251. Januar 5.
Band IV., Nr. 1182, Seite 251-252
Herzog Ludwig von Teck erteilt dem Kloster Bebenhausen die Vergünstigung, dass seine Dienstleute um ihres Seelenheils willen von ihrem beweglichen und unbeweglichen Gute etwas dahin überlassen dürfen.

[229] Moosbronn, 1251. Januar 18.
Band IV., Nr. 1183, Seite 252
Markgraf Rudolf von Baden bestätigt die von seinem Vater, seiner Mutter und seinem Bruder dem Kloster Herrenalb bewilligte Befreiung von Zoll, Abgabe und jedweder Art von Ungeld in allen seiner Herrschaft unterworfenen Orten.

[230] Lyon, 1251. Februar 1.
Band IV., Nr. 1184, Seite 253
Papst Innozenz IV. beauftragt den Dekan von Krozingen und den Züricher Kanoniker Hugo von Freiburg, auf die Beschwerden der Klosterfrauen von Kirchberg gegen den Straßburger Kanoniker Radulf und einige andere Kleriker der Städte und Diözesen Konstanz und Straßburg nach vorgängiger Vernehmung der Parteien wegen verschiedener Streitigkeiten endgültig zu entscheiden.

[231] Lyon, 1251. März 7.
Band IV., Nr. 1185, Seite 253-254
Papst Innozenz IV. erteilt dem Kloster Hirsau die Vergünstigung, abgesehen von ausdrücklich genannten Ausnahmefällen, an Niemanden Pfründen reichen zu müssen.

[232] Würzburg, 1251. März 18.
Band IV., Nr. 1186, Seite 254-255
Die Meisterin Berta und der Konvent zu Schäftersheim urkunden, dass der Würzburger Bürger Konrad von Freiberg und seine Gattin Mergard einige Güter in Hausen bei Nassau unter der Bedingung der Begehung ihres Jahrstags im Kloster für das letztere erkauft haben.

[233] Lyon, 1251. März 20.
Band IV., Nr. 1187, Seite 255-256
Papst Innozenz IV. gewährt dem Kloster Lorch auf Fürbitte seines Vogtes, des Grafen von Württemberg, die Freiheit, abgesehen von ganz bestimmten Ausnahmefällen, keine Pfründen reichen zu dürfen.

[234] Lyon, 1251. März 20.
Band IV., Nr. 1188, Seite 256
Papst Innozenz IV. erteilt dem Abt zu Elchingen den Auftrag, das Kloster Lorch bei der ihm erteilten (in der unmittelbar vorhergehenden Urkunde abgedruckten) Freiheit hinsichtlich von Pfründabgaben zu schützen.

[235] Lyon, 1251. März 29.
Band IV., Nr. 1189, Seite 257
Papst Innozenz IV. benachrichtigt die der römischen Kirche ergebenen Edeln Schwabens, der päpstliche Stuhl werde nie zugeben, dass der Sohn weiland (Kaiser) Friedrichs (II., König Konrad IV.) römischer König, Kaiser oder Herzog von Schwaben werde.

[236] Lyon, 1251. März 30.
Band IV., Nr. 1190, Seite 258
Papst Innozenz IV. gestattet dem Kloster Lorch, zur Zeit eines allgemeinen Interdicts bei verschlossenen Türen in der Stille Gottesdienst zu halten.

[237] Lyon, 1251. März 31.
Band IV., Nr. 1191, Seite 258-259
Papst Innozenz IV. benachrichtigt die der römischen Kirche ergebenen Edeln Schwabens unter Belobung ihres Eifers von dem Eintreffen ihres Gesandten, des Grafen (Ulrich) von Württemberg, beim päpstlichen Stuhl, von seiner Aufforderung an den König Wilhelm, ihnen zu Hilfe nach Schwaben zu ziehe [...]

[238] Lyon, 1251. April 1.
Band IV., Nr. 1192, Seite 260
Papst Innozenz IV. beauftragt aus Rücksicht auf den Grafen (Ulrich) von Württemberg den Abt von Anhausen mit dem Schutze des Klosters Lorch gegen räuberische Eingriffe in dessen Güter.

[239] Lyon, 1251. April 3.
Band IV., Nr. 1193, Seite 261-262
Papst Innozenz IV. ermahnt den Erzbischof und sämtliche Kirchenobere der Provinz Mainz, die Priorin und die Schwestern des Klosters Kirchberg gegen die wider sie verübten Bedrückungen durch Verhängung von Kirchenstrafen nachdrücklich zu schützen.

[240] Lyon, 1251. April 4.
Band IV., Nr. 1194, Seite 262
Papst Innozenz IV. gibt auf Bitten des Grafen (Ulrich) von Württemberg, des Schwiegersohns der Stifterin von Kloster Lichtental, Irmengard, Witwe des Markgrafen von Baden, dem Abt von Schwarzach den Auftrag, die Pfarrkirche in Ettlingen obigem Kloster einzuverleiben.

[241] Lyon, 1251. April 4.
Band IV., Nr. 1195, Seite 263
Papst Innozenz IV. gewährt dem Kloster Lichtental auf Fürbitte des Grafen (Ulrich) von Württemberg die Freiheit, abgesehen von ganz bestimmten Ausnahmefällen keine Nonnen oder Konversen aufnehmen und keine Pfründen reichen zu müssen.

[242] Lyon, 1251. April 4.
Band IV., Nr. 1196, Seite 263-264
Papst Innozenz IV. beauftragt auf Fürsprache des Grafen (Ulrich) von Württemberg den Propst der Kirche von Beutelsbach, dem edeln Mann Berthold von Blankenstein, des Grafen Genossen, die Einverleibung des Patronatrechts an der Kirche zu Steinheim in das von Berthold neu zu gründende Augustiner-Nonnenkloster daselbst zu gestatten.

[243] Lyon, 1251. April 5.
Band IV., Nr. 1197, Seite 264-265
Papst Innozenz IV. gebietet sämtlichen Kirchenoberen die genaue Aufrechterhaltung des dem Augustiner-Nonnenkloster in Gmünd zustehenden Zehentbefreiungsrechtes.

[244] Lyon, 1251. April 5.
Band IV., Nr. 1198, Seite 266-267
Papst Innozenz IV. gebietet dem Erzbischof und sämtlichen Kirchenoberen der Erzdiözese Mainz, das Augustiner-Nonnenkloster zu Gmünd gegen die willkürlichen und gewalttätigen Eingriffe in dessen Rechte und Gerechtsame durch Verhängung von Kirchenstrafen zu schützen.

[245] Ohne Ortsangabe, 1251. April 5.
Band IV., Nr. 1199, Seite 267-268
Mehrfache, im Wege des Verkaufs und der Schenkung dem Kloster Schussenried zuteilgewordene Guts- und Besitzübertragungen, so von Seiten des Ritters Konrad von Schussenried und seiner Eltern, des Ritters Heinrich von Winterstetten genannt Stammler und der Brüder Ulrich und Rudolf von Kürnbach, werden durch Konrad und Heinrich von Wartenberg feierlich bekräftigt.

[246] Ohne Ortsangabe, 1251. April 8.
Band IV., Nr. 1200, Seite 268
Papst Innozenz IV. gebietet sämtlichen Kirchenoberen die genaue Aufrechterhaltung des dem Augustiner-Nonnenkloster zu Kirchberg zustehenden Zehentbefreiungsrechts.

[247] Lyon, 1251. April 10.
Band IV., Nr. 1201, Seite 269
Papst Innozenz IV. gebietet sämtlichen Kirchenoberen die genaue Aufrechterhaltung des dem Augustiner-Nonnenkloster zu Weiler zustehenden Zehentbefreiungsrechtes.

[248] Ohne Ortsangabe, 1251. Mai 9.
Band IV., Nr. 1202, Seite 269-270
Schwigger von Gundelfingen verkauft seine Besitzungen in Dollendorf an das Kloster Heiligkreuztal.

[249] Ohne Ortsangabe, 1251. Juni 19.
Band IV., Nr. 1203, Seite 270-271
Propst Berthold von Schussenried und sein Kapitel beurkunden die von Ulrich von Kürnbach bei seinem Eintritt in das Kloster geschehene Übergabe der ihm von seinen Brüdern angefallenen Güter mit Ausnahme innen bezeichneter, seiner Frau und Tochter sowie seiner Mutter auf ihre Lebenszeit verschriebener Äcker, Wiesen und Gülten.

[250] Konstanz, 1251. Juli 1.
Band IV., Nr. 1204, Seite 271-274
Bischof Eberhard von Konstanz verkauft seine Burg und Besitzungen in Wittlingen mit dem Berg und den Zugehörungen, welche gemeiniglich Leibgedinge benannt werden, dem Grafen Ulrich von Württemberg unter näher aufgeführten Bedingungen zu erblichen Lehen.

[251] Mainz, 1251. Juli 1.
Band IV., Nr. 1205, Seite 274-275
Der Kardinallegat Hugo beauftragt den Abt von Ottobeuren mit der Vornahme eines Zeugenverhörs über die dereinst von dem Bischof Diethelm in Konstanz geschehene Einverleibung der Pfarrkirche in Zwiefalten an das Kloster daselbst.

[252] Nürnberg, 1251. August 2.
Band IV., Nr. 1206, Seite 275-276
Der erwählte römische König Konrad (IV.) verleiht dem Schenken Walter von Limpurg die Jagd und das Jagdrecht in einem hinsichtlich seiner Grenzen genauer beschriebenen Bezirk.

[253] Speyer, 1251. September 9.
Band IV., Nr. 1207, Seite 277
Konrad, Propst der Kirche von S. Guido in Speyer, gestattet dem Kloster Herrenalb, das Einkommen der zu seinem Archidiakonat gehörigen Kirche in Dertingen für des Klosters Bedürfnisse einzuziehen.

[254] Speyer, 1251. September 9.
Band IV., Nr. 1208, Seite 277-278
Dekan Werner und das Kapitel der Kirche in Speyer gestatten dem Kloster Herrenalb, das Einkommen der Kirche und Kapelle in Derdingen für seine Bedürfnisse einzuziehen.

[255] Speyer, 1251. September 10.
Band IV., Nr. 1209, Seite 278-279
Der erwählte Bischof Heinrich von Speyer gestattet dem Kloster Herrenalb, das Einkommen der Kirche in Derdingen für seine Bedürfnisse einzuziehen.

[256] Ingelfingen, 1251. September 24.
Band IV., Nr. 1210, Seite 279-280
Kraft von Boxberg vergleicht sich mit dem Abt und Konvent in Comburg wegen dreier von ihm zu der neu erbauten Burg Lichteneck gezogenen Jaucherten und wegen des Vogtrechts über einige Güter.

[257] Nürnberg, 1251. September.
Band IV., Nr. 1211, Seite 280
Graf Eberhard von Eberstein bezeugt, dass der König (Konrad IV.) dem Schenken Walther von Limpurg in seiner Gegenwart von der Bede zu Hall vierhundertfünfzig Pfund Heller Werts jährlich für sechshundert Mark Silbers urkundlich verpfändet habe.

[258] Burg Ravensburg, 1251. Oktober 14.
Band IV., Nr. 1212, Seite 281
Eberhard von Königsegg vermacht mit Einwilligung seines Bruders Berthold von Fronhofen seine Hube in Reute auf sein Ableben dem Kloster Weingarten.

[259] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1252).
Band IV., Nr. 1213, Seite 281-282
Graf Wilhelm von Tübingen vergabt den von den Brüdern Eberhard und Reinhard von Wurmlingen ihm aufgesagten Hof in Wurmlingen den Schwestern von Kirchberg.

[260] Veringen, 1252.
Band IV., Nr. 1214, Seite 282-283
Graf Wolfrad der Jüngere von Veringen überträgt die von dem Ritter Heinrich von Benzingen auf Bitten des seitherigen Lehensinhabers Hartmann von Meßstetten zum Zweck der Übergabe an das Kloster Heiligkreuztal ihm überwiesenen Güter in Huseberg an das genannte Kloster.

[261] Dillingen, 1252.
Band IV., Nr. 1215, Seite 283-284
Propst Rapoto von Herbrechtingen und seine Mitbrüder und Mitkanoniker ertauschen von ihren Vögten, den Grafen Hartmann und dessen Sohn Albert von Dillingen, gegen den Widemhof ihrer Kirche zu Bernau zwei Mansen zu Mergelstetten und erhalten noch überdies an Zahlungsstatt für eine Schuld Alberts das Patronatrecht und fast allen sonstigen gräflichen Besitz an letzterem Ort.

[262] Ohne Ortsangabe, 1252.
Band IV., Nr. 1216, Seite 284-285
Die Söhne der Frau Heile, Swigger und Konrad von Derdingen, überlassen ihren, von dem edeln Herrn Werner, genannt Morkin von Wiesloch, zu Lehen gehenden Güterzehenten in der Mark Derdingen an das Kloster Herrenalb und tragen ihrem Lehensherrn hiefür andere Güter in Derdingen zu Lehen auf.

[263] Ohne Ortsangabe, 1252.
Band IV., Nr. 1217, Seite 285
Ritter Berthold, genannt Göler von Ravensburg, trägt Liutfried von Helmsheim, als Ersatz der ihm seither von diesem zu Lehen gegebenen Vogtei in Oberderdingen und auf dem Bauhofe des Klosters Herrenalb daselbst, einen Hof zu Zaisenhausen und zwei zu Rohrbach zu Lehen auf und leistet ihm Lehenspflicht.

[264] Ohne Ortsangabe, 1252.
Band IV., Nr. 1218, Seite 286
Der edle Liutfried von Helmsheim bestätigt den Verkauf der von ihm lehenbaren Vogtei in Derdingen und auf dem Bauhof daselbst durch den Ritter Berthold genannt Göler von Ravensburg an das Kloster Herrenalb und bekennt dafür von Göler drei andere Höfe zu Lehen aufgetragen erhalten zu haben.

[265] Ohne Ortsangabe, 1252.
Band IV., Nr. 1219, Seite 287-288
Werner, für sich und den Sohn seines Bruders Konrad, Wolfram, Heinrich, Konrad, seine Geschwisterkinder, und Walter, Sohn Lithemars, genannt von Wiesloch, verkaufen fast ihr ganzes Besitztum in Derdingen, insbesondere den sog. Selhof daselbst, ihre Zehnten, das Patronatrecht der Kirche, an das Kloster Herrenalb unter mehrfachen in der Urkunde näher angegebenen Bestimmungen.

[266] Ohne Ortsangabe, 1252.
Band IV., Nr. 1220, Seite 288-289
Werner, für sich und den Sohn seines Bruders Konrad, Wolfram, Heinrich, Konrad, seine Geschwisterkinder, und Walter der Sohn Lithemars von Wiesloch, verkaufen mit ihren übrigen Gütern in Derdingen auch genannte Leibeigene daselbst und in Zaisenhausen an das Kloster Herrenalb.

[267] Erolzheim, 1252.
Band IV., Nr. 1221, Seite 289-290
Der Vogt H. von Heiligenberg urkundet, dass vor ihm ein Streit zwischen dem Konvent von Ochsenhausen und Werner von Goldbach über einen Hof in Goldbach zu Gunsten des Klosters entschieden worden sei.

[268] Haigerloch, 1252.
Band IV., Nr. 1222, Seite 290-291
Graf Wolfrad von Veringen übergibt um seines Seelenheils willen auf Bitte seines Lehenmannes Hiltibold von Isenburg dessen Gut in Schernbach und an der Nagold dem Kloster Reichenbach.

[269] Pflegelberg, 1252.
Band IV., Nr. 1223, Seite 291-292
Heinrich von Ravensburg und Werner von Raderach genannt Gnifting beurkunden, dass Salome, die Gattin Friederichs von Pflegelberg, mit der Hand ihres Gemahles ihre Güter zu Wanzenweiler dem Kloster Salem unter Vorbehalt der lebenslänglichen Nutzniessung und eines Rückkaufsrechts für den jungen Friederich von Pflegelberg übergeben habe.

[270] Ohne Ortsangabe, 1252.
Band IV., Nr. 1224, Seite 293
Die Söhne und Töchter weiland Konrads von Briach weisen ihr gesamtes Eigengut nebst Zubehör daselbst dem Werner Gnifting von Raderach erblich zu und dieser überweist dasselbe an das Kloster Weingarten im Tausche gegen dessen Eigentum in Ailingen.

[271] Ohne Ortsangabe, 1252.
Band IV., Nr. 1225, Seite 294
Beurkundung, dass es den Hörigen des Klosters Weingarten in Ailingen in gewissen Fällen frei stehen solle, sich mit Gütern und Personen dem Werner Gnifting von Raderach zu entziehen.

[272] Frauenalb, 1252. Januar 20.
Band IV., Nr. 1226, Seite 294-295
Die Äbtissin K., der Propst L. und der Konvent in (Frauen-)Alb verkaufen den Klosterfrauen in Kirchberg mit Zustimmung ihres Vogtes Otto von Eberstein die ihnen dereinst von dem Grafen Berthold von Sulz als freies Eigentum vergabte Salzhalle zu Sulz.

[273] Böblingen, 1252. Februar 18.
Band IV., Nr. 1227, Seite 295-296
Graf Wilhelm von Tübingen überlässt dem Kloster Reichenbach sein Eigentum an einem Weinberg in Gemmrigheim, welchen Albert und Volmar von Waldeck von ihm zu Lehen gehabt und gedachtem Kloster verkauft haben, gegen einen andern von diesen Lehenleuten ihm aufgetragenen zu Bönnigheim.

[274] Ohne Ortsangabe, 1252. März 19.
Band IV., Nr. 1228, Seite 296-297
Adelheid, dereinst Markgräfin von Burgau, schenkt zu ihres verstorbenen Gatten, des Markgrafen Heinrich, und ihrem eigenen Seelenheile mit Einwilligung ihrer Söhne, des Markgrafen Heinrich von Burgau und des Grafen Ulrich von Berg, ihren größeren Hof in (Kirch-)Bierlingen für den Fall ihres Todes an das Kloster Kaisheim.

[275] Speyer, 1252. April 26.
Band IV., Nr. 1229, Seite 298-299
Die Richter in Speyer beurkunden den Vertrag, wodurch die in der Urkunde aufgeführten Edlen von Wiesloch ihren Hof genannt Selhof nebst der Hälfte des Zehntens und das Patronatrecht in Derdingen mit aller Zugehör an das Kloster Herrenalb verkauft haben.

[276] Langenburg, 1252. Mai 1.
Band IV., Nr. 1230, Seite 299
Gottfried von Hohenlohe eignet das von ihm lehenbare Dritteil des Stretelnhofes auf Bitte seines Lehenmannes Arnold von Thierberg dem Kloster Gnadenthal.

[277] Ohne Ortsangabe, 1252. Mai 2.
Band IV., Nr. 1231, Seite 300
Heinrich der Ältere von Enzberg verzichtet unter Bestätigung des Empfangs des Pfandschillings auf alle ihm verpfändet gewesenen Vogteirechte über das Kloster Maulbronn.

[278] Meersburg, 1252. Juni 25.
Band IV., Nr. 1232, Seite 300-301
Bischof Eberhard von Konstanz bestätigt die von den Schwestern zu Reuthin durch einen Tausch mit der Pfarrkirche zu (Ober-) Jettingen gemachte Erwerbung ihres Wohnplatzes nebst Garten.

[279] Im Lager bei Frankfurt, 1252. Juli 12.
Band IV., Nr. 1233, Seite 301
Der römische König Wilhelm verleiht dem Grafen Hartmann von Grüningen alle Eigengüter und Lehen, welche Heinrich von Wemding hatte.

[280] Im Lager bei Frankfurt, (1252). Juli 12.
Band IV., Nr. 1234, Seite 302
Der römische König Wilhelm verpfändet dem Grafen Ulrich von Württemberg die Vogtei über das heilige Grab in Denkendorf um 200 Mark.

[281] Ohne Ortsangabe, 1252. Juli 22.
Band IV., Nr. 1235, Seite 302-303
Konrad der Ältere von Krautheim und seine Gemahlin Kunigunde vergaben auf ihren beiderseitigen Todesfall dem Kloster Gnadental ihre Güter an einer Reihe genannter Orte.

[282] Krautheim, 1252. Juli 22.
Band IV., Nr. 1236, Seite 304-305
Otto von Eberstein und seine Gattin Beatrix, eine Tochter Wolfrads von Krautheim, verzichten auf alles Erbrecht an ihrem Onkel Konrad dem Älteren von Krautheim, ausgenommen allein an gewissen Gütern, über welche Konrad und seine Gattin Kunigunde besondere Verfügungen zu ihren Gunsten getroffen haben.

[283] Maulbronn, 1252. September 2.
Band IV., Nr. 1237, Seite 305-306
Der erwählte Bischof Heinrich von Speyer ernennt als Lehensherr über die maulbronnischen Vogteien den seitherigen Vogt Heinrich von Enzberg nach dessen Verzicht auf seine Vogteirechte in widerruflicher Eigenschaft zum Beschützer des Klosters.

[284] Perugia, 1252. Oktober 2.
Band IV., Nr. 1238, Seite 307-308
Papst Innozenz IV. ermächtigt den Kardinalpriester von S. Sabina zur Erteilung des erbetenen Ehedispenses wegen einer Verwandtschaft vierten Grades zwischen Graf Hartmann von (Württemberg-) Grüningen und Hedwig, der Tochter des Grafen von Veringen.

[285] Perugia, 1252. Oktober 21.
Band IV., Nr. 1239, Seite 308-313
Papst Innozenz IV. schreibt der Äbtissin und den Schwestern des Klosters der hl. Cäcilie in Pfullingen die Regel des hl. Benedikt zur Nachachtung vor.

[286] Kloster Zwiefalten, 1252. November 16.
Band IV., Nr. 1240, Seite 314
Abt Walter von Ottobeuren erklärt auf Grund des von ihm, einem Mandate des Kardinallegaten Hugo gemäß, aufgenommenen Zeugen- und Urkundenbeweises, dass das Kloster Zwiefalten die Kirche daselbst in bester Form Rechtens erworben habe und besitze.

[287] Ohne Ortsangabe, 1252. Dezember 7.
Band IV., Nr. 1241, Seite 315
Die Brüder Albert, Friederich und Heinrich von Wurmlingen, genannt die Hohin, verkaufen ihren Weinberg im Pfaffenberg zu Wurmlingen mit Zustimmung ihres Herrn, des Grafen Friedrich von Zollern, an das Kloster Kirchberg.

[288] Ohne Ortsangabe, 1252. Um Dezember 25.
Band IV., Nr. 1242, Seite 316
Ludwig genannt von Schüpf räumt den Brüdern des Hauses der Heiligen Maria der Deutschen in Mergentheim bis zum Abtrag schuldiger siebzig Pfund Heller seine Güter in Deubach zu nießbräuchlichem Pfandbesitz ein.

[289] Leutkirch, 766. Juni 7.
Band IV., Nr. N1, Seite 317
Liutulfus et Merolfus et Zaizzo et Piscoffus, filii Marulfi anerkennen vor dem Grafen Cozpertus und ihren Gaugenossen die von ihrem Vater gemachte Schenkung seines gesamten Besitzes in pago Nibalgaunensi und . . . . in marcha Nibalgauge an das Kloster St. Gallen [...]

[290] (Ohne Ortsangabe), 768.
Band IV., Nr. N2, Seite 317-318
Amalpert übergibt all sein Eigentum, insbesondere sein Haus in Digisheim und verschiedene Hörige mit ihren Huben, sowie seine Rechte in Hartheim und Altheim an (?) das Kloster St. Gallen.

[291] Langenargen, 770. September 5.
Band IV., Nr. N3, Seite 318
Hadupertus und seine Mutter Teotrada schenken allen ihren Besitz in pago Argoninse in vilari quod dicitur Haddinwilare et in villa qui dicitur Argona an das Kloster St. Gallen, um ihn von letzterem gegen einen Jahreszins wieder zurückzuerhalten.

Act [...]

[292] Lorsch, 787. Juni 7.
Band IV., Nr. N4, Seite 318-320
Die gottgeweihte Hiltisnot, Suabulcds Tochter, schenkt um ihres Seelenheiles willen einen reichen Güterbesitz im Brettach-, Kocher- und Gardach-Gau, darunter namentlich das erst kürzlich von ihr gegründete Klösterlein Baum-Erlenbach, an das Kloster Lorsch und trifft Bestimmungen über die künftige Wahl der Aebtissin in ihrer genannten Stiftung.

[293] Ohne Ortsangabe, 798. Juni 9.
Band IV., Nr. N5, Seite 321
Rihart überträgt um seines Seelenheils willen an das Kloster St. Gallen und an die Kirche des Hl. Georg in Wasserburg seinen Besitz in villa quę dicitur Arguna.

In anno XXX. regnante . . . Karolo rege Francorum. Notavi diem V. idus Iunii sub comite Roadberto.

[294] Wasserburg, 799. Juni 23.
Band IV., Nr. N6, Seite 321
Reginbold überträgt um seines Seelenheils willen an die Kirche des Hl. Gallus und des Hl. Georg zu Wasserburg als Zinsgut allen seinen Besitz in villa que dicitur Ratineshova.

Actum in loco qui dicitur Wazzarburuc. Cartula ista scribta est in anno XXX. regnante . . . . Karolo rege Francorum, sub Roadberto comite . . . Notavi sub die nono kalendas Iulii, sub die dominico.

[295] Ohne Ortsangabe, (801–814.)
Band IV., Nr. N7, Seite 321-322
Kaiser Karl (der Große) überlässt dem Kloster Ottobeuren zwölf eigene Männer mit ihren Frauen, Kindern und allem Besitz, sowie allen Zehnten aus dem pagus Hilargowe.

[296] Tuttlingen, 803. Dezember 11.
Band IV., Nr. N8, Seite 322
Agino, Bischof von Konstanz und Rektor des Klosters St. Gallen, verleiht den Besitz, welchen Graf Peratholdus in Muniolvingas und Ata in Sedorf an das genannte Kloster übergeben haben, dem erwähnten Grafen gegen einen Jahreszins zu lebenslänglichem Genuss.

Actu [...]

[297] Schörzingen, 805. Juni 26.
Band IV., Nr. N9, Seite 322
Adaluni schenkt um seines und seines Vaters Seelenheils willen seinen Besitz in villa qui dicitur Tulinga, an das Kloster St. Gallen.

Actum in villa quae dicitur Scercinga . . . Anno V. regnante imperatore nostro Carolo, VI. kalendas Iulius, in die Iovis.

[298] Leutkirch, 824. Juni 20.
Band IV., Nr. N10, Seite 322-323
Gerbald überträgt um seines Seelenheils willen seinen sämtlichen Besitz in pago quod dicitur Nibulgogi in loco Ratbotizella an das Kloster St. Gallen, um ihn gegen einen Jahreszins für sich und seine Nachkommen zurückzuempfangen.

Actum in villa uf Hova [...]

[299] Leutkirch, 824. Juni 20.
Band IV., Nr. N11, Seite 323
Lantpret überträgt um seines Seelenheils willen allen seinen Besitz in pago Nibalgauve in loco nuncupato Ratpotescella an das Kloster St. Gallen, um ihn gegen einen Jahreszins für sich und seine Nachkommen zurückzuempfangen.

Actum in villa uf Howa . . . [...]

[300] Wasserburg, 827. September 8.
Band IV., Nr. N12, Seite 323
Hiltilind überträgt mit Einwilligung ihrer Söhne Witbertus und Cotabertus eine Hube zu Ratineshowa, welche sie gegen eine solche zu Chlufturnun von dem Kloster St. Gallen ertauscht, an eben dieses Kloster unter der Bedingung, dass sie die [...]

[301] Ingelheim, 831. Mai 14.
Band IV., Nr. N13, Seite 323-324
Kaiser Ludwig (der Fromme) verleiht dem Kloster Kempten den zehnten Teil der öffentlichen Abgaben aus zwei Grafschaften des Atto in Bertoldesbara.

Data pridie idus Maii, anno Christo propitio XVIII. imperii domni Hludouuici . . . , indictione VIIII. Actum Ingelinheim palatio regio.

[302] Aachen, 832. März 28.
Band IV., Nr. N14, Seite 324
Kaiser Ludwig (der Fromme) bestätigt dem Kloster Kempten 96 demselben von einigen freien Leuten teilweise schon zur Zeit seines Vaters verliehene Huben in den Gauen Hilargowe, Nibilgowe, Augustgowe, Gildinstein, Lintgowe, Albinesbara, und überlässt dem Kloster die aus diesen Gütern zu [...]

[303] Sconinperac, 837. August 9.
Band IV., Nr. N15, Seite 324
Der Presbyter Meginbreth überträgt mit der Hand seines Vogts Ruadgeldus um seines Seelenheiles willen an das Kloster St. Gallen allen seinen Besitz in Sconinperac vel in eadem marca, insbesondere fünf Knechte, die Kirche mit aller Zugehör und anderen Gebäud [...]

[304] Neumagen, 838. Juni 14.
Band IV., Nr. N16, Seite 325
Kaiser Ludwig (der Fromme) bestätigt auf Vortrag seines Sohnes, König Ludwigs (des Deutschen), den Tauschvertrag, kraft dessen Abt Tatto von Kempten dem Grafen Waningus den Besitz seines Klosters in Plezza, Pazcinhoua, Hooruuanc und Sundheim mit Ausnahme einer [...]

[305] Ohne Ortsangabe, 849. Mai 23.
Band IV., Nr. N17, Seite 325-326
Abt Crimald von St. Gallen verleiht dem Presbyter Lantpreht den von demselben an sein Kloster übertragenen Besitz in pago Nibulgauge gegen einen Jahreszins und bestimmt weiter, dass nach Lantprehts Tod seine Enkelin Diotpirc diesen Besitz bekommen, wenn sie ihn aber aufgeben [...]

[306] Herrot, 861. April 24.
Band IV., Nr. N18, Seite 326
Wolaliub gibt zwei Hörige Thioto und Wadinda gegen einen ad Cellam Ratpoti quae ad monasterium sancti Galli pertinet zu entrichtenden Jahreszins frei.

Actum in loco, qui dicitur Rota publice . . . Notavi diem Iovis, VIII. kalendas Maias, anno XXII. regni Hludowici, sub Gozperto comite.

[307] Kißlegg, 868. Mai 5.
Band IV., Nr. N19, Seite 326
Cotefrit et filia . . . Hungund . . . et filii Hungundę Kisilharii übertragen dem Kloster St. Gallen allen ihren Besitz in Reginbrehtiswilare unter der Bedingung der Rückgabe an sie gegen einen Jahreszins, welcher an die St. Martinsmesse in Ratpotiscella [...]

[308] Bodmann, 887. April 16.
Band IV., Nr. N20, Seite 327-329
Kaiser Karl (III.) bestätigt dem Kloster Reichenau im Anschluss an Akte seines Großvaters, Kaiser Ludwigs (des Frommen) und seines Urgroßvaters, Kaiser Karls (des Grossen), die Rechte und Freiheiten, namentlich das Recht auf einen Teil gewisser kaiserlicher Einkünfte aus dem Eritgau, Apphagau und Albgau.

[309] Frankfurt, 887. November 27.
Band IV., Nr. N21, Seite 329-330
König Arnolf vertauscht an den Erzbischof Liutbert von Mainz gegen die Abtei Herrieden im fränkischen Gau Sualafeld die Abtei Ellwangen mit allen zugehörigen Rechten.

[310] Lorsch, 902. Januar 25.
Band IV., Nr. N22, Seite 330-331
Hatto, Erzbischof von Mainz und Abt von Lorsch, vertauscht mit Einwilligung der Brüder an den freien Mann Reginbodo den Besitz des genannten Klosters in pago Glemisgowe, in villa vel marcha Hirslanda et in Dicingon et in Geringon, quae loca iacent in comitatu Gozberti co [...]

[311] Lorsch, 903. November 21.
Band IV., Nr. N23, Seite 331
Hatto, Erzbischof von Mainz und Abt von Lorsch, übergibt der ehrwürdigen Matrone Kunigunde auf ihre Bitte ihr Eigentum in villis seu terminis Niwenheim, Strazheim, atque in Westheim, welches sie zuvor dem Hl. Nazarius geschenkt hatte, samt dem lorschischen Nonnenkloster [...]

[312] Ingelheim, 904. Juni 14.
Band IV., Nr. N24, Seite 331-332
Ruotpertus vertauscht an Hatto, (Erz-)Bischof (von Mainz) und Abt des Klosters Lorsch, seinen umfangreichen Besitz in Raetia Curiense . . . in loco Riammas dicto und dessen Umgegend und erhält dafür sämtlichen Besitz des Klosters [...]

[313] Ohne Ort, 906. Ohne Tag.
Band IV., Nr. N25, Seite 332
König Ludwig (IV.) bestätigt den von Erzbischof Hatto von Mainz gewährten Tauschvertrag zwischen Reginbodo und dem Kloster Lorsch (vgl. WUB, Bd. IV, S. 330 f., Nr. N22), kraft dessen sein Getreuer Reginbodo den Hof Firnunheim . . . in pago qui dicitur Lobotengowe gegen alia [...]

[314] Frankfurt, 915. Februar 8.
Band IV., Nr. N26, Seite 332-333
König Konrad (I.) bestätigt dem Kloster Lorsch die Schenkung des Orts Gingen, welche seine Gemahlin Kunigunde um ihres Seelenheils willen und wegen ihrer Grablege dahin gemacht.

[315] Ohne Ortsangabe, (933 Oktober 23 – 942 April 6.)
Band IV., Nr. N27, Seite 333
Abt Thieto von St. Gallen vertauscht an Penzo, einen Knecht des Klosters, gegen eine Hube zu Sigiliniswilare und Besitz zu Ratinishoven, auch 30 Äcker (Jauchert Ackerlands?) zu Tetinishovan, eben so viel Land zu Svedinispe [...]

[316] Ohne Ortsangabe, 956 (August 7) – 957 (August 6) an einem Mittwoch.
Band IV., Nr. N28, Seite 334
Abt Craloh von St. Gallen ertauscht von Pebo und dessen Sohn Albini all ihr Eigentum zu Ibendorf gegen ebensoviel Klosterbesitz zu Prunnon unter der Bedingung, dass jene beiden und ihre Nachkommen aus dem letzteren Besitz einen Jahreszins an den Altar des Hl. Bonifaciu [...]

[317] Worms, 965. Februar 21.
Band IV., Nr. N29, Seite 334-335
Kaiser Otto (I.) bestätigt auf Bitte des Mainzer Erzbischofs Wilhelm, des Herzogs Burghard von Schwaben und des Abts Eggehard von Reichenau dem Kloster des letzteren die von seinen Vorfahren am Reich, Karl (III.), Ludwig (dem Frommen) und Karl (dem Grossen) verliehenen Rechte und Freiheiten, unt [...]

[318] Konstanz, 972. August 25.
Band IV., Nr. N30, Seite 335
Kaiser Otto (I.) gestattet dem Kloster Kempten für seine Knechte, Wein- und sonstige notwendige Fuhren Zollfreiheit in comitatibus Lobitungeuue, Creihkewe, Cartkeuue.

Data VIII. kalendas Septembris, anno dominicae incarnationis DCCCCLXXIII., indictione XV., anno regni domni Ottonis XXXIIII., imperii autem XIII. Actum Constantiae.

[319] Straßburg, 972. November 1.
Band IV., Nr. N31, Seite 336-337
Kaiser Otto (I.) gewährt dem Kloster Ottobeuren auf Bitte Ulrichs, Bischofs von Augsburg und Abts des genannten Klosters, des Bischofs Konrad von Konstanz, des Herzogs Burchard von Alamannien und der anderen alamannischen Großen, gewisse Rechte und Freiheiten, namentlich die Befreiung von Krieg [...]

[320] Mainz, 990. April 21.
Band IV., Nr. N32, Seite 337-338
König Otto III. bestätigt auf Bitte des Mainzer Erzbischofs Willigis, des alamannischen Herzogs Konrad und des Reichenauer Abts Witegowo, dem Kloster des letzteren die von den Päpsten Stephan und Johannes sowie seinen Vorgängern, Karl (dem Großen), Ludwig (dem Frommen), Karl (III.), Konrad ( [...]

[321] Rom, 998. April 28.
Band IV., Nr. N33, Seite 338-339
Kaiser Otto (III.) schenkt um seines und seiner Eltern Seelenheils willen der Kirche der Hl. Maria in Meinradszell vier Mansen in Billizhausen im Filsgau.

[322] Ohne Ort, 1056.
Band IV., Nr. N34, Seite 339
Graf Eberhard (gewöhnlich von Nellenburg genannt), Sohn des Grafen Eberhard, beurkundet seine früheren an Kloster Reichenau gemachten Seelgerätestiftungen an einer Reihe von Orten und erwähnt dabei insbesondere 31/2 [...]

[323] Allerheiligen, 1094. Dezember 29.
Band IV., Nr. N35, Seite 339
Adelbertus schenkt dem Kloster Allerheiligen zu Schaffhausen seinen Besitz an den näher bezeichneten Orten.

[324] Lyon, 1095. Oktober 8.
Band IV., Nr. N36, Seite 340
Papst Urban II. nimmt das Kloster Allerheiligen zu Schaffhausen in seinen Schutz und bestätigt dessen Freiheiten und Besitz an verschiedenen Orten.

[325] Mainz, 1099. November 9.
Band IV., Nr. N37, Seite 340
Bischof Johannes von Speyer vertauscht unter Bestätigung Kaiser Heinrichs IV. und im Beisein vieler Prälaten, Fürsten und Herren des Reichs im Interesse der von ihm gegründeten Abtei Sinsheim an den Bischof Cuno von Worms episcopale ius in ecclesia et villa Kircheim et in capella et villa [...]

[326] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1100).
Band IV., Nr. N38, Seite 341
Bischof Johannes von Speyer erklärt dem Grafen Hugo von Tübingen seine Einwilligung zur Übergabe eines der Kirche in Westerheim zustehenden Knaben an das Kloster Blaubeuren.

[327] Ohne Ortsangabe, Aus dem 12. Jahrhundert.
Band IV., Nr. N39, Seite 341-342
Bruchstück eines Heberegisters des Stifts Comburg.

[328] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (1106 oder 1107).
Band IV., Nr. N40, Seite 342-343
Die Mönche des Klosters Lorsch wenden sich an Papst Paschalis (II.) und den römischen König Heinrich (Kaiser Heinrich V.), setzen denselben die unglückliche Lage auseinander, in welche sie durch Mönche des Klosters Hirsau, insbesondere den Abt Ermenold, geraten, und beschweren sich namentlic [...]

[329] Nenzingen, 1108. Juni 6.
Band IV., Nr. N41, Seite 343
Arnoldus de Goltbach übergibt mit Einwilligung seiner Gattin Iudinta um ihrer beider, ihrer Eltern und Nachkommen Seelenheils willen durch die Hand des Erchinbertus de Turriheim an das Kloster Allerheiligen in Schaffhausen all sein Eigentum zu Bisilingen in pago P [...]

[330] Mainz, 1111. September 4.
Band IV., Nr. N42, Seite 343-344
Kaiser Heinrich V. bestätigt die Freiheiten und Besitzungen des Klosters Allerheiligen zu Schaffhausen, unter letzteren insbesondere: villa Nuwenhusen . . . villam Wolvenhusin nec non Remminsheim cum ęcclesia, . . . allodia Adilberti Williheris et Isinhartis, nec non investitura ecclesie [...]

[331] St. Blasien, 1113. April 7.
Band IV., Nr. N43, Seite 344
Walcho von Waldeck übergibt mit Zutun seiner Gemahlin Maechtide und seines Sohnes Gerung dem Kloster St. Blasien seinen sämtlichen Besitz im Breisgau in Graf Hermanns [d. h. Hermanns II. von Baden] Grafschaft, z. B. zu Brombach, Efringen, Schönow, . . Greskon, Schwaigmatt, Hu [...]

[332] Ohne Ortsangabe, 1120–1124.
Band IV., Nr. N44, Seite 345
Papst Calixt (II.) bestätigt die Freiheiten und Besitzungen des Klosters Allerheiligen zu Schaffhausen, insbesondere solche, welche von dem Grafen Eberhard von Nellenburg und seinem Sohne Burchard demselben zuflossen, darunter: villam Wolvenhusen et in ea ecclesiam sitam cum omnibus decimis [...]

[333] Ohne Ortsangabe, Um 1121.
Band IV., Nr. N45, Seite 345-346
Aufzeichnung, dass der Presbyter Nordo dem Kloster Zwiefalten unter genaueren Bestimmungen über die entsprechenden Verpflichtungen des letzteren ein Gut zu Eislingen geschenkt hat.

[334] Bamberg, 1122 (um November 11).
Band IV., Nr. N46, Seite 346
Kaiser Heinrich V. bestätigt sämtliche Freiheiten und Besitzungen des Klosters Allerheiligen zu Schaffhausen und verbietet insbesondere, dasselbe in allodiis Werinheri de Chiricheim, Arebonis et uxoris eius Mahtildis de Wertungin et in cella Arnoldi Hildiniswilare, in den w [...]

[335] Ohne Ortsangabe, 1123.
Band IV., Nr. N47, Seite 346-347
Aufzeichnung, dass des Klosters Zwiefalten Getreuer Gerold für seinen Aufwand zu Gunsten des Klosters einen Hof in Baach zur Nutznießung erhalten hat, welcher dem Kloster dereinst wieder zurückfallen soll.

[336] Ohne Ortsangabe, 1124.
Band IV., Nr. N48, Seite 347
Aufzeichnung, dass der Priester Ulrich von Buchau mit seiner Schwester Friderun um ihres und ihrer Eltern Seelenheils willen eine Schenkung an das Kloster Zwiefalten gemacht hat, welche von letzterem namentlich zum Kauf eines Gutes in Ensingen, beziehungsweise einer Jahrtagsfeier der Schenker verwandt worden.

[337] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (1130–1143).
Band IV., Nr. N49, Seite 348
Papst Innozenz (II.) gebietet auf Klage des Abts Folmar und der Brüder zu Hirsau den Äbten des Zisterzienserordens, aus Hirsau entflohene Brüder dem Abte zurückzustellen und in Zukunft nicht mehr aufzunehmen.

[338] Ohne Ortsangabe, 1135. November 20.
Band IV., Nr. N50, Seite 348
Der Priester Ripertus de pago Nibelguoiensi, presbyter æcclesiæ . . . in vico qui dicitur Cella, erlangt von Abt Werinher von St. Gallen, dass er die Frau Wiboradam suosque filios Uoda(l)ricum et Adelpertum filiasque Ludentun, Pertun, Mathilta, Coztrut mit allen ihre [...]

[339] Ohne Ort, 1136.
Band IV., Nr. N51, Seite 349-350
Bischof Embricho von Würzburg beurkundet die Erbauung einer Kirche zu Sechselbach durch Hartmann und seine Gattin Seburg, sowie die Übergabe derselben an die Marienkirche zu Aub als ihre Mutterkirche.

[340] Ohne Ortsangabe, Um 1140.
Band IV., Nr. N52, Seite 350-351
Aufzeichnung, dass Wolftrigel und Diemo von Fronhofen eine Reihe genannter Güter an die Propstei Berchtesgaden übergeben haben.

[341] Ohne Ortsangabe, 1141–1165.
Band IV., Nr. N53, Seite 352-353
Bischof Hermann von Konstanz urkundet, dass die Brüder zu St. Georgen vor seinem Generalkapitel nachgewiesen haben, die zwischen ihnen und den Priestern der Kirche zu Dürrwangen streitige Hälfte der Zehenten an letzterem Orte gehöre ihnen.

[342] Ohne Ortsangabe, Um 1144.
Band IV., Nr. N54, Seite 353-354
Aufzeichnung, dass Mangold von Wörth und Wolftrigel von Fronhofen mehrere Allodien miteinander vertauscht haben, beziehungsweise Mangold auf Bitte Wolftrigels seine Allodien der Propstei Berchtesgaden übergeben hat.

[343] Worms, 1145 (April – Mai).
Band IV., Nr. N55, Seite 354
König Konrad (III.) bestätigt die Freiheiten und Besitzungen des Klosters Allerheiligen zu Schaffhausen, unter letzteren insbesondere: cellam Hiltineswilare cum omnibus pertinentiis suis; . . . item allodium Wernheri in Kircheim cum illic attinentibus; . . . item predium Heinr [...]

[344] Fulda, 1147. Januar 30.
Band IV., Nr. N56, Seite 355
König Konrad (III.) erlässt dem Kloster Lorsch die jährlich zu zahlende Reichsabgabe von 100 Pfund gegen Abtretung der Höfe Oppenheim, Gingen, Wibelingen mit allem Recht und Nutzen zum Königsgut, wobei jedoch hinsichtlich alter Lehen von Hörigen und Ministerialen des Klosters und hin [...]

[345] Lorsch, 1148.
Band IV., Nr. N57, Seite 355
Abt Folcnand von Lorsch schenkt, damit die Brüder seines Klosters insbesondere wegen der in der vorhergehenden Urkunde erwähnten Vertauschung von Obbenheim, Gingen, Wibelingen keinen Nachteil leiden, den zu seinem Kammergut gehörigen Berg Hemmingisberg in der Mark Besinsheim, [...]

[346] Lateran, 1149. Januar 28.
Band IV., Nr. N58, Seite 356
Papst Eugen III. bestätigt die Freiheiten, Kirchen, Zellen und Zehenten des Klosters Allerheiligen zu Schaffhausen, darunter insbesondere: cellam et ęcclesiam in locis Hiltinswillare cum omni iure suo et decimis ad eam pertinentibus, sicut Arnolfus et uxor eius monasterio Scafhusensi trad [...]

[347] Ohne Ortsangabe, Um 1150.
Band IV., Nr. N59, Seite 356-358
Auszug aus einem Schenkungsbuch des Klosters Allerheiligen zu Schaffhausen.

[348] Ohne Ortsangabe, Um 1150.
Band IV., Nr. N60, Seite 359
Aufzeichnung, dass die Edle Halicha von Justingen oder Steußlingen um ihres Seelenheils willen an das Kloster Zwiefalten 10 Mark Silber vergabt hat.

[349] Ohne Ortsangabe, 1153.
Band IV., Nr. N61, Seite 359-361
Beurkundung, dass eine der Kirche zu Schneidheim zinspflichtige Wittwe aus Not ihr Eigengut in Anhausen zuerst versetzt und dann an den Dekan Bruno verkauft, der letztere aber den Freien Burchard von Nordhausen als Patron der genannten Kirche, für dieses Gut entschädigt und außerdem zur Überl [...]

[350] Ulm, 1154. Februar 26.
Band IV., Nr. N62, Seite 361-363
König Friedrich (I.) bestätigt dem Kloster Allerheiligen in Schaffhausen die von den Päpsten und seinen Vorgängern demselben bewilligten Vergünstigungen nebst genannten Besitzungen.

[351] Königstuhl, Ohne Zeitangabe. (Um 1160.)
Band IV., Nr. N63, Seite 363-364
Herzog Welf (VI.) übergibt dem Kloster St. Blasien eigene Leute zu Nendingen.

[352] Ohne Ortsangabe, Um 1164. September.
Band IV., Nr. N64, Seite 364-365
Abt Mangold von Hirsau klagt dem Bischof Hermann von Konstanz den Schaden, welcher seinem Kloster während des Krieges zwischen dem Herzog Welf und dem Pfalzgrafen Hugo von Tübingen durch des Pfalzgrafen Bruder Heinrich und dessen Helfer zugefügt worden, und bittet um seinen Schutz.

[353] (Ohne Ortsangabe), 1164.
Band IV., Nr. N65, Seite 365-366
Bischof Heinrich von Würzburg überträgt das, was Otto et frater eius Arno in Beregerebrunne als Lehen von ihm besessen haben, auf deren Bitte als vollendete Schenkung in das Eigentum des Kollegium des hl. Kilian (d. h. des Stifts Würzburg) in der Weise, dass die genannten [...]

[354] Ohne Ortsangabe, 1169.
Band IV., Nr. N66, Seite 366-367
Bischof Herold von Würzburg urkundet, dass Heinrich von Lauda seine Güter, seinen Teil an der Burg Lauda, die Burg Dittwar mit allen Zugehörungen und einem Drittel der Kapelle in Mergentheim, dem hl. Kilian (d. h. dem Hochstift Würzburg) übergeben, jedoch von ihm zu lebenslänglichem Nießbrauch zurückerhalten hat.

[355] Reichenau, 1171. März 15.
Band IV., Nr. N67, Seite 367-368
Abt Diethelm von Reichenau erhält von Abt Erimbert des Klosters Salem im Tauschweg gegen ein predium in loco qui vocatur Sweindorf zwei Mansen, nämlich dimidium in Binzwangen, dimidium in Wintirsul, itemque dimidium in Ualchinstein et dimidium in Richinbac [...]

[356] Teuringen, 1171. März 31.
Band IV., Nr. N68, Seite 368-369
Herzog Heinrich von Bayern und Sachsen urkundet, dass sein Dienstmann Otto von Hasenweiler um ihrer beider Seelenheil willen sein Gut zu Schwandorf und Rickenbach dem Kloster Salmannsweiler geschenkt hat.

[357] Donauwörth, 1171. Mai 7.
Band IV., Nr. N69, Seite 369-370
Kaiser Friedrich (I.) wiederholt in der Absicht, die dem Kloster Ottobeuren von früheren Königen und Kaisern verliehenen Freiheiten zu bestärken und zu vermehren, ein Privilegium Kaiser Lothars, welchem die gefälschten Urkunden Kaiser Karls (des Großen) von 801814 (WUB, Bd. IV, [...]

[358] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1175).
Band IV., Nr. N70, Seite 371
Abt Diethelm von Reichenau überlässt aus Mitleid mit der Armut der Brüder zu Salem denselben zwei Huben in Dorfesberc gegen einen jährlichen Wachszins. Pratum eciam quoddam a Swicgero de Gundeluingen cambierunt, quod assensu fratrum nostrorum et ministerialium ęccl [...]

[359] Lateran, 1179. Mai 25.
Band IV., Nr. N71, Seite 371-375
Papst Alexander III. nimmt im Anschluss an Akte seiner Vorgänger das Kloster Allerheiligen in Schaffhausen mit genannten Besitzungen in seinen Schutz und verleiht demselben weitere Begünstigungen.

[360] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1185).
Band IV., Nr. N72, Seite 376
Eberhard von Eberstein bekräftigt dem Kloster Berau die von seinem Vater Berthold gemachte Schenkung eines Guts in Göllsdorf.

[361] Zürich, 1185. April 10.
Band IV., Nr. N73, Seite 377-378
Herzog Berthold von Zähringen, Rektor von Burgund und Kastvogt der Propstei Zürich, vergleicht einen Streit zwischen den Züricher Chorherren und dem Pleban Lutold von Schwenningen wegen der Bezüge und Abgaben des letzteren.

[362] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1190).
Band IV., Nr. N74, Seite 378-379
Graf Burkhard von Hohenberg erlaubt mit Gemahlin und Kindern seinen Dienstleuten, Pfaffen und andern Leuten, Weibern und Männern, sich selbst oder ihre Güter, fahrende oder liegende, an das Kloster Bebenhausen hinzugeben.

[363] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (um 1190).
Band IV., Nr. N75, Seite 379
Herzog Adelbert von Teck genehmigt als Vogt die Schenkung und den Verkauf von Gütern durch in Horrheim wohnende Leute der Kirchheimer Kirche an das Kloster Maulbronn.

[364] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe (Um 1190).
Band IV., Nr. N76, Seite 380
Abt M. von Weingarten empfiehlt dem Erzbischof von Mainz, dem Abt von St. Alban, den vereideten Richtern und den sämtlichen Chorherren dringend die Angelegenheit des Überbringers des Schreibens.

[365] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (um 1190)
Band IV., Nr. N77, Seite 380
Aufzeichnung, dass Albert, Luitperts Sohn, sein Gut in Baienfurt und in Gommetsweiler dem Kloster Weingarten übergeben hat.

[366] Ohne Ortsangabe, 1191.
Band IV., Nr. N78, Seite 381
Bischof Diethelm von Konstanz beurkundet eine zwischen dem Kloster Salem und Vdalricus de Bodoma, welcher die Brüder des Klosters nach dem Abzug Kaiser Friederichs und seines Sohnes, des Herzogs von Schwaben [zum Kreuzzug im Jahre 1189] in ihrem Hof Madach schwer geschädigt hatte, vollzogene Sühne.

[367] Ohne Ortsangabe, 1191. April 20.
Band IV., Nr. N79, Seite 381-383
Papst Cölestin III. nimmt das Kloster Odenheim in seinen Schutz, bestätigt dessen Güterbesitz insbesondere an genannten Orten und erteilt ihm verschiedene Begünstigungen.

[368] Ohne Ortsangabe, 1192.
Band IV., Nr. N80, Seite 383-384
Gleicher Schiedsspruch zwischen den Äbten der Klöster Maulbronn und Eußerthal, Mark- und Waidrechtsstreitigkeiten auf den Bauhöfen zu Marrenheim und Mechtersheim betreffend.

[369] Weingarten, 1201.
Band IV., Nr. N81, Seite 384
Ritter Werner von Raderach schenkt seine Güter an mehreren, in der Urkunde genannten Orten dem Kloster Weingarten.

[370] Ohne Ortsangabe (Lateran), 1204. Mai 11.
Band IV., Nr. N82, Seite 385
Papst Innozenz III. beauftragt die Äbte von Weingarten und Salem und den Propst von Weißenau mit der Untersuchung und Entscheidung eines Streits zwischen dem Priester Leoward an der Kapelle zu Laubbach und dem Pleban C. von Ostrach in Betreff der Zugehörigkeit jener Kapelle zu der Ostracher Kirche.

[371] Chur, 1206. März 10.
Band IV., Nr. N83, Seite 386
Bischof Reinher von Chur vertauscht die Mühle seiner Kirche zu Honau an das Kloster Weißenau gegen dessen Mühle zu Hausen.

[372] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (Zwischen 1209 – 1233).)
Band IV., Nr. N84, Seite 387
Bischof Konrad von Konstanz genehmigt einen Vergleich zwischen dem Abt von St. Georgen und dem Pfarrer zu Leidringen wegen des Zehntbezugs der letzteren Pfarrei.

[373] Zürich, 1212.
Band IV., Nr. N85, Seite 387-388
Sigebot in Schwenningen übergibt mit seinem Bruder dem Maier Folchart allda sein Allod an die Propstei zu Zürich und der dortige Propst Rudolf überlässt es dem Johanniterhause zu Schwenningen als ewiges Lehen.

[374] Segni, 1213. August 24.
Band IV., Nr. N86, Seite 388-389
Papst Innozenz III. nimmt die Güter des Klosters Herrenalb an in der Urkunde genannten Orten auf dessen Bitte in seinen Schutz.

[375] Ohne Ortsangabe, Zwischen 1216 und 1250.
Band IV., Nr. N87, Seite 389
Bischof S. von Augsburg bestätigt der Kirche zu Ellwangen ein Privilegium des Papstes Innozenz sel. in Betreff der dort zu haltenden Pfarrei.

[376] Ulm, 1217. Februar 13.
Band IV., Nr. N88, Seite 390
König Friedrich II. gleiche Übernahme der Vogtei über die Stadt Wangen.

[377] Augsburg, 1219. November 15.
Band IV., Nr. N89, Seite 390
Bischof Siegfried von Augsburg gleiche Bestätigung der Schenkung der Kirche in Hörvelsingen an das Wengenkloster.

[378] Ohne Ortsangabe, Zwischen 1219 und 1232.
Band IV., Nr. N90, Seite 390-391
Abt Berthold von Weingarten gewährt dem Propst Ulrich und den Brüdern von Weißenau einen genau bezeichneten Weg zur Heuabfuhr von der Wiese Onriet.

[379] Giengen, 1220.
Band IV., Nr. N91, Seite 391-392
Ritter Berthold von Plochingen verzichtet nach längeren Rechtsverhandlungen auf seine Ansprüche an Zinsleute in Herbrechtingen zu Gunsten der dortigen Propstei.

[380] Mühlhofen, 1220.
Band IV., Nr. N92, Seite 392-393
Bischof Konrad von Konstanz bekräftigt die Vertauschung eines Guts zu "Chelppach" durch das Kloster Salem an die Kirche zu Teuringen gegen Zehnten zu Behweiler.

[381] Weingarten, 1220. Januar 4.
Band IV., Nr. N93, Seite 393-394
Kaiser Friedrich II. wiederholt und bekräftigt in der Absicht, die dem Kloster Ottobeuren von früheren Königen und Kaisern verliehenen Freiheiten zu bestärken und zu vermehren, das Privilegium Kaiser Lothars und seines eigenen Großvaters, Kaiser Friederichs (I.), um dann noch von seiner eige [...]

[382] Ohne Ortsangabe, 1221.
Band IV., Nr. N94, Seite 394
Bischof Konrad von Konstanz gibt der Kirche und dem dortigen Kapitel für ein vom Kirchenschatz empfangenes Darlehen eine Anweisung auf seine Einkünfte in Bohlingen und Gundholzen.

[383] Lateran, 1221. Mai 10.
Band IV., Nr. N95, Seite 395
Papst Honorius' III. gleicher Schutz für das Kloster zum heiligen Michael in Ulm (Wengenkloster).

[384] Ohne Ortsangabe, 1221. November 10.
Band IV., Nr. N96, Seite 395-396
Bischof Otto von Würzburg urkundet, dass dilectus noster Henricus de Salhach um seines, seiner Voreltern und seiner Erben Seelenheils willen gewisse Besitzungen in Stůtpach et in Tůrtal der Wirzburger Kirche übergeben, für sich und alle seine Erben aber wieder [...]

[385] Lateran, 1222. Oktober 11.
Band IV., Nr. N97, Seite 396
Papst Honorius III. fordert auf Bitte der Schwestern von Rottweil (d. h. des Klosters Rottenmünster) das Kapitel des Zisterzienserordens zur Aufnahme derselben unter die Töchter des Ordens auf und gibt dem Abt und Konvent von Salem bezügliche Weisungen.

[386] Ohne Ortsangabe, 1224. August 16.
Band IV., Nr. N98, Seite 397
Gotebold von Weyerbach verkauft an Abt und Konvent von Comburg seinen und seiner Voreltern gesamten Besitz in Eibingen im Rheingau.

[387] Ohne Ortsangabe, 1225.
Band IV., Nr. N99, Seite 397-399
Das Kapitel der größeren Kirche in Speyer verpflichtet sich mit Einwilligung des Speyrer Bischofs Beringer in Folge der Überlassung der Einkünfte der Kirche in Esslingen zu gewissen Leistungen an den Bischof und Archipresbyter zu Konstanz.

[388] Ohne Ortsangabe, 1225.
Band IV., Nr. N100, Seite 399
Von speyrischer Seite (vom Bischof Beringer von Speyer) wird alles dasjenige genehmigt, was das Speyrer Kapitel gegenüber von Bischof und Kapitel zu Konstanz zum Zweck des Ersatzes für das Kathedraticum der Kirche zu Esslingen gehandelt und verabredet hat.

[389] Ohne Ortsangabe, 1226.
Band IV., Nr. N101, Seite 400
Bischof Hermann von Würzburg urkundet, dass Walther von Langenburg mit seinen Söhnen Albert und Siegfried sein Eigentum, darunter namentlich Burg und Städtchen Langenburg, der Kirche von Würzburg geschenkt und von ihr wiederum zu Lehen erhalten hat.

[390] Burgau, 1226. August 9.
Band IV., Nr. N102, Seite 401-402
Markgraf Heinrich von Burgau gibt die Äcker, welche Ulrich der Somler von Ulm seither von ihm zu Lehen getragen, dem Gotteshaus der Deutschherren in Ulm zu Eigen.

[391] Ohne Ortsangabe, Um 1226. November 6.
Band IV., Nr. N103, Seite 402
Herzog Ludwig von Bayern bestätigt als Zeuge die am 6. November 1226 geschehene Schenkung des ius patronatus in prebenda parrochialis ecclesie Brigantie mit aller seiner Freiheit durch den römischen König Heinrich (VII.), dem jenes Recht vermöge Erbrechts zustand, an das Kloster Weißenau.

Ohne Orts- und Zeitangabe.

[392] Ohne Ortsangabe, (um 1226).
Band IV., Nr. N104, Seite 402
Bischof Heinrich von Eichstätt bestätigt als Zeuge die am 6. November 1226 geschehene Schenkung des ius patronatus in prebenda parrochialis ecclesie Brigantie mit aller seiner Freiheit durch den römischen König Heinrich (VII.), dem jenes Recht vermöge Erbrechts zustand, an das Kloster Weißenau.

Ohne Orts- und Zeitangabe.

[393] Ohne Ortsangabe, 1227.
Band IV., Nr. N105, Seite 402-404
Bischof Konrad von Konstanz bestätigt dem Propst Ulrich und den Brüdern von Weißenau die Seitens Kaiser Friedrichs (II.) und seines Sohnes König Heinrichs (VII.) geschehene Schenkung der Präbende in der Pfarrkirche zu Bregenz an das Kloster.

[394] Lateran, 1227. Januar 16.
Band IV., Nr. N106, Seite 404-405
Papst Honorius III. beauftragt die Äbte von Bebenhausen, Maulbronn und Herrenalb mit der Weiterführung der auf Veranlassung des Bischofs von Porto als Legaten in Deutschland wegen schwerer Vergehen gegen den Abt von Hirsau eingeleiteten Untersuchung.

[395] Würzburg, 1227. Juni 5.
Band IV., Nr. N107, Seite 405
Bischof Hermann von Würzburg gibt seine Einwilligung zur Schenkung alles seines Eigentums in "Billenbrunnen" durch den Würzburger Getreuen Ernst von Munderkingen an das Kloster Marchtal.

[396] Ohne Ortsangabe, 1227. Juli.
Band IV., Nr. N108, Seite 406
Bischof Beringer von Speyer und Abt Walther von Herrenalb vergleichen einen Streit zwischen dem Pfarrer Gerhard und dem Kaplan Eggihard zu Derdingen wegen des Präsentationsrechts, des Einkommens und seelsorgerlicher Verpflichtungen.

[397] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (Um 1228.)
Band IV., Nr. N109, Seite 407
Die Pröpste von Buchhorn und von Weißenau entscheiden zu Lindau als erwählte Schiedsrichter nach Verhörung vieler Parochianen und des Priesters Heinrich einen Streit zwischen dem Pleban Konrad und dem Präbendar Kuno der Kirche zu Bregenz über deren beider Berechtigungen in genannter Kirche unter genauer Festsetzung der den einzelnen zustehenden Rechte.

Ohne Zeitangabe.

[398] Ohne Ortsangabe, 1228.
Band IV., Nr. N110, Seite 407-408
Graf Eberhard von Helfenstein verzichtet gegenüber dem Stifte des hl. Ciriacus in Wiesensteig auf das Zinsrecht, Hauptrecht und sonstige von ihm unrechtmäßiger Weise beanspruchte Bezüge von gewissen dem Stifte zustehenden Zinsleuten.

[399] Weingarten, 1230. Dezember 29.
Band IV., Nr. N111, Seite 408
Der Meier von Ritteln trifft Bestimmungen wegen der Kosten eines im Kloster Weingarten für ihn und seine Frau zu feiernden Jahrestags.

[400] Ohne Ortsangabe, 1231.
Band IV., Nr. N112, Seite 409-410
Der Ritter Rugger von Stockheim schenkt das Patronatrecht der Kirche zu Gemmrigheim, früher sein Lehen von dem Grafen Gottfried von Vaihingen, nunmehr aber sein Eigen, an die Kirche in Backnang.

[401] Bingen, 1231.
Band IV., Nr. N113, Seite 410-411
Graf Gottfried von Sigmaringen beurkundet die Übergabe des Guts Boos mit der Pfarrkirche durch den Edlen Albert von Bittelschieß und seine zwei Söhne an die Schwestern zu Mengen.

[402] Konstanz, 1231.
Band IV., Nr. N114, Seite 411-412
Bischof Konrad von Konstanz bestätigt die Übergabe eines Guts Boos mit der Pfarrkirche durch den Edeln Albert von Bittelschieß und seine zwei Söhne an die Schwestern zu Mengen.

[403] Salem, 1231. (Nach April 16).
Band IV., Nr. N115, Seite 412-413
Bischof Konrad von Konstanz bewilligt auf Bitte des Abts Eberhard von Salem den Schwestern zu Heggbach die künftige Wahl des Pfarrers der Heggbacher Pfarrkirche und den Bezug der Pfarreifrüchte.

[404] Hagenau, 1231. Dezember 21.
Band IV., Nr. N116, Seite 413-414
König Heinrich (VII.) gebietet dem Schultheißen und den Bürgern von Hall, von allem Salz, welches das Kloster Schöntal für seinen eigenen Gebrauch bedarf, keinerlei Abgabe zu erheben.

[405] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (Um 1232).
Band IV., Nr. N117, Seite 414
Bischof Konrad von Konstanz nimmt die Schwestern zu Boos in seinen besonderen Schutz.

[406] Wimpfen, 1232. September 25.
Band IV., Nr. N118, Seite 415
König Heinrichs (VII.) gleiche Zustimmung zur Übergabe des Gutes Ziertheim an die Kirche in Neresheim.

[407] Lateran, 1233. Dezember 23.
Band IV., Nr. N119, Seite 415
Papst Gregor IX. beauftragt den Propst von Schussenried, dem Kloster Heggbach seine unrechtmäßiger Weise abhanden gekommenen Güter zurück zu verschaffen.

[408] Marchthal, 1234.
Band IV., Nr. N120, Seite 416
Bischof Heinrichs von Konstanz gleiche Bestätigung über den Rückerwerb des Zehntanteil für das Kloster Salem durch Egilolf von Steußlingen.

[409] Lateran, 1234. April 4.
Band IV., Nr. N121, Seite 416-417
Papst Gregor IX. ermahnt auf Bitte der Meisterin und des Konvents zu Heggbach unter Gewährung von Ablass alle Christgläubigen der Mainzer Provinz, zu dem neubegonnenen Bau des genannten Klosters den Boten desselben Unterstützung zu reichen.

[410] Bregenz, 1234. Juni.
Band IV., Nr. N122, Seite 417-418
Graf Hugo von Bregenz übergibt als Herr seines Ministerialen Friederich von Zwirkenberg den Nonnen zu Boos die Güter zu "Arnoltesruti" bei Zwirkenberg, welche Friederich diesen Nonnen früher um 66 Mark Silber verkauft, nunmehr aber unter Verzicht seiner Söhne und Töchter auf alle Ansprüche daran schenkweise überlassen hatte.

[411] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (1235. März 26./1246. Juni 26.). Entstanden vor 1477.
Band IV., Nr. N123a, Seite 418-420
Berichte über einige Geschicke des Klosters Backnang in alter Zeit, insbesondere über seine Zerstörung zur Zeit des Markgrafen Hermann V. von Baden am 26. März 1235 und seine Wiederherstellung durch einen, längere Zeit feierlich begangenen Sieg der Markgrafen Hermann VI. und Rudolf I. am 26. Juni 1246: A.

[412] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe.
Band IV., Nr. N123b, Seite 420-421
Berichte über einige Geschicke des Klosters Backnang in alter Zeit, insbesondere über seine Zerstörung zur Zeit des Markgrafen Hermann V. von Baden am 26. März 1235 und seine Wiederherstellung durch einen, längere Zeit feierlich begangenen Sieg der Markgrafen Hermann VI. und Rudolf I. am 26. Juni 1246: B.

[413] Ohne Ortsangabe, 1236.
Band IV., Nr. N124, Seite 422
Graf Berthold von Urach schenkt mit seiner Ehefrau dem Kloster Bebenhausen einen Hof zu Raidwangen mit allem Zugehör.

[414] Ohne Ortsangabe, 1236. Mai 27.
Band IV., Nr. N125, Seite 423
Die Söhne des verstorbenen minister H. in Ulm und Abt und Konvent von Blaubeuren vergleichen sich wegen einer Mühle in Ulm.

[415] Viterbo, 1237. Mai 21.
Band IV., Nr. N126, Seite 424-425
Papst Gregor IX. nimmt das Zisterzienser-Nonnenkloster Mariental (d. h. Frauenzimmern) mit dessen Angehörigen und Besitzungen in seinen Schutz und verleiht demselben zahlreiche genannte Rechte.

[416] Ohne Ortsangabe, 1238.
Band IV., Nr. N127, Seite 425-426
Bischof Hermann von Würzburg gibt mit Genehmigung seines Kapitels dem in Böckingen unter dem Namen Mariental neugegründeten Zisterzienser-Nonnenkloster verschiedene Vorschriften und Privilegien.

[417] Würzburg, 1238. April.
Band IV., Nr. N128, Seite 427
Des Plebans Konrad von Hohebach gleiche Übergabe zweier Güter an seine Kirche.

[418] Riegustat, Konstanz, (1237. April 9.) 1238 Juni 12.
Band IV., Nr. N129, Seite 427-428
Bischof Heinrich von Konstanz genehmigt den Vergleich des Abts und Konvents zu St. Georgen mit dem Ritter Albert Mestelin wegen der Vogteibezüge des letzteren zu Schopfloch und in dessen Umgegend und befreit den Mestelin von der Exkommunication.

[419] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (Um 1239).
Band IV., Nr. N130, Seite 428-429
Vier Gebrüder von Elchesheim befreien in ihrem Bezirk gelegene Wiesen des Klosters Herrenalb gegen den Erlass einer Weingült von allen Diensten.

[420] Bad Schussenried, 1239.
Band IV., Nr. N131, Seite 429-430
Aufzeichnung, dass die Brüder Ulrich und Helwig von Essendorf dem Kloster Schussenried Besitzungen zu Ingerkingen, Altheim, Ingoldingen und Mochenwangen als Almosen übergeben haben.

[421] Hagenau, 1239. Januar 1.
Band IV., Nr. N132, Seite 430-431
Der erwählte römische König Konrad (IV.) nimmt das Zisterzienser-Nonnenkloster Frauental mit seinen geistlichen Frauen und Besitzungen in seinen besonderen Schutz.

[422] Ohne Ortsangabe, 1239. Februar 2.
Band IV., Nr. N133, Seite 431
Bertoldus comes de Marsteden dictus de Niphe verpfändet den Frauen vom Orden des hl. Damian auf dem Gries bei Ulm (Kloster Söflingen) aus Anlass des Eintritts seiner Mutter in genanntes Kloster für eine derselben schuldige Summe von 100 Mark seine Weinberge in Neuffen.

Ut ig [...]

[423] Freiburg, im Münster, 1239. April 8.
Band IV., Nr. N134, Seite 432
Die Gräfin A(delheid) von Freiburg beurkundet unter Zustimmung ihres Sohnes Konrad und ihrer übrigen Söhne den Verkauf eines Hofes in Nußbach an das Kloster Allerheiligen im Schwarzwald zum Zwecke der Abtragung der Schulden ihres verstorbenen Gemahls, des Grafen Egino von Freiburg, der Stiftu [...]

[424] Reichenau, 1239. Dezember 1.
Band IV., Nr. N135, Seite 432-433
Abt Konrad von Reichenau übergibt der Kirche der heiligen Elisabeth auf dem Sande in Ulm (Söflingen) ein Gut seiner Kirche, genannt Striebel, gegen einen jährlichen Wachszins.

[425] Ohne Ortsangabe, Um 1240.
Band IV., Nr. N136, Seite 433-434
Albert von Siebnach verzichtet gegenüber dem Abt Hugo und Konvent von Weingarten auf Besitzungen zu Lana und erhält dafür vom Kloster Lehen in Lana und Onriet und einige Zinserlasse.

[426] Ohne Ortsangabe, 1240.
Band IV., Nr. N137, Seite 434-435
Propst Hermann und Konvent von Weißenau versprechen dem Schenken Konrad von Winterstetten gegen die durch ihn geschehene Erbauung des Zisterzienser-Nonnen-Klosters in der Pfarrei Baindt keine Einwendungen wegen ihres Hofes Sulpach zu erheben.

[427] Konstanz, 1240. Januar 13.
Band IV., Nr. N138, Seite 435-436
Bischof Heinrich von Konstanz erlässt dem reuigen Johannes von Dürbheim die Strafen, welche gegen denselben wegen Missachtung des von seinem Vater Konrad geleisteten Verzichts auf jährliche Dienste aus einem St. blasischen Hofe zu Nendingen erkannt worden waren.

[428] Konstanz, 1240. März 11.
Band IV., Nr. N139, Seite 436-437
Bischof Heinrich von Konstanz bestätigt einen Tausch der Priorin und des Konvents in Kirchberg mit dem Pleban in Weildorf, wonach erstere dem letzteren gegen die bisher zur Kirche in Weildorf gehörige Hälfte der Zehnten in Kirchberg acht Jauchert Ackers in Weildorf abtreten.

[429] Ohne Ortsangabe, 1240. März 25.
Band IV., Nr. N140, Seite 437-439
Bischof Konrad von Speyer, Abt Eberhard von Herrenalb und Eberhard und Otto von Eberstein beurkunden die Schenkung eines Allods zu Bretten durch den Pforzheimer Stadtbürger Werner an das Kloster Herrenalb und die zum Danke dafür Seitens des Klosters geschehene Aufnahme Werners und seiner Frau Judela in den Zisterzienserorden.

[430] Baindt, 1241. Juni 17.
Band IV., Nr. N141, Seite 439-440
Bischof Heinrich von Konstanz bekräftigt den von dem Schenken Konrad von Winterstetten zum Zwecke der Sicherstellung seiner Gründung, des Nonnenklosters in Baindt, gegen künftige Streitigkeiten mit Abt Hugo und Konvent von Weingarten über verschiedenen Grundbesitz abgeschlossenen Tauschvertrag.

[431] Bei Baindt, 1241. Oktober.
Band IV., Nr. N142, Seite 440-441
Der erwählte römische König Konrad (IV.) nimmt auf Bitten des Schenken Konrad von Winterstetten das von letzterem neu gestiftete Kloster Baindt an Ort und Stelle in seinen Schutz und befreit es von jeglichem vogteilichen Rechte.

[432] Konstanz, 1242. Juli 11.
Band IV., Nr. N143, Seite 441-442
Bischof Heinrich von Konstanz belehnt den Ritter Albero von Spielberg samt seinen Kindern und Erben mit den Güternder Burg Spielberg, einem Weinberg, der Mühle in Aichen und zwei Höfen in Hofen und Spaltenstein – welche Albero mit Gattin und Kindern der Konstanzer Kirche zu Eigentum überlassen hatte.

[433] Ohne Ortsangabe, 1243. Juni 12.
Band IV., Nr. N144, Seite 442-443
Bischof Siboto von Augsburg erneuert und bestätigt auf Bitte des Abts und Konvents von Lorch das Privilegium dieses Klosters hinsichtlich des Besitzes der Kirche zu Welzheim mit deren Präsentations- und Zehntrecht.

[434] Ohne Ortsangabe, 1244.
Band IV., Nr. N145, Seite 444
Heinrich von Weiler erkauft vom Kloster Baindt um sechs Mark ein Gut in Weiler als erbliches Zinslehen.

[435] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (1245–1262).
Band IV., Nr. N146, Seite 444-445
Abt B. von Bebenhausen urkundet, dass Hermann von Ow sel. seine Güter in Kalkweil dem Kloster Bebenhausen übergeben habe.

[436] Berg, 1245. November 6.
Band IV., Nr. N147, Seite 445
Graf Ulrich von Berg übergibt das Eigentum der Mühle zu Maselheim, deren Lehensbesitz Rudolf von Maselheim verkauft hatte, an das Kloster Heggbach.

[437] Ohne Ortsangabe, 1245. November 15.
Band IV., Nr. N148, Seite 446
Die Gebrüder Konrad und Heinrich von Wartenberg übergeben ihr Gut Kunegundehaus, seitheriges Lehen des Johannes von Ringgenburg, um ihres und ihrer Voreltern Seelenheils willen an das Kloster Baindt.

[438] Baindt, 1246.
Band IV., Nr. N149, Seite 447-448
Äbtissin Adelheid und Konvent von Baindt urkunden, dass Konrad Zusdorf um seines und seiner Eltern Seelenheils willen und mit Einwilligung seiner Erben sein ganzes Gut zu Waldhausen dem Kloster Baindt übergeben und von letzterem für sich und gewisse Familienglieder als Lehen wieder zurückerhalten hat.

[439] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (um 1246).
Band IV., Nr. N150, Seite 448
Äbtissin Adelheid und Konvent von Baindt nehmen auf Bitte des Heinrich von "Erlandishovin", Pflegers der Knaben der Mechthilde von Hoheneck, dessen Gattin Adelheid in ihr Kloster auf.

[440] Ohne Ortsangabe, 1246. April 3.
Band IV., Nr. N151, Seite 449
Propst Heinrich und Konvent von Backnang verpflichten sich gegenüber dem Bischof Heinrich von Konstanz, demselben für die Überlassung aller Zehnten ihrer Kirche in Siegelhausen, welche dem Bischof jedes vierte Jahr zustanden, zur genannten Zeit 4 Mark Silber zu entrichten.

[441] Weingarten, 1246.
Band IV., Nr. N152, Seite 450
Heinrich von Ravensburg übergibt um seines Seelenheils willen seine Güter Landoltsberg und Schlatt, in gleicher Weise sein Bruder Johannes von Löwental seinen Hof Krehenberg an Kloster Weingarten.

[442] Esslingen, 1248–1287 März 11.
Band IV., Nr. N153, Seite 451-452
Schultheiß, Ratsherren, Richter und die Bürgerschaft von Esslingen urkunden, dass ihr Streit mit dem Kloster Adelberg über den Besitz von Wäldern und deren Zugehörden in Aichschieß dahin verglichen worden sei, dass dieser Besitz unter Vorbehalt eines Weiderechts für die Aichschießer Bürg [...]

[443] Dillingen, 1248. Februar 10.
Band IV., Nr. N154, Seite 452-453
Der erwählte Bischof Hartmann von Augsburg weist kraft päpstlichen Befehls dem abgetretenen Bischof Siboto die Kirche von Offingen und die der Augsburger Kirche zustehenden Früchte des vierten Jahrs von fünf anderen Kirchen als Leibgeding an.

[444] Lyon, 1248. Februar 22.
Band IV., Nr. N155, Seite 453-454
Papst Innozenz IV. beauftragt den Augsburger Dekan, die Klage des Abts und Konvents von Ottobeuren wegen Entziehung gewisser Besitzungen und sonstiger Gegenstände des Klosters durch den Edeln Gottfried von Calw zu untersuchen.

[445] Lyon, 1248. März 11.
Band IV., Nr. N156, Seite 454
Papst Innozenz IV. gestattet dem Bischof von Straßburg auf dessen und des Grafen von Württemberg Bitte, dem Kloster St. Georgen die Einziehung der Einkünfte von zehn letzterem mit dem Patronatrecht zustehenden Kirchen für ein Jahr und unter gewissen Bedingungen zu erlauben.

[446] Lyon, 1248. Juni 26.
Band IV., Nr. N157, Seite 455-456
Papst Innozenz IV. nimmt das Zisterzienser-Nonnenkloster Heggbach mit seinen Besitzungen in seinen Schutz und erteilt ihm ausgedehnte Rechte und Begünstigungen.

[447] Bad Saulgau, Um 1249.
Band IV., Nr. N158, Seite 456-458
Die Äbtissin Mechthilde von Buchau bezeugt, dass längere Streitigkeiten ihres Klosters mit dem von Isny in Betreff eines Hofes zu Betzenweiler durch wiederholte schiedsrichterliche Sprüche ausgeglichen worden seien.

[448] Lyon, 1249. Januar 27.
Band IV., Nr. N159, Seite 458-459
Papst Innozenz IV. beauftragt entsprechend einer Bitte der Grafen von Württemberg und Grüningen den Bischof von Straßburg, der Nichte dieser Grafen, der Nonne Anna, baldmöglichst eine Äbtissinstelle in einem Benediktinerinnenkloster der Städte oder Diözesen Metz Straßburg, Toul, Konstanz oder Basel zu verschaffen.

[449] Ohne Ortsangabe, 1249. Mai 4.
Band IV., Nr. N160, Seite 459-461
Die Äbte von Reinhardsbrunn, von Gernrode und von Nienburg stellen im Verein mit den Äbten mehrerer anderer Benediktinerklöster, darunter Neresheim, Statuten für diese Klöster auf.

[450] Lyon, 1249. September 17.
Band IV., Nr. N161, Seite 461-462
Papst Innozenz IV. nimmt das monasterium de Brigantia, Constantiensis dioecesis, in seinen Schutz und bestätigt dessen sämtliche besonders aufgezählte Besitzungen, darunter: ius patronatus, decimas et redditus in de Senegans, de Stophen, de Bruningeswilla [...]

[451] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (um 1250).
Band IV., Nr. N162, Seite 462-463
Aufzeichnung von Schenkungen des Truchsessen Eberhard von Waldburg zu Dunzenhausen, Zell (Zeller Hof) und Mochenwangen an das Kloster Schussenried.

[452] Bad Urach, Um 1250.
Band IV., Nr. N163, Seite 463
Graf Berthold von Urach schenkt auf Bitte seines Lehensmannes, des Ritters Werner von Gomadingen, eine Wiese in Pfaffental an das Kloster Weißenau.

[453] Lyon, 1250. Februar 15.
Band IV., Nr. N164, Seite 463-465
Papst Innozenz IV. beauftragt den Abt von St. Stephan, den Propst von Marienberg und den Kantor von Neumünster zu Würzburg mit der Untersuchung des Streites zwischen Abt und Konvent von Odenheim und dem Öhringer Kanoniker Albert von Hohenstein wegen der unrechtmäßigen Besitzergreifung der Kirche zu (Groß-)Gartach durch den letztgenannten.

[454] Würzburg, Neumünster, 1250. Juni 25.
Band IV., Nr. N165, Seite 465-466
Der Abt F. von St. Stephan, der Propst A. von Marienberg und der Cantor S. von Neumünster in Würzburg remittiren kraft päpstlichen Auftrags dem Papste Innozenz IV. den von ihnen in Folge ungehorsamen Ausbleibens des Albert von Hohenstein nicht erledigten Streit zwischen Abt und Konvent von Odenheim und dem genannten Albert in Betreff der Kirche zu (Groß-)Gartach.

[455] Odenheim, 1250. August 10.
Band IV., Nr. N166, Seite 466-467
Abt und Konvent von Odenheim erteilen dem Kleriker und Notar des Bischofs von Bamberg Konrad Vollmacht zu ihrer vollständigen Vertretung bei der päpstlichen Kurie oder dem Papste selbst hinsichtlich ihres oben genannten Streites mit Albert von Hohenstein.

[456] Lyon, 1250. November 5.
Band IV., Nr. N167, Seite 467-469
Der Kardinaldiakon Richard von St. Angelo entscheidet als vom Papst Innozenz IV. bestellter Richter den eben genannten Streit zwischen Abt und Konvent von Odenheim einerseits und Albert von Hohenstein andererseits in Betreff der Kirche in (Groß-) Gartach zu Gunsten Odenheims.

[457] Lyon, 1250. Dezember 3.
Band IV., Nr. N168, Seite 469-470
Papst Innozenz IV. beauftragt den Propst der h. Dreifaltigkeitskirche zu Speyer mit dem Vollzug des eben genannten Entscheids des Kardinaldiakons Richard von St. Angelo betreffend die Wiedereinsetzung des Klosters Odenheim in den Besitz der Kirche zu (Groß-)Gartach und die Verurteilung des Albert von Hohenstein zum Schadensersatz.

[458] Lyon, 1250. Dezember 3.
Band IV., Nr. N169, Seite 470
Papst Innozenz IV. bekräftigt auf Bitte des Abts und Konvents von Odenheim den eben genannten Entscheid des Kardinaldiakons Richard und beauftragt den Propst der h. Dreifaltigkeitskirche zu Speyer, das Kloster Odenheim gegen Beeinträchtigungen in dieser Hinsicht zu schützen.

[459] Lyon, 1250. Dezember 4.
Band IV., Nr. N170, Seite 471
Papst Innozenz IV. bekräftigt auf Bitte des Abts und Konvents von Odenheim unter vollständiger Einrückung der betreffenden Urkunde den Entscheid des Kardinaldiakons Richard von St. Angelo in dem Streit des Klosters mit Albert von Hohenstein wegen der Kirche zu (Groß-)Gartach.

[460] Lyon, 1250. Dezember 16.
Band IV., Nr. N171, Seite 472
Papst Innozenz IV. beauftragt den Propst der h. Dreifaltigkeitskirche zu Speyer mit dem Vollzug des von ihm bestätigten öfters genannten Entscheids des Kardinaldiakons Richard in Betreff der Kirche zu (Groß-)Gartach.

[461] Lyon, 1251. März 6.
Band IV., Nr. N172, Seite 472-473
Papst Innozenz IV. genehmigt auf Bitte des Grafen Ulrich von Württemberg das Versprechen des Klosters Lorch, dem Kleriker Walter, Sohn des Truchsessen des genannten Grafen, möglichst bald eine kirchliche Pfründe zu verleihen, und beauftragt den Propst der Kirche zu Beutelsbach, den Walter gegen etwaige Beeinträchtigung zu schützen.

[462] Ohne Ortsangabe, 1251. November 22.
Band IV., Nr. N173, Seite 473-474
Ritter Heinrich von Oberhofen verkauft in Verbindung mit den vier Truchsessen Ottoberthold und Heinrich von Waldburg, Heinrich von Warthausen und Berthold von Rohrdorf, sowie Werner Gnifting von Raderach seine Wiese zu Onriet mit vier Leibeigenen um 12 Mark Silber an die Äbtissin Adelheid und den Konvent von Baindt zu vollem Eigentum.

[463] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (2. Hälfte 13. Jh.).
Band IV., Nr. A1, Seite A6-A15
Codex maior traditionum Weingartensium: 1. Der Traditionskodex

[464] Ohne Ortsangabe., Ohne Zeitangabe. (2. Hälfte 13. Jh.).
Band IV., Nr. A2, Seite A16-A19
Codex maior traditionum Weingartensium: 2. Das Abtsverzeichnis

[465] Ohne Ortsangabe., Ohne Zeitangabe. (2. Hälfte 13. Jh.).
Band IV., Nr. A3, Seite A19-A29
Codex maior traditionum Weingartensium: 3. Das Verzeichnis der Gefälle und Gerechtigkeiten des Klosters

[466] Ohne Ortsangabe., Ohne Zeitangabe. (2. Hälfte 13. Jh.).
Band IV., Nr. A3, Seite A29-A45
Codex maior traditionum Weingartensium: 3. Das Verzeichnis der Gefälle und Gerechtigkeiten des Klosters

[467] Ohne Ortsangabe (1082?), Ohne Zeitangabe.
Band IV., Nr. A4, Seite A48-A49
Codex minor traditionum Weingartensium: A. Berthold von Lana und Braunsberg übergibt seine Güter allda mit der Pfarrkirche in Ulten und der St. Georgs- und St. Martinskapelle und seine Besitzungen in Ulten mit seinen Leuten dem Kloster Weingarten zu Eigentum.

[468] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe.
Band IV., Nr. A5, Seite A49-A50
Codex minor traditionum Weingartensium: B. Kurze Ausführungen zur Geschichte des Klosters

[469] Ohne Ortsangabe (Überlingen), Ohne Zeitangabe. (1187 Sept. 23).
Band IV., Nr. A6, Seite A51
Codex minor traditionum Weingartensium: C. Kaiser Friedrich (I.) nimmt das Kloster Weingarten in seinen Schutz und bestätigt dessen sämtliche Rechte und Freiheiten, insbesondere in Beziehung auf die Zinshörigen des Klosters und den Altdorfer Wald

[470] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe.
Band IV., Nr. A7, Seite A52
Codex minor traditionum Weingartensium: D. Aufzeichnungen über die Reliquien und die Einweihung der Kapelle zu Oberlana

[471] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe.
Band IV., Nr. A8, Seite A52-A53
Codex minor traditionum Weingartensium: E. Einige kürzere Notizen, Urkundenanfänge, -Auszüge und dergleichen

[472] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe.
Band IV., Nr. A9, Seite A53-A56
Codex minor traditionum Weingartensium: F. Verzeichnis von Einkünften des Klosters in Tirol
Band V.
Band VI.
Band VII.
Band VIII.
Band IX.
Band X.
Band XI.
Band XII.


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