Trefferliste (Band VIII. )

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Band VII.
[1] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (Um 1277.)
Band VIII., Nr. 2635, Seite 1
Äbtissin Lucia (L.) und Konvent von Heiligkreuztal verschreiben dem Amman Hiltibolt (ministro dicto Hiltibolt) gegen Bezahlung einer Geldsumme 6 Maß (modios) Ölls jährlich (iure pensionis) und weisen ihm, falls sie einmal Mangel an Öl haben sollten, [...]

[2] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2636, Seite 1-2
Ritter Berthold von Ramstein erhält von dem Edlen Friedrich von Wolfach die Hälfte des Bergs Eck bei Fischerbach zu Eigentum und überlässt dieselbe um seines und aller seiner Voreltern Seelenheils willen mit Zustimmung seiner Söhne dem Kloster Alpirsbach.

[3] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2637, Seite 2-3
Der Freie Eberhard von Ringingen schenkt der Marienkirche in Bebenhausen und dem dortigen Konvent den Vorzehnten von 3 Höfen und eine Hofstatt in Renningen.

[4] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2638, Seite 3
Ritter Gebhard von Lichtenstein (Gebihardus de Liehtinstain) verkauft mit Zustimmung seiner Erben und durch die Hand seines Herrn, des Grafen Ulrich von Württemberg (Wirtenberch), welcher der Rechtsordnung gemäß (iuris ordine sicut fieri oportuit) darauf verzichtet, dem Ab [...]

[5] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2639, Seite 3-4
Trutwin und sein Bruder Kraft (Crafto) von Wehrstein (dicti de Werstain) schenken gemeinsam der Marienkirche in Bebenhausen und dem dortigen Konvent die Frau des Walter Hahnenbein von Hailfingen (de Halvingen dicti Hanibain) und ihre Kinder zu ewigem Eigentum unter der Beding [...]

[6] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2640, Seite 4
Die Edlen Rudolf und Konrad von Roßwag (viri nobiles ac discreti. . . de Rossewach) übertragen zu Ehren der Jungfrau Maria und um ihres und aller ihrer Vorfahren Seelenheils willen dem Kloster Bebenhausen einen Zehnten in Magstadt (Magstat), unbeschadet der Rechte des Ber. von Wei [...]

[7] Granheim, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2641, Seite 4-5
Der Edle Berthold von Gundelfingen verkauft mit seinen Erben der Äbtissin und dem Konvent von Heiligkreuztal seine Leibeigene Adelheid Gerstenecker von Anhausen (propriam meam mulierem Adelhaidim dictam Gerstenecharin de Ahusen) um 4 Pfund Heller.

Testes: Hainricus plebanus de Erfste [...]

[8] Zwiefalten, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2642, Seite 5
Hermann, der Bruder der Herren von Emerkingen (Anmerkingen) und Kirchherr in Zell (Celle), gestattet (licentiavimus . . . cum plenaria libertate) aus Verehrung für die unbefleckte Gottesmutter Maria (intemerate dei genitricis Marie) und um seines Seelenheiles willen d [...]

[9] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2643, Seite 5-6
Graf Simon von Zweibrücken und Eberstein schenkt alle seine Zinsen in Gernsbach und 16 Unzen Heller jährlicher Zinsen an einem geeigneten Ort, sowie all sein Recht an den Zehnten zu Ötigheim zum Zweck eines Jahrtags für seinen verstorbenen Sohn Eberhard an das Kloster Herrenalb.

[10] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2644, Seite 6-7
Graf Simon von Zweibrücken und Eberstein befreit das Kloster Herrenalb von allem Zoll und Umgeld in Bretten und seiner ganzen Herrschaft und erneuert die von seinem Oheim Otto von Eberstein und ihm selbst verliehenen Freiheiten desselben.

[11] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2645, Seite 7
Zeisolf von Grombach (Ceisolfus de Grunbach) überträgt gemeinsam mit seiner Frau Hedwig für sich und seine Erben und Miterben um ihrer beider Seelenheils willen durch Schenkung unter Lebenden dem Kloster Herrenalb 30 Schilling Heller Einkünfte von seinen 4 Jauchert Weinberg bei Heidels [...]

[12] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2646, Seite 8
Adelheid, die Witwe Morlins von Calw (Adelheidis relicta Morlin de Calwe), ergibt sich durch Schenkung unter Lebenden dem Kloster Herrenalb mit ihrem Haus bei der Türe der Stadtkirche zu Calw (iuxta portam ecclesie civitatis Calwe) und all ihrer beweglichen und unbeweglichen Habe i [...]

[13] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2647, Seite 8
Birthel, Bürger zu Calw (Birthel civis de Calwe), seine Gattin Ella und alle seine Erben bekennen, dass sie dem Kloster Herrenalb von dem Haus des Konrad Messerschmied (Cůnradi Messersmit) in Calw, das sie vom Kloster gekauft haben, nach Erbrecht (iure hereditario) jährl [...]

[14] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2648, Seite 8-9
Der Edle Werner von Roßwag beurkundet, dass die Güter (curia agri prata census redditus ac cetera bona omnia) des Ritters Heinrich von Mönsheim oder von Rieth (H. miles dictus de Meinshein sive de Riet) und seiner Ehefrau Elisabeth in seinem Dorf und in der Mark Aurich (in vi [...]

[15] Ohne Ortsangabe, 1277.
Band VIII., Nr. 2649, Seite 9
Abt Volland von Hirsau verkauft mit Zustimmung seines Konvents an Abt und Konvent von Herrenalb die Hälfte der Zehnten zu Ellmendingen und Weil der Stadt (apud Elmendingen et circa oppidum Wyl) und verwendet einen Teil des Erlöses zur Befriedigung von Gläubigern.

[16] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2650, Seite 9
Hermann von Dellmensingen (dictus de Talmezingen) schenkt um seines Seelenheils willen und auf Bitten seines lieben Freundes Herrn Konrads, Ritters von Scheppach (militis dicti de Scheppach), seine Eigenleute, den Hermann Amman (dictum Amman) und dessen Schwester Mechthilde [...]

[17] Ohne Ortsangabe, 1277.
Band VIII., Nr. 2651, Seite 9-10
Das Kloster Lorch überlässt (benigne concesserunt) einen Acker in Iggingen (Uggingen), welchen früher ein gewisser Stocker (Stockarius quidam) unrechtmäßig beansprucht, aber gegen das Ende seines Lebens dem Kloster zu freiem Besitz zurückgegeben hatte, auf Fürsprache d [...]

[18] Tennenbach, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2652, Seite 10
Abt Heinrich und Konvent von Tennenbach (Thennibach), Zisterzienser Ordens, Konstanzer Diözese, verkaufen der Priorin Anna und dem Konvent in Offenhausen um eine gewisse Summe Geldes einen Mansus in Upfingen (Upphingen), welchen Ritter Rudolf Kudis (R. miles dictus Kudies), [...]

[19] Ohne Ortsangabe, 1277.
Band VIII., Nr. 2653, Seite 10-11
Burkhard von Gottes Gnaden Graf von Hohenberg übergibt dem Kloster Reuthin (Rüti) den Kirchensatz in Oberjettingen (Oberyetingen) um seines, seiner Gemahlin Lugard, seiner Kinder und seiner Brüder Albert und Ulrich von Gottes Gnaden Grafen (comitum nobilium) von Hohenberg, [...]

[20] Ohne Ortsangabe, 1277. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2654, Seite 11
Schenk Konrad von Winterstetten beurkundet den Erwerb des Untereigentums von Gütern in Winnaden durch Propst und Konvent von Schussenried.

[21] Esslingen, 1277. Januar 13.
Band VIII., Nr. 2655, Seite 11
Die Brüder Ludwig und Konrad von Gottes Gnaden Herzoge von Teck beurkunden den Verkauf eines Hofes in Zuffenhausen durch die Brüder Heinrich und Konrad Küfer von Tiefenbach und ihre Mutter Elisabeth an das St. Katharinenspital zu Esslingen.

[22] Esslingen, 1277. Januar 18.
Band VIII., Nr. 2656, Seite 11
Schultheiß, Richter und Ratsherren von Esslingen nehmen auf ein Mandat König Rudolfs hin das Kloster St. Blasien mit allen seinen Leuten und Gütern in der Esslinger Gegend in das Bürgerrecht ihrer Stadt auf.

[23] Esslingen, 1277. Januar 18.
Band VIII., Nr. 2657, Seite 12
Schultheiß, Richter, Ratmannen und Gemeinde von Esslingen befreien den Hof des Klosters St. Blasien in der Pliensau von allen Diensten und Leistungen gegen eine jährliche Abgabe von 4 Pfund.

[24] Berg, 1277. Januar 30.
Band VIII., Nr. 2658, Seite 12
Graf Ulrich von Berg bestätigt den durch seinen Eigenmann Konrad, weiland Hermanns Sohn von Sulmingen, geschehenen Verkauf seiner Besitzungen zu Sulmingen an Äbtissin und Konvent von Heggbach.

[25] Ohne Ortsangabe, 1277. Februar 3.
Band VIII., Nr. 2659, Seite 13
Heinrich Pfau verkauft dem Spital Gmünd seine Güter in Burgholz um 65 Pfund Heller, wogegen ihm die Vergünstigung gewährt wird, später, falls er dazu in der Lage ist, eine Pfründe in dem Spital um 60 Pfund Heller zu kaufen.

[26] Ohne Ortsangabe, 1277. Februar 7.
Band VIII., Nr. 2660, Seite 13-14
Schultheiß Eberwin von Dornstetten schenkt dem Kloster Kniebis von der 3. Regel des hl. Franziskus seinen Hof in Schopfloch und Güter in Dornstetten.

[27] Horb, 1277. Februar 24.
Band VIII., Nr. 2661, Seite 14
Ritter Dietrich von Haiterbach (Haterbach) verkauft mit Zustimmung seines Herrn, Graf Burkhards von Hohenberg (domini mei B. illustris comitis de Hohenberg), dem Johanniterkonvent zu Rexingen (conventui ecclesie sancti Johannis in Rexingen) seine Eigenleute Heinrich Notar von [...]

[28] Horb, 1277. Februar 24.
Band VIII., Nr. 2662, Seite 15
Priorin . . und Konvent von Kirchberg (Kilperc) beurkunden, dass in ihrem Streit mit der Gemeinde zu Empfingen (universalitatem – späterhin auch universitatem – in Emphingen ville nobis propinque) wegen eines Lichts, das Ritter Konrad (C.) von Hausen (Hu [...]

[29] Biberach, 1277. Februar 27.
Band VIII., Nr. 2663, Seite 15-18
Die Vormünder der Brüder Eberhard und Walter, der Söhne des Truchsessen Walter von Warthausen, verkaufen dem Biberacher Bürger Konrad Friwo die Mühle in Birkendorf um 24 Mark Silber.

[30] Ravensburg, 1277. (Nach Februar 27).
Band VIII., Nr. 2664, Seite 18-19
Die Truchsessen Berthold und Friedrich von Rohrdorf (Rordorf) schenken um ihres und aller ihrer Voreltern Seelenheils willen mit Zustimmung ihrer Mutter Gepa dem Abt . . und Konvent von Petershausen (de Petri Domo). Benediktiner Ordens, die Kinder Heinrichs des Bürrers ( [...]

[31] Konstanz, 1277. März 4.
Band VIII., Nr. 2665, Seite 19-20
Abt Hermann und Konvent von Weingarten überlassen tauschweise dem Konstanzer Dompropst Heinrich von Klingenberg bzw. der Dompropstei ihren Hof in Oberstetten bei Meersburg gegen den Hof Kutzenhausen zwischen Hagnau und Meersburg.

[32] Weingarten, 1277. März 11.
Band VIII., Nr. 2666, Seite 20
Truchsess Eberhard von Waldburg verzichtet zu Gunsten von Abt und Konvent von Weingarten auf all sein Recht an die Zehnten zu Mohrhaus und Häusern (decimas bonorum ad Morshúsen et ad Húsern), welche Berthold Moosheim (dictus Moseheim) von ihm zu Lehen gehabt und dem [...]

[33] Ohne Ortsangabe, 1277. März 20.
Band VIII., Nr. 2667, Seite 21-22
Der Deutschordensmeister Gerhard von Hirschberg und die Komtur Sigelo von Weinheim und Werner von Horneck verkaufen an Abt und Konvent von Schönau 14 Pfund Heller Jahreszins von ihren Besitzungen in Edigheim und Oppau um 214 Pfund Heller.

[34] Ohne Ortsangabe, 1277. März 20.
Band VIII., Nr. 2668, Seite 22
Die Deutschordenskomtur Werner von Horneck (Hornecken) und Sigelo von Weinheim (Winneheim) verkaufen für sich und ihre Ordensbrüder dem Abt und Konvent von Schönau (Schonaugia) alle ihre Güter an Höfen, Häusern, Hofstätten u. s. w. in dem Dorf und der Mark Sandhofen [...]

[35] Ohne Ortsangabe, 1277. März 31.
Band VIII., Nr. 2669, Seite 22-23
Bruder Incelerius vom Augustiner-Eremitenorden, Bischof von Budva, weiht drei Altäre in der St. Leonhardskapelle [zu Weingarten] und stattet dieselben mit Ablässen aus.

[36] Ohne Ortsangabe, 1277. März 31.
Band VIII., Nr. 2670, Seite 23
Aufzeichnung über die wiederholte Weihe eines erneuerten Altars [in der St. Leonhardskapelle] zu Weingarten, Verzeichnis der in demselben niedergelegten Reliquien und der damit verbundenen Ablässe.

[37] Mannheim, 1277. April.
Band VIII., Nr. 2671, Seite 23-24
Graf Dieter von Katzenelnbogen genehmigt jeglichen Erwerb des Klosters Herrenalb von seinem Eigentum in Derdingen, Oberacker und Bruchsal und verzichtet für sich, seine Erben und Nachkommen auf alle Rechte daran.

[38] Ohne Ortsangabe, 1277. April.
Band VIII., Nr. 2672, Seite 24-25
Äbtissin Adelheid und Konvent von Lichtental schenken und verkaufen dem Kloster Herrenalb alle ihre Einkünfte und Güter innerhalb der Grenzen oder der Mark von Derdingen um 30 Pfund Heller 7 Mark Silber.

[39] Ohne Ortsangabe, 1277. April 9.
Band VIII., Nr. 2673, Seite 25-26
Abt Werner von Frankenthal zeigt dem Abt von Ellwangen den Erwerb von (ellwangischen) Gütern, insbesondere dem Patronatrechte der Veitskirche in Frankenthal, aus dem Lehensbesitz des Ritters Heinrich von Eppstein und seines Brudersohns Johann Rapa an.

[40] Ellwangen, 1277. April 9.
Band VIII., Nr. 2674, Seite 26-27
Abt Konrad von Ellwangen bestätigt den durch Abt Werner und Konvent von Frankenthal um 180 Pfund Heller geschehenen Kauf ellwangischer Lehensgüter, insbesondere des Patronatrechts der Veitskirche in Frankenthal, aus dem Besitz des Ritters Heinrich von Eppstein und seines Bruderssohns Johann Rapa.

[41] Worms, 1277. (Nach April 9.)
Band VIII., Nr. 2675, Seite 27-28
Dekan Eberhard und das Kapitel des Domstifts zu Worms geben ihre Zustimmung dazu, dass dem Kloster Frankenthal die in dessen Nähe gelegene St. Veitskapelle, deren Patronatrecht demselben vom Kloster Ellwangen geschenkt worden ist, inkorporiert werde.

[42] Ohne Ortsangabe, 1277. April 10.
Band VIII., Nr. 2676, Seite 28
Der Esslinger Bürger Gerold Ungelter kauft von Kloster Sirnau eine Wiese an der Körsch auf Lebenszeit.

[43] Viterbo, 1277. April 13.
Band VIII., Nr. 2677, Seite 28
Papst Johannes XXI. beauftragt den Abt von St. Burkhard zu Würzburg, die Beschwerde des Abts und Konvents von Lorch über Belästigungen von seiten namentlich aufgeführter Grafen und Herren zu untersuchen und durch richterlichen Entscheid zu erledigen.

[44] Burg Scheuerberg, 1277. April 29.
Band VIII., Nr. 2678, Seite 29
Engelhard der Ältere und Konrad der Jüngere von Weinsberg geben Ludwig Pfalzgrafen am Rhein Herzog von Bayern 300 Pfund Heller auf ihre Dörfer, die beiden Gruppenbach sowie Kapfenhardt bei Helfenberg, und den Hof zu Donnbronn und nehmen diese Summe wieder von ihm zu Lehen.

[45] Calw, 1277. Mai 3.
Band VIII., Nr. 2679, Seite 30-31
Abt Kraft und Kapitel von Hirsau verkaufen um ihrer Schuldenlast willen an den Vogt Berthold Loethe von Bulach ihren Hof und andere Güter sowie ihre Leute zu Pfrondorf um 176 Pfund Heller unter Wahrung insbesondere des Rückkaufrechts innerhalb 3 Jahren.

[46] Reutlingen, 1277. Mai 11.
Band VIII., Nr. 2680, Seite 31
Der Landrichter Graf Albert von Hohenberg bestätigt den Verkauf des Dorfs Pfrondorf durch Abt und Konvent von Hirsau an den Vogt Berthold Löthe von Bulach und nimmt denselben für diesen Besitz in seinen Schutz.

[47] Hayingen, 1277. Mai 13.
Band VIII., Nr. 2681, Seite 31-32
Ulrich von Gundelfingen (Gundelvingen) beurkundet, dass die Äbtissin Lucia und Konvent von Heiligkreuztal von ihm den Burkhard von Hayingen, der mit Leib und Gut sein eigen war, frei erworben haben (pro nobis, quando noster exstitit proprius corpore et rebus, liberum comparavit).

Tes [...]

[48] Ohne Ortsangabe, 1277. Mai 15.
Band VIII., Nr. 2682, Seite 32
Die Brüder Werner, Heinrich, Johann und Konrad von Oberhofen (dicti de Oberhoven) verkaufen, um sich vor schwerem Schaden zu bewahren, dem Abt . . und Konvent von Weingarten den obern Mansus in Ottershofen (mansum superiorem situm in Otacchershoven), den weiland Hermann Bröge [...]

[49] Ohne Ortsangabe, 1277. Mai 20.
Band VIII., Nr. 2683, Seite 32
Die Nonne Irmengard in Reutlingen (monialis residens in Reuttlingen) vermacht durch feierliche Schenkung dem Kloster Bebenhausen ihre Güter in Kusterdingen (Kustertingen) und all ihren sonstigen beweglichen und unbeweglichen Eigentumsbesitz in der Weise, dass sie selbst die Güter [...]

[50] Wien, 1277. Mai 22.
Band VIII., Nr. 2684, Seite 33
König Rudolf beurkundet, dass vor ihm Graf Berthold von Heiligenberg Burg und Grafschaft Heiligenberg, überhaupt alle seine Leute, Lehen, Rechte und Forderungen an verschiedenen Orten um 500 Mark Silber an Graf Hugo von Werdenberg verkauft hat.

[51] Ohne Ortsangabe, 1277. Mai 25.
Band VIII., Nr. 2685, Seite 34
Abt Volmar und Konvent (capitulum eiusdem conventus) von Alpirsbach (Alpersbach) belehnen den Hermann Hak (dicto Hake), Bürger von Oberndorf (Oberndorf), und seine Erben mit dem 4. Teil ihrer Mühle bei dieser Stadt (civitatem) gegen einen Jahreszins von 7 Schi [...]

[52] Ulm, 1277. Juni 1.
Band VIII., Nr. 2686, Seite 34
Heinrich von Gottes Gnaden Graf von Schelklingen (Schalkelingen) schenkt dem Komtur und den Brüdern des Deutschen Hauses zur hl. Maria in Ulm seinen Hof in Dellmensingen (Talmascingen), genannt Söflershof (Sevelrhof), der jährlich ungefähr 2 Mark Silber (ad estimation [...]

[53] Weißenau, 1277. Juni 5.
Band VIII., Nr. 2687, Seite 35
Abt Heinrich (H.) und Konvent von Weißenau (Augie Minoris) verkaufen (transtulimus manibus legitime missis resignantes), um ihre Schuldenlast zu erleichtern, die ihrem Kloster eigene Ziegelmühle (molendinum dictum Ziegelmu{e}lin) mit aller Zugehör (lege fori) [...]

[54] Ohne Ortsangabe, 1277. Juni 14.
Band VIII., Nr. 2688, Seite 35
Der Edle Gottfried von Neudeck, Reichsdienstmann (Godefridus nobilis de Hideke ministerialis aule imperialis), beurkundet, dass mit seiner Zustimmung Berthold von Gottwollshausen (Gottwaltzhausen), dessen Frau Gertha und Söhne Walter und Ludwig gemeinsam aller Ansprac [...]

[55] Speyer, 1277. Juni 19.
Band VIII., Nr. 2689, Seite 36-37
Bischof Friedrich von Speyer beurkundet, dass Graf Hartmann von Grüningen durch testamentarische Verfügung einen Marienaltar und eine Kaplaneipfründe in der Pfarrkirche zu [Mark-]gröningen gestiftet und dotiert hat, freit diese Stiftung in üblicher Weise und trifft Bestimmungen über das Verhältnis dieses Kaplans zum Leutpriester der Kirche.

[56] Ohne Ortsangabe, 1277. Juni 21.
Band VIII., Nr. 2690, Seite 37-38
Pilgrim von Bach und sein Bruder der Gerstenecker schenken dem Kloster Söflingen die Eigenschaft des Hofs zu Lehr, den Gerwig Güss von ihnen zu Lehen hatte.

[57] Ohne Ortsangabe, 1277. Juni 23.
Band VIII., Nr. 2691, Seite 38
Bischof Ptolemäus von Sarda (Tolomeus dei gratia Sardanensis episcopus) verleiht allen, welche das Kloster Weingarten (hoc Wingartense monasterium) am Jahrtag der Klosterweihe, am Fest des heiligen Oswald [...]

[58] Ohne Ortsangabe, 1277. Juni 25.
Band VIII., Nr. 2692, Seite 38
Dieburg, die Witwe des Esslinger Bürgers Burkard Synzo, schenkt dem Kloster Sirnau ihr Haus in der Pliensau, ihren Weinberg in Immenroden, der ehemals dem Johannes von Hall gehörte, ihre ganze bewegliche Habe, sowie den Wein von den Weingärten, welche sie dem Kloster Bebenhausen geschenkt hat.

[59] Saulgau, 1277. Juni 28.
Band VIII., Nr. 2693, Seite 38-39
Die Bürger von Saulgau befreien das in ihrer Stadt gelegene Haus des Klosters Isny von allen bürgerlichen Lasten, gegen Lieferung des Holzes zur Erhaltung ihrer Stadtbrücke aus dem Wald des Klosters.

[60] Wien, 1277. Juni 30.
Band VIII., Nr. 2694, Seite 39-40
Der Edle Kraft von Hohenlohe verkauft dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg alle Güter in Bernsfelden und andere Güter, welche sein Bruder Konrad dem Hildebrand von Seinsheim abgekauft hatte, um 200 Mark Silber.

[61] Altheim, 1277. Juli 1.
Band VIII., Nr. 2695, Seite 40-41
Altschultheiß Eberwin von Dornstetten schenkt mit Einwilligung seiner Herren der Pfalzgrafen Otto und Hugo von Tübingen um seines, seiner Gattin und seiner Erben Seelenheils willen dem Kloster Kniebis sein Haus und seinen sonstigen Besitz in Dornstetten sowie seinen Hof in Schopfloch.

[62] St. Gallen, 1277. Juli 1.
Band VIII., Nr. 2696, Seite 41
Abt Rumo und der Konvent von St. Gallen genehmigen den Tausch ihres halben Lehenhofs zu Ennahofen gegen den halben Konstanzer Lehenhof zu Sammeltshofen.

[63] Wien, 1277. Juli 6.
Band VIII., Nr. 2697, Seite 42
König Rudolf überlässt gegen Abtretung der Güter des weiland Edlen Berthold von Weißenstein dem Kloster Maulbronn Güter und Einkünfte des Reichs in Gmünd, Heilbronn und Steinfurt.

[64] Konstanz, 1277. Juli 7.
Band VIII., Nr. 2698, Seite 42-43
Magister Heinrich, Stellvertreter des Bischofs Rudolf von Konstanz (Magister Heinricus vices gerens venerabilis patris et domini R. dei gratia Constantiensis ecclesie episcopi) vidimiert die vollständig gut erhaltene, in den Text eingerückte Urkunde Nr. N16, WUB, Bd. III, S. 476, Bischof [...]

[65] Ohne Ortsangabe, 1277. Juli 20.
Band VIII., Nr. 2699, Seite 43
Der Edle Gottfried von Brauneck verkauft mit Genehmigung König Rudolfs seine Reichslehen in Lohr dem Kloster Frauental um 300 Pfund Heller und lässt dem König dafür sein Dorf Rimbach zu Lehen auf.

[66] Ohne Ortsangabe, 1277. Juli 20.
Band VIII., Nr. 2700, Seite 44
Abt Heinrich und Konvent von Weißenau (Augie Minoris apud Ravenspurc) verkaufen um ihrer schweren Schuldenlast willen dem Abt . . und Konvent von Weingarten ihre Wiese im Onriet, genannt Mönchbrül (pratum situm in Onriet, vulgariter dictum Můnechebrúl) un [...]

[67] Kloster Kirchheim, 1277. Juli 21.
Band VIII., Nr. 2701, Seite 44-45
Die Brüder Ludwig und Konrad, von Gottes Gnaden Herzöge von Teck (Tekke), beurkunden, dass ihr Dienstmann Ritter Konrad Schwänzlin (dictus Swanzeli) 5 Jauchert (ad estimationem quinque iugerum) ihm eigentümlicher Weinberge bei Kirchheim auf dem Berg gegen Ötlingen (a [...]

[68] Ohne Ortsangabe, 1277. Juli 22.
Band VIII., Nr. 2702, Seite 45-46
Berthold von Weißenstein und seine Ehefrau übertragen all ihr Eigentum in Feldrennach sowie ihre mit dem Kloster Frauenalb gemeinsamen Leute an das genannte Kloster unter Vorbehalt eines gewissen Leibgedings und Stiftung eines Jahrtags für sich und ihre Töchter Gertrud und Metza.

[69] Bruchsal, 1277. Juli 23.
Band VIII., Nr. 2703, Seite 46
Schwigger von Bruchsal, Kirchrektor in Jöhlingen, schenkt dem Kloster Herrenalb all seinen beweglichen und unbeweglichen Besitz mit Ausnahme von den an Kloster Frauenzimmern überlassenen Höfen in Jöhlingen und Weinbergen in Zeutern sowie von 31/2 Ohm Weingült und 6 Hühnern aus einem Weinberg gegen Helmsheim.

[70] Bruchsal, 1277. Juli 26.
Band VIII., Nr. 2704, Seite 47
. . Schultheiß, . . Geschworene und die übrigen Bürger von Bruchsal (Bruchsella) beurkunden, dass in ihrer Gegenwart (constitutus coram in forma iudicii) Schwigger (Swikerus, Swiggerus) von Bruchsal, Kirchrektor in Jöhlingen (Johenningen), dem Kloster Herrenalb all [...]

[71] Speyer, 1277. Juli 27.
Band VIII., Nr. 2705, Seite 47-48
Bischof Friedrich von Speyer inkorporiert dem Stift Sindelfingen die Kirche in Dilgshausen und ihre Tochter, die Kapelle in Leonberg, deren Patronatrecht dem Stift von seinem Propst Heinrich von Hailfingen geschenkt worden ist.

[72] Speyer, 1277. Juli 27.
Band VIII., Nr. 2706, Seite 49
Dekan Alexander und das Kapitel der Speyrer Kirche inkorporieren dem Stift Sindelfingen die Kirche in Dilgshausen und ihre Tochter, die Kapelle in Leonberg, deren Patronatrecht dem Stift von seinem Propst Heinrich von Hailfingen geschenkt worden ist.

[73] Speyer, 1277. Juli 27.
Band VIII., Nr. 2707, Seite 49-50
Egenolf von Landsberg, Propst und Archidiakon der Kirche zur hl. Dreifaltigkeit in Speyer, inkorporiert dem Stift Sindelfingen die Kirche in Dilgshausen und ihre Tochter, die Kapelle in Leonberg, deren Patronatrecht dem Stift von seinem Propst Heinrich von Hailfingen geschenkt worden ist.

[74] Ohne Ortsangabe, 1277. August.
Band VIII., Nr. 2708, Seite 50
Graf Rudolf der Scheerer von Tübingen freit den von seinem Großvater Pfalzgraf Rudolf von Tübingen an das Kloster Bebenhausen für das dortige Armenspital geschenkten Hof in Walddorf in gleicher Weise wie sein Großvater von allen Abgaben.

[75] Reutlingen, 1277. August 1.
Band VIII., Nr. 2709, Seite 51
Bischof Tholomeus von Sarda (Sardanensis), Stellvertreter (gerens vices) des Bischofs Rudolf (R.) von Konstanz, und Bischof Inzelerius von Budva fordern zum Besuch der Kapelle des Abts von Zwiefalten in Reutlingen (capellam reverhentissimi viri domini abbatis de Zv [...]

[76] Ohne Ortsangabe, 1277. August 9.
Band VIII., Nr. 2710, Seite 51-52
Graf Friedrich von Zollern (Zolre) gibt dem Abt von St. Gallen den großen und kleinen Zehnten zu Denkingen, welchen er seither vom Abt und Kloster, von ihm selbst aber Burkhard Hagenich (B. dictus Hagenich) zu Lehen getragen und welchen der letztere ihm aufgelassen ha [...]

[77] Ohne Ortsangabe, 1277. August 15.
Band VIII., Nr. 2711, Seite 52
Graf Otto der Ältere von Eberstein beurkundet, dass Schenk Eberhard von Schenkenzell dem Kloster Kniebis Zehnten zu Durrweiler, Lehen von ihm, mit seiner Einwilligung verkauft hat.

[78] Ohne Ortsangabe, 1277. September 11.
Band VIII., Nr. 2712, Seite 52-53
Äbtissin Junta und Konvent von Oberstenfeld beurkunden, dass Priorin Guta und Konvent von Steinheim von Judela, der Witwe Albert Reisels, 3 Jauchert Acker, seitherige Oberstenfelder Lehen, um 5 Pfund Heller gekauft haben.

[79] Konstanz, 1277. (Zwischen September 15 und 23.)
Band VIII., Nr. 2713, Seite 53-54
Bischof Rudolf (R.) von Konstanz belehnt den Priester Heinrich Zwicke (dictus Zwicke), Subthesaurarius der Konstanzer Kirche, mit einem Hof in Ennhoven samt aller Zugehörde, den derselbe von den damit belehnten Konstanzer Ministerialen . . von Mehlishofen [...]

[80] Ohne Ortsangabe, 1277. September 30.
Band VIII., Nr. 2714, Seite 54-55
Bischof Berthold und Dekan Albert (Al.) von Würzburg entscheiden als Schiedsrichter einen Streit zwischen Propst, Dekan und Kapitel von St. Johann in Haug einer- und dem Edlen Kraft von Hohenlohe (Hohinloch) andererseits über die Orte, Rechte und Güter zu Wolkshausen, Eichelsee u [...]

[81] Calw, 1277. Oktober 10.
Band VIII., Nr. 2715, Seite 55
Ritter Konrad von Waldeck (Waldegge) genannt Truchsess überträgt in Gemeinschaft mit allen seinen Kindern um ihres und ihrer Vorfahren Seelenheils willen dem Meister und den Brüdern des Johanniterordens in Deutschland (in magistrum et fratres sacre domus hospitalis Iherosolimitani i [...]

[82] Ohne Ortsangabe, 1277. Oktober 16.
Band VIII., Nr. 2716, Seite 55-56
Abt Konrad und Konvent von Ellwangen beurkunden, dass der Streit zwischen ihnen und der Stadt Hall wegen des ihnen und ihren Leuten in (Bühler-)Tann zugefügten Schadens durch ihren Verzicht auf Schadensersatz völlig beigelegt ist.

[83] Ravensburg, 1277. Oktober 17.
Band VIII., Nr. 2717, Seite 56
Schenk Heinrich von Schmalegg (H. pincerna de Smalnegge) beurkundet, dass Adelheid, die Witwe Heinrich Wagenhards (Wagenhardi), mit ihren Söhnen Jakob und Konrad unter seiner Zustimmung und durch seine Hände dem Martinskloster zu Weingarten das Eigentum ihrer Besitzungen zu Schrec [...]

[84] Buzenhof, 1277. Oktober 20.
Band VIII., Nr. 2718, Seite 56-57
Abt Hermann von Weingarten teilt für sich und seinen Konvent mit Wernhard genannt Nonar gewisse Eigenleute.

[85] Saulgau, 1277. Oktober 21.
Band VIII., Nr. 2719, Seite 57
Heinrich und Rudolf die Veser (cognomine Vesarii) übertragen durch freie Schenkung zur Förderung des Gottesdienstes und um ihrer Vorfahren und ihres eigenen Heils willen den Klosterfrauen zu Baindt (Biwende) das Eigentum ihrer Besitzungen in Geigelbach (Gugilbach) und einen [...]

[86] (Schloss Marienberg), 1277. Oktober 21.
Band VIII., Nr. 2720, Seite 57-59
Graf Gottfried von Löwenstein verkauft dem Bischof Berthold von Würzburg und dessen Bistum seine Burgen und Herrschaften Löwenstein und Wolfsölden mit aller Zugehör.

[87] Ohne Ortsangabe, 1277. November.
Band VIII., Nr. 2721, Seite 59
Kraft von Heimberg (dictus de Heyniberg) verkauft mit Zustimmung seiner Gattin und aller seiner Erben den Brüdern des Johanniterspitals zu Hall (fratribus de hospitali sancti Johannis in Hallis) zwei Halbteile der Mühlen in der Brettach jenseits Rappach und dabeiliegende eigene Ä [...]

[88] Wil, 1277. November 1.
Band VIII., Nr. 2722, Seite 60
Der Abt von St. Gallen beurkundet, dass die edlen Männer Graf Friedrich von Zollern (Zolre) und seine Söhne, sowie der Ritter Burkhard Hägenich (providus vir Bocardus de Haegenich miles) die großen und kleinen Zehnten zu Denkingen, welche sie – die Graf [...]

[89] Ohne Ortsangabe, 1277. November 7.
Band VIII., Nr. 2723, Seite 60-61
Bischof Berthold von Würzburg gewährt dem Guardian und dem Konvent des Minoritenklosters in Hall, dass bei Verhängung des Interdikts Beginen, Begharden, Witwen und Aussätzige gewisse Vergünstigungen genießen sollen.

[90] Ohne Ortsangabe, 1277. November 11.
Band VIII., Nr. 2724, Seite 61-62
Die Grafen Ulrich und Eberhard von Württemberg beurkunden, dass ihr Dienstmann Dieter von Plieningen nachträglich seine Zustimmung zum Verkauf von Gütern bei Owe, Horb, Ruit und Kemnat durch seinen Vater Ritter Dieter und seinen Bruder Schwigger an das Kloster St. Blasien gegeben hat.

[91] Rems, 1277. November 19.
Band VIII., Nr. 2725, Seite 62
Graf Ulrich von Württemberg befreit 3 Höfe des Klosters Adelberg zu Oeffingen und Tenn sowie deren Bebauer von Bezahlung von Geldabgaben.

[92] Nagold, 1277. November 21.
Band VIII., Nr. 2726, Seite 62
Graf Burkhard von Hohenberg (Hohinberc) befiehlt allen in seinem Gebiet Wohnenden (in nostro districtu constitutis), insbesondere den Bürgern in Haiterbach (Haiterbach), in Gemäßheit eines Mandats des Offizials der Konstanzer Kurie, das er im Wortlaut seiner Urkunde einfü [...]

[93] Ohne Ortsangabe, 1277. November 21.
Band VIII., Nr. 2727, Seite 63
Heinrich von Cannstatt, Kanoniker in Sindelfingen und Kirchherr zu Westheim, übergibt als Vormund der Kinder seines verstorbenen Bruders Reinhard genannt Gramm seiner Nichte Elisabeth, die in das Kloster Itzingen eintreten will, Güter in Fellbach und Cannstatt als Mitgift bei ihrem Eintritt in das Kloster.

[94] Weingarten, 1277. November 26.
Band VIII., Nr. 2728, Seite 64
Bruder Bonifazius vom Benediktinerorden, Bischof von Tinos (Tinensis), verleiht allen Gläubigen, welche die Kapelle in Oberlana (Oberlo{e}winin) am Tage ihrer Weihe und an den Festen ihrer Patrone Martin, Oswald, Benedikt und Fides wahrhaft bußfertig und zerknirscht b [...]

[95] Ohne Ortsangabe, 1277. November 27? Dezember 4?
Band VIII., Nr. 2729, Seite 64
Der Schultheiß Heinrich von Hall beurkundet, dass der Streit zwischen dem Haller Bürger Otto Triller (dictus Triller) und Adelheid, der Witwe Ludwigs von Backnang (dicti de Baggening), gleichfalls Bürgers von Hall, wegen Schulden, Bürgschaften und Versprechen durch Schiedspruch [...]

[96] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (Um 1277. November).
Band VIII., Nr. 2730, Seite 65
Adelheid, die Witwe des Haller Bürgers Ludwig von Backnang, vermacht dem Kloster Gnadental ihr Gut zu Steinbach zu einem Seelgerät.

[97] Ohne Ortsangabe, 1277. November 28.
Band VIII., Nr. 2731, Seite 65-66
Bruder Bonifazius, Benediktinerordens, von Gottes Gnaden Bischof von Tinos (Tinensis), verleiht allen reuig Beichtenden und Zerknirschten, welche das Kloster Weingarten an den Jahrtagen der Weihe des Hauptaltars und sämtlicher Seitenaltäre, den Festen der Patrone Martin und [...]

[98] Ohne Ortsangabe, 1277. Dezember 1.
Band VIII., Nr. 2732, Seite 66-69
Graf Konrad von Vaihingen verkauft um seiner Schulden willen an Abt Hildebrand und Konvent von Maulbronn sein Dorf Gündelbach mit aller Zugehörde um 400 Pfund Heller, verzichtet auf alle Rechte an die Vogtei des klösterlichen Bauhofs Steinbach und verpflichtet sich seine noch minderjährigen G [...]

[99] Ohne Ortsangabe, 1277. Dezember 20.
Band VIII., Nr. 2733, Seite 69-70
Bischof Friedrich von Speyer inkorporiert dem Kloster Herrenalb die Pfarrkirche in Merklingen unter genauer Festsetzung des Einkommens des dortigen Vikars.

[100] Albeck, 1277. Dezember 24.
Band VIII., Nr. 2734, Seite 70
Markgraf Heinrich der Ältere von Burgau (Burgawe) beurkundet, dass mit seiner Zustimmung H. und Rudolf die Söhne weiland seines Ministerialen Eggehard mit ihrer Schwester Agnes der Meisterin und dem Konvent in Urspring (Urspringen) ihren Hof in Hausen (Husen), den ihre Vorf [...]

[101] Bisingen, 1277. Dezember 26.
Band VIII., Nr. 2735, Seite 71
Ritter Walger von Bisingen verkauft seine Mühle in Ahausen (aput villam Ahusen) mit Einwilligung Baldebrechts von Zainingen, der Walgers Besitz angefochten hatte, an das Kloster Kirchberg.

Testes: Cůnradus de Bůbenhofen, Wolframus de Bernhusen, Waltherus de Bůbenhofen, Wernh [...]

[102] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (Um 1278).
Band VIII., Nr. 2736, Seite 71
Graf Friedrich von Zollern eignet den Nonnen von Offenhausen das Gut zu Engstingen, das sie von Herrn Berthold von Lichtenstein erkauft haben.

[103] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (Um 1278).
Band VIII., Nr. 2737, Seite 71-72
Die Matrone Botta von Gotland schickt der Schwester Engelgude von Sirnau ein Paar Schuhe, empfiehlt ihren Bruder Gaguwid und dessen Begleiter Bruder Volquin.

[104] Ohne Ortsangabe, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2738, Seite 72-73
Herzog Konrad der Jüngere von Teck (dictus dux de Tek iunior) schenkt aus Verehrung der Jungfrau Maria und um seines und seiner Vorfahren Seelenheils willen nach dem Beispiel seines Bruders Ludwig (L.) auch seinen Teil an den ihnen gemeinsam gehörigen Gütern in Ichenhausen, welch [...]

[105] Bruchhausen, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2739, Seite 73
Der Freie Konrad von Wiesloch (Wizenloch) genannt der Weiße (Albus) bestätigt auf Bitten des Gebers und in der Hoffnung, dafür Vergebung seiner Sünden und ewige Gnade bei Gott zu finden, dem Kloster Bebenhausen die Schenkung, die demselben sein Oheim Konrad von Kirchheim (av [...]

[106] Sigmaringen, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2740, Seite 74
Der Konvent von Heiligkreuztal beurkundet die Erwerbung einer von dem Grafen Ulrich von Montfort zu Lehen gehenden Wiese bei Neufra durch das Kloster.

[107] Riedlingen, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2741, Seite 74-75
Äbtissin Adelheid und Konvent von Heiligkreuztal beurkunden einen Vergleich über den Besitz einer Wiese zwischen Altheim und Neufra, die ihrem Kloster zugesprochen worden ist.

[108] Ohne Ortsangabe, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2742, Seite 75-76
Graf Otto der Ältere von Eberstein schenkt dem Kloster Herrenalb sein Dorf Bahnbrücken mit aller Zugehörde als Schadensersatz und wählt seine Begräbnisstätte wie seine Vorfahren im Kloster.

[109] Ohne Ortsangabe, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2743, Seite 76
Graf Otto der Ältere von Eberstein schenkt mit Zustimmung seiner Söhne Otto und Wolfrad dem Kloster Herrenalb sein Dorf Bahnbrücken mit aller Zugehörde und verordnet eine Jahrtagfeier im Kloster für sich, seine verstorbene Gemahlin Beatrix, seinen Vater Eberhard und seine Mutter Kunigunde, sowie seinen Sohn Konrad von Freiburg.

[110] Ohne Ortsangabe, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2744, Seite 77
Graf Otto derÄltere von Eberstein versichert, dass er von den Besitzungen und Gütern in Ottersweier (Oterswilre) und anderswo, welche durch ihn oder seine Vorfahren oder durch irgendwelche Leute dem Kloster Herrenalb übergeben worden sind, niemanden etwas, sei es als Lehen oder Allod od [...]

[111] Malsch, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2745, Seite 77
Graf Simon von Zweibrücken und von Eberstein beurkundet den Vergleich zwischen dem Kloster Herrenalb einer- und ihm und der Gemeinde Würmersheim andererseits wegen der Güter des Klosters an diesem Ort.

[112] Ohne Ortsangabe, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2746, Seite 78
Graf Simon von Zweibrücken und von Eberstein überträgt zugleich mit und für seine Erben und Nachfolger durch Schenkung unter Lebenden dem Kloster Herrenalb 16 Unzen Heller Zins (veri census) auf Martini, nämlich 13 von Niederweier (in villa Niderwilre) und 3 von Oberweier ( [...]

[113] Ohne Ortsangabe, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2747, Seite 78
Der Edle Ulrich von Sternenfels verzichtet für sich und seine sowie seines Oheims Liutfried von Helmsheim Erben, deren Vormund er ist, auf alle etwaigen Rechte und Ansprüche an Vogtei und Dorf Derdingen.

[114] Ohne Ortsangabe, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2748, Seite 79
Die Speyrer Richter beurkunden, dass Ritter Berthold der Ältere von Remchingen vor ihnen versprochen hat, das Kloster Herrenalb inskünftig in keinerlei Weise, insbesondere nicht an dessen Gütern in Dietenhausen, zu schädigen.

[115] Ohne Ortsangabe, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2749, Seite 79-80
Schwigger von Bruchsal, Pfarrer zu Jöhlingen, stiftet und begabt eine Messpfründe und ein ewiges Licht in der St. Peterskapelle [zu Bruchsal].

[116] Ohne Ortsangabe, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2750, Seite 80-81
Graf Gottfried von Löwenstein bestätigt dem Johanniterspital zu Hall den Verkauf eines Mansus in Affaltrach durch seinen Eigenmann Heinrich Brückerrel.

[117] Kirchberg, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2751, Seite 81
Adelheid Richterin von Horb stiftet ein um 20 Pfund Tübinger gekauftes Gut zu Grünmettstetten um ihres, ihres Mannes und ihrer Kinder Seelenheils willen zu einem ewigen Licht im Kloster Kirchberg.

[118] Ohne Ortsangabe, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2752, Seite 82-83
Kraft von Hohenlohe weist im Auftrag König Rudolfs zur Auslösung eines durch den König an das Kloster Maulbronn vertauschten Hofs in Heilbronn dem Ritter Ruger von Talheim die Bede zu Böckingen bis zum Betrag von 73 Pfund Heller und dem Ritter Ulrich von Lohrbach die Einkünfte des Dorfes Steinfurt bis zum Betrag von 30 Pfund Heller an.

[119] Ohne Ortsangabe, 1278. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2753, Seite 83
Die Edlen Berthold und Albert von Neuffen (B. et A. nobiles de Nifen) eignen um ihres Seelenheils willen den Nonnen in Offenhausen (sanctis monialibus in Offenhusen) den Hof in Engstingen (Engestingen), den Ritter Berthold von Pfullingen (B. miles dictus de Phullingen) [...]

[120] Weingarten, 1278. Januar 3.
Band VIII., Nr. 2754, Seite 83-84
Abt Hermann und Konvent des Martinsklosters zu Weingarten beurkunden, dass ihnen Abt . . und Konvent von Salem einen Hof zum Wüstenberg (curtim sitam zem Wu{e}stenberge), welchen das Kloster infolge einer Schenkung des dortigen Mönchs Friedrich Fritelo von Altdorf (ex d [...]

[121] Bopfingen, 1278. Januar 7.
Band VIII., Nr. 2755, Seite 84
Der Freie Marquard von Flochberg (Flochberch), seine Söhne Albert und Konrad und seine anderen Kinder verzichten für sich und ihre Erben auf alle Ansprüche an die Güter zu Mögglingen (Mechlingen), die sie vorher den Nonnen in Gmünd (Gamundia) verkauft haben.

Sie [...]

[122] Weingarten, 1278. Januar 7.
Band VIII., Nr. 2756, Seite 84-85
Abt Hermann und Konvent von Weingarten geben dem Amman Oswald von Ravensburg und seinen Erben einen Hof zu Tobel, den die von Rheineck lange Zeit innehatten, zu Zinslehen.

[123] Bruchsal, 1278. Januar 13.
Band VIII., Nr. 2757, Seite 85
Ritter Hildebrand Brendelin von Bretten (Hilttebrandus miles dictus Brendelin de Brettehein) verkauft an Abt und Konvent von Herrenalb seine Höfe in Derdingen (Derdingen) mit aller Zugehörde an Häusern, Gärten, Äckern, Wiesen, Weinbergen, Zinsen, Eigen [...]

[124] Ohne Ortsangabe, 1278. Januar 28.
Band VIII., Nr. 2758, Seite 85-86
Metza von Steinsfeld (dicta de Steinsvelt) schenkt und vermacht (in ultima voluntate mea constituta) dem Komtur und den Brüdern des Deutschen Hauses zu Würzburg (sacre domus Theuthunice sancte Marie apud Herbipolim) 4 Jauchert Weinberg zu Graz (in loco, qu [...]

[125] Schorndorf, 1278. Januar 30.
Band VIII., Nr. 2759, Seite 86-87
Propst Berthold von Adelberg beurkundet den Verzicht des Edlen Albert von Ebersberg gegenüber dem Abt Ulrich und Konvent von Lorch auf Güter in Nibelgau, sowie den Verkauf der Vogtei in Aichstrut, Schadberg, Wighartsreute und bei den Glasern durch denselben an das Kloster um 45 Pfund Heller.

[126] Ohne Ortsangabe, 1278. Januar 30.
Band VIII., Nr. 2760, Seite 87-88
Bischof Berthold von Würzburg eignet auf Bitte des Edlen Rupert von Dürn der Äbtissin Guta und dem Konvent von Seligental den Zehnten in Ruchsen, nachdem dafür Rupert der Würzburger Kirche seinen Eigenhof in Olnhausen zu Lehen gemacht hat.

[127] Konstanz, 1278. Februar 5.
Band VIII., Nr. 2761, Seite 88-89
Dompropst Heinrich, Domdekan Walko, Offizial Magister Heinrich, der Stellvertreter des Bischofs Rudolf, und das Domkapitel zu Konstanz beurkunden, dass Abt Berthold von Isny, der eine Romreise antreten will, sich und sein Kloster dem Schutz des Konstanzer Domkapitels empfohlen habe.

[128] Malsch, 1278. Februar 10.
Band VIII., Nr. 2762, Seite 89
Bischof Konrad von Straßburg verleiht dem Kloster Herrenalb und allen seinen Angehörigen Zollfreiheit zu Straßburg.

[129] Ohne Ortsangabe, 1278. Februar 11.
Band VIII., Nr. 2763, Seite 89-90
Abt Konrad und Konvent von Ellwangen verkaufen den Deutschordensbrüdern 6 Pfund Wachs Jahreszins von Gütern zu Hilgartshausen, deren Eigentum sie diesen Brüdern auf Bitte ihres Lehensmanns Walter von Sulz gegen genannten Zins überlassen hatten, um 5 Pfund 10 Schilling Heller.

[130] Ohne Ortsangabe, 1278. Februar 13.
Band VIII., Nr. 2764, Seite 90
Markgraf Heinrich von Burgau schenkt dem Kloster Söflingen das Eigentumsrecht der Weinberge im Heimbach, die dasselbe von Bernger von Albeck und Berthold von Rammingen um 57 Pfund Heller gekauft hat.

[131] Isny, 1278. Februar 13.
Band VIII., Nr. 2765, Seite 91
Abt Berthold und das Kapitel von Isny schenken der Mechthilde, Witwe des Heinrich Hernez und ihren 3 Töchtern einen Acker unter dem Berge Burrenberg zu einem Leibgeding gegen einen Jahreszins von 1 Huhn.

[132] Ohne Ortsangabe, 1278. Februar 16.
Band VIII., Nr. 2766, Seite 91-92
Elisabeth von Eberstein trifft testamentarische Verfügungen zu Gunsten einer Reihe von Klöstern und Kirchen, in erster Linie der Klöster Frauenalb, Herrenalb und Lichtental, zum Zweck einer Jahrzeitstiftung für sich und ihren Gemahl Otto den Jüngeren von Eberstein.

[133] Ohne Ortsangabe, 1278. Februar 16.
Band VIII., Nr. 2767, Seite 92-93
Bruder Werner, Guardian zu Hall, und Schultheiß Heinrich, die Richter und die ganze Bürgerschaft daselbst beurkunden, dass während des Streits zwischen dem Komtur Ulrich und den Brüdern des Johanniterspitals in Hall einer- und Wolfram, Eberlin und Reimar, Gebrüdern, den Söhnen weiland Heinr [...]

[134] Ohne Ortsangabe, 1278. Februar 17.
Band VIII., Nr. 2768, Seite 93-94
Alwig der Lange, Bürger von Gmünd, vermacht zum Seelenheil seines Vaters und seiner Mutter den Klöstern Rechentshofen und Gotteszell gemeinsam einen Mansus in Schönhardt.

[135] Ohne Ortsangabe, 1278. Februar 18.
Band VIII., Nr. 2769, Seite 94
Konrad Volmar übergibt zum Heil seiner Seele dem Kloster Kirchberg auf den Fall seines Todes gewisse Güter.

[136] Ohne Ortsangabe, 1278. Februar 20.
Band VIII., Nr. 2770, Seite 95
Hertnid von Rammingen vermacht den Mönchen zu Kaisheim den Altheimerhof bei Bissingen, wofür dieselben ihm und seinem Bruder Konrad das Begräbnis im Kloster und die Begehung von beider Jahrzeiten zusagen.

[137] Mantua, 1278. Mai 1.
Band VIII., Nr. 2771, Seite 96
Abt Albert und Konvent des Klosters zu St. Andreas zu Mantua, Benediktinerordens, nehmen das Kloster Weingarten in Fraternität und geistliche Gemeinschaft auf und versprechen den Mönchen, die von Weingarten nach Mantua kommen, gastfreundliche Aufnahme.

[138] Ohne Ortsangabe, 1278. März 8.
Band VIII., Nr. 2772, Seite 96
Der Vikar von Konstanz bestätigt die Aufnahme des bischöflich konstanzischen Notars Heinrich (H.) zum Chorherrn in Beutelsbach (in canonicum Beutelspachensem), obgleich derselbe in dieser Kirche nicht anwesend sein wird, während die andern Chorherrn durch ihren Eid zur Anwesenheit verpflichtet sind.

[139] Ohne Ortsangabe, 1278. März 12.
Band VIII., Nr. 2773, Seite 97-98
Die Ritter Berthold, Konrad und Sweneger, Gebrüder von Remchingen, bekennen, das Kloster Herrenalb an seinen Leuten und Gütern in Dietenhausen unrechtmäßiger Weise mit Auflagen bedrückt zu haben, und erkennen ausdrücklich die Freiheit der Güter und die einzelnen Rechte des Klosters und seiner Leute an.

[140] Ohne Ortsangabe, 1278. März 12.
Band VIII., Nr. 2774, Seite 98-99
Abt Konrad und Konvent von Herrenalb beurkunden die friedliche Beilegung des Streits zwischen ihnen und ihren Leuten zu Dietenhausen einer- und den Brüdern Rittern Bertold, Konrad und Sweneger von Remchingen andererseits, insbesondere wegen der beiderseitigen Rechte an dem genannten Orte, und die Stiftung eines Jahrtags für die Mutter dieser Brüder.

[141] Rom, 1278. März 18.
Band VIII., Nr. 2775, Seite 99
Papst Nikolaus III. bestätigt dem Kloster Isny alle ihm von seinen Vorgängern, sowie von Königen, Fürsten und andern Christgläubigen bewilligten Rechtsbegünstigungen und Befreiungen von weltlichen Abgaben.

[142] Rom, 1278. März 21.
Band VIII., Nr. 2776, Seite 99-100
Der päpstliche Pönitentiar Bruder Wilhelm verleiht dem Abt von Isny das Recht, Mönche und Konversen seines Klosters, die für gewisse Vergehen dem Bann verfallen sind, daraus zu lösen auch der Simonie schuldige zu dispensieren.

[143] Ohne Ortsangabe, 1278. März 30.
Band VIII., Nr. 2777, Seite 100-102
Dekan Richard von Wimpfen macht ein Testament zu Gunsten einer Reihe von Klöstern und Kirchen, sowie seiner Verwandten und Diener.

[144] Mühlheim, 1278. März 31.
Band VIII., Nr. 2778, Seite 102-103
Graf Mangold in Nellenburg beurkundet, dass Heinrich von Wildenfels dem Kloster Beuron die Vogtei in Irndorf mit den zugehörigen Gütern und Leuten um 6 Mark Silber verkauft hat.

[145] Tapfheim, 1278. April.
Band VIII., Nr. 2779, Seite 103
Bruno von Reisensburg (Risenspurc) lässt die sämtlichen Besitzungen in Scheppach und Burtenbach, die jährlich 61/2 Pfund Augsburger zahlen, mit denen Konrad von Scheppach, genannt Brunshart von ihm, er selbst aber seit alter Zeit von Bischof Hartmann von Augsburg b [...]

[146] Konstanz, 1278. April 1.
Band VIII., Nr. 2780, Seite 104-105
Die Grafen Ulrich und Eberhard von Württemberg und die Brüder Eberhard und Arnold von Bürglen beurkunden, dass Berthold von Lichtenstein dem Kloster Offenhausen seine Güter im Aschwang, Lehen derer von Bürglen, übergeben und diese durch andere eigene Güter in Engstingen schadlos gehalten hat.

[147] Ohne Ortsangabe, 1278. April 2.
Band VIII., Nr. 2781, Seite 105
Abt Konrad von Ellwangen (dei gratia abbas ecclesie Elwacensis) beurkundet, dass die Witwe des Walter von Merkingen (Walteri dicti de Merkingen) in seine Hand alle Güter und Zehnten in Hüttlingen (predium sive bona sita universa cum, decima in Hutelingen), welche sie von ih [...]

[148] Rom, 1278. April 5.
Band VIII., Nr. 2782, Seite 105-106
Papst Nikolaus III. bestätigt dem Kloster Weingarten alle ihm von seinen Vorgängern sowie von Königen, Fürsten und anderen Christgläubigen bewilligten Rechtsbegünstigungen und Befreiungen von weltlichen Abgaben.

[149] Horb, 1278. Mai 2.
Band VIII., Nr. 2783, Seite 106
Berthold Ungericht von Sulz überlässt den Brüdern des Johanniterhauses in Rexingen alle seine von dem Kloster Stein oder sonst her zu Lehen gehenden Zehntrechte daselbst gegen eine jährliche Fruchtgült.

Datum aput Horwe ante hospitium Dankolfi, anno domini MCC[L]XXVIII., in crastino Philip[p]i et Jacobi.

[150] Marchtal, 1278. Mai 3.
Band VIII., Nr. 2784, Seite 106-107
Der Landrichter Graf Albert von Hohenberg überlässt dem Propst und Konvent von Marchtal alle Rechte, welche er als Vogt der Kirche zu Schwenningen an zwei Zinshörige dieser letzteren hat.

[151] Ulm, 1278. Mai 8.
Band VIII., Nr. 2785, Seite 107
Graf Ulrich von Württemberg eignet dem Kloster Söflingen 31/2 Jauchart Ackers, die dasselbe von dem Ulmer Bürger Ulrich Fainack als Lehen von ihm erkauft hat.

[152] Konstanz, 1278. Mai 9.
Band VIII., Nr. 2786, Seite 107
Bischof Rudolf von Konstanz vidimirt dem Kloster Isny die Bd. III, S. 476 gedruckte Urkunde Nr. N16 seines Vorgängers Diethelm, ohne Zeitangabe (1190).

Siegler: Der Aussteller.

Datum Constantie, anno domini MCCLXXVIII., VII. idus Maii, indictione sexta.

[153] Winterstetten, 1278. Mai 10.
Band VIII., Nr. 2787, Seite 108
Schenk Konrad der Ältere von Winterstetten überlässt auf Bitten des Konrad Stammler (Stameler) dem Abt . . und Konvent von Weingarten das Eigentum des Schweglershofs zu Bergatreute (curiam in Berngartrúti dictam Swegelers), welchen dieselben von dem genannten Konrad käuf [...]

[154] Markdorf, 1278. Mai 12.
Band VIII., Nr. 2788, Seite 108-109
Schwigger von Deggenhausen, Landrichter im Linzgau, beurkundet die Schenkung des Laienbruders Berthold von Nesselwangen an das Kloster Baindt.

[155] Augsburg, 1278. Mai 14.
Band VIII., Nr. 2789, Seite 109
Bischof Hartmann von Augsburg eignet dem Komtur und den Brüdern des Deutschen Hauses in Ulm die von ihm und seiner Kirche zu Lehen gehenden Güter in Burtenbach und Scheppach (Schetbach), welche Bruno von Reisensburg (Risenspurg) ihnen verkauft und geschenkt hat.

Siegler: Der Aussteller.

Datum Auguste, anno domini millesimo CCLXXVIII., pridie idus Maii.

[156] Sulz, 1278. Mai 15.
Band VIII., Nr. 2790, Seite 109-110
Berthold Ungericht verkauft an Priorin und Konvent von Kirchberg einen Anteil an einer Salzsiede und das von dem Herrn von Geroldseck zu Lehen gehende Viertel einer Halle [in Sulz].

[157] Hohengehren, 1278. Mai 18.
Band VIII., Nr. 2791, Seite 110
Die Brüder Ulrich und Eberhard, Grafen von Württemberg, lassen auf Bitten ihres Lehensmanns, des Edlen Eberhard von Lupfen, den Zehnten zu Siblingen dem Bischof Rudolf von Konstanz auf.

[158] Ohne Ortsangabe, 1278. Mai 27.
Band VIII., Nr. 2792, Seite 110-111
Die Richter zu Speyer beurkunden, dass die edle Matrone Frau (nobilis matrona domina) Adelheid die Ältere von Liebenstein vor ihnen erklärt hat, sie habe schon vor 12 Jahren zum Heil ihrer Seele der Priorin und dem Konvent zu Itzingen (Uzingen) 14 Jauchert Weinberg in Kürnbach ge [...]

[159] Weingarten, 1278. Mai 27.
Band VIII., Nr. 2793, Seite 111-112
Abt Hermann und Konvent von Weingarten beurkunden, dass der Amman Oswald Gerster von Ravensburg ihrem Kloster das Eigentum seiner Besitzungen in Mühlbrücke, Hinterholz und Batzenweiler übergeben und von ihnen als freies Zinslehen wieder erhalten hat.

[160] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (1278. Vor Ende Mai.)
Band VIII., Nr. 2794, Seite 112-113
Die Brüder Berthold und Eberhard von Lupfen bitten den Papst, dass er die Predigermönche veranlasse, in die von ihm verfügte Einverleibung des von ihnen gestifteten Klosters Gnadenzell in ihren Orden zu willigen.

[161] Ohne Ortsangabe, 1278. Juni 1.
Band VIII., Nr. 2795, Seite 113
Der Edle Otto von Ebersberg (Ebersperc) beurkundet, dass sein Streit mit Abt und Konvent von Lorch (Lorche) um die Vogtei von Aichstrut (Aichistrůt) und Schadberg (Schadeburc) und andern umliegenden Gütern durch Propst Berthold (Ber.) von Adelberg, Ritter Be [...]

[162] Zürich, 1278. Juni 2.
Band VIII., Nr. 2796, Seite 114
Bischof Rudolf von Konstanz bestätigt dem Kloster Marchtal die von seinem Vorgänger Heinrich herrührende Schenkung der Maria-Magdalenakapelle auf dem Brückenkopf zu Konstanz samt dem vom Kloster dabei erbauten Haus und einem Raum von 30 Fuß rings um beide zur Anlage von Schutzbauten gegen den Rhein.

[163] Sandegg, 1278. Juni 5.
Band VIII., Nr. 2797, Seite 115-116
Abt Albert von Reichenau bestätigt den durch die Ritter Gebrüder Burkhard und Ulrich Senpheli von Indelhausen, Ministerialen seines Klosters, zu verschiedenen Zeiten geschehenen Verkauf einiger Eigenleute an Kloster Salem.

[164] Weingarten, 1278. Juni 6.
Band VIII., Nr. 2798, Seite 116
Kloster Weingarten übernimmt gegen Abtretung von Besitzungen zu Altdorf und Witzmannsreute eine Schuld des Klosters Baindt gegenüber dem Juden König zu Schaffhausen im Betrag von 51 Mark samt 4 Pfennig Zinsen von jeder Mark.

[165] Ohne Ortsangabe, 1278. Juni 15.
Band VIII., Nr. 2799, Seite 116-117
Der Wimpfener Vogt Hermann Lesch verzichtet auf Hauptrecht und Watmal von den Leuten der Kirche zu Wimpfen im Tal in Helmstadt, Griesheim und in den anderen Orten seiner Vogtei, wozu Kraft von Hohenlohe seine Einwilligung gibt.

[166] Geisingen, 1278. Juni 16.
Band VIII., Nr. 2800, Seite 117-118
Die Edlen Heinrich Struz (dictus Struz) und Konrad der Sohn weiland Konrads von Wartenberg (C. de Wartenberc) beurkunden, dass die Brüder Ulrich und Berthold von Königsegg (dicti de Kunegesegge) einen Hof und eine Mühle in Ragenreute (Ragenrute), die diese und ihre [...]

[167] Ohne Ortsangabe, 1278. Juli 21.
Band VIII., Nr. 2801, Seite 118
Schenk Walter von Limpurg schenkt gemeinsam mit seiner Gemahlin Elisabeth dem [Johanniter]-Spital [zu Hall] das Patronatrecht der Kirche zu Eschental.

[168] Zimmern, 1278. Juli 23.
Band VIII., Nr. 2802, Seite 118-119
Die Brüder[paare] Werner und Albert (Wern. et Alber.) die Älteren und Werner und Konrad (Wern. et Cůn.) die Jüngeren, Edle von Zimmern (Zimbern), übergeben um ihres Seelenheils willen den Nonnen in Kirchberg den Zehnten in Hegena bei Kirchberg (Hægen [...]

[169] Esslingen, 1278. Juli 25.
Band VIII., Nr. 2803, Seite 119
Der Edle Berthold von Mühlhausen vermacht gemeinsam mit seiner Gemahlin Agnes dem Kloster Bebenhausen einen Hof in Zuffenhausen, macht aber einen Vorbehalt wegen lebenslänglicher Nutznießung gegen einen Rekognitionszins von 1 Scheffel Weizen.

[170] Nellenburg, 1278. Juli 25.
Band VIII., Nr. 2804, Seite 120
Graf Mangold von Nellenburg schenkt dem Abt und Konvent von Weingarten den Hof Richlisreute (curiam Richelinsriuti dictam) mit allem Recht und Eigentum.

Siegler: Der Aussteller.

Datum apud Nellenburch, anno domini MCCLXXVIII., in die sancti Jacobi apostoli, indictione VI.

[171] Wolfegg, 1278. Juli 28.
Band VIII., Nr. 2805, Seite 120
Berthold (Ber.) von Kißlegg (Kiselegge) beurkundet, dass ein . . Herr von Attenhof (dominus . . de Atenhoven) ein Gut in Hauerz (apud Huwartes), das er von ihm und seinen Vorfahren schon lange zu Lehen gehabt hat, in seine Hände aufgelassen hat, und schenkt dasselbe [...]

[172] Ohne Ortsangabe, 1278. August 1.
Band VIII., Nr. 2806, Seite 120-121
Schenk Walter von Limpurg und seine Gemahlin Elisabeth schenken mit Zustimmung ihres Sohnes Friedrich und seiner Brüder dem Meister und den Brüdern des [Johanniter]-Spitals [zu Hall] das Patronatrecht der Kirche zu Eschental und verpfänden für Leistung rechter Gewährschaft denselben ihre Mühle unter der Burg Limpurg.

[173] Ohne Ortsangabe, 1278. August 1.
Band VIII., Nr. 2807, Seite 121-122
Bischof Berthold von Würzburg ermahnt die Pfarrgeistlichen seiner Diözese, die Gesandten des (Johanniter-)Spitals zu Mergentheim in Betreibung ihrer Angelegenheiten zu unterstützen.

[174] Viterbo, 1278. August 4.
Band VIII., Nr. 2808, Seite 122-125
Papst Nikolaus III. nimmt das Kloster Weingarten mit seinen sämtlichen einzeln aufgezählten Besitzungen in Schutz und bestätigt demselben seine Rechte und Freiheiten.

[175] Geisingen, 1278. August 5.
Band VIII., Nr. 2809, Seite 125-126
Heinrich Struz (H. dictus Struz) und Konrad von Wartenberg (C. de Wartenberc), der Sohn seines verstorbenen Bruders, schenken aus Verehrung der h. Maria (semper virginis) und zur Vermehrung des Gottesdienstes dem Deutschordenshaus zu Altshausen (fratribus hospitalis sanct [...]

[176] Im Lager bei Marchegg, 1278. August 19.
Band VIII., Nr. 2810, Seite 126-127
König Rudolf erneuert und bestätigt auf Ansuchen seines Verwandten, des Grafen Heinrich von Fürstenberg, dessen Städten Villingen, Fürstenberg, Haslach und Dornstetten und allen andern die seither besessene Freiheit ihrer Bürger von fremden Gerichten.

[177] Rottweil, 1278. August 25.
Band VIII., Nr. 2811, Seite 127
Pförtner Heinrich von St. Gallen verleiht den Rottweiler Bürgern Konrad, Tiutwin und Ulrich Blez und ihren Erben die zum Pförtneramt gehörigen Zehnten zu Villingen und Neckarburg.

[178] Biberach, 1278. August 28.
Band VIII., Nr. 2812, Seite 127-128
Die Ritter Berthold Wieland der Ältere, sein Bruder Wieland und . . der Unmüßige, sowie Berthold der alte Ammann, Bürger in Biberach entscheiden durch Schiedsspruch den Streit zwischen Propst und Konvent von Schussenried und Rudolf Veser wegen Besitzes in Kleinwinnaden und gegenseitiger Schuldforderungen.

[179] Kißlegg, 1278. September 1.
Band VIII., Nr. 2813, Seite 128
Berthold von Kißlegg (Kyselegge) schenkt zum Lob der Jungfrau Maria für die Vermehrung des Gottesdienstes und um seines und seiner Vorfahren Seelenheils willen seinen Hof in Erlach (Erlach) mit allen Zugehörden (pertinentiis tam tactis quam intactis cultis et no [...]

[180] Arezzo, 1278. September 1.
Band VIII., Nr. 2814, Seite 129
Bischof Wilhelm von Arezzo (Guillehelmus dei gratia episcopus sancte ecclesie Arretine) verleiht den Besuchern des Klosters Weingarten denselben Ablass für die gleichen Feste, mit Ausnahme von Mariä Verkündigung und Himmelfahrt, wie Bischof Wilhelm von Reggio – siehe die unten folg [...]

[181] Viterbo, 1278. September 5.
Band VIII., Nr. 2815, Seite 129-130
Papst Nikolaus III. beauftragt den Abt von Gengenbach, den Propst von Sindelfingen und den Scholaster von Sankt Thomas zu Straßburg mit der Revision und Entscheidung des Prozesses zwischen der Priorin und dem Konvent von Oberndorf und mehreren Laien einer- und dem Kirchherrn Heinrich zu Oberndorf andererseits wegen Zehnten und anderer Dinge.

[182] Oliveti (?), 1278. September 5.
Band VIII., Nr. 2816, Seite 130
Bischof Octavian von Bologna (Bononiensis) verleiht den Besuchern des Klosters Weingarten denselben Ablass für die gleichen Feste mit Ausnahme von Mariä Verkündigung und Himmelfahrt, wie Bischof Wilhelm von Reggio – siehe die unten folgende Urkunde Nr. 2820, WUB, Bd. VIII, S. 133-1 [...]

[183] Baindt, 1278. September 8.
Band VIII., Nr. 2817, Seite 131
Äbtissin und Konvent von Baindt beurkunden, dass, nachdem sie die Mühle des Maiers W. (W. villici) von Ravensburg sel., welche dessen Tochter daselbst ihnen geschenkt, dem Heinrich Zöllner (Hainrico Telonario) Bürger der genannten Stadt, zu Eigentum verkauft hatten, dieser im Ve [...]

[184] Ohne Ortsangabe, 1278. September 8.
Band VIII., Nr. 2818, Seite 131-132
Wolfrad von Eberstein beurkundet den in seiner Gegenwart und durch Vermittlung seiner Ritter und Burgmannen getroffenen Vergleich zwischen Kloster Schöntal und Konrad Bosehar wegen des Hofes Stein.

[185] Ohne Ortsangabe, 1278. September 9.
Band VIII., Nr. 2819, Seite 132-133
Kraft von Klingenfels (Craphto de Clingenvelse) eignet mit seinem Bruder Hildebrand aus Liebe zu Gott und auf Bitte der Brüder des Johanniterordens in Hall diesen das Widemgut in Erlach (dotem sitam in Erlach) mit aller Zugehörde, das denselben von ihrem seitherigen Lehensmann, de [...]

[186] Reggio, 1278. September 14.
Band VIII., Nr. 2820, Seite 133
Bischof Wilhelm von Reggio erteilt den Besuchern des Klosters Weingarten für bestimmte Festtage einen Ablass.

[187] Ehingen, 1278. September 15.
Band VIII., Nr. 2821, Seite 134-135
Gottfried von Weisel verpfändet dem Pleban Gerung von Nasgenstadt die Vogtei von dessen Kirche mit Zugehör um 5 Mark Silber.

[188] Parma, 1278. September 15.
Band VIII., Nr. 2822, Seite 135
Petrus Bixia, Pfarrer zu Cixiliano, Generalvikar des Bischofs Obizzo von Parma (Petrus Bixia canonicus plebis de Cuxiliano vicarius generalis venerabilis patris domini Opsonis dei gratia Parmensis ecclesie episcopi) verleiht den Besuchern des Klosters Weingarten denselben Abl [...]

[189] Schussenried, 1278. September 16.
Band VIII., Nr. 2823, Seite 135-136
Johann von Ringgenburg (Ringenburg) schenkt die Mühle in Eisenfurt (Ysenfurt) auf Bitten der Erben weiland Herrn Konrads von Hummertsried (Hunbrechtesreît) und nach Auflassung dieses Lehens durch dessen Sohn dem Kloster Baindt.

Testes: dominus Conradus pincerna de Wint [...]

[190] Piacenza, 1278. September 16.
Band VIII., Nr. 2824, Seite 136
Bischof Philipp von Piacenza (Placentinus) verleiht den Besuchern des Klosters Weingarten denselben Ablass für die gleichen Feste wie Bischof Wilhelm von Reggio – siehe die Urkunde Nr. 2820, WUB, Bd. VIII, S. 133-134 von 1278, September 14, mit der die vorliegende sonst wörtlich gle [...]

[191] Pavia, 1278. September 17.
Band VIII., Nr. 2825, Seite 136
Magister Ospinus, Archidiakon der Kirche zu Pavia, verleiht mit Generalvollmacht Bischof Gwidos von Pavia den Besuchern des Klosters Weingarten denselben Ablass für die gleichen Feste wie Bischof Wilhelm von Reggio – siehe die Urkunde Nr. 2820, WUB, Bd. VIII, S. 133-134 von 1278, September [...]

[192] Mailand, 1278. September 19.
Band VIII., Nr. 2826, Seite 137
Erzbischof Otto von Mailand (Mediolanensis) verleiht den Besuchern des Klosters Weingarten und der demselben gehörigen Kapellen in Briach (Bru{e}ion) und Lana (Loenun) sowie der Pfarrkirche in Altdorf und der von dieser abhängenden Marienkapelle in Ravensburg (parochial [...]

[193] Winterstetten, 1278. September 23.
Band VIII., Nr. 2827, Seite 137
Schenk Konrad von Winterstetten überträgt dem Kloster Baindt auf Bitten Heinrich Durres, Dienstmanns seines Oheims von Hohenthann (cognominatus Durre minister avunculi nostri de Hohentanne) durch freie Schenkung die von demselben aufgelassenen Lehen in Arnach (apud Arnach – vide [...]

[194] Ohne Ortsangabe, 1278. Oktober 28.
Band VIII., Nr. 2828, Seite 138-139
Äbtissin Hildegund und Konvent von Gnadental vertauschen ihre Mühle beim Mühlbrunnen an den Haller Bürger Friedrich von Backnang gegen eine solche bei Scheffach.

[195] Ohne Ortsangabe, 1278. Oktober 28.
Band VIII., Nr. 2829, Seite 139
Friedrich von Backnang, Bürger zu Hall, beurkundet dieselbe Angelegenheit, von der die vorhergehende Urkunde handelt, (mit welcher die vorliegende mutatis mutandis so ziemlich wörtlich gleichlautet.)

Siegler und Zeugen dieselben wie oben.

Acta sunt hec anno domini MCCLXXVIII., Symonis et Jude.

[196] Esslingen, 1278. November 1.
Band VIII., Nr. 2830, Seite 139
Der Edle Berthold von Neuffen freit der Äbtissin Guta und den Schwestern in Söflingen eine Kelter in Neuffen und bestätigt denselben eine von seinem + Bruder Albert ihnen testamentarisch zugewiesene Gült von einem Eimer Wein daselbst.

[197] Burg Württemberg, 1278. November 3.
Band VIII., Nr. 2831, Seite 140-141
Graf Ulrich von Tübingen belehnt den Burggrafen Walter von Kaltental und seine Söhne mit dem Dorf Aldingen samt allem Zubehör, Freiheiten und Rechten, insbesondere dem Patronatrecht.

[198] Esslingen, 1278. November 7.
Band VIII., Nr. 2832, Seite 141-142
Graf Ulrich von Tübingen, genannt von Asperg, freit gegen Bezahlung von 142 Pfund Heller die Güter des Katharinenspitals zu Esslingen in Münchingen und Möglingen nebst ihren Insassen von Vogtei und allen Lasten.

[199] Erdlingen, 1278. November 8.
Band VIII., Nr. 2833, Seite 142-143
Der Edle Konrad von Hürnheim verkauft gemeinsam mit seiner Ehefrau Agnes von Gundelfingen, seinem Bruder Rudolf und allen seinen Erben der Äbtissin und dem Konvent von Kirchheim eine Hube in Ederheim.

[200] Ohne Ortsangabe, 1278. November 19.
Band VIII., Nr. 2834, Seite 143-144
Priorin Margarete des Predigerklosters zu Rothenburg beurkundet, dass Herr Otte und seine Ehefrau Hedwig ihrem Kloster all ihr Gut geschenkt haben und dass mit dem Gut zu Heimberg die Jahrzeit der beiden begangen werden soll.

[201] Bamberg, 1278. Dezember 2.
Band VIII., Nr. 2835, Seite 144
Bischof Berthold von Bamberg bestätigt den Brüdern von der dritten Regel des heiligen Franziskus die Schenkung der zu den bambergischen Lehen im Schwarzwald gehörigen Kirche in Kniebis durch den Lehensmann Grafen Heinrich von Fürstenberg.

[202] Ohne Ortsangabe, 1278. Dezember 6.
Band VIII., Nr. 2836, Seite 145
Graf Simon von Zweibrücken und von Eberstein löst das dem Kloster Herrenalb von Hermann von Steckelberg vermachte Ross um 3 Pfund Heller jährlichen Martinizinses von seinen Zinsen und seiner Mühle in Kuppenheim zur Abhaltung eines Jahrtags für genannten Hermann ein.

[203] Herrenberg, 1278. Dezember 8.
Band VIII., Nr. 2837, Seite 145-146
Heinrich und Friedrich Sailer (dicti Sailer) übergeben und schenken dem hl. Nikolaus, der Priorin und dem Konvent von Reuthin bei Wildberg (Ruthi apud Wilperc) ihren von Graf Burkhard von Hohenberg (illustri domino Bur. comite de Hohenberc) zu Lehen gehenden Mansus in Nagold [...]

[204] Ohne Ortsangabe, 1278. Dezember 12.
Band VIII., Nr. 2838, Seite 146
Der Edle Berthold von Neuffen überlässt dem Kloster Sirnau zufolge eines Vermächtnisses seines verstorbenen Bruders Albert eine Gült von 1 Pfund Heller von dem hintern Bracklesberghof auf 10 Jahre.

[205] Ohne Ortsangabe, 1278. Dezember 13.
Band VIII., Nr. 2839, Seite 146
Abt Dietrich und Konvent von Neresheim verpfänden dem Abt Trautwein und Konvent von Kaisheim eine Handschrift des Josephus um die Summe von 8 Pfund Heller.

[206] Neckarburg, 1278. Dezember 18.
Band VIII., Nr. 2840, Seite 147-148
Graf Hermann von Sulz verkauft sein Dorf Hopfau mit aller Zugehör, insbesondere dem dortigen Patronatrecht, sowie verschiedenen Besitz in Dürrenmettstetten und anderswo, an Abt Volmar und Konvent von Alpirsbach um 120 Mark Silber.

[207] Ohne Ortsangabe, 1278. Dezember 20.
Band VIII., Nr. 2841, Seite 148
Nallinger genannt von Fellbach, Bürger in Esslingen, schenkt dem Katharinen-Spital in Esslingen 19 Morgen Äcker in Fellbach und trifft Bestimmungen für seine Jahrzeit.

[208] Rom, 1278. Dezember 20.
Band VIII., Nr. 2842, Seite 148-149
Papst Nikolaus III. gestattet dem Kloster Hirsau von seinen Privilegien und Indulgenzen fernerhin Gebrauch zu machen, soweit sie nicht verjährt oder sonst rechtmäßig abgeändert sind, mögen sie auch aus Nachlässigkeit seither nicht zur Verwendung gekommen sein.

[209] Ohne Ortsangabe, 1279. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2843, Seite 149
Der Freie Ulrich von Magenheim (Maginhain) verkauft dem Kloster Bebenhausen mit Zustimmung des Lehensherrn, Grafen Konrad von Vaihingen, und aller seiner Erben die Fischenz im Neckar bei Beihingen (piscinam apud Bihingen in Neccaro constitutam) um 55 Pfund Heller.

Siegler: D [...]

[210] Ohne Ortsangabe, 1279. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2844, Seite 149
Der Freie Schwigger von Blankenstein (Swigerus de Blankinstain liber condicione) vermacht zu Ehren der Jungfrau Maria und um seines und seiner Ahnen Seelenheils willen dem Konvent zu Bebenhausen den gesamten Laienzehnten in Oßweil und in Rohr auf den Fildern (in Oswile et in Rore sito [...]

[211] Ohne Ortsangabe, 1279. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2845, Seite 150
Der Freie Eberhard von Ringingen schenkt zu Ehren der Jungfrau Maria und um seines Seelenheils willen dem Marienkloster Bebenhausen seinen Zehnten von dem Fronhof in Hemmingen, den der Ritter Schwigger von Berg und seine Erben von ihm zu Lehen tragen, unter der Bedingung, dass diese vom Kloster i [...]

[212] Ohne Ortsangabe, 1279.
Band VIII., Nr. 2846, Seite 150
Der Edle Berthold von Mühlhausen schenkt mit Zustimmung seiner Frau Agnes dem Kloster Bebenhausen einen Hof in Zuffenhausen.

Testis: dominus Egeno de Eichelberc. MCCLXXIX.

[213] Ohne Ortsangabe, 1279. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2847, Seite 150
Berthold in der Beutau schenkt dem Kloster Bebenhausen Gülten von Gütern in Esslingen.

[214] Ohne Ortsangabe, 1279. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2848, Seite 150-151
Pertha, die Frau des Konrad Muschopf, Bürgers zu Regensburg, und ihre Töchter Alhaidis und Hailka verzichten auf Anraten Konrads und um des Heils ihrer Seelen willen zu Gunsten der Deutschordenshäuser Mergentheim und Heilbronn auf je 2 Pfund jährlich von den lebenslänglichen Pfründen (i [...]

[215] Ohne Ortsangabe, 1279. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2849, Seite 151-152
Schiedsrichter entscheiden einen Streit zwischen Reinbot von Königsbach und dem Kloster Herrenalb.

[216] Ohne Ortsangabe, 1279. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2850, Seite 152
Konrad von Merkingen und sein Bruder Heinrich übergeben der Äbtissin . . und dem Konvent von [Kloster-]Zimmern (Zimbern) einen Acker in der Gebreite apud sepulcrum Herterici, den sie von ihren Vorfahren her mit Eigentumsrecht besitzen, gemeinsam mit ihrem Herrn Rudolf von Hürnhei [...]

[217] Marchtal, 1279. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2851, Seite 152
Bischof Rudolf von Konstanz erteilt dem Kloster Marchtal das Recht, für sich und seine Kirchen in Marchtal und [Kirch-]Bierlingen ausschließlich von ihm selbst mit Abgaben belegt zu werden.

[218] Neckarburg, 1279.
Band VIII., Nr. 2852, Seite 153
Graf Hermann von Sulz begehrt vom Offizial zu Konstanz Auskunft über den Streit des Klosters Rottenmünster mit dem Abt von Alpirsbach wegen des Dorfs Hopfau, da er hierüber Wehrschaft tun müsse, und bestellt zu seinem bevollmächtigten Anwalt Konrad den Tenler, weil er um seiner tödlichen Fe [...]

[219] Ohne Ortsangabe, 1279. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2853, Seite 153
Schenk Konrad (C.) von Winterstetten schenkt mit Zustimmung seines Sohnes Eberhard zur Ehre der Gottesmutter Maria dem Propst Otfried (O.) und Konvent von Schussenried (Sorech) seinen eigenen Mann C. Blaser (dictum Blaser iure homini[i] ad nos pertinentem).

Siegler: Der Aussteller.

Acta sunt hec anno domini millesimo CCLXXVIIII.

[220] Ulm, 1279. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2854, Seite 153-154
Bischof Albert von Marienwerder (Vallis) Sancte Marie in Pruscia, Minoritenordens, derzeit Stellvertreter des Bischofs von Basel (vicem nunc gerens venerabilis domini episcopi Basilensis) fordert alle Christgläubigen zu Spendung von Gaben für das Heiligg [...]

[221] Rems, 1279. Januar 6.
Band VIII., Nr. 2855, Seite 154
Die Grafen Ulrich und Eberhard von Württemberg eignen dem Abt und Konvent von Bebenhausen den Fronhof zu Echterdingen.

[222] Weingarten, 1279. Januar 7.
Band VIII., Nr. 2856, Seite 154-155
Abt Hermannn und Konvent von Weingarten überlassen dem Amman Oswald von Ravensburg einen Hof in Tobel.

[223] Balzheim, 1279. Januar 7.
Band VIII., Nr. 2857, Seite 155
Bischof Bruno von Brixen erteilt den Besuchern des Klosters Weingarten denselben Ablass für die gleichen Feste wie Bischof Wilhelm von Reggio (s. d. Urkunde Nr. 2820, WUB, Bd. VIII, S. 133-134 von 1278 September 14 S. 133), dazu noch für Mariä Geburt, Ostern, Himmelfahrt und Pfing [...]

[224] Konstanz, 1279. Januar 11.
Band VIII., Nr. 2858, Seite 155-156
Bischof Rudolf von Konstanz bestätigt die Anordnung, wornach die Brüder und die Kranken des Spitals in Biberach im letzteren die kirchlichen Sakramente empfangen können.

[225] Konstanz, 1279. Januar 15.
Band VIII., Nr. 2859, Seite 156-158
Bischof Rudolf und das Kapitel von Konstanz inkorporieren dem Kloster Weingarten die Pfarrkirche zu Altdorf mit der neuen Marienkapelle in Ravensburg.

[226] Wälde, 1279. Januar 17.
Band VIII., Nr. 2860, Seite 158-159
Bischof Rudolf von Konstanz befreit die Kirche in [Kirch-]Bierlingen von Bezahlung der Quart.

[227] Ohne Ortsangabe, 1279. Januar 18.
Band VIII., Nr. 2861, Seite 159
Bischof Berthold von Würzburg befiehlt dem Propst zu Schäftersheim, das dortige Kloster im Besitz des ihm von Willebirg, der verstorbenen Gattin Krafts von Hohenlohe vermachten und dem bischöflichen Schutz übergebenen Dorfes Simmringen (Summeringen) zu schützen.

Geben uf sant Prisca tag in dem fünften jor unser wirdikeyt.

[228] Ohne Ortsangabe, 1279. Januar 21.
Band VIII., Nr. 2862, Seite 159-160
Ritter Ludwig von Heimberg überlässt mit seiner Frau Adelheid dem Komtur und den Brüdern des Johanniterspitals zu Hall Güter bei Rappach.

[229] Ohne Ortsangabe, 1279. Januar 23.
Band VIII., Nr. 2863, Seite 160-161
Bischof Berthold von Würzburg verschreibt der Edlen Alheid von Trimberg ein Leibgeding.

[230] Esslingen, 1279. Januar 24.
Band VIII., Nr. 2864, Seite 161
Die Brüder Wolfram, Slizo, Walter und der jüngere Slizo, Söhne weiland des Ritters Hoslize verkaufen an die Esslinger Bürger Hugo genannt Richter und Heinrich genannt Grawe die Mühle extra muros cimiterii in Esslingen und setzen als Unterpfand (ze urstat) für den Fall fremder Ansprüche ihre Mühle vor dem Mettinger Tor, genannt molendinum Olventen.

[231] Ohne Ortsangabe, 1279. Februar 2.
Band VIII., Nr. 2865, Seite 162
Eggehard von Hohenberg, genannt von Tunis, vermacht dem Abt und Konvent von Kaisheim sein Eigengut zu Sechtenhausen.

[232] Stühlingen, 1279. Februar 3.
Band VIII., Nr. 2866, Seite 163
Eberhard von Lupfen lässt mit seinem Bruderssohn Berthold den Zehnten in Siblingen dem Grafen Ulrich von Württemberg, dieser dem Bischof Rudolf von Konstanz auf, und der Bischof schenkt denselben mit Zugehörden und Rechten dem Kloster Katharinental bei Diessenhofen (Vallis sancte Katherine [...]

[233] Giengen, 1279. Februar 4.
Band VIII., Nr. 2867, Seite 163-164
Amman, Richter und Gemeinde von Giengen beurkunden einen Vergleich ihrer Stadt mit Propst und Konvent von Herbrechtingen.

[234] Ohne Ortsangabe, 1279. Februar 7.
Band VIII., Nr. 2868, Seite 164
Ulrich von Gundelfingen (dictus de Gundolfingen) mit seinen Erben gibt um seines und seiner verstorbenen Ehefrau A. Seelenheils willen dem Eggehard von Hohenberg (Hohenberch) auf seine Bitten die lehensherrliche Erlaubnis, seine Güter in Hohenberg zum Heil seiner Seele der Äbtissi [...]

[235] Landau, 1279. Februar 19.
Band VIII., Nr. 2869, Seite 164-165
Graf Konrad von Landau und sein Bruder Eberhard übergeben um ihres und ihrer Vorfahren Seelenheils willen dem Heiliggeistspital zu Biberach (Biberache) das Eigentumsrecht der Äcker und des Hofs in Hagenbuch, die seither Rudolf Grauel (Grawel) von ihnen und ihren Vorfahren (int [...]

[236] Burg Schopflen, 1279. Februar 27.
Band VIII., Nr. 2870, Seite 165
Ulrich von Güttingen (Giuttingen) als Stellvertreter Graf Hugos von Werdenberg Landgrafen in Oberschwaben (vicem gerens nobilis viri Hugonis comitis de Werdenberc lantgravii superioris Suevie) urkundet, dass Friedrich von Pflegelberg in die Hände Abt Rumos von St. Gallen den Konra [...]

[237] (Herren-)Zimmern, 1279. März 12.
Band VIII., Nr. 2871, Seite 165-166
Der Straßburger Chorherr Konrad von Wartenberg verzichtet auf all sein etwaiges Recht an die Güter in Hopfau (Hophowe), welche sein Verwandter (consanguineus) Graf Hermann von Sulz an Abt und Konvent von Alpirsbach verkauft hat.

Acta sunt hec in pomerio ante Zimmern sito, ann [...]

[238] Rottweil, 1279. März 16.
Band VIII., Nr. 2872, Seite 166
Alber von Werenwag und Hugo von Wildeck verzichten gegenüber dem Kloster Wald auf alle Ansprüche an die von Ritter Konrad von Falkenstein genannt Hasenbein dahin verkauften Güter zu Igelswies.

[239] Rom, 1279. März 23.
Band VIII., Nr. 2873, Seite 166
Papst Nikolaus III. bestätigt der Priorin und dem Konvent von Oberndorf, Augustinerordens (monasterii per priorissam soliti gubernari), auf ihre Bitten alle ihrem Kloster von seinen Vorgängern bewilligten Freiheiten sowie die von Königen, Fürsten und anderen Christgläubigen erteilten [...]

[240] Esslingen, 1279. April 2.
Band VIII., Nr. 2874, Seite 166-167
Ludwig von Gottes Gnaden Pfalzgraf am Rhein Herzog von Bayern erlaubt seinem lieben Getreuen, dem edlen Mann Graf Simon von Eberstein und von Zweibrücken und allen seinen Erben auf seine Bitten und um seiner vielen Dienste willen, Burg und Dorf Merklingen mit aller Zugehörde zu verpfänden, zu [...]

[241] Giengen, 1279. Ohne Tagesangabe. (Um April 8.)
Band VIII., Nr. 2875, Seite 167
Konrad genannt Merkinger, Bürger zu Bopfingen, verkauft an Propst . . und Konvent von Herbrechtingen den Hof in Bolheim, welchen er von den Edlen von Gundelfingen zu Lehen hat, um 8 Pfund Heller, mit Zustimmung seiner Ehefrau Kunigunde, die auf denselben mit ihrer Mitgift angewiesen ist (que [...]

[242] Giengen, 1279. April 8.
Band VIII., Nr. 2876, Seite 167-168
Ulrich der Ältere von Gundelfingen und seine Söhne Degenhard, Andreas und Syboto bestätigen dem Propst und Konvent von Herbrechtingen den Ankauf ihres Hofs zu Bolheim von Konrad genannt Merkinger, Bürger zu Bopfingen, und seiner Ehefrau Kunigunde und übergeben dem Kloster zum Heil ihrer Seel [...]

[243] Rom, 1279. April 13.
Band VIII., Nr. 2877, Seite 168
Papst Nikolaus III. bestätigt dem Kloster Herrenalb alle seine Rechtsbegünstigungen und Befreiungen von weltlichen Abgaben.

[244] Rom, 1279. April 13.
Band VIII., Nr. 2878, Seite 168-169
Papst Nikolaus III. beauftragt den Domdekan von Speyer, das Kloster Herrenalb zu schützen.

[245] Bürglen, 1279. April 25.
Band VIII., Nr. 2879, Seite 169
Die Brüder Eberhard und Arnold von Bürglen (Burgelun) bestätigen auf Bitten Bertholds von Lichtenstein (Liethenstain) dessen Schenkung von Lehengütern in Aschwang (Ahswanc), Afterlehen von der Kirche von Chur, an das Kloster Offenhausen, nachdem ihnen und je [...]

[246] Geislingen, 1279. April 27.
Band VIII., Nr. 2880, Seite 169
Graf Ulrich von Helfenstein beurkundet, dass die Brüder Hugo, Berthold und Rucker von Gruibingen (Griubingen) dem Amman Eberhard von Lothenberg (Lotinberch) die Hälfte eines ihm lehenbaren Mansus in Heiningen (Huningen) mit Zugehörde, die einst der Haggenhalder (quonda [...]

[247] Ohne Ortsangabe, 1279. April 30.
Band VIII., Nr. 2881, Seite 170
Bruder Heinrich von Metzingen (Mezingen), Komtur, und die Brüder des Deutschordensspitals zur hl. Maria in Mergentheim und Rudolf von Bebenburg beurkunden, dass ihr Streit in der Weise freundlich vertragen ist, dass der Komtur und die Brüder auf Ersatz des von Rudolf ihnen zugefügten Sc [...]

[248] Ohne Ortsangabe, 1279. Mai 5.
Band VIII., Nr. 2882, Seite 170-171
Der Pleban Berthold von Kirchberg macht dem Stift Oberstenfeld eine Jahrzeitstiftung.

[249] Ohne Ortsangabe, 1279. Mai 11.
Band VIII., Nr. 2883, Seite 171
Konrad Körnlin, genannt von Schmiedelfeld schenkt dem Abt und Konvent von Lorch alle seine Güter (bona et predia) in terminis apud Buthenkain ac apud Haselach mit Zugehörden auch an Weinbergen, ausgenommen die Burg in Bietigheim mit zugehörigen Eigenleuten und die Fischenz. Dagegen hab [...]

[250] Lana, 1279. Mai 11.
Band VIII., Nr. 2884, Seite 171-172
Ulrich von Braunsberg (Brůnsperg) und seine Ehefrau Gesa tauschen mit Abt Hermann (Her.) und Konvent des St. Martinsklosters zu Weingarten eine ihnen mit Eigentumsrecht zustehende eine Mannsmahd große Wiese in Bannau (quoddam pratum situm super Bannowe, quod es [...]

[251] Esslingen, 1279. Mai 14.
Band VIII., Nr. 2885, Seite 172
Meister Rudolf der Arzt in Esslingen, Pleban in Ehningen, vermacht unter Vorbehalt gewisser Nutznießungen für seine Konkubine Guta dem Kloster Bebenhausen sein Haus vor dem Schöllkopfstor in Esslingen und 11 Morgen Weinberg, davon 3 in Fellbach in monte Imenroden, 3 in Beutelsbach i [...]

[252] Heiligkreuztal, 1279. Mai 20.
Band VIII., Nr. 2886, Seite 172
Berthold von Neuffen (Nifen) übergibt der Äbtissin und dem Konvent von Heiligkreuztal seinen Eigenmann (servum) Burkhard Pont (iure proprietatis cum persona et rebus perpetuo possidendum), nachdem Jakob Manstok, der diesen Eigenmann von ihm zu Lehen hatte, denselben dem Klo [...]

[253] Mainz, 1279. Mai 30.
Band VIII., Nr. 2887, Seite 172-173
Ritter Konrad von Magenheim macht dem Erzbischof und dem Domstift zu Mainz Eigengüter samt dem Patronatrecht der Kirche zu Ramsbach zu Lehen gegen Überlassung von seitherigen Lehengütern samt dem Patronatrecht der Kirche auf dem Ruhelberg.

[254] Mainz, 1279. Mai 30.
Band VIII., Nr. 2888, Seite 173-174
Erzbischof Werner von Mainz und das Kapitel der Mainzer Kirche eignen dem Edlen Konrad von Magenheim das Patronatrecht der Kirche auf dem Ruhelberg mit andern Gütern.

[255] Konstanz, 1279. Juni 1.
Band VIII., Nr. 2889, Seite 174
Der Offizial der Konstanzer Kurie entscheidet in dem Streit zwischen Magister Johann, Priester von Markdorf, und dem Scholaren Heinrich, Sohn des Ritters von Weiler, wegen der Kirche in Lipbach (Littebach) auf Grund des von dem erstern geführten Zeugen- und Urkunden beweises [...]

[256] Burgweiler, 1279. Juni 15.
Band VIII., Nr. 2890, Seite 174-175
Konrad von Gundelfingen verkauft durch die Hand Bischof Rudolfs von Konstanz und mit Zustimmung aller Beteiligten dem Abt und Konvent von Salem seine von dem Bischof zu Lehen gehenden Besitzungen in Burgweiler, Horn, Ostrach, Spöck, Kalkreute, Benzenberg, Judentenberg, Oberochsenba [...]

[257] Brackenheim, 1279. Juni 15.
Band VIII., Nr. 2891, Seite 175-176
Konrad von Magenheim verkauft an Dekan und Kapitel von Speyer den Widemhof zu Bönnigheim samt dem darauf ruhenden Patronatrecht der Kirche auf dem Ruhelberg.

[258] Vaihingen, 1279. Juni 23.
Band VIII., Nr. 2892, Seite 176-177
Werner von Rossewac und seine Frau Elisabet verkaufen den Gebrüdern Werner und Werner Hopfin, Bürgern in Pforzheim, ihren Zehnten in Vaihingen um 100 Pfund Heller, indem sie ihnen denselben auf offener Kaiserstraße (in imperiali strata publice) resignieren; dazu erklärt Elisabet [...]

[259] Ulm, 1279. Juni 29.
Band VIII., Nr. 2893, Seite 177
Amman Otto und die Gemeinde (communitas civitatis) von Ulm beurkunden, dass honesta domina Adelheid, Witwe Eberhards gen. Koprel Bürgers von Ulm, um ihres und der Ihrigen Seelenheils willen mit Zustimmung aller Beteiligten dem Abt und Konvent von Salem 1 Pfund Ulmer Pfennige von ih [...]

[260] Irslingen, 1279. Juli 8.
Band VIII., Nr. 2894, Seite 177-178
Heinricus de Ůrselingen dictus dux verkauft seinen Hof in Beffendorf mit aller Zugehörde an Sigfried Hagge von Oberndorf um 28 Mark Silber und stellt als Bürgen dafür, dass sein noch unmündiger Bruder nach erlangter Volljährigkeit dem Verkaufe zustimmen wird, den Grafen Hermann von Sulz, [...]

[261] Horb, 1279. Juli 14.
Band VIII., Nr. 2895, Seite 178
Pfalzgraf Ludwig von Tübingen vermacht um seines Seelenheils willen dem Kloster Reichenbach sein Eigentumsrecht an dem Garten Meister Konrads des Arztes zwischen dem Hohlenstein (lapidem, qui vulgariter dicitur der Holestein) und seiner Stadt Horb und beurkundet, dass das Kloster den Gart [...]

[262] Weißenau, 1279. Juli 21.
Band VIII., Nr. 2896, Seite 178
Abt Heinrich (H.) und Konvent von Weißenau (Augie Minoris) überlassen dem Kloster Weingarten die Anna Anzenweilerin (Annam Anzenwilarinam, neptem hominum nostrorum dictorum Volucrum), die Ehefrau Brunos von Hinzistobel (Hunzelstobel), und erhalten dagegen zugewiesen [...]

[263] Gernsbach, 1279. Juli 21.
Band VIII., Nr. 2897, Seite 179
Graf Wolfrad von Eberstein bestätigt die Schenkung des Dorfs Bahnbrücken (Banbrucken) durch seinen verstorbenen Vater Otto an Kloster Herrenalb.

Datum apud Genresbach, anno domini MCCLXX nono, in vigilia beate Marie Magdalene.

[264] Kirchheim, 1279. Juli 23.
Band VIII., Nr. 2898, Seite 179-180
Herzog Ludwig von Teck beurkundet, dass sein Dienstmann Otto von Straßberg dem Kloster Kirchheim Güter vermacht hat.

[265] Ohne Ortsangabe, 1279. August.
Band VIII., Nr. 2899, Seite 180
Die Brüder Otto und Wolfrad von Eberstein bestätigen die Schenkung des Dorfs Bahnbrücken (ville Banbrucke) mit aller Zugehörde durch ihren verstorbenen Vater Otto an das Kloster Herrenalb und bestimmen, dass ihres Vaters und ihrer Mutter Beatrix Jahrtage, und zwar jeder an seinem Tage, [...]

[266] Isny, 1279. August 2.
Band VIII., Nr. 2900, Seite 181
Berthold von Trauchburg (Drufpurch) schenkt und verkauft mit Zustimmung seiner Erben dem Kloster Isny (monasterio patronorum sancti Jacobi apostoli et Georii martiris de Isinina) Eigenleute in Wengen (Adilhaidim dictam villicam de Wengen pleno iure proprietatis mic [...]

[267] Weingarten, 1279. August 4.
Band VIII., Nr. 2901, Seite 181-182
Abt Hermann und Konvent von Weingarten beurkunden, dass Konrad genannt Kempf von Waldhausen (Cůnrado dicto Kemphen de Waldhusen), seine Gattin Adelheid und seine Kinder Konrad und Elisabet die dem Ritter Johann von Ringgenburg (discretus vir Johannes de Rinkenburg miles) um 12 Pf [...]

[268] Viterbo, 1279. September 19.
Band VIII., Nr. 2902, Seite 182
Papst Nikolaus III. nimmt das Kloster Oberndorf in seinen Schutz und bestätigt ihm alle seine Besitzungen, Rechte und Freiheiten.

[269] Winterstetten, 1279. September 22.
Band VIII., Nr. 2903, Seite 183
Schenk Konrad von Winterstetten schenkt zusammen mit seinem Sohn Eberhard dem Propst und Konvent von Schussenried (Shůssenriet) zwei Wiesen in Enzisweiler (prata nostra Aemzinswiler, scilicet unum aput fontem ibidem continentem ad quatuor plaustra feni per estimationem sive m [...]

[270] Ohne Ortsangabe, 1279. Ohne Tagesangabe. (Nach September 23.)
Band VIII., Nr. 2904, Seite 183-184
Graf Eberhard von Württemberg eignet dem Kloster Bebenhausen Weinzehnten in Untertürkheim.

[271] Ravensburg, 1279. September 29.
Band VIII., Nr. 2905, Seite 184-185
Friedrich Nadler, Bürger in Ravensburg, überträgt seinem Sohn Konrad eine Reihe von Gülten zur Nutznießung und bestimmt, dass derselbe und seine Erben dafür jeden Sonntag einen Viertelseimer Landwein an die Sondersiechen in Ravensburg geben sollen.

[272] Forchtenberg, 1279. Oktober 13.
Band VIII., Nr. 2906, Seite 185
Rupert von [Wall-]Dürn beurkundet, dass der Streit zwischen dem Abt von Comburg und dem Ritter Konrad von Nagelsberg über die Fischenz in Ingelfingen freundschaftlich beigelegt ist und der Abt weder durch ihn noch durch den von Nagelsberg in dem Besitz der Fischenz weiter beeinträchtigt werden [...]

[273] Reutlingen, 1279. Oktober 14.
Band VIII., Nr. 2907, Seite 186
Albertus dei gratia comes de Hohenberg, iudex universalis provincie ab illustri domino Růdolfo rege Romanorum constitutus, bestätigt den Verkauf eines Weinbergs zu Dettingen (vinea in districtu Tettingen, que Wanne dicitur, cum omnibus suis iuribus sive attinentiis lignis silvis cultis ve [...]

[274] Ohne Ortsangabe, 1279. Oktober 17.
Band VIII., Nr. 2908, Seite 186
Graf Wolfrad von Eberstein überträgt dem Kloster Schöntal (Scontal) 2 Pfund und 10 Sch. Heller Einkünfte zu Altdorf (in villa Aldorf) von den Gütern des Dietrich Tren und des Hartmann gegen Bezahlung von 26 Pfund Heller durch Konrad von Pülfringen (Bilvernkeim), behält [...]

[275] Ohne Ortsangabe, 1279. Oktober 18.
Band VIII., Nr. 2909, Seite 186-187
Heinrich Happer, Vizepleban von Kusterdingen, verzichtet auf die Fortführung seines Streites mit dem Kloster Sirnau.

Siegler: Der Vizepleban Werner (vir discretus) von Reutlingen.

Acta sunt hec Rutelingen, in domo Burchar[di] dicti Ruteling, presente iam dicto Bur[chardo] et [...]

[276] Esslingen, 1279. Oktober 21.
Band VIII., Nr. 2910, Seite 187
Der Edle Berthold von Neuffen (Niffen) und seine Ehefrau Richenza von Löwenstein verkaufen der Priorin und dem Konvent der Schwestern in Steinheim ihre Güter in Lo{e}hern gelegen by der anraichin der pfarre ze Stainhain samt Zugehörde um 160 Pfund Heller, verpfänden für Leistun [...]

[277] Ravensburg, 1279. November 10.
Band VIII., Nr. 2911, Seite 188
Heinrich der Ältere, Schenk von Schmalegg (Smalnegge), übergibt, nachdem seine Söhne, die Ritter Konrad und Heinrich Schenken von Biegenburg (Byenburg), den Hof Schindelbach (curiam communi vocabulo dictam Schindelbach) mit Zugehörde an Friedrich Wildenmann um 28 Mark Sil [...]

[278] Weingarten, 1279. November 11.
Band VIII., Nr. 2912, Seite 188
Ritter Albert von Liebenau (Liebonewe) verkauft dem Kloster Weingarten das ihm zustehende Vogteirecht an des Klosters Gütern zu Alberweiler (Alburcwilere) um 1/2 Pfund 7 Schilling und überträgt auf Abt und Konvent all sein durch Erbnachfolge er [...]

[279] Biberach, 1279. November 16.
Band VIII., Nr. 2913, Seite 189
Der Komtur und die Brüder des Deutschen Hauses zu Ulm (domus Theotunice in Ulma) verkaufen dem Liutramm Hůpman, Bürger zu Biberach, ihren eigenen Hof Luditsweiler bei Renhardsweiler (curiam dictam Liutharsw[i]lar sitam iuxta Remolzwilar) um 6 Pfund Heller und verpflichte [...]

[280] Ravensburg, 1279. November 19.
Band VIII., Nr. 2914, Seite 189-190
Graf Hugo von Werdenberg, superioris Suevie lantgravius, beurkundet, dass Marquard von Schellenberg in Gemeinschaft mit seinem Bruder und mit Simon von Tannenfels, Burkhard von Tobel und Heinrich von Bavendorf den langjährigen Streit zwischen Friedrich und Konrad, den Söhnen des Ritters [...]

[281] Neckargröningen, 1279. November 29.
Band VIII., Nr. 2915, Seite 190-191
Graf Eberhard von Württemberg bestätigt verschiedene Schenkungen an das Kloster Bebenhausen.

[282] Neckargröningen, 1279. November 29.
Band VIII., Nr. 2916, Seite 191-192
Abt Eberhard und der Konvent von Bebenhausen beurkunden ihrerseits die Schenkungen, wie sie in der vorigen Urkunde bis et eas prescripto iure tenendas enthalten sind, und übernehmen dafür folgende Verpflichtungen: Nos vero abbas et conventus attendentes piam devotionem et spem spirit [...]

[283] Ohne Ortsangabe, 1279. November 29.
Band VIII., Nr. 2917, Seite 193
Abt Kraft und Konvent von Hirsau verpfänden an das Stift zu St. German in Speyer Besitz in Zeutern.

[284] Binswangen, 1279. Dezember 13.
Band VIII., Nr. 2918, Seite 193-195
Konrad der Ältere und der Jüngere von Weinsberg verkaufen an das Kloster Schöntal einen Hof zu Binswangen.

[285] Ohne Ortsangabe, 1280. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2919, Seite 195
König Rudolf verleiht der Stadt Brackenheim alle Rechte und Freiheiten, welche die Reichsstädte Esslingen und Hall genießen.

MCCLXXX.

[286] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. Um 1280.
Band VIII., Nr. 2920, Seite 195-196
Die Grafen Ludwig und Eberhard von Spitzenberg (Spicenberg) verkaufen mit Einwilligung ihrer Schwester, der Witwe des Ritters Walter von Urbach, dem Hospital zu Gmünd ihre zwei eigenen Höfe in Kleinsüßen (in dem minnern Sie{e}ssen).

Siegler: Die Aussteller.

Ze [...]

[287] Ohne Ortsangabe, 1280. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2921, Seite 196
Der Schorndorfer Bürger Walter Wurm schenkt der Marienkirche in Gotteszell seinen Garten.

[288] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (Um 1280).
Band VIII., Nr. 2922, Seite 197
Urkunde über den Kauf einer Hellergült zu Stuttgart durch Mathilde Kläbeisin von Altheim, Nonne in Heiligkreuztal.

[289] Mühlburg, 1280. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2923, Seite 197
Markgraf Hermann (VII.) von Baden bekennt, dass das Kloster Herrenalb urkundlich (per litteras suas et cirografa) nachgewiesen habe, dass er als Herr von Ellmendingen nicht das Recht habe, das Kloster und seine Bauern zu Dietenhausen von den Ellmendinger Gemeindenutzungen auszuschließen oder ihnen Abgaben aufzulegen.

Actum apud castrum nostrum Mulnberg, anno domini MCCLXXX.

[290] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. Um 1280.
Band VIII., Nr. 2924, Seite 197
Der Landrichter (iudex provincialis) Gotfried von Hohenlohe befiehlt dem Schultheißen Heinrich Berlin von Hall, den Schenken Konrad von Limpurg in Besitz des Schlosses Bielriet mit allen Gütern und Leuten zu setzen, nachdem ihm vom königlichen Gericht zu Wimpfen auf dasselbe 500 [...]

[291] Wehrstein, 1280. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2925, Seite 198
Der Edle Hugo von Wehrstein und sein Bruder Hiltebold überlassen den Johannitern in Rexingen einige Eigenleute.

[292] Johanniterhaus Rexingen, 1280. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2926, Seite 198-199
Die Brüder Volmar der Pleban und Hugo von Thalheim übertragen zu ihrem Seelenheil und dem ihres Bruders Heinrich, der bei den Johannitern in Rexingen begraben ist, dem Komtur Berthold (Bertoldo comendatori Yspano (!)) und den Brüdern des Johanniterspitals in Rexingen 10 Schilling Tübin [...]

[293] Ohne Ortsangabe, 1280. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2927, Seite 199-200
Äbtissin und Konvent von Kirchheim beurkunden, dass Frau Sophie von Mortenetsch ihnen Güter in Itzlingen und eine Gült in Kirchheim geschenkt hat.

[294] Winterstetten, 1280. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2928, Seite 200
Die Schenken Konrad und Eberhard von Winterstetten beurkunden, dass die Brüder Ulrich, Heinrich und Konrad von Schwarzach, Söhne weiland Ritter Ulrichs, dem Propst und Konvent von Ochsenhausen (ecclesie sancti Georii in Ohsenhusen) ihr Gut in Reinstetten (predium aput R [...]

[295] Speyer, 1280. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2929, Seite 200-201
Bischof Friedrich von Speyer nimmt das Kloster Maulbronn in seinen Schutz.

[296] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. Um 1280.
Band VIII., Nr. 2930, Seite 201-202
Konrad von Grüningen, seine Söhne und seines Bruders Sohn verzichten zu Gunsten des Klosters Offenhausen auf ihre Ansprüche an das Gut zu Mörsingen.

[297] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. Um 1280.
Band VIII., Nr. 2931, Seite 202
Priorin und Konvent von Offenhausen beurkunden eine Jahrzeitstiftung an ihr Kloster.

[298] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. Um 1280.
Band VIII., Nr. 2932, Seite 202-203
Prior V. und Kapitel von Reichenbach beurkunden, dass der Ritter Konrad von Hausen sein Erblehen von ihrem Kloster ihnen aufgelassen und mit seiner Frau Agnes gegen einen Zins von 4 Schilling auf Lebenszeit wieder erhalten habe, mit der Abmachung, dass nach beider Tod das erledigte Lehen vom Klos [...]

[299] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. Um 1280.
Band VIII., Nr. 2933, Seite 203
Der Ritter Ulrich von Königsegg (Kungisegge) verkauft mit Zustimmung aller Beteiligten dem Ludwig Gruli seinen Hof in Ertingen (curiam meam sitam in Ertingen dictam des von Kungisegge hof) samt Zugehörde um 30 Mark Silber Konstanzer Gewichts und übergibt ihn auf Bitten des Käufe [...]

[300] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. Um 1280.
Band VIII., Nr. 2934, Seite 203
Frau Luitgard die Wibrechtin kauft von Kloster Sirnau 7 Morgen Acker [in Fellbach] mit der Bestimmung, dass nach ihrem Tod ein Drittel des Ertrags dem Kloster gehöre, und stiftet sich mit zwei Morgen davon, die 5 Pfund gekostet haben, ein Seelgerät.

[301] Ohne Ortsangabe, 1280. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 2935, Seite 204
Priorin Hiltrud von Sirnau beurkundet, dass Bruder C., ihr Klosterbäcker, mit seinem mütterlichen Erbteil von ihrem Kloster Zinse aus Gütern im obern Heimbach und in Wilflingshausen mit der Bestimmung erworben hat, dass sie nach seinem Tode zu einem Seelgeräte für seine Mutter an das Kloster fallen.

[302] Buchhorn, 1280. Januar 2.
Band VIII., Nr. 2936, Seite 204
Graf Hugo von Werdenberg und Heiligenberg, per superiorem partem Suevie lantgravius, schlichtet den Streit zwischen Abt und Konvent von Salem einer- und Heinrich genannt Mädeling (Ma{e}delinch), dessen Diener (famulum), andererseits wegen Unbotmäßigkeit und Ungehorsam gege [...]

[303] Ohne Ortsangabe, 1280. Januar 16.
Band VIII., Nr. 2937, Seite 205-206
Propst Marquard von Boll beurkundet die Einsetzung eines Schiedsgerichts in dem Streit zwischen den Plebanen Heinrich von Münster und Berthold von Altenburg wegen eines Weinzehnten.

[304] Wien, 1280. Januar 26.
Band VIII., Nr. 2938, Seite 206
König Rudolf beurkundet die durch seine und des Landrichters Gottfried von Hohenlohe sowie anderer Edlen Vermittelung erfolgte Beilegung der Streitigkeiten zwischen Schenk Walter von Limpurg, dessen Sohn Friedrich und ihren Leuten einer- und Schultheiß Heinrich und den Bürgern von Hall andererseits.

[305] Buchhorn, 1280. Januar 26.
Band VIII., Nr. 2939, Seite 206
Die Brüder Heinrich und Werner von Raderach (Raderay) eignen dem Konvent zu Schussenried (Soreh) gegen 2 Mark Silber die Besitzungen und Güter in Sattenbeuren (Sapenburon), welche Herr Rudolf von Buchau von ihnen und ihren Vorfahren lehensweise besessen hat.

Testes: Ha [...]

[306] Ohne Ortsangabe, 1280. Februar 5.
Band VIII., Nr. 2940, Seite 206-207
Abt Kraft und Konvent von Hirsau erneuern die Konfraternität ihres Klosters mit dem Kloster St. Emmeramm in Regensburg.

[307] Ohne Ortsangabe, 1280. Februar 5.
Band VIII., Nr. 2941, Seite 208
Abt Werner und Konvent von St. Emmeram zu Regensburg (ecclesie sancti Emmerammi Ratispone) erneuern die seinerzeit auf Anordnung des heiligen Abts Wilhelm, früheren Priors in St. Emmeramm (ordinatione beati Wilhelmi abbatis predilecti patris quondam prioris et confratris ecclesie nost [...]

[308] Baldern, 1280. Februar 5.
Band VIII., Nr. 2942, Seite 208-209
Ritter Ulrich von Larrieden (dictus de Lâri{e}den) schenkt mit Zustimmung seiner Ehefrau Agnes zum Heil seiner Seele dem Kloster Kaisheim (Cesarea), Zisterzienser Ordens, Augsburger Diözese, einen ihm eigen zugehörigen Hof in Schneidheim (villa Sneiten), den Hofmann (q [...]

[309] Ohne Ortsangabe, 1280. Februar 23.
Band VIII., Nr. 2943, Seite 209
Der Priester Sifried von Hartach und seine Dienerin Werntrud, femina religiosa, stiften mit einem halben Hof zu Oedheim (redditus seu proventus curie in Oedenheim, quam Henricus de Herbortishen quondam proprietatis titulo possederat, cuius pars media ad nos, pars v [...]

[310] Ohne Ortsangabe, 1280. Februar 26.
Band VIII., Nr. 2944, Seite 209
Dekan Ludwig von Esslingen, vom Bischof von Konstanz zum Richter des Esslinger Spitals bestellt, entscheidet einen Streit um Gärten in Grötzingen, die dem Spital gehören.

[311] Ohne Ortsangabe, 1280. Februar 28.
Band VIII., Nr. 2945, Seite 209-210
Abt und Konvent von Bebenhausen verkaufen das Haus neben ihrem Hof in Esslingen, vor dem Hof der Eningerin, das sie den jungen Indergasse (pueris dictis in Vico) abgekauft hatten, an Merklin Ufdensteben von Türkheim (Durenckein) unter der Bedingung, dass der eine der beiden zum Hau [...]

[312] Waiblingen, 1280. März 13.
Band VIII., Nr. 2946, Seite 210
Die Laienschwester Mergard von Waiblingen vermacht der Priorin und dem Konvent von Weil für den Fall ihres Todes zum Heil ihrer Seele ihre zwei Weinberge in Heppach (Heckebach) im Lerer und Steingerugel sowie 12 Schilling Einkünfte von einem Baumgut und Garten [...]

[313] Rom, 1280. März 14.
Band VIII., Nr. 2947, Seite 210
Papst Nikolaus III. nimmt das Kloster Söflingen mit Leuten und Gütern in seinen Schutz.

Datum Rome, apud sanctum Petrum, secundo idus Martii, pontificatus nostri anno tertio. – Cum a nobis petitur.

[314] Rom, 1280. März 14.
Band VIII., Nr. 2948, Seite 211
Papst Nikolaus III. bestätigt dem Kloster Söflingen alle seine Privilegien und Freiheiten.

Datum Rome apud sanctum Petrum, II. idus Martii, pontificatus nostri anno tertio. – Cum a nobis petitur.

[315] Ohne Ortsangabe, 1280. März 15.
Band VIII., Nr. 2949, Seite 211-213
Graf Ludwig von Oettingen schenkt dem Kloster Kaisheim Güter an mehreren Orten.

[316] Ohne Ortsangabe, 1280. März 17.
Band VIII., Nr. 2950, Seite 214
Äbtissin Hildegund und Konvent von Gnadental (sanctimonialium ordinis sancti Bernhardi Cisterciensis in Gnadental) verkaufen um ihrer Armut und Schulden bei den Juden willen mit Zustimmung ihres Vaterabts (provisoris), des Abts Thomas von Schöntal (Schonental), dem Komthur [...]

[317] Ohne Ortsangabe, 1280. März 19.
Band VIII., Nr. 2951, Seite 214
Markgraf Heinrich von Burgau verkauft alle seine Besitzungen im Heimbach, zur Hälfte Eigengut, zur Hälfte Lehen vom Reich, an den Esslinger Bürger Heinrich Steinbiss, behält sich aber die Vogtei über die Güter des Wengenklosters im Heimbach vor. Er verspricht Leistung der Gewährschaft und stellt Bürgen für die Erlangung der kaiserlichen Belehnung.

[318] Hohentann, 1280. März 21.
Band VIII., Nr. 2952, Seite 214-215
Ritter Heinrich von Winterstetten schenkt die Besitzungen in Schaffhausen (Scafhusen), die Heinrich genannt Durre ihm aufgelassen hat, auf dessen Bitten dem Kloster Baindt.

Testes: dominus Conradus de Hohentanne, Bertoldus pincerna notarius de Wintersteten, Conradus de Tanne, Eber. de [...]

[319] Konstanz, 1280. März 25.
Band VIII., Nr. 2953, Seite 215
Bischof Rudolf von Konstanz überträgt seinem Domstift das Eigentumsrecht der Besitzungen in Roggenbeuren samt Zugehörde, auch dem Patronatrecht, die Lutold von Regensberg und sein gleichnamiger Sohn als bischöfliches Lehen, von ihnen aber Schenk Hermann von Schmalegg als Afterlehen inne gehab [...]

[320] Ohne Ortsangabe, 1280. März 26.
Band VIII., Nr. 2954, Seite 215
Ritter Johann in Nellingen schenkt dem Dekan und den Geistlichen des Landkapitels Esslingen eine Gült von 3 Pfund aus einem Weinberg gen. Krinne im Heimbach, damit sie alljährlich am Dienstag vor Jakobi eine Jahrzeit für ihn, seine Eltern Heinrich und Luitgard und seine Frau Hedwig in Nellingen begehen.

[321] Ohne Ortsangabe, 1280. April 1.
Band VIII., Nr. 2955, Seite 216-217
Truchsess Eberhard von Waldburg verkauft an Abt und Konvent von Weingarten Güter zu Altdorf.

[322] Mosbach, 1280. April 1.
Band VIII., Nr. 2956, Seite 217
Der Ritter Heinrich von Freienstein (H. miles de Frienstein) verkauft dem Kloster Herrenalb alle seine Güter in Bahnbrücken (in Banbrucke et in terminis eiusdem curias vineas redditus iura et cetera omnia) um 26 Pfund Heller, stellt mit sich den Ritter Dieter genannt [...]

[323] Ohne Ortsangabe, 1280. Ohne Tagesangabe. (Nach April 1.)
Band VIII., Nr. 2957, Seite 217
Der Ritter Heinrich von Freienstein überträgt durch Schenkung unter Lebenden dem Kloster Herrenalb 6 Jauchert Weinberg und 2 Höfe in Bahnbrücken sowie alle seine sonstigen Güter daselbst und trifft bei der Minderjährigkeit seiner Kinder Bestimmungen über Leistung der Bürgsch [...]

[324] Ohne Ortsangabe, 1280. Ohne Tagesangabe. (Nach April 1.)
Band VIII., Nr. 2958, Seite 218
Die Richter von Speyer beurkunden den (in den vorhergehenden Urkunden enthaltenen) vor ihnen erklärten Verkauf von Gütern zu Bahnbrücken durch Ritter H(einrich) von Freienstein an Kloster Herrenalb.

Siegler: Die Aussteller und Ritter Heinrich von Freienstein.

Datum anno domini MCCLXXX., in sinodo generali.

[325] Würzburg, 1280. April 13.
Band VIII., Nr. 2959, Seite 218
Bischof Berthold von Würzburg verkauft, da ihm anders die Bezahlung der neulich für seine Kirche erkauften Burgen Löwenstein und Wolfselden nicht möglich ist (cum nos in negotiis ecclesie nostre ad presens simus in magna necessitate positi occasione quorundam bonorum, que nuper ipsi eccle [...]

[326] Ohne Ortsangabe, 1280. April 27.
Band VIII., Nr. 2960, Seite 218-219
Bischof Incelerius von Budva (Buduensis episcopus) verleiht allen wahrhaft Bußfertigen und Beichtenden, die zum begonnenen Bau des Klosters Kirchheim (cum – fabrica monasterii in Kyrcheim – – – incepta sit opere sumptuoso et ad sui consummationem subventione fideli [...]

[327] Ohne Ortsangabe, 1280. April 29.
Band VIII., Nr. 2961, Seite 219
Ulrich der Ältere von Gundelfingen (Gundolvingen) überträgt mit Einwilligung seiner Söhne Degenhard, Syboto und Andreas um seines und seiner Vorfahren Seelenheils willen dem St. Martinskloster zu Anhausen (Ahusen) das Eigentumsrecht eines Mansus in Nattheim (Nattin) auf B [...]

[328] Esslingen, 1280. April 29.
Band VIII., Nr. 2962, Seite 219-220
Schiedsleute entscheiden den Streit zwischen den Plebanen Heinrich von Münster und Berthold von Altenburg um Zehnten vom Mönchberg bei Tunzhofen.

[329] Ohne Ortsangabe, 1280. Mai.
Band VIII., Nr. 2963, Seite 220
Die Witwe von Bickenbach eignet dem Deutschen Haus zu Mergentheim eine Mühle.

[330] Ohne Ortsangabe, 1280. Mai 7.
Band VIII., Nr. 2964, Seite 221
Abt Ulrich und Konvent von Echenbrunn (Echinbrunnen), Benediktiner Ordens, Augsburger Diözese, verkaufen dem Komtur und den Brüdern des Deutschen Hauses in Mergentheim um 35 Schilling Heller einen Eigenmann (Hermannum dictum Geizere, filium Waltheri dicti Murere de Echinbrunnen, qui [...]

[331] Ohne Ortsangabe, 1280. Mai 9.
Band VIII., Nr. 2965, Seite 221
Abt Heinrich von Deggingen (Teggingen) überträgt in Übereinstimmung mit seinem Konvent der Äbtissin Elisabet und dem Konvent von [Kloster-]Zimmern (Zimbern) eine Wiese in Altenbürg (in Antiqua Urbe) und einen Acker in Lampartshofen (Lampartshoven) mit dem ihnen zu [...]

[332] Rom, 1280. Mai 10.
Band VIII., Nr. 2966, Seite 221
Papst Nikolaus III. beauftragt den Propst von Boll, Kleriker und Laien der Städte und Diözesen Konstanz, Augsburg und Speyer, die Zinslehen vom Esslinger Spital innehaben, zur Bezahlung ihrer jährlichen Zinse anzuhalten.

[333] Ohne Ortsangabe, (1280. Nach Mai 17 und vor Juli 31).
Band VIII., Nr. 2967, Seite 222
Die Äbte I. von Neuburg, Hildebrand (H.) von Maulbronn und Konrad (C.) von Herrenalb bitten die Königin Anna um Fürsprache bei König Rudolf, dass er ihnen bei ihrer durch die Fehde zwischen Markgraf Hermann von Baden und Graf Simon von Zweibrücken bedrängten Lage helfe.

[334] Konstanz, 1280. Mai 24.
Band VIII., Nr. 2968, Seite 222
Rupert von Tannenfels (Tannenvelse), Propst von St. Stephan zu Konstanz, bekennt, dass ihm der Weinzehnte in Niderndurinkain super monte monachorum de Zewiveldea, welchen ihm die Brüder Reinhard und Johann von Hochberg (Hohinberch) zum Ersatz für den ihm an seiner Kirche zu [...]

[335] Lauffen, 1280. Mai 27.
Band VIII., Nr. 2969, Seite 223-224
Der Edle Konrad von Magenheim überträgt seinem Sohn Zeisolf das Patronatrecht der Kirche in Ruhelberg und ihrer Tochterkirche in Bönnigheim.

[336] Esslingen, 1280. Juni 1.
Band VIII., Nr. 2970, Seite 224-226
Markgraf Hermann (VII.) von Baden urkundet über den Ankauf sämtlicher Güter und Rechte des Friedrich von Echterdingen und seiner Söhne an genanntem Ort durch das Kloster Bebenhausen.

Im Anschluss an diese Abmachung überträgt Graf Gottfried von Tübingen dem Kloster Bebenhausen das E [...]

[337] Ohne Ortsangabe, 1280. Juni 2.
Band VIII., Nr. 2971, Seite 227
Die Brüder Heinrich, Konrad und Hermann, Schenken von Schmalegg und Winterstetten, überlassen dem Kloster Baindt den Hof in Diepoldshofen (Diepoldeshoven), den ihr verstorbener Bruder Rudolf dem Kloster vermacht und den sie demselben seither vorenthalten haben.

Siegler: Die Aussteller.

Actum anno domini millesimo CCLXXX., IIII. nonas Junii, VIII. indictione.

[338] Esslingen, 1280. Juni 2.
Band VIII., Nr. 2972, Seite 227
Die Brüder Berthold und Heinrich von Liehtenstain verkaufen, von Schulden und Not gedrückt (cum nos diversis debitis et rerum necessariarum caristia graviter premeremur) und gezwungen, ihre Güter zu veräußern, an Abt und Konvent von Salem mit Zustimmung ihres Bruders und ihrer [...]

[339] Königsegg, 1280. Juni 9.
Band VIII., Nr. 2973, Seite 227-228
Ritter Ulrich von Ku{e}nigsegge schenkt mit Zustimmung seines Bruders Berthold von Vronhoven sowie seiner Söhne zu seinem und seiner Vorfahren Heil dem Abt und Konvent von Salem seine Besitzungen zu Riedhausen genannt Siggen Gut (possessiones sitas in Riethusen vulgariter dicta [...]

[340] Soriano, 1280. Juni 13.
Band VIII., Nr. 2974, Seite 228
Papst Nikolaus III. bestätigt dem Kloster Hirsau alle ihm von seinen Vorgängern, sowie von Königen, Fürsten und andern Christgläubigen bewilligten Rechtsbegünstigungen und Befreiungen von weltlichen Abgaben.

Datum Suriani, idus Junii, pontificatus nostri anno tertio. – Cum a nobis petitur.

[341] Soriano, 1280. Juni 13.
Band VIII., Nr. 2975, Seite 228-229
Papst Nikolaus III. bestätigt der Äbtissin und dem Konvent von Kirchheim die mit Zustimmung des Bischofs von Augsburg als Diözesanen erfolgte Schenkung des Patronatrechts der Jakobs- und der Martinskirche in Kirchheim durch Graf Ludwig den Ältern von Oettingen und seine Söhne Ludwig und Konrad.

[342] Ohne Ortsangabe, 1280. Juni 13.
Band VIII., Nr. 2976, Seite 229
Rudolf der Münzer, Heinrich Gierai und Berthold von Betzweiler als Erben der Frau Willebirg, der Witwe Herrn Stainlins, vertragen sich mit dem Johanniterhause zu Rottweil wegen des Guts [zu Rottweil], das Herr Stainlin diesem geschenkt hat.

[343] Augsburg, 1280. Juni 13.
Band VIII., Nr. 2977, Seite 229
Bischof Hartmann von Augsburg beurkundet, dass Heinrich und Sifried die Schwarzen (dicti Nigri) ihre Güter in Söflingen, die sie von ihm und seinen Vorfahren zu Lehen getragen, der Äbtissin und dem Konvent von Söflingen verkauft haben, und schenkt dem Kloster das Eigentumsrecht jener G [...]

[344] Schapbuch, 1280. Juni 16.
Band VIII., Nr. 2978, Seite 230
Graf Hugo von Heiligenberg und Werdenberg, Landgraf in Oberschwaben (Sancti Montis et de Werdenberch comes, lantgravius per superiorem partem Suevie a serenissimo domino Růdolfo dei gratia Romanorum rege constitutus), beurkundet, dass Abt und Konvent von Salem vor seinem Stellvertreter [...]

[345] Horb, 1280. Juni 24.
Band VIII., Nr. 2979, Seite 231
Johann von Wehrstein verkauft um seiner Schulden willen dem Johanniterspital in Rexingen (domui hospitalis Jerosolimitani in Rexingen) einige Eigenleute (Heinricum Bernhardum Hermannum Waltherum fratres dictos die Oberosten de Banurderhausen, Lukardum et Hud [...]

[346] Würzburg, 1280. Juli.
Band VIII., Nr. 2980, Seite 231-232
Bischof Berthold von Würzburg befreit mit Zustimmung seines Domkapitels, um die Mittel zur Auslösung der Burg Löwenstein zu erlangen (pro absolvendo et recuperando castro nostro in Lewenstein), den Abt Rudolf und Konvent von Heilsbronn (Halsprun), Cisterzienser Ordens, gegen Beza [...]

[347] Ohne Ortsangabe, 1280. Juli 12.
Band VIII., Nr. 2981, Seite 232-233
Der Archidiakon Gregor und der Domscholaster Rudolf von Würzburg schlichten einen Streit zwischen dem Johanniterkomtur Konrad zu Krautheim und dem Kloster Schöntal.

[348] Würzburg, 1280. Juli 14.
Band VIII., Nr. 2982, Seite 233
Bischof Berthold von Würzburg verkauft, um die Mittel zur Wiedererlangung der Burg Löwenstein aufzubringen (cum castrum nostrum Leuwenstein nostro pretio comparatum esset a nobis inopinatu casu alienatum), nach Beratung mit Propst Mangold, Dekan Albert und dem ganzen Domkapitel an [...]

[349] Ohne Ortsangabe, 1280. Juli 20.
Band VIII., Nr. 2983, Seite 234
Heinrich von Staufen sendet den an Markwart von Lauingen verkauften Zehnten zu Altheim dem Abt von Ellwangen auf.

[350] Ohne Ortsangabe, 1280. Juli 21–24.
Band VIII., Nr. 2984, Seite 234-235
Degenhard von Gundelfingen und sein Bruder Sibot beurkunden, dass sie von dem Abt von Ellwangen mit dem Zehnten zu Altheim belehnt worden sind und denselben ihrerseits weiter verliehen haben.

[351] Baindt, 1280. Juli 21.
Band VIII., Nr. 2985, Seite 235
Der Edle Eberhard von Gundelfingen, Kirchherr zu Ebersbach, schenkt dem Kloster Baindt auf Bitten seiner Schwester, Äbtissin daselbst, die Brüder Berthold und Rudolf, Söhne Konrad Hubers (Hubarii) zu Ebersbach, und Heinrich, Sohn Konrad Mageblins zu Atzenberg, nachdem sein Bruder Ulrich [...]

[352] Biberach, 1280. August 1.
Band VIII., Nr. 2986, Seite 235-236
Eberhard von Haisterkirch gibt seine Hube in Sulmingen in die Hand der Junker von Warthausen (miner junkherren von Warthusen) auf und diese übertragen das Eigentumsrecht daran der Äbtissin und dem Konvent von Heggbach.

Siegler: Die Junker von Warthausen.

Des gezúgnús sind: [...]

[353] Ohne Ortsangabe, 1280. August 2.
Band VIII., Nr. 2987, Seite 236-237
Hermann Komtur des Johanniterspitals zu Mainz beurkundet die Stiftung eines ewigen Lichts zu Mergentheim durch den Mergentheimer Bürger Hartwig Sibener und seine Frau.

[354] Ohne Ortsangabe, Ohne Jahresangabe. (Um 1280.) August 14.
Band VIII., Nr. 2988, Seite 237
Der Dekan von Owen als vom bischöflichen Gericht bestellter Richter beurkundet, dass Priorin und Konvent von Sirnau gebeten haben, dass die Esslinger Bürger Walter der Krämer und S[igfried] der Jüngere gen. Wild dazu angehalten werden, gegenüber den Ansprüchen des F[riedrich] von Staufeneck [...]

[355] Wien, 1280. August 17.
Band VIII., Nr. 2989, Seite 237-238
König Rudolf bestätigt den Verkauf des Dorfs Bergheim durch die Grafen Hartmann und Otto von Brandenburg an das Kloster Mödingen gegen Ersatz durch den Ort Dietenheim.

[356] Obertürkheim, 1280. August 20.
Band VIII., Nr. 2990, Seite 239-240
Graf Eberhard von Württemberg beurkundet die durch Adelheid von Königsegg herbeigeführte Schenkung eines Weinberges zu Stuttgart an Kloster Salem.

[357] Kloster Pfullingen, 1280. September 9.
Band VIII., Nr. 2991, Seite 240-241
Rumpold der Ältere von Greifenstein verkauft dem Klarissinnenkloster zu Pfullingen einen Wald zu Ohnastetten.

[358] Ohne Ortsangabe, 1280. [September 9.]
Band VIII., Nr. 2992, Seite 241-242
Festsetzung über die Gerichtsbarkeit bei Streitigkeiten zwischen Angehörigen des Stifts und Bürgern der Stadt Sindelfingen.

[359] Würzburg, 1280. September 19.
Band VIII., Nr. 2993, Seite 243
Bischof Berthold von Würzburg schenkt seinem Domdekan Albert für seine geleisteten Dienste die Zehnten der Neubrüche des Klosters Hirsau im Gebiet der Pfarrei Heilbronn.

[360] Winterstetten, 1280. September 20.
Band VIII., Nr. 2994, Seite 243
Schenk Ulrich von Schmalegg, Domherr zu Augsburg, überlässt mit Zustimmung aller seiner Brüder, der Schenken von Schmalegg und Winterstetten, dem Kloster Baindt alle seine aus väterlichem Erbe herrührenden Besitzungen in Wolpertsheim (Wolprechteshain) im Tausch gegen die Besitzungen d [...]

[361] Ohne Ortsangabe, 1280. Ohne Tagesangabe. (Vor September 24.)
Band VIII., Nr. 2995, Seite 244
Anna von Weil schenkt dem Kloster Sirnau ihren eigenen Hof in Altdorf, den der Grave baut.

[362] Ohne Ortsangabe, 1280. Ohne Tagesangabe. (Vor September 24.)
Band VIII., Nr. 2996, Seite 244
Pleban Ot. von Staufen kauft vom Kloster Sirnau um 130 Pfund ein jährliches Leibgeding (singulis annis ad tempus vite sue) von 13 Pfund Heller, von denen 6 nach seinem Tod auf den Priester Ber. von Grötzingen übergehen.

[363] Ohne Ortsangabe, 1280. September 25.
Band VIII., Nr. 2997, Seite 244
Der Augsburger Kanoniker Heinrich von Summerau (H. de Sumerowe) überlässt seinem Vater, Ritter Albert von Liebenau, aus kindlicher Liebe zu demselben (ob reverentiam paterne dilectionis, quam erga discretum virum Albertum militem de Lyebenowe genitorem meum hactenus tenui ac dum vixe [...]

[364] Ohne Ortsangabe, 1280. September 27.
Band VIII., Nr. 2998, Seite 244
Burkhard von der Pliensau, gen. Brückenschlegel, schenkt mit Zustimmung seiner Kinder Werner und Luitgard dem Katharinenspital in Esslingen seine Hofstatt, gen. die Brotlaube, am Markt in Esslingen.

[365] Ohne Ortsangabe, 1280. Oktober 2.
Band VIII., Nr. 2999, Seite 245
Konrad der Ältere und Konrad der Jüngere von Weinsberg vertragen sich mit der Äbtissin Kunigunde von Lichtenstern über Güter in Flein.

Actum MCCLXXX., IV. feria post festum beati Michaelis.

[366] Eichstätt, 1280. November 5.
Band VIII., Nr. 3000, Seite 245
Propst Otto, Scholastikus G. und Kantor Ulrich der Kirche in Eichstätt als von dem Abt von Donauwörth (Werde), dem Propst von Adelberg und dem Dekan von Feuchtwangen (Fu{e}thwanch), den Beauftragten des apostolischen Stuhles, subdelegierte Richter beurkunden, dass in dem Streit zw [...]

[367] Ohne Ortsangabe, 1280. November 7.
Band VIII., Nr. 3001, Seite 245-246
Abt Simon und Konvent von Comburg beurkunden die Beilegung ihres Streits mit den Brüdern Gottfried und Konrad von Rot über einen Hof in Hausen.

[368] Ohne Ortsangabe, 1280. November 17.
Band VIII., Nr. 3002, Seite 246-247
Abt Kraft und Konvent von Hirsau verkaufen um ihrer Schulden bei den Juden willen (cum monasterium nostrum fuisset debitis pluribus honeratum et apud Judeos in dampnum nostrum usura cottidie crevisset propter honera debitorum) zur Verhütung größeren Schadens mit Zustimmung des Bischofs [...]

[369] Ohne Ortsangabe, 1280. November 21.
Band VIII., Nr. 3003, Seite 247
Der Streit zwischen Abt und Konvent von Bebenhausen und der Witwe Sinzin wird freundschaftlich in der Weise beigelegt, dass der Ertrag der Klosterweinberge, die die Sinzin baut, im Hof des Klosters in Esslingen niedergelegt und alljährlich davon der Aufwand für die Bebauung der Weinberge im fol [...]

[370] Ohne Ortsangabe, 1280. November 22.
Band VIII., Nr. 3004, Seite 247-248
Bernold von Tübingen stiftet zu seinem und seiner verstorbenen Ehefrau Luitgard Gedächtnis 2 Jahrzeiten im Klarissinnenkloster Pfullingen.

[371] Esslingen, 1280. November 22.
Band VIII., Nr. 3005, Seite 248-250
Graf Eberhard von Württemberg beurkundet den Verkauf von Weinbergen zu Stuttgart und (Ober-)Türkheim durch seinen Dienstmann Friedrich von Bernhausen an das Kloster Salem.

[372] Ravensburg, 1280. Dezember 13.
Band VIII., Nr. 3006, Seite 250-251
Berthold von Neideck übergibt ein Gut im Winkel zu Gebrazhofen mehreren Trägern des Klosters Baindt.

[373] Ohne Ortsangabe, 1280. Dezember 26.
Band VIII., Nr. 3007, Seite 251
Otto von Eberstein schenkt dem Kloster Kniebis 2 Morgen Weinberge in monte Ortenberg.

Datum MCCLXXX., Stephani.

[374] Rottweil, 1280. Dezember 30.
Band VIII., Nr. 3008, Seite 251
Burkhard Hupscher von Rottweil verkauft mit Zustimmung seiner Frau Hedwig und seiner Kinder an Abt Heinrich und Konvent von St. Blasien seine Besitzungen in Göllsdorf (possessiones iure proprietatis dominii vel quasi mihi pertinentes sitas in banno ville Gelstorf), di [...]

[375] Ohne Ortsangabe, 1281. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3009, Seite 252
Abt Eberhard und Konvent von Bebenhausen beurkunden, dass ihr Streit mit der Gemeinde Altdorf wegen der Abgaben von dem Bühl daselbst geschlichtet ist.

[376] Saulgau, 1281. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3010, Seite 252
Irmengard die Witwe des H. von Lichtenstein überlässt gemeinsam mit ihren Kindern Heinrich und Katharina der Äbtissin Adelheid von Buchau den Zehnten in Schwarzenbach, wie er dieser durch richterliche Entscheidung zugesprochen worden ist, erhält ihn jedoch zu lebenslänglicher Nutznießung wi [...]

[377] Ohne Ortsangabe, 1281. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3011, Seite 253
Markgraf Hermann (VII.) von Baden freit die Bauern des Klosters Herrenalb zu Würmersheim, nachdem die jährlichen Abgaben derselben festgestellt worden, von weiteren Diensten.

[378] Ohne Ortsangabe, 1281. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3012, Seite 253-254
Der Ritter Gerhard von Ubstadt (Ůbestat) schenkt dem Kloster Herrenalb gemeinsam mit seiner Ehefrau Gertrud den Hof des weiland Schollo in seinem Dorf Oberacker mit allen Zugehörden und dem Recht der Teilnahme an den Gemeindenutzungen (insuper predicta curia et [...]

[379] Ohne Ortsangabe, 1281.
Band VIII., Nr. 3013, Seite 254
Abt Simon von Comburg beurkundet einen Vergleich über Eigenleute zwischen dem Abt von Lorch einerseits und dem Schultheißen Konrad von Werdeck im Namen seines Herrn des Edlen Gebhard von Brauneck andererseits.

Siegler: Der Aussteller, die Äbte von Lorch und Murrhardt, der Edle Schenk Walter von Limpurg.

[380] Ohne Ortsangabe, 1281. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3014, Seite 254
Abt Andreas von Klingenmünster überträgt Lehen zu [Mark-]Gröningen, Hechingen und Marbach dem Grafen Walrab von Zweibrücken.

[381] Ohne Ortsangabe, 1281.
Band VIII., Nr. 3015, Seite 254-255
Heinrich von Gottes Gnaden Graf zu Fürstenberg beurkundet als Schiedsmann in dem Streit zwischen dem Ritter Diemo Kächler und der Äbtissin von Rottenmünster, dass das Kloster den vollen Beweis erbracht hat, dass es den Eichhof (Aicha) mit allen Rechten und Gerechtigkeiten von Ulrich vo [...]

[382] Ohne Ortsangabe, 1281. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3016, Seite 255
Schenk Heinrich von Schmalegg eignet dem Kloster Schussenried Besitzungen in Hopferbach.

[383] Ohne Ortsangabe, 1281. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3017, Seite 255
Der Edle Anselm von Justingen (Justingin) eignet ein Lehen zwischen Olzreute (villam dictam Ůlsru{e}ti) und dem Hof des Botlung (dicti Botlunc), welches ein gewisser Rirer (quidam dictus Rîrer) baut und ein Anselm zu Lehen trug, auf Bitten desselben und seines Sohn [...]

[384] Ohne Ortsangabe, 1281. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3018, Seite 256
Bischof Reinbot von Eichstätt verleiht allen, welche die Kirche des Predigerklosters in Ulm am Tag der Weihe und 30 Tage nachher, in jedem einzelnen Monat im Laufe desselben Jahres, ferner am Jahrestag der Weihe und den folgenden 8 Tagen besuchen, sowie denen, die zum Bau des Klosters beitragen, [...]

[385] Altshausen, 1281. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3019, Seite 256
Der Komtur Ulrich von Fruthweilen und die Brüder des Deutschen Hauses zu Altshausen verpflichten sich wegen eines Gutes zu Lichtenfeld.

[386] Ohne Ortsangabe, 1281. Januar 6.
Band VIII., Nr. 3020, Seite 257
Sifrid von Weißenstein verkauft dem Amman Albert Kuchalber von Geislingen das Dorf Winterreute.

[387] Ohne Ortsangabe, 1281. Januar 13.
Band VIII., Nr. 3021, Seite 258
Meister und Bruderschaft (congregatio pauperum) des Katharinenspitals zu Esslingen kaufen von dem Schultheißen Gerlach von Riexingen 13 Morgen Speltacker um 39 Pfund Heller.

[388] Villingen, 1281. Januar 13.
Band VIII., Nr. 3022, Seite 258-259
Heinrich der Struz und sein Neffe Konrad, Herren von Wartenberg, verkaufen ihr Eigengut zu Weigheim an Berthold den Tanheimer von Fürstenberg.

[389] Esslingen, 1281. Februar 3.
Band VIII., Nr. 3023, Seite 259
Die Stadt Esslingen trifft mit dem Kloster Salem ein Abkommen über die Besteuerung von dessen Gütern in der Pfarrei Esslingen, soweit sie nicht steuerfrei sind.

[390] Zürich, 1281. Februar 8.
Band VIII., Nr. 3024, Seite 259-260
Bruder Heinrich (H.) Bischof von Basel verleiht allen wahrhaft Bußfertigen und Beichtenden, die das Kloster Weingarten, in welchem das aus Christi Seite geflossene Blut verwahrt wird, am Tag Johannis des Täufers, der Klosterweihe, der Geburt Christi, an Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten und [...]

[391] Ravensburg, 1281. Februar 17.
Band VIII., Nr. 3025, Seite 260-261
Der Edle Ulrich von Güttingen, Landvogt in Oberschwaben, entscheidet einen Prozess des Biberacher Bürgers Liutram Hupman und der Vögte von Summerau um einen Hof in Luditsweiler.

[392] Ohne Ortsangabe, 1281. Februar 26.
Band VIII., Nr. 3026, Seite 261
Konrad gen. Cu{e}ne von Heimbach und seine Frau Adelheid vermachen dem Kloster Sirnau alle ihre bewegliche und unbewegliche Habe unter der Bedingung, dass nach dem Tod des einen von ihnen das Überlebende vom Kloster in Unterhalt und Pflege zu nehmen ist.

[393] Ohne Ortsangabe, 1281. März 1.
Band VIII., Nr. 3027, Seite 261
Bruder Friedrich (Fr.) der Komtur und der Konvent des Deutschen Hauses in Ulm verkaufen ihre Hofstätten und Gärten hinter des Spitals Hof in Westerlingen um 141/2 Pfund Heller an die Konverse Mechthild Hůnrærin.

Siegler: Die Aussteller.

Testes: frat [...]

[394] Ohne Ortsangabe, 1281. März 4.
Band VIII., Nr. 3028, Seite 261-262
Die Speyrer Richter beurkunden, dass vor ihnen der Ritter Gerhard von Ubstadt (Obestat) zu Gunsten des Klosters Herrenalb auf den Hof und das Eigentum der Güter in Oberacker (Oberagger), worüber er mit den Erben des weiland Berthold Schollo von Heidelsheim im Streit war, verzichte [...]

[395] Weingarten, 1281. März 6.
Band VIII., Nr. 3029, Seite 262
Bruder Albert Bischof von Marienwerder (de Insula Sancte Marie in Bruchia) verleiht allen wahrhaft Bußfertigen und Beichtenden, welche das Kloster Weingarten und die von ihm abhängigen Kapellen St. Georg auf dem Berge und St. Fides in Lana (capellas sancti [...]

[396] Esslingen, 1281. März 13.
Band VIII., Nr. 3030, Seite 262-263
Graf Eberhard von Württemberg schenkt dem Kloster Bebenhausen das Eigentumsrecht von Weinzehnten zu Untertürkheim.

[397] Orvieto, 1282. März 15.
Band VIII., Nr. 3031, Seite 263-264
Papst Martin IV. beauftragt den Propst von Colmar, das Kloster Herrenalb gegen Schädigung in Einkünften durch Geistliche und Laien zu schützen.

[398] Burgau, 1281. März 16.
Band VIII., Nr. 3032, Seite 264
Markgraf Heinrich der Ältere von Burgau überträgt das Eigentumsrecht der Güter in Toubenwiler, die Eberhard, der Sohn weiland Ritter Anselms von Ruck (Rugge) von ihm zu Lehen getragen und freiwillig in seine Hand aufgelassen hat, der Johanniskirche in [...]

[399] Ohne Ortsangabe, 1281. März 19.
Band VIII., Nr. 3033, Seite 264-265
Abt Eckehard von Ellwangen überträgt dem Kloster Kirchheim das Eigentumsrecht von Gütern in Jagstheim unter der Bedingung, dass dafür Güter in Maihingen, Dirgenheim und Reimlingen seinem Kloster zu Lehen gemacht werden.

[400] Ohne Ortsangabe, 1281. März 19.
Band VIII., Nr. 3034, Seite 266
Berthold, der Knecht des weiland Amelrich, vermacht mit seiner Frau Adelheid ihr bewegliches Vermögen dem Katharinenspital zu Esslingen zum Zweck der Erwerbung einer Spitalpfründe für denjenigen Teil, der den andern überlebt.

[401] Speyer, 1281. März 21.
Band VIII., Nr. 3035, Seite 266
Der Karmeliterprovinzial Heinrich verspricht dem Speyrer Domkapitel, dass durch die Niederlassung der Karmeliter in Esslingen den Rechten der dortigen Pfarrkirche kein Eintrag geschehen soll, und setzt die Regeln für das Verhalten des Konvents fest.

Unter demselben Datum verspricht der K [...]

[402] Wildberg, 1281. April 3.
Band VIII., Nr. 3036, Seite 266
Graf Burkhard von Hohenberg überträgt dem Kloster Reuthin (sanctimonialibus beati Nicolai in Ruthi ecclesie conventualis) das Eigentumsrecht eines Mansus in Nagold (in manso sito Nagelte . . . predii siti in Nagelta), dessen Lehen ihm die Witwe Gilthaberk aufgelassen hat.

Siegler: Der Aussteller.

Datum et actum Wilperk, anno domini MCCLXXXI., tertio nonas Aprilis.

[403] Hirsau, 1281. April 9.
Band VIII., Nr. 3037, Seite 266-268
Abt Kraft und Konvent von Hirsau verkaufen dem Kloster Bebenhausen Güter und Zehnten in Feuerbach, Botnang, Zuffenhausen und einigen anderen Orten.

[404] Ohne Ortsangabe, 1281. Um April 13.
Band VIII., Nr. 3038, Seite 268
Reimbot von Neipperg (Nitperg) beurkundet, dass sein Streit mit Abt und Konvent von Herrenalb wegen der von Ludwig von Liebenzell an das Kloster gegebenen Zehnten in Merklingen (Merkelingen), an die er durch seine Frau Adelheid Anspruch zu haben meinte, durch die von beiden Parteien [...]

[405] Ohne Ortsangabe, 1281. Um April 13.
Band VIII., Nr. 3039, Seite 268
Ritter Albert (Al.) von Niefern, der durch seine Tochter Elisabet Ansprüche auf die Zehnten in Merklingen zu haben meint, beurkundet (in einer sonst wörtlich der vorigen gleichen Urkunde Nr. 3039, WUB, Bd. VIII, S. 268) dasselbe wie Reimbot von Neipperg.

Siegler und Datum wie bei der vorhergehenden Urkunde.

[406] Ohne Ortsangabe, 1281. April 23.
Band VIII., Nr. 3040, Seite 269-270
Eberhard von Gundelfingen, Pleban von Ebersbach, schenkt dem Kloster Baindt Eigenleute.

[407] Ohne Ortsangabe, 1281. April 23.
Band VIII., Nr. 3041, Seite 270
Graf Gottfried von Tübingen schenkt zu seinem und seiner Vorfahren Seelenheil dem Marienkloster in Bebenhausen seine Eigenleute Konrad, Albert, Hermann und Eberhard, die Söhne des Hermann Lo{e}selin von Plieningen mit Leib und Gut (cum personis et rebus suis tam mobilibus quam immobi [...]

[408] Ohne Ortsangabe, 1281. April 23.
Band VIII., Nr. 3042, Seite 270-271
Graf Konrad von Vaihingen überlässt nach Anhörung seiner Ratgeben und mit Einwilligung seiner Mutter dem Katharinenspital zu Esslingen das Vogtrecht von den 16 Morgen Weinberg in Horrheim und Haslach, soweit sie der Spital selbst baut, ferner von 4 Morgen Wiesen, Haus, Kelter und Garten in Has [...]

[409] Ohne Ortsangabe, 1281. April 24.
Band VIII., Nr. 3043, Seite 271
Schultheiß und Richter von Esslingen beurkunden, dass Graf Konrad von Vaihingen seine Rechte auf Gütern in Haslach und Horrheim auf seine Mutter übertragen hat.

[410] Asperg, 1281. April 24.
Band VIII., Nr. 3044, Seite 272
Graf Ulrich von Asperg bestätigt den Verkauf von Gütern in [Korn-]Westheim durch den Abt von Hirsau an Kloster Bebenhausen.

Datum apud Asperg, anno domini MCCLXXXI., in crastino Georgii.

[411] Konstanz, 1281. April 25.
Band VIII., Nr. 3045, Seite 272
Ritter Evridus de Willer, seine Frau Adelheid und seine 3 Söhne Evridus, Evridus und Manegoldus verpachten (tradidimus iure emphiteotico perpetuo possidendam nos devestientes ac ipsos investientes de terra–memorata) dem Heiliggeistspital zu Konstanz ihr Gut in Fi [...]

[412] Ohne Ortsangabe, 1281. April 29.
Band VIII., Nr. 3046, Seite 273
Der kaiserliche Hofschenk Walter von Limpurg überlässt der Äbtissin und dem Konvent von Gnadental die Güter des Hermann Seidenschwanz in Gailenkirchen unter alleinigem Vorbehalt des herkömmlichen Vogtrechts (quod in eisdem bonis nostra advocatia nobis serviat, ut est moris).

Testes: Fri [...]

[413] Ohne Ortsangabe, 1281. Mai 6.
Band VIII., Nr. 3047, Seite 273-274
Priorin und Konvent von Oberndorf vergleichen sich mit dem Kirchrektor Heinrich von Lupfen über Rechte des Klosters und der Pfarrkirche in Oberndorf.

[414] Reichenau, 1281. Mai 10.
Band VIII., Nr. 3048, Seite 275
Das Kloster Reichenau überträgt dem Amman von Ulm mehrere Zinslehen, die zum Teil vorher Mannslehen waren.

[415] Waldsee, 1281. Mai 13.
Band VIII., Nr. 3049, Seite 275-276
Schenk Konrad der Ältere von Winterstetten verpfändet dem Kloster Weingarten die Vogtei über dessen Güter in Seibranz und Leute in Eratsperch und Nentnitwilar.

[416] Ohne Ortsangabe, 1281. Mai 18.
Band VIII., Nr. 3050, Seite 276-277
Amman Otto, die Richter und Bürger von Ulm tauschen Güter beim Judenkirchhof mit Äbtissin Guta und Konvent von Söflingen.

[417] Esslingen, 1281. Mai 21.
Band VIII., Nr. 3051, Seite 277
Friedrich der Jüngere von Bernhausen, der Sohn weiland Ritter Friedrichs, verkauft seiner Schulden wegen mit Wissen und Willen seiner Schwester Adelheid, mit Zustimmung seiner Erben und überhaupt aller Beteiligten, insbesondere seines Oheims, des Ritters Wolfram von Bernhausen, durch die Hand s [...]

[418] Ohne Ortsangabe, 1281. Mai 22.
Band VIII., Nr. 3052, Seite 277-278
Äbtissin und Konvent von Heiligkreuztal verkaufen ihren Besitz in Haiterbach (He{i}terbach) mit allen Rechten an die Verwandte ihres Freundes Meinlo (dilecte domine consanguinee amici nostri dicti Meinlô) um 13 Pfund Heller, deren Empfang sie bescheinigen.

Siegler: Die Aus [...]

[419] Waldsee, 1281. Mai 23.
Band VIII., Nr. 3053, Seite 278
Hermann genannt Roneman verkauft wegen drohender Not mit Bewilligung seiner Herren Eberhard und Wolfgang von Waldsee und seines Bruders H. dem Abt und Konvent von Weingarten zu dem durch Schätzung festgestellten Preise seine und seines Bruders – dessen Anteil er von demselben eingetauscht h [...]

[420] Orvieto, 1281. Mai 28.
Band VIII., Nr. 3054, Seite 278
Papst Martin IV. bestätigt dem Kloster Denkendorf alle seine päpstlichen und kaiserlichen Privilegien.

[421] Orvieto, 1281. Mai 28.
Band VIII., Nr. 3055, Seite 279
Papst Martin IV. erneuert dem Kloster Denkendorf frühere Privilegien und Indulgenzen.

[422] Guggenhausen, 1281. Mai 28.
Band VIII., Nr. 3056, Seite 279
Agnes von Hüttenreute (Hittinruti) Witwe des Wer. Hussin verkauft mit Zustimmung ihrer ehelichen Söhne Rud. und Rüdiger an Abt und Konvent von Weißenau ihre Besitzungen in Frimmenweiler (Frimanniwiller) mit aller Zugehörde, die sie seither vor und nach dem Tod ihres Mannes als [...]

[423] Esslingen, 1281. Mai 29.
Band VIII., Nr. 3057, Seite 280-281
Vogt Wolfram von Bernhausen verkauft dem Kloster Bebenhausen die Vogtei zu Ittingshausen.

[424] Stuttgart, 1281. Mai 30.
Band VIII., Nr. 3058, Seite 281
Graf Eberhard von Württemberg schenkt dem Kloster Bebenhausen das Eigentumsrecht des ihm verkauften Vogtrechts zu Ittingshausen.

[425] Esslingen, 1281. Mai 31.
Band VIII., Nr. 3059, Seite 281-283
Abt und Konvent von Bebenhausen einer- und die Söhne des Ritters Heinrich von Echterdingen andererseits teilen den Ort Echterdingen sowie die dortigen Güter und Rechte.

[426] Achalm, 1281. Juni 15.
Band VIII., Nr. 3060, Seite 283
Die Brüder Albrecht und Konrad Grafen von Hohenberg übergeben dem Johanniterspital zu Rottweil Güter zu Spaichingen.

[427] Landau, 1281. Juni 22.
Band VIII., Nr. 3061, Seite 284
Die Grafen Konrad und Eberhard von Landau verkaufen Burg und Grafschaft Balzheim und den Ort Neuhausen an Bischof Bruno von Brixen.

[428] Ohne Ortsangabe, 1281. Juni 25.
Band VIII., Nr. 3062, Seite 285
Der Edle Konrad von Weinberg überträgt dem Abt und Konvent von Salem das Eigentumsrecht eines Zehnten zu Wermhusen, welchen mit seiner Zustimmung sein Lehensmann Friedrich der Jüngere weiland Ritter Friedrichs von Bernhausen Sohn dem Kloster verkauft hat, nac [...]

[429] Konstanz, 1281. Juli 4.
Band VIII., Nr. 3063, Seite 285-286
Das Konstanzer Domkapitel bekennt, dass weder es selbst, noch der Bischof von Konstanz, sondern das Kloster Weingarten ein Recht an die Pfandsumme für die Vogtei zu Frenkenbach habe.

[430] Ohne Ortsangabe, 1281. Juli 4.
Band VIII., Nr. 3064, Seite 286-287
Gottfried Kozelin der Ältere verkauft dem Johanniterspital in Mergentheim seine Güter in Sole.

[431] Ohne Ortsangabe, 1281. Ohne Tagesangabe. (Nach Juli 4.)
Band VIII., Nr. 3065, Seite 287
Die Brüder Boppo und Ludwig von Dürn eignen dem Komtur und den Brüdern des Johanniterspitals in Mergentheim (sacre domus hospitalis in Mergentheim) die Güter in Sol, die Ritter Gottfried Kozelin der Ältere von ihnen zu Lehen gehabt hat, nachdem derselbe ihnen zum Ersatz seine E [...]

[432] Ohne Ortsangabe, 1281. Juli 5.
Band VIII., Nr. 3066, Seite 287
Volkard und sein Sohn Heinrich von Sunthain, Ritter, verkaufen wegen drückender Schuldenlast an Diepold und Heinrich von Feckenhausen, Bürger von Rottweil, Güter in Zepfenhan (bona que nominantur der Wa{e}berin gůt in Ephenhain), die 6 Scheffel tritici [...]

[433] Ohne Ortsangabe, 1281. Juli 22.
Band VIII., Nr. 3067, Seite 288
Friedrich von Ditzenbach und seine Ehefrau Irmengard vermachen dem Abt und Konvent von Comburg (Kanberch) zum Heil ihrer Seele an Stelle einer Hofstatt in Heilbronn (in civitate Heilcprunnen) 2 Morgen Weinberg im Stiftberg (in Stifteberch) mit der Verabredung, dass nach dem T [...]

[434] Orvieto, 1281. August 1.
Band VIII., Nr. 3068, Seite 288
Papst Martin IV. trägt dem Dekan des Dreifaltigkeitsstifts zu Speyer auf, alle dem Kloster Frauenzimmern entfremdeten Güter an dasselbe zurückzubringen.

[435] Ohne Ortsangabe, 1281. August 1.
Band VIII., Nr. 3069, Seite 288-289
Abt Kraft, Prior Berthold und der Konvent von Hirsau (monasterii Hyrsaigensis) verkaufen um ihrer schweren Schulden- und Zinsenlast willen mit Zustimmung ihres Vogts, des Grafen Albrecht von Hohenberg an Berthold Lœthe, Vogt von Bulach, ihr Gut in Pfrondorf (Phrundorf) samt [...]

[436] Waldstetten, 1281. August 11.
Band VIII., Nr. 3070, Seite 289-290
Der Edle Schwigger von Blankenstein überlässt dem Kloster Weißenau Güter in Waldstetten.

[437] Würzburg, 1281. August 15.
Band VIII., Nr. 3071, Seite 290-291
Bischof Berthold von Würzburg überträgt gegen Erlass der von ihm bei den Juden entlehnten 10000 Pfund (cum pro summa ecclesie nostre necessitate exegissemus a Judeis serenissimi domini nostri Rudolphi regis Roman[orum] Herbipoli commorantibus decem millia librarum Hallensium) und Barzah [...]

[438] Ohne Ortsangabe, 1281. August 19.
Band VIII., Nr. 3072, Seite 291
Dem Kloster Bebenhausen werden Einkünfte vom Zehnten zu Osweil zugesprochen.

[439] Ohne Ortsangabe, 1281. August 22.
Band VIII., Nr. 3073, Seite 291-292
Rudolf und seine Erben beurkunden, dass der Streit, den Propst und Konvent von Herbrechtingen (Herbrehtingen) wegen eines Hofs in Setzingen (villa Sezzingen) mit ihnen gehabt haben, durch Vermittelung des edlen Mannes Graf Ulrichs (Ůl.) des Älteren von Helfenstein und des [...]

[440] Fulgenstadt, 1281. August 28.
Band VIII., Nr. 3074, Seite 292
Graf Mangold von Nellenburg schenkt auf Bitten seines Getreuen Heinrich Ramunch dem Kloster Habsthal bona dicta dez graven gůt in Enzkofen (Enzechoven), die weiland Ramung, Heinrichs Vater zu eigen (nomine ac iure proprietatis) besaß und Heinrich in seine Hand aufg [...]

[441] Gmünd, 1281. September 3.
Band VIII., Nr. 3075, Seite 292-293
König Rudolf nimmt das Heiliggeistspital zu Gmünd in seinen Schutz.

[442] Balzheim, 1281. September 4.
Band VIII., Nr. 3076, Seite 293
Bischof Bruno von Brixen beurkundet seine mit Rat seines Bruders des Grafen Eberhard von Kirchberg (Kirchperch) und seines Oheims (avunculi) des Grafen Ulrich von Schelklingen bei seiner Abreise von der Burg Balzheim (cum a castro nostro Balshein novissime discederemus) getro [...]

[443] Orvieto, 1281. September 4.
Band VIII., Nr. 3077, Seite 293-294
Der Kardinaldiakon Jakob von St. Maria in Cosmedin vidimiert auf Bitten des Patriarchen Helias von Jerusalem die Bulle des Papstes Urban IV. zu Gunsten des Ordens vom hl. Grab in Jerusalem von 1262 Oktober 11.

Siegler: Der Aussteller.

Datum apud Urbem Veterem, II. nonas Septembris, anno domini millesimo CCLXXX primo.

[444] Gmünd, 1281. September 9.
Band VIII., Nr. 3078, Seite 294-296
König Rudolf verleiht der Stadt Heilbronn Speyrer Recht.

[445] Gmünd, 1281. Ohne Tagesangabe. (Um September 9.)
Band VIII., Nr. 3079, Seite 296
Ulrich von Gottes Gnaden (ex divina providentia) Graf von Helfenstein überlässt mit seinem Sohn Ulrich dem Kloster Söflingen die Burg Ehrenstein mit aller Zugehörde (structuris areis pratis agris virgultis pascuis saltibus piscationibus), auch dem Patronatrecht der dortigen Kirc [...]

[446] (Gmünd), 1281. (Um September 9.)
Band VIII., Nr. 3080, Seite 296-297
Graf Eberhard von Württemberg verkauft Burg und Herrschaft Ehrenstein mit dem Patronatrecht der dortigen Kapelle, der Vogtei in Harthausen und dem Maierhof in Mähringen an Kloster Söflingen.

[447] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (Zu 1281, um September 9).
Band VIII., Nr. 3080a, Seite 297-298
Graf Eberhard von Württemberg verkauft Burg und Herrschaft Ehrenstein mit dem Patronatrecht der dortigen Kapelle, der Vogtei in Harthausen und dem Maierhof in Mähringen an Kloster Söflingen: Um 1301 machte Graf Eberhard den Versuch, das Patronatrecht zu Ehrenstein wieder auszuüben, indem er s [...]

[448] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (Zu 1281, um September 9).
Band VIII., Nr. 3080b, Seite 298-305
Graf Eberhard von Württemberg verkauft Burg und Herrschaft Ehrenstein mit dem Patronatrecht der dortigen Kapelle, der Vogtei in Harthausen und dem Maierhof in Mähringen an Kloster Söflingen: Um 1301 machte Graf Eberhard den Versuch, das Patronatrecht zu Ehrenstein wieder auszuüben, indem er s [...]

[449] Reutlingen, 1281. September 12.
Band VIII., Nr. 3081, Seite 305
König Rudolf bestätigt der Äbtissin und dem Konvent von Billigheim die ihnen von König Heinrich [VII.] verliehene Steuerfreiheit für ihre Güter in Heilbronn.

[450] Unlingen, 1281. September 14.
Band VIII., Nr. 3082, Seite 305
Eberhard Mont von Hayingen Bürger in Munderkingen (dictus Mort de Heigingen, civis in Mundrichingen) überlässt (viva voce) in Gemeinschaft mit seiner Ehefrau Adelheid und seinen Söhnen Konrad, Albert und Berchtold der Äbtissin und dem Konvent von Heiligkreuztal (Hail [...]

[451] Ohne Ortsangabe, 1281. (Nach September 23.)
Band VIII., Nr. 3083, Seite 306
Graf Eberhard von Württemberg freit dem Kloster Bebenhausen den 6. Teil des Weinzehnten in Obertürkheim und Uhlbach.

[452] Colmar, 1281. Oktober 15.
Band VIII., Nr. 3084, Seite 306-307
König Rudolf verspricht, die Vogtei zu Wangen immer beim Reich und in den Händen desjenigen zu lassen, der auch Vogt des Klosters St. Gallen ist.

[453] Konstanz, 1281. Oktober 21.
Band VIII., Nr. 3085, Seite 307
Die Stellvertreter Bischof Rudolfs von Konstanz bestätigen den Verzicht des Kirchrektors Ernst von Metzingen zu Gunsten des Klosters Schussenried auf Neubruchzehnten zu Metzingen.

[454] Augsburg, 1281. Oktober 30.
Band VIII., Nr. 3086, Seite 308
Bischof Hartmann von Augsburg bestätigt die Vertauschung der von ihm zu Lehen gehenden Güter in Andelfingen durch den damit belehnten Edlen Heinrich von Gundelfingen an Äbtissin und Konvent von Heiligkreuztal gegen Güter in Wilflingen (Wo{e}lvelingen).

Siegler: Der Aussteller.

Datum Auguste, anno domini millesimo CCLXXX primo, III. kalendas Novembris.

[455] Ohne Ortsangabe, 1281. November 1.
Band VIII., Nr. 3087, Seite 308
Bruder Sifrid, Abt von Maulbronn (Mulinbrun), urkundet, dass er der Frau Petrissa von Weißenstein (Wizenstein) versprochen habe, zum Heil ihrer Seele und ihres Gemahls Berthold seligen Angedenkens alljährlich an Allerheiligen eine Jahrzeit mit Weßsbrot, Wein und Fischen, soviel f [...]

[456] Ohne Ortsangabe, 1281. November 11.
Band VIII., Nr. 3088, Seite 308-309
Bruder Albert, Bischof von Marienwerder (Insule sancte Marie in Pruzzia), vices gerens des Bischofs Rudolf (R.) von Konstanz, verleiht aus besonderer Vergünstigung dieses Bischofs dem Spital in Ulm (hospitali pauperum et infirmorum) die Gnade, dass bei Verhäng [...]

[457] Baindt, 1281. November 12.
Band VIII., Nr. 3089, Seite 309
Bruder Johannes, Bischof von Littauen (Lettoviensis), Deutschordens, verleiht allen wahrhaft Bußfertigen und Reumütigen, die das Kloster Weingarten besuchen, um das Blut, Christi zu sehen, einen Ablass von 40 Tagen, unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Diözesanbischof.

Siegler: Der Aussteller.

Datum Bůnde, anno domini MCCLXXXI., pridie idus Novembris.

[458] Ohne Ortsangabe, 1281. November 13.
Band VIII., Nr. 3090, Seite 309-310
Abt Heinrich und der Konvent von Amorbach verkaufen das Patronatrecht der Kirche in (Kocher-)Steinsfeld an Konrad den Älteren und den Jüngeren von Weinsberg.

[459] Orvieto, 1281. November 21.
Band VIII., Nr. 3091, Seite 310
Papst Martin IV. erlaubt dem Kloster Weißenau, seinen Konventualen freien Standes angefallene Güter, Lehen ausgenommen, für sich zu erwerben.

[460] Wallerstein, 1281. Dezember 2.
Band VIII., Nr. 3092, Seite 310-311
Schenk Gerung von Stein schenkt dem Kloster Kaisheim Wiesen bei Schneidheim.

[461] Lochen, 1281. Dezember 7.
Band VIII., Nr. 3093, Seite 312-313
Der Edle Rudolf von Neideck und seine Gattin vermachen dem Kloster Weißenau alle ihre bewegliche und unbewegliche Habe.

[462] Ohne Ortsangabe, 1281. Dezember 8.
Band VIII., Nr. 3094, Seite 313-314
Graf Eberhard von Württemberg beurkundet und bestätigt den Verkauf von Gütern und Rechten durch Reinhard von Berg an das Kloster Bebenhausen.

[463] Esslingen, 1281. Dezember 9.
Band VIII., Nr. 3095, Seite 314-315
Albert der Vogt von Brie verkauft mit Einwilligung excellentis Ludewici viri ducis de Tecke dem Katharinenspital zu Esslingen das Vogtrecht und die Freiheit (ius advocaticium et libertatem, quod mihi competebat) von 151/2 Morgen Weinberg und einem Haus in Brie, [...]

[464] Ohne Ortsangabe, 1281. Dezember 13.
Band VIII., Nr. 3096, Seite 315
Ulrich von Dürn eignet dem Komtur und den Brüdern des Spitals zu Mergentheim (sacre domus hospitalis in Mergentheim) die Güter in Sůle, die Ritter Gottfried Kozelin der Ältere von ihm als Lehen besass, nachdem derselbe ihm dagegen seine Eigengüter in Lustbronn (Lugesbrun [...]

[465] Ohne Ortsangabe, 1281. Dezember 15.
Band VIII., Nr. 3097, Seite 315-316
Friedrich von Dätzingen (Detchingen) und seine Gattin Adelheid verkaufen notgedrungen (urgente nobis necessitatis articulo imminente) den Brüdern des Johanniterspitals zu Dätzingen alle ihre Güter daselbst innerhalb der Grenzen der Pfarrei, wie ihnen dieselben schon seither zu e [...]

[466] Hirsau, 1281. Dezember 19.
Band VIII., Nr. 3098, Seite 316
Abt Kraft und Konvent von Hirsau (monasterii Hirsaiensis) verkaufen wegen drückender Schuldenlast (maxima necessitatis urgente causa ex declaratione nostrorum debitorum computationibus hinc inde habitis usuris infinitis multipliciter nichilominus accrescentibus) dem Komtur und den [...]

[467] Ohne Ortsangabe, 1281. Dezember 20.
Band VIII., Nr. 3099, Seite 316-317
Markgraf Rudolf von Baden bestätigt den Verkauf des Vogtrechts von Besitzungen in Geisingen durch Graf Friedrich von Zollern an Kloster Bebenhausen.

[468] Sandegg, 1281. Dezember 25.
Band VIII., Nr. 3100, Seite 317
Dekan C. von Reichenau, Lutold von Gerlikon und Kirchrektor Wilhelm von Singen entscheiden (arbitri quamvis inviti) den Streit zwischen Abt Albert von Reichenau und Konrad dem Maier von Trossingen wegen der 40 Malter von den Einkünften des Klosters Reichenau in Trossingen, auf die der Mai [...]

[469] Eichstegen, 1282.
Band VIII., Nr. 3101, Seite 317-318
Der Komtur und die Brüder von Altshausen belehnen mit dem von Konrad von Stuben aufgelassenen Gut in Ebersbach die Träger seiner Frau.

[470] Ulm, Um 1282. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3102, Seite 318
Graf Diepold von Aichelberg überträgt um seines und seiner Eltern Seelenheils willen der Äbtissin und dem Konvent des Klosters Baindt (Biwende) seine Güter zu Mannsberg (Manzemberge) mit Eigentumsrecht.

Datum Ulme, anno domini MCCLXXX secundo, indictione X., t [...]

[471] Mühlhausen, 1282. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3103, Seite 318-319
Der Freie Schwigger von Blankenstein schenkt all sein Recht an dem 4. Teil des Zehnten zu Derendingen und Weilheim (in Tæredingen et in Wilun), womit die Ritter Friedrich, Vater und Sohn, von Gomaringen von ihm belehnt waren, dem Marienkloster in Bebenhausen und dem dortigen Konvent und f [...]

[472] Ohne Ortsangabe, 1282. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3104, Seite 319
Der Rottenburger Bürger Volker genannt Stahler (Volcherus cognomento Stahiler civis in Rotenburch) schenkt in der Hoffnung auf göttliche Vergeltung, zu Ehren der Jungfrau Maria und zu seinem und seiner Eltern Seelenheil dem Kloster Bebenhausen und dem dortigen Konvent seinen Weinberg in [...]

[473] Aschaffenburg, 1282. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3105, Seite 319
Bischof Hartmann von Augsburg verleiht dem Augustinerkloster in Esslingen einen Ablass von 40 Tagen für Tod- und von einem Jahr für lässliche Sünden.

[474] Ohne Ortsangabe, 1282. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3106, Seite 320
Dietrich von Hohenstein übergibt dem Kloster Herrenalb Besitzungen in Derdingen.

[475] Ohne Ortsangabe, 1282. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3107, Seite 320-321
Dietrich von Hohenstein oder von Richen (de Howenstein sive de Riecnen) verzichtet gemeinsam mit seiner Großmutter Gertrud für sich und ihrer beider Erben auf alle Güter in Derdinger Mark samt Zugehörde, die einst dem Ritter Reinbot von Richen gehörten, und weist dieselben dem Kloster [...]

[476] Ohne Ortsangabe, 1282. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3108, Seite 321
Hermann von Gottes Gnaden Graf von Sulz überträgt dem Abt Eberhard und Konvent von Salem das Eigentumsrecht einer Wiese von 7 Mannsmahd (septem tonsurarum que vulgariter mannesmat appellantur) im Widach bei Ölkofen (Elnhoven), die von ihm Ritter Heinrich (H.) der Ä [...]

[477] Ohne Ortsangabe, 1282. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3109, Seite 321-322
Konrad von Kürnbach beurkundet, dass sein Streit mit dem Kloster Schussenried wegen seines Hofs in Kürnbach beigelegt ist.

[478] Ohne Ortsangabe, 1282. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3110, Seite 322-323
Ulrich von Königsegg beurkundet, dass die Brüder Heinrich und Mangold genannt Patrui von Wald dem Kloster Schussenried Geld zur Bezahlung des Hofs in Hopferbach gegeben haben.

[479] Ohne Ortsangabe, 1282. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3111, Seite 323-324
Hedwig die Witwe Albert Eichmanns von Marbach schenkt dem Kloster Steinheim Güter und Einkünfte in Erdmannhausen.

[480] Ohne Ortsangabe, 1282. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3112, Seite 324
Schenk Heinrich der Ältere von Schmalegg (Smalenegge) und Heinrich und Konrad die Jüngeren verkaufen dem Abt und Konvent von Weingarten ihre Besitzungen in Schindelbach, genannt zu der Tanne (possessiones nostras sitas in Shindelbach, que vulgariter ze der Tannen dicuntur), welche [...]

[481] Ohne Ortsangabe, 1282. Januar 1.
Band VIII., Nr. 3113, Seite 324-325
Die Söhne des Ritters Volmar von Neuneck verpflichten sich gegenüber dem Kloster Reichenbach wegen der ihnen übertragenen Vogtei über Röt an der Murg.

[482] Ohne Ortsangabe, 1282. Januar 5.
Band VIII., Nr. 3114, Seite 325-326
Ritter Konrad Müller von Hausen beurkundet die Vergleichung seines Streits mit dem Kloster Reichenbach um die Mühle in Hausen.

[483] Ohne Ortsangabe, 1282. Januar 13.
Band VIII., Nr. 3115, Seite 326
Ritter Gerhard von Bruchsal, genannt von Ubstadt, verkauft mit Zustimmung seiner Frau Gertrud und seiner Söhne Theoderich, Rudolf, Gerhard und Schwigger dem Kleriker Schwigger von Bruchsal auf Lebenszeit durch die Hand des Lehensherrn, des Edlen Rudolf von Roßwag, seinen Teil des Kornzehnten vo [...]

[484] Esslingen, 1282. Januar 21.
Band VIII., Nr. 3116, Seite 327-328
Arnold Nellinger von Fellbach vermacht dem Kloster Weil und dem Dominikanerprior von Esslingen eine Reihe von Gütern.

[485] Ohne Ortsangabe, 1282. Januar 25 oder Februar 8.
Band VIII., Nr. 3117, Seite 328-329
Graf Ulrich von Berg beurkundet, dass Heinrich Sanze von Ehingen dem Kloster Salem Güter in Frickingen verkauft und sein Haus in Ehingen verpfändet hat.

[486] Konstanz, 1282. Januar 29.
Band VIII., Nr. 3118, Seite 330
Domdekan Rudolf von Sulzberg und das Domkapitel von Konstanz schenken für den Fall, dass das Kloster Marchtal wieder in den Besitz des durch die Herren von Emerkingen ihm entfremdeten Patronatrechts der Kirche in Wachingen gelange, diese Kirche an das Kloster.

[487] Ohne Ortsangabe, 1282. Februar 2.
Band VIII., Nr. 3119, Seite 331
Abt Sifried von Maulbronn bittet den Abt von Kaisheim, die Vaterschaft über das zerfallende Kloster Schöntal zu übernehmen.

[488] Ohne Ortsangabe, 1282. Februar 8.
Band VIII., Nr. 3120, Seite 332
Heinrich Struz (H. dictus Struz) und sein Vetter Konrad (C. fratuelis suus) von Wartenberg beurkunden, dass mit ihrer Einwilligung Walter von Ingstetten (dictus de Ichsteittein) das Lehen zu Binzwangen, das er von ihnen innegehabt hat, der Äbtissin und dem Konvent von Heilig [...]

[489] Mengen, 1282. Februar 10.
Band VIII., Nr. 3121, Seite 332
Ammann, Rat und ganze Gemeinde zu Mengen überlassen den Wilhelmiten eine Hofstatt zum Klosterbau und verleihen ihnen Bürgerrecht.

[490] Winterstetten, 1282. Februar 18.
Band VIII., Nr. 3122, Seite 333
Schenk Konrad von Winterstetten überlässt, nachdem Berthold von Möllenbronn (Můlibrunnen) die von ihm zu Lehen getragenen Güter in Gaisbeuren (Gaizeburon – Gaizburon) an das Kloster Baindt gegen dessen Besitzungen in Magenhaus vertauscht hat, dem Kloster das Eigentumsrec [...]

[491] Salem, 1282. Februar 19.
Band VIII., Nr. 3123, Seite 333-334
Maingoz von Tobel verkauft seiner Schwester Gertrud und ihrem Mann Jakob von Helmsdorf seine Burg Bettenreute.

[492] Binzwangen, 1282. Februar 23.
Band VIII., Nr. 3124, Seite 334
Walter von Ingestettin verkauft mit Zustimmung seiner Frau und seines Sohnes Walter dem Kloster Hailichcruzestal alle seine Güter in Binswangen mit aller Zugehörde um 19 Mark Silber Menger Gewichtes.

Siegler: Der Edle Anselm von Justingen und die Stadt Mengen. [...]

[493] Köngen, 1282. März 1.
Band VIII., Nr. 3125, Seite 335
Graf Eberhard von Württemberg überträgt dem Kloster Bebenhausen das Eigentumsrecht an Gütern in Echterdingen.

[494] Weingarten, 1282. März 3.
Band VIII., Nr. 3126, Seite 335-336
Hermann von Zange verkauft dem Kloster Baindt seinen Hof in Atzenhofen (Azenhoven) um 101/2 Mark Silber und verpflichtet sich zur Gewährschaft und zur Erfüllung von besonderen Wünschen des Klosters in Betreff des Hofes (facturum etiam me promittens cum curia me [...]

[495] (Horb), 1282. März 6.
Band VIII., Nr. 3127, Seite 336-337
Pfalzgraf Otto von Tübingen verleiht der Priorin und dem Konvent Predigerordens in seiner Stadt Horb Freiheit von städtischen Diensten und Abgaben.

[496] (Horb), 1282. März 6.
Band VIII., Nr. 3128, Seite 337
Schultheiß und Bürgerschaft von Horb (universitas civium in Horwe) verleihen der Priorin und dem Konvent Predigerordens bei der Heiligkreuzkirche in ihrer Stadt volle Freiheit von städtischen Diensten und Abgaben, solange sie in dem Besitz des Hauses bleiben, das sie jetzt innehaben. [...]

[497] Maulbronn, 1282. März 12.
Band VIII., Nr. 3129, Seite 337-338
Die Äbte Konrad von Lützel, Ortlieb von Neuburg, Sifried von Maulbronn, Konrad von Herrenalb und Konrad von Schöntal übergeben die Vaterschaft über Kloster Schöntal nach Feststellung des Betrags seiner Schulden an den Abt von Kaisheim.

[498] Ohne Ortsangabe, 1282. März 15.
Band VIII., Nr. 3130, Seite 339
Die Grafen Konrad und Eberhard von Landau und ihre Mutter Hedwig verzichten zu Gunsten der Kommende Altshausen auf ihre Vogtei und sonstigen Rechte über ein Gut in Ertingen.

[499] Ohne Ortsangabe, 1282. März 15.
Band VIII., Nr. 3131, Seite 339-340
Der Komtur Ulrich von Fruthwilen und die Brüder von Altshausen reversieren sich gegenüber den Grafen von Landau wegen des Verzichts derselben auf ihre Rechte an ein Gut in Ertingen.

[500] Hundersingen, 1282. März 15.
Band VIII., Nr. 3132, Seite 340
Dietrich von Baumburg verkauft der Äbtissin und dem Konvent von Heiligkreuztal einen Eigenmann.

[501] Weinsberg, 1282. März 16.
Band VIII., Nr. 3133, Seite 341
Konrad der Ältere und Konrad der Jüngere von Weinsberg (domini de Winsberg) schenken dem Ritter Konrad von Böckingen (Begingen) auf seine Bitten und zur Belohnung seiner zahlreichen Dienste und Verdienste alle ihre Güter in Lennach (in villa Lienach) und versprechen, fall [...]

[502] Thun, 1282. März 19.
Band VIII., Nr. 3134, Seite 341
Bischof Rudolf von Konstanz gestattet dem Wilhelmitenorden die Errichtung eines Oratoriums mit tragbarem Altar in Mengen und gewährt für dasselbe die Freiheiten, welche andere Häuser des Ordens in seiner Diözese genießen.

[503] Ohne Ortsangabe, 1282. April 2.
Band VIII., Nr. 3135, Seite 342
Die Brüder Berthold und Johann von Moosheim (dicti de Mosehein) verkaufen, um sich vor großem Schaden zu bewahren, mit Zustimmung des Lehensherrn, Truchsessen Eberhard von Waldburg, die Blasersmühle bei Kammerhof (molendinum dictum Blasersmulin situm apud Chamerhof, nobis pertinens [...]

[504] Ohne Ortsangabe, 1282. April 4.
Band VIII., Nr. 3136, Seite 342
Abt Simon von Comburg freit mit seinem Konvent dem Johanniterorden (domini hospitalis Irosolimitani) einen Mansus und 2 Lehen in Gaisbach (Geisbach), welche derselbe von Ritter Konrad Kummerlin von Nagelsberg (dictum Cummerlin de Nagelsperch) erworben hat, von der ihrem Klost [...]

[505] Salem, 1282. April 8.
Band VIII., Nr. 3137, Seite 343
Hugo von Gottes Gnaden Graf von Werdenberg (Werdinberch) schenkt dem Kloster Salem ein Pfund Pfennige von seinem Hof in Bavendorf (curia nostra in Baphindorf sita, que appellatur curia Cůnonis), jährlich auf Martini fällig, damit davon zum Seelenheil und Gedächtnis seines Vate [...]

[506] Esslingen, 1282. April 9.
Band VIII., Nr. 3138, Seite 343
Schultheiß, Rat und Richter von Esslingen vereinbaren mit Kloster Bebenhausen, dass dieses von jetzt ab für seine Güter im Esslinger Zehnten 6 Pfund Heller jährlicher Steuer auf Martini entrichten soll. Vermindert das Kloster seinen Besitz in der Stadt, so soll doch die Steuersumme gleichblei [...]

[507] Ohne Ortsangabe, 1282. April 9.
Band VIII., Nr. 3139, Seite 343-344
Die Edlen Konrad der Ältere und der Jüngere von Weinsberg verkaufen als Pfleger der Kinder weiland Engelhards von Leinburg (Luneburc) Güter bei Wimpfen an das Stift daselbst, leisten Gewährschaft mit der Verpflichtung zum Einlager in Heilbronn oder Wimpfen und mit der Bestimmung, dass [...]

[508] Esslingen, 1282. April 17.
Band VIII., Nr. 3140, Seite 344
Die Bedingungen, unter denen Schultheiß Egeno von Schmiden seinen Hof von dem Esslinger Spital innehat, werden festgesetzt.

[509] Ravensburg, 1282. April 20.
Band VIII., Nr. 3141, Seite 344-345
Abt Heinrich und Konvent von Weißenau verpflichten sich gegenüber dem Dekan Wezel von Illnau wegen eines Hofs in der Reute bei Rimmersberg.

[510] Reutlingen, 1282. Mai 4.
Band VIII., Nr. 3142, Seite 345
Walter von Pfullingen verzichtet mit Zustimmung aller seiner Erben auf sein Recht (advocationis seu alterius cuiuscunque dominii utilis vel directi nomine) an die Güter (der Búchinne gut), die den Minoriten in Reutlingen (Ru{i}telingen) durch weiland Adelheid, Truza und Lui [...]

[511] Ohne Ortsangabe, 1282. Mai 7.
Band VIII., Nr. 3143, Seite 346
Prior Konrad und Konvent von Reichenbach geben ihrem Knecht Albert von Eutingen auf Lebenszeit ihren Hof daselbst zu bebauen.

[512] Ulm, 1282. Mai 15.
Band VIII., Nr. 3144, Seite 346-347
König Rudolf verleiht den Bürgern von Eglofs die Rechte und Freiheiten von Lindau.

[513] Ohne Ortsangabe, 1282. Mai 15.
Band VIII., Nr. 3145, Seite 347
Abt und Konvent des Klosters Hirsau verleihen dem Kloster Salem eine Wiese zu Untertürkheim (Niderndurchein), die der Keller Johann und sein Bruder Albert gegen einen jährlichen Zins von 2 Scheffeln Haber Esslinger Maßes von ihnen innehatten, zu denselben Bedingungen.

Siegler: D [...]

[514] Ulm, 1282. Mai 19.
Band VIII., Nr. 3146, Seite 347-348
König Rudolf kauft für seine Kinder von Graf Mangold von Nellenburg die Grafschaft im Diengau und Ergau, die Dörfer [Hohen-]Tengen und Blochingen und die Burg Friedberg.

[515] Schmalegg-Winterstetten, 1282. Mai 21.
Band VIII., Nr. 3147, Seite 349
Die Schenken Heinrich, Konrad und Hermann von Schmalegg und Winterstetten übertragen das Eigentumsrecht des Hofs in Wendlingen (Wengtlingen), den Herr Burkard Vinco von ihnen zu Lehen hatte, auf dessen und seiner Erben Bitte dem Kloster Baindt.

Siegler: Die Aussteller. [...]

[516] Ulm, 1282. Mai 21.
Band VIII., Nr. 3148, Seite 349
König Rudolf verpfändet den Brüdern Eberhard und Heinrich von Waldsee die Vogtei des dortigen Klosters.

[517] Ohne Ortsangabe, 1282. Mai 23.
Band VIII., Nr. 3149, Seite 349-350
Abt Dietrich und Konvent von Neresheim überlassen dem Kloster Söflingen Harthausen mit dem Zehnten und dem Kirchensatz.

[518] Ulm, 1282. Mai 24.
Band VIII., Nr. 3150, Seite 350
Die Brüder Heinrich, Konrad und Hermann Schenken von Schmalegg und Winterstetten (de Smalnegge et de Wintirstetin) übertragen auf Bitten Johanns von Ringgenburg (honorandi viri domini Johannis de Ringginburch) dem Abt Heinrich (H.) und dem Konvent von Weißenau das Eigentum [...]

[519] Weißenau, 1282. Mai 29.
Band VIII., Nr. 3151, Seite 350-351
Heinrich von Lichtenfeld (Liechtenvelt) beurkundet, dass sein Bruder Johann, Chorherr in Weißenau, als seinen Anteil an ihrem väterlichen Erbe nur 20 Mark Silber von ihm gefordert, dass er aber in Ermanglung von barem Gelde auf den Rat seiner Freunde ihm nach Maßgabe seines Anspruchs ei [...]

[520] Ohne Ortsangabe, 1282. Juni.
Band VIII., Nr. 3152, Seite 351
Elisabet die Tochter des Ritters Albert von Niefern verzichtet durch die Hand und mit Zustimmung ihres Vaters auf alle Ansprüche, die sie von ihrer Mutter Hedwig her auf die Zehnten in Merklingen hat, zu Gunsten der Mönche von Herrenalb.

Siegler: Der Oheim (patruus) der Ausstellerin Heinrich von Dürrmenz (Durmenze).

Datum anno domini MCC octogesimo secundo, mense Junio.

[521] Ohne Ortsangabe, 1282. Juni 1–15.
Band VIII., Nr. 3153, Seite 351-352
Ortolf von Hasenweiler verkauft, um sich vor großem Schaden zu bewahren, dem Abt und Konvent von Weingarten die Haslachmühle bei Pfärrenbach (molendinum per situm loci in deme Haselahe dictum apud Pherribach) mit aller Zugehörde um 10 Pfund 5 Schilling Konstanzer Pfennige und leistet m [...]

[522] Hall, 1282. Juni 6.
Band VIII., Nr. 3154, Seite 352
König Rudolf bestätigt dem Kloster Gnadental die Urkunden Konrads des Ältern von Krautheim von 1252 Juli 22 und Graf Ottos von Eberstein von 1265 November 13.

[523] Buchen, 1282. Juni 15.
Band VIII., Nr. 3155, Seite 353
Ritter Walter von Wildenstein, genannt Kotbauz, verkauft mit Zustimmung seines Schwiegersohns Gerhard von Wittstatt (Witigstat) und dessen Frau, seiner Tochter, dem Abt und Konvent von Schöntal einen Hof in Marlach (curiam unam in Marloch sitam, quam colit Criegspacher) um 2 [...]

[524] Ohne Ortsangabe, 1282. Juni 15.
Band VIII., Nr. 3156, Seite 353
Ritter Walker von Bisingen verkauft mit Zustimmung und durch die Hand seiner Herren, der Grafen von Zollern Friedrichs des Älteren, Friedrichs des Jüngern, Ritters, und Friedrichs des Jüngern genannt von Merkenberg, dem Rottweiler Bürger Heinrich Schapel seine Mühle zu Schömberg um 42 Pfund [...]

[525] Ulm, 1282. Juni 17.
Band VIII., Nr. 3157, Seite 353-354
König Rudolf bestätigt der Stadt Biberach die ihr von seinen Vorgängern verliehenen Privilegien.

[526] Ohne Ortsangabe, 1282. Juni 24.
Band VIII., Nr. 3158, Seite 354
Der Edle Gebhard von Brauneck (dictus de Brůnecke) schenkt gemeinsam mit seiner Ehefrau Adelheid den Klausnerinnen in Wachbach (religiositatem atque honestatem sororum reclusarum in Wachebach attendentes) Einkünfte in Wachbach (in villa nostra Wachebach) als Almosen, neml [...]

[527] Zwiefalten, 1282. Juni 24.
Band VIII., Nr. 3159, Seite 355
Abt Ulrich und Konvent von Zwiefalten beurkunden, dass Adelheit Hutermerin von Daugendorf (Togendorf) das Gütlein, daselbst, das ihr Eigen war und das sie dem Kloster gegeben hat, von ihnen gegen einen jährlichen Zins von 1 Viertel Öl ortsüblichen Maßes (mensure ibidem cons [...]

[528] Ohne Ortsangabe, 1282. Juni 29.
Band VIII., Nr. 3160, Seite 355
Friedrich, der Sohn Ritter Friedrichs von Urbach, verkauft dem Esslinger Spital seinen Hof in Cannstatt.

[529] Mühlhausen, 1282. Juli 3.
Band VIII., Nr. 3161, Seite 355-356
Der Edle Schwigger von Blankenstein erkennt die Schenkung seines gesamten Eigentums an die Jungfrau Maria an, bittet aber den Bischof Rudolf von Konstanz, den Verkauf eines dazu gehörigen Teils vom Zehnten zu Berg an Kloster Bebenhausen durch die damit belehnten Brüder Heinrich und Heinrich von Echterdingen zu bestätigen.

[530] Ohne Ortsangabe, 1282. Juli 7.
Band VIII., Nr. 3162, Seite 356
Ludwig von Gottes Gnaden Graf von Oettingen verzichtet auf Bitten des Abts Trutwin und des Konvents von Kaisheim um seines und seiner Vorfahren Seelenheiles willen auf alle Rechte der Vogtei, des Schirms oder der Oberherrlichkeit an die Besitzungen des Klosters in Unterwilflingen (Volvelingen [...]

[531] Burgdorf, 1282. Juli 14.
Band VIII., Nr. 3163, Seite 356-357
Bischof Rudolf von Konstanz bestätigt den Verkauf von Zehnten zu Berg samt Zugehörden und Rechten durch die Brüder Heinrich und Heinrich von Echterdingen an Kloster Bebenhausen.

[532] Ohne Ortsangabe, 1282. Juli 15.
Band VIII., Nr. 3164, Seite 357
Ortolf der Jüngere von Hasenweiler verkauft dem Abt und Konvent von Weingarten einen Acker von 3–4 Jauchert in der Nähe der Haslachmühle bei Pfärrenbach (adiacentem molendino dicto in deme Haselahe apud Pharribach) samt dem daran stoßenden Busch und Wieswachs um 30 Schilling Kons [...]

[533] Winterstetten-Tann, 1282. Juli 21.
Band VIII., Nr. 3165, Seite 358
Die Schenken Heinrich [H.], Konrad und Hermann [Her.] von Schmalegg und Winterstetten schenken dem Kloster Baindt ihre Mühle in Waldsee.

Siegler: Die Aussteller.

Actum in Wintersteten et in Tanne, anno domini MCCLXXXII., XII. [kalendas] Augusti, indictione X.

[534] Ohne Ortsangabe, 1282. August 1.
Band VIII., Nr. 3166, Seite 358
. . Spät von Faimingen vermacht dem Kloster Anhausen einen Garten und eine Wiese in Gundelfingen.

Datum anno domini MCCLXXXII., kalendas Augusti. Testes dominus Hartmannus abbas in Anhausen, dominus Otto abbas in Vultenbach, dominus Andreas de Gundelvingen etc.

[535] Ohne Ortsangabe, 1282. August 1–16.
Band VIII., Nr. 3167, Seite 358-359
Diepold von Schachen verpfändet dem Kloster Weingarten Leibeigene zu Niederbiegen.

[536] Ohne Ortsangabe, 1282. August 2.
Band VIII., Nr. 3168, Seite 359-360
Abt Sigfrid von Maulbronn belehnt Adelheid die Witwe des Schultheißen Konrad von Heilbronn mit einem Hof daselbst.

[537] Montefiascone, 1282. August 18.
Band VIII., Nr. 3169, Seite 361
Papst Martin IV. beauftragt den Dekan von Feuchtwangen, die weggegebenen Güter des Klosters Schöntal zurückzuverlangen.

[538] Ohne Ortsangabe, 1282. August 23.
Band VIII., Nr. 3170, Seite 361
Herzog Konrad von Teck freit für sich, seine Nachkommen und sein ganzes Geschlecht das Kloster Herrenalb von Zoll und Umgeld auf Getreide, Wein und andere Dinge in seiner Stadt Bretten, gemäß der Freiheit, die das Kloster seither schon genossen hat.

Siegler: Der Aussteller.

Datum anno domini MCCLXXXII., vigilia Bartholomei apostoli.

[539] Ohne Ortsangabe, 1282. August 30.
Band VIII., Nr. 3171, Seite 362
Markgraf Rudolf der Ältere von Baden gibt dem Abt und Konvent von Hirsau den Hof ihres Klosters bei der Nikolauskapelle in der Altstadt Pforzheim, der seinem Vater Hermann und ihm für 120 Mark Silber verpfändet war, gegen Erstattung der Pfandsumme zurück und freit ihn für sich und seine Söh [...]

[540] Citeaux, 1282. September 13–15.
Band VIII., Nr. 3172, Seite 362-363
Abt Johann von Citeaux und die Diffinitoren und Äbte des Generalkapitels des Zisterzienserordens bestätigen den Übergang der Vaterrechte an Kloster Schöntal von Maulbronn an Kaisheim.

[541] Ohne Ortsangabe, 1282. September 22.
Band VIII., Nr. 3173, Seite 364
Äbtissin Petrissa und Konvent von Gnadental (claustri dominarum in Gnadental) verkaufen (venditionis certo nomine –, titulo inquam predialis proprietatis, sicut et pagabimus et pagamus nulla prescriptione interveniente) dem Kloster Lichtenstern (claustro sanctimonialium do [...]

[542] Mengen, 1282. September 26.
Band VIII., Nr. 3174, Seite 364
Ritter Eberhard von Jungingen bezeugt, dass ihn Äbtissin und Konvent von Heiligkreuztal (Hailichcruzestal) für sein Eigentumsrecht an einem Teil der Güter in Andelfingen, genannt des Zinsmeisters Gut, die das Kloster von Konrad gen. Gerwer kaufte, mit 2 Pfund und 5 Schilling Kons [...]

[543] Schmalegg, 1282. Oktober 16.
Band VIII., Nr. 3175, Seite 364-365
Schenk Hermann von Schmalegg, der mit seinem Bruder Heinrich seither zwei Höfe in Haidgau (Haitgů) und an der Ach (apud Aquam) gemeinsam und ungeteilt besessen hat, überlässt demselben seinen Anteil an dem zweiten gegen dessen Anteil an dem ersten Hof und schenkt nunmehr mit Z [...]

[544] Ohne Ortsangabe, 1282. Oktober 16.
Band VIII., Nr. 3176, Seite 365
Der Kleriker Burkhard von Straßburg verkauft von Not gedrungen an Abt und Konvent von Bebenhausen alle seine Güter in Heimsheim (Hammeshain) um 12 Pfund 15 Schilling Heller, behält sie aber für Lebenszeit in seinem Besitz gegen einen jährlichen Martinizins von 1 Pfund Heller. Nach sei [...]

[545] Ohne Ortsangabe, 1282. Oktober 18.
Band VIII., Nr. 3177, Seite 365-366
Urkunde über die Weihe eines Altars in der Pfarrkirche zu Michelfeld.

[546] Konstanz, 1282. Oktober 21.
Band VIII., Nr. 3178, Seite 366
Der Konstanzer Offizial urteilt in einem Streit um Güter einer Frau, die ins Kloster Baindt eingetreten ist.

[547] Schmalegg, 1282. Oktober 21.
Band VIII., Nr. 3179, Seite 366-367
Schenk Hermann von Schmalegg verzichtet zu seinem und seiner Vorfahren Seelenheil und auf Bitten des Propsts H. von Schussenried (Sorech) auf sein Vogtrecht von den Gütern dieses Klosters in Ingoldingen (Ingiltingin) und bestimmt, dass die zwei Viertel Weizen (tritici), die [...]

[548] Schmalegg, 1282. Oktober 28.
Band VIII., Nr. 3180, Seite 367
Schenk Hermann von Schmalegg verpfändet seine beiden Höfe in Haisterkirch (curias meas apud Haisterkirhe, videlicet Seigarii et Rudonis), die er dem Vogt Konrad von Berg um 20 Mark Silber verpfändet hat, auf dessen Bitte mit Zustimmung seiner Frau und seiner Brüder dem Kloster Baindt, [...]

[549] Ulm, 1282. Oktober 31.
Band VIII., Nr. 3181, Seite 367-368
Konrad von Reisensburg (Risenspurch) bekennt, dass ihm von König Rudolf 400 Pfund Heller bezahlt worden sind, verzichtet dafür mit seinen Erben auf alles Recht an die Vogtei über Kloster Elchingen (Alchingin) und die Kirchen in Lautern (Lutrun) und Westerstetten und übert [...]

[550] Esslingen, 1282. November 1.
Band VIII., Nr. 3182, Seite 368
Abt und Konvent von Bebenhausen und Propst und Konvent von Denkendorf kommen überein, ihren Zwist wegen zweier Eigenleute, Konrads des Schusters und seiner Frau Guta sowie ihres Besitzes und ihrer beweglichen Habe, nach vielen vergeblichen Verhandlungen coram nonnullis privileiorum conservat [...]

[551] Zipplingen, 1282. November 4.
Band VIII., Nr. 3183, Seite 368-369
Graf Ludwig von Oettingen belehnt die Kinder des Ritters Heinrich von Zipplingen mit dem Patronatrecht bezw. der Vogtei in Zipplingen.

[552] Wälde, 1282. November 24.
Band VIII., Nr. 3184, Seite 370
Bischof Rudolf von Konstanz erteilt dem Kloster Bebenhausen in Anbetracht dessen, dass es bei seinen zahlreichen Insassen, und um ungewöhnliche Gastfreiheit ausüben zu können, zeitlicher Güter bedarf, die Erlaubnis, von geistlichen und weltlichen Personen Güter, Zehnten und anderes zu erwerb [...]

[553] Villingen, 1282. November 24.
Band VIII., Nr. 3185, Seite 370
Abt Albert von Reichenau beurkundet, dass mit seiner Zustimmung Wolfgang von Waldsee (vir discretus dictus Wolfganch de Walse) alle Lehen, die er von seinem Kloster inne hatte, an Eberhard von Jungingen und Johann von Ringgenburg (viris providis domino Eberhardo de Jungingen et domino [...]

[554] Vaihingen, 1282. November 25.
Band VIII., Nr. 3186, Seite 370
Petrissa, die Witwe des Edlen Otto von Roßwag, verkauft dem Esslinger Spital ihren Hof bei der Kirche in Illingen, genannt Abreht houf, quondam nobilis viri de Rossewag.

[555] Weingarten, 1282. Dezember 5.
Band VIII., Nr. 3187, Seite 371
Albert Pfaffenhofen (dictus Pfaffenhoven) verkauft, um seine schwere Schuldenlast zu erleichtern, dem Abt und Konvent von Weingarten die ihm eigene Vogtei zu Lanzenreute (Lanzenru{e}ti) um 4 Pfund Pfennig Konstanzer Münze.

Siegler: Der Aussteller.

Testes: Eber. dictus [...]

[556] Weil der Stadt, 1282. Dezember 6.
Band VIII., Nr. 3188, Seite 371
Graf Konrad von Vaihingen (Veihingin) verkauft die Vogtei zu Dätzingen und die Güter daselbst sowie in Ostelsheim (proprietatem sive dominium advocatie ville in Tethechingin ac omnium bonorum ibidem et in villa Ostolfshein), welche die Brüder Balsan und Friedrich, die Söhne weil [...]

[557] St. Georgen, 1282. Dezember 6.
Band VIII., Nr. 3189, Seite 371-372
Abt Berthold und Konvent von St. Georgen beurkunden, dass der Priester Berthold von Hausen (Hussen) für die Unterhaltung der ewigen Lichter gewisse Einkünfte, nämlich den Hof des Klosters in Neuhausen, 5 Schilling in Schabenhausen, 1 in Stetten (Stetten, Sta{e}tten) [...]

[558] Ohne Ortsangabe, 1282. Dezember 13.
Band VIII., Nr. 3190, Seite 372
Diepold von Schachen (de Scachen nominatus) verkauft, um sich vor großem Schaden zu bewahren, an Abt und Konvent von Weingarten gewisse ihm durch Erbschaft mit Eigentumsrecht angefallene Güter in Niederbiegen (quedam bona sita in Niderenbúge – – que propriis duxi exprimere [...]

[559] Innsbruck, 1282. Dezember 13.
Band VIII., Nr. 3191, Seite 372-373
Graf Meinhard von Tirol und Görz, Vogt von Aquileia, Trient und Brixen bekennt, nachdem Abt Hermann und Konvent von Weingarten auf seine Bitte seinem Notar Rudolf von Isny die Pfründe der St. Georgskapelle auf dem Berg über Lana (villa Leunnan) verliehen haben, dass er in Zukunft sie we [...]

[560] Ohne Ortsangabe, 1282. Dezember 19.
Band VIII., Nr. 3192, Seite 373
Der Rottweiler Bürger Hermann Vocke verkauft dem Johanniterhaus zu Rottweil seine Zinsen von einem Garten und den zwei Mühlen am Neckar sowie seinen Anteil an der Mühle in der alten Au [zu Rottweil].

[561] Ohne Ortsangabe, Nach 1282. Dezember 23.
Band VIII., Nr. 3193, Seite 373-374
Herzog Albrecht von Österreich und Steiermark gewährt seinem Dienstmann Eberhard, Burgmann in Mengen, die Vergünstigung, dass seine Mannlehen auch auf seine Töchter übergehen können.

[562] Ohne Ortsangabe, 1282. Dezember 25.?
Band VIII., Nr. 3194, Seite 374
Herr Berthold Haup vermacht dem Kloster Habsthal das Viertel von seinem Gut in Jettkofen.

[563] Augsburg, 1282. Dezember 29.
Band VIII., Nr. 3195, Seite 374-375
König Rudolf und Herzog Ludwig von Bayern treffen Vorkehrungen zur Wahrung des Landfriedens in Bayern und Schwaben.

[564] Augsburg, 1282. Dezember 31.
Band VIII., Nr. 3196, Seite 375-376
Graf Albert von Hohenberg, Landrichter, beurkundet, dass nach seinem Willen und auf seine Bitte Wolfhard von Roth (Wol. de Rothe) Domherr zu Augsburg die Vogtei des Klosters Elchingen (Allchingen) und der Kirchen Lautern (Lutrun) und Westerstetten (Westersteten) von de [...]

[565] Ohne Ortsangabe, 1282–1292.
Band VIII., Nr. 3197, Seite 376
Der Edle Albert Schedel von Steußlingen überträgt zu seinem und seiner Vorfahren Seelenheil dem Propst Berthold (Ber.) und Konvent von Marchtal das Eigentumsrecht an Gütern in Volkersheim (proprietatem in quadam curia sita in Volkershain, quam iam colit Luzze . . . . . fuit Eberhar [...]

[566] Ammern, 1283. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3198, Seite 376-371*
Der Streit zwischen dem Hof Ammern und der Kirche in Jesingen um Zehntrechte wird schiedsrichterlich beigelegt.

[567] Ohne Ortsangabe, 1283. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3199, Seite 371*
Vor dem Stadtgericht Rottweil erstreitet die Äbtissin von Rottenmünster gegenüber Heinrich Schlinding einen jährlichen Zins von 5 Viertel Frucht aus einem Acker gegen dem dörfle Zimmern.

Actum MCCLXXXIII.

[568] Ohne Ortsangabe, 1283. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3200, Seite 372*
Der Edle Konrad von Weinberg bekennt, dass ein Gut in Metzingen, das einst Ludwig von Aichelau von ihm zu Lehen hatte, in den Besitz des Klosters Schussenried übergegangen sei.

[569] Ohne Ortsangabe, 1283. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3201, Seite 372*-373*
Die Brüder Eberhard (Eber.) und Walter (Wal.), Truchsessen von Warthausen (Warthusen) übertragen auf Bitten ihres Ritters Andreas von Langwart (honorabilis et fidelis militis nostri Andree de Lancwat) dem Propst und Konvent des Marienklosters Schussenri [...]

[570] Ohne Ortsangabe, 1283. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3202, Seite 373*
Schenk Hermann (H.) von Schmalegg schenkt um der Vergebung seiner Sünden willen an Propst und Konvent des Marienklosters Schussenried (Sorech) seinen Hof in Hervetsweiler (in opido dicto Hervonswiler) samt dem daraufsitzenden Maier H. Herdirberger, damit das Kloster m [...]

[571] Weingarten, 1283. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3203, Seite 374*-375*
Ritter Albert von Liebenau schenkt dem Kloster Weingarten das Patronatrecht der Kirchen und seine Besitzungen in Krumbach und Herrgottsweiler.

[572] Hechingen-Balingen, 1283. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3204, Seite 375*
Friedrich der Ältere Graf von Zollern und sein Sohn Friedrich der Jüngere verkaufen an Werner von Dotternhausen und seine Erben (tibi Wernhero de Toternhusen et tuis heredibus) die Güter in Heselwangen, auf denen Blůme sitzt, um 16 Pfund Heller.

Et horum bonorum proprieta [...]

[573] Ulm, 1283. Januar 7.
Band VIII., Nr. 3205, Seite 375*-376*
König Rudolf bestätigt Schenkungen, die dem Kloster Gutenzell gemacht worden sind.

[574] Orvieto, 1283. Januar 12.
Band VIII., Nr. 3206, Seite 376*
Papst Martin IV. gebietet dem Bischof von Konstanz, alle dem Heiliggeistspital zu Ulm (extra Ulmam) zu dessen Schaden veräußerten Güter an dasselbe zurückzubringen.

Datum apud Urbem Veterem, II. idus Januarii, pontificatus nostri anno secundo. Ad audientiam nostram.

[575] Orvieto, 1283. Januar 13.
Band VIII., Nr. 3207, Seite 376*
Papst Martin IV. bestätigt Propst und Konvent der Kirche zum hl. Grab in Denkendorf alle Privilegien und Freiheiten ihres Klosters.

Datum apud Urbem Veterem, idus Januarii, pontificatus nostri anno secundo. Cum a nobis petitur.

[576] Orvieto, 1283. Januar 13.
Band VIII., Nr. 3208, Seite 376*-377
Papst Martin IV. bestätigt dem Kloster Billigheim, die ihm von König Rudolf aus besonderer Zuneigung (ad vestrum monasterium gerens specialis devotionis affectum) verliehene Freiheit von allen Abgaben (ab omni collecta et pedagio seu exactione, stura sive precaria vulgar [...]

[577] Heilbronn, 1283. Januar 15.
Band VIII., Nr. 3209, Seite 377
König Rudolf bestätigt dem Kloster Sirnau die Mühle in der Einode samt dem Fischrecht in den Mühlkanälen.

[578] Heilbronn, 1283. Januar 18.
Band VIII., Nr. 3210, Seite 377-378
König Rudolf beurkundet einen am 4. Dezember 1282 vor ihm ergangenen Rechtsspruch und verleiht auf Grund desselben die Grafschaft Baar dem Grafen Heinrich von Fürstenberg.

[579] Ohne Ortsangabe, 1283. Januar 19.
Band VIII., Nr. 3211, Seite 378
. . Stechkalb zu Weeg in der Pfarrei Bodnegg (. . dictus Stechechalb residens in Wege in parrochia Bodemecge) verkauft dem Abt und Konvent von Weingarten die großen und kleinen Zehnten zu Weeg (zů Wegen) mit Zustimmung des Lehensherrn Truchsess Eberhard von Waldburg um 5 Pfund w [...]

[580] Horb, 1283. Januar 27.
Band VIII., Nr. 3212, Seite 378-379
Die Brüder Hugo und Konrad von Isenburg bitten den Abt von Reichenau, die ihnen seither verliehenen Zehnten zu Buch dem Johanniterhaus in Rexingen zu übertragen.

[581] Schelklingen, 1283. Februar 1.
Band VIII., Nr. 3213, Seite 379
Graf Ulrich von Berg-Schelklingen gibt dem Kloster Urspring einen Hof in Einsingen.

[582] Esslingen, 1283. Februar 8.
Band VIII., Nr. 3214, Seite 380
Die Grafen Diepold und Ulrich von Aichelberg freien dem Esslinger Bürger Ulrich Kilse einen Hof in Altbach vom Vogtrecht.

[583] Ohne Ortsangabe, 1283. Februar 17.
Band VIII., Nr. 3215, Seite 380-381
Ritter Konrad von Höfingen (Hevingen) verkauft mit Zustimmung seiner Söhne Reinhard, Rüdiger und Konrad dem Abt und Konvent von Maulbronn (Mulenbrun) einen Teil des Weinzehnten in Öwisheim (in villa Euwinsheim) um 80 Pfund Heller, nachdem er zuvor die Einwilligung des edl [...]

[584] Ohne Ortsangabe, 1283. Februar 17.
Band VIII., Nr. 3216, Seite 381
Konrad von Strahlenberg eignet mit Zustimmung seines Sohns Konrad und seiner übrigen Kinder dem Kloster Maulbronn einen Weinzehnten zu Öwisheim, nachdem ihm der seitherige Lehensmann Ritter Konrad von Höfingen, der den Zehnten an das Kloster verkauft hat, dafür einen Hof in Hirschlanden zu Le [...]

[585] Zwiefalten, 1283. Februar 20.
Band VIII., Nr. 3217, Seite 381-382
Urkunde über den Verzicht der Edlen Anselm von Justingen und Anselm von Wildenstein auf Güter in Mörsingen zu Gunsten von Abt und Konvent von Zwiefalten.

[586] Zwiefalten, 1283. Februar 20.
Band VIII., Nr. 3218, Seite 382-383
Die Brüder Heinrich und Walter, Ritter, und Rudolf von Emerkingen geben an Stelle der Güter in Mörsingen, die sie an Abt und Konvent von Zwiefalten verkauft haben, den Edeln Anselm von Justingen und seinem Vetter Anselm von Wildenstein Güter in Emeringen (quartum dimidium ma [...]

[587] Tannenburg, 1283. Februar 20.
Band VIII., Nr. 3219, Seite 383
Abt Eckehard von Ellwangen (ecclesie Elewacensis) bestätigt mit Zustimmung seines Konvents den Verkauf der seinem Kloster lehenbaren Güter in Neßlau (Nesselawe), die jährlich 10 Pfund Heller gülten, durch den damit belehnten Ritter Erenfried von Roden (dictus [...]

[588] Ebersbach, 1283. Februar 24.
Band VIII., Nr. 3220, Seite 383
Konrad von Gottes Gnaden Herzog von Teck beurkundet, dass in seiner Gegenwart seine Dienstmannen die Brüder Ulrich und Berthold von Wielandstein (Ůlr. et Ber. de Wilantstein) bekannt haben, dass ihnen kein Recht an die seither zwischen ihnen und Abt und Konvent von Bebenhausen strittig [...]

[589] Ohne Ortsangabe, 1283. Februar 26.
Band VIII., Nr. 3221, Seite 384
Gräfin Elisabeth von Eberstein und Tübingen vermacht um ihres Seelenheils willen mit Zustimmung ihres Gemahls Otto von Eberstein und ihrer Oheime (patrui) Otto und Ludwig, Pfalzgrafen von Tübingen, dem Kloster Reichenbach 10 Mark von ihren Zinsgütern (precariis) und Mühlen in H [...]

[590] Wälde, 1283. März 1.
Band VIII., Nr. 3222, Seite 384-385
Bischof Rudolf von Konstanz genehmigt einen Tausch von Zehnten zwischen den Pfarrern von Tübingen und Lustnau, cum vir discretus Cůnradus de Gundelvingen rector ecclesie in Tuwingen decimas curie in Walthusen et eidem attinentium nunc sue ecclesie pertinentes cum Walthero rectore ecclesie [...]

[591] Horb, 1283. März 5.
Band VIII., Nr. 3223, Seite 385
Die Brüder Otto und Ludwig Pfalzgrafen von Tübingen (Tiuwingen) übergeben mit Zustimmung ihres Oheims Grafen Heinrich von Fürstenberg (avunculi predilecti H. illustris comitis de Furstenberg) und ihrer Dienstleute der Luitgard, Witwe Marquards des Jüngern von Bittelbronn (B [...]

[592] Dätzingen, 1283. März 12.
Band VIII., Nr. 3224, Seite 386
Schwigger von Ehningen verkauft dem Schultheißen Konrad von Weil all sein Eigengut zu Bönnigheim um 300 Pfund Heller.

[593] Ohne Ortsangabe, 1283. März 12.
Band VIII., Nr. 3225, Seite 386
Die Richter zu Speyer beurkunden, dass anno domini MCCLXXXIII., in die beati Gregorii pape der Speyrer Bürger Otwin und seine Frau Werntrud die Güter in (in terminis civitatum et villarum) Bruchsal, Heidelberg, Neuenheim, Handschuhsheim und Rohrbach, die sie seither vom Kloster He [...]

[594] Ohne Ortsangabe, 1283. März 12.
Band VIII., Nr. 3226, Seite 387
Reichsschenk Walter von Limpurg erlässt dem Kloster Lichtenstern den sechsten Teil des Zehnten in der Pfarrei Bitzfeld.

[595] Im Lager vor Pruntrut, 1283. März 19.
Band VIII., Nr. 3227, Seite 387-388
König Rudolf nimmt das Kloster Weingarten in seinen Schutz.

[596] Orvieto, 1283. März 27.
Band VIII., Nr. 3228, Seite 388
Papst Martin IV. bestätigt dem Kloster Herrenalb alle seine Privilegien und Freiheiten.

Datum apud Urbem Veterem, VI. kalendas Aprilis, pontificatus nostri anno tertio. – Cum a nobis petitur. (Dieselben Formeln, wie z. B. in Urkunde Nr. 1384, WUB, Bd. V, S. 150.)

[597] Ohne Ortsangabe, 1283. März 28.
Band VIII., Nr. 3229, Seite 388
Eberwin, weiland Schultheiß von Dornstetten, und seine Kinder Hugo und Luitgard verkaufen an Propst und Konvent des Marienklosters de ordine Penitentum in Kniebis (Kneboz) 12 Malter Roggen (siliginis) Herrenberger Maßes von ihrem Hof in Hailfingen (Halvingen), den Be [...]

[598] Ohne Ortsangabe, 1283. März 29.
Band VIII., Nr. 3230, Seite 388-389
Der Bopfinger Bürger Heinrich Toldeline verkauft der Äbtissin und dem Konvent von Zimmern sein Gut (predium) in Frůtshůsen mit allen Rechten und Zugehörden um 14 Pfund Heller und verpflichtet sich mit seinem Bruder Sigfried als Gewährsmänner (veros – – [...]

[599] Metzingen, 1283. April 6.
Band VIII., Nr. 3231, Seite 389
Konrad der Ältere, . . genannt Straif (Strave), Ernst der Kirchherr von Metzingen (Mezingen) und Schwigger, die Jüngeren von Stöffeln (Stophelne) schenken um ihres Seelenheils und Vergebung ihrer Sünden willen dem Kloster der hl. Jungfrau in Bebenhausen alle ihre Eigengü [...]

[600] Esslingen, 1283. April 6.
Band VIII., Nr. 3232, Seite 390
Schultheiß Sigfried und die Ratmannen von Esslingen beurkunden die eidliche Aussage ihres Altschultheißen Marquard und des Maiers Albert von Berkheim, dass die Ritter weiland . . von Plochingen und weiland Bilgerin mit ihnen und anderen die Grenzen (distinctioni limitum seu regionum [...]

[601] Ohne Ortsangabe, 1283. April 17.
Band VIII., Nr. 3233, Seite 390
Ritter Konrad von Schmalenstein (Smalenstein) übergibt in Gegenwart und mit Zustimmung seines Bruders Eberhard durch Schenkung unter Lebenden dem Kloster Herrenalb alle seine Weinberge auf dem Kirchberg (in monte Kirchberc) und in dessen Umgebung und alle seine auf Remigii [...]

[602] Ohne Ortsangabe, 1283. April 17.
Band VIII., Nr. 3234, Seite 390-391
Ritter Konrad von Schmalenstein empfängt die dem Kloster Herrenalb übergebenen Güter von diesem wieder zu lebenslänglicher Nutznießung gegen einen gleichfalls auf Remigii zu entrichtenden Jahreszins von 4 Heller, den er zum ersten Mal gleichzeitig mit seiner Schenkung bezahlt.

Siegle [...]

[603] Ohne Ortsangabe, 1283. April 18.
Band VIII., Nr. 3235, Seite 391
Ritter Heinrich von Orthusen schenkt den Konrad von Graben und seine Frau Irmengard nebst Kindern auf ihre Bitten mit ihrer ganzen Habe dem Kloster Weingarten und beurkundet, dass mit seiner Zustimmung Konrad als Höriger des Klosters diesem sein Eigentumsrecht an einem halbe [...]

[604] Isny, 1283. April 20.
Band VIII., Nr. 3236, Seite 391
Abt Berthold (B.) von Isny und der Edle Berthold (Ber.) von Trauchburg verabreden, dass die Kinder aus der kürzlich mit ihrer Zustimmung geschlossenen Ehe des Isnyer Hörigen Heinrich, des Sohns der Maierin von Wengen, und der Elisabeth, der Tochter des Ammanns Heinri [...]

[605] Neuffen, 1283. April 20.
Band VIII., Nr. 3237, Seite 392
Berthold von Neuffen (Nifen) gestattet um seines, seines Vaters Heinrich und seines Bruders Albert selig Seelenheils willen dem Kloster Salem allen seinen Eigen- und klosterreichenauischen Lehenbesitz sowie von ihm selbst herrührende Lehen sowohl von ihm als von den von ihm damit Belehnte [...]

[606] Tannenburg, 1283. April 22.
Band VIII., Nr. 3238, Seite 392
Abt Eckhart von Ellwangen bestätigt mit Zustimmung seines Konvents den durch Ritter Ernfried von Roden geschehenen Verkauf von Ellwanger Lehengütern zu Neßlau (Neszlaw), die jährlich 10 Pfund Heller gilten, an den Spital unserer lieben Frau und St. Johannis zu Gmünd, eig [...]

[607] Ohne Ortsangabe, 1283. Mai.
Band VIII., Nr. 3239, Seite 392-393
Die Klöster St. Georgen und Zwiefalten schließen eine Konfraternität.

[608] Bodelshausen, 1283. Mai 1.
Band VIII., Nr. 3240, Seite 393
Der Freie Albert von Stöffeln (de Sto{e}pheln libere condicionis) verkauft mit Zustimmung aller seiner Kinder an den Komtur und die Brüder des Johanniterspitals zu Hemmendorf (domus hospitalis Jerosolimitani sancti Johannis in Hemmendorf) seine Wiesen zwischen Bodelshausen und Hem [...]

[609] Ohne Ortsangabe, 1283. Mai 2.
Band VIII., Nr. 3241, Seite 394
Die Richter der Speyrer Kurie beurkunden, dass in ihrer Gegenwart der Edle Konrad von Wiesloch und seine Ehefrau Hiltrud ihren Anteil an dem mit dem Edlen Rudolf von Roßwag gemeinsam besessenen Patronatrecht der Kirche in Roßwag samt einem Hof und einem Haus in diesem Dorf (villa) an Rud [...]

[610] Ohne Ortsangabe, 1283. Mai 9.
Band VIII., Nr. 3242, Seite 394-395
Graf Konrad von Vaihingen freit die Güter des Klosters Maulbronn in Hohen- und Niederhaslach vom Vogtrecht.

[611] Salem, 1283. Mai 15.
Band VIII., Nr. 3243, Seite 396
Ritter Burkhard von Tobel verkauft mit seines Schwiegervaters, des Ritters Konrad von Hasenstein, und seiner Ehefrau Anna Zustimmung den Hof in Volkertsweiler (Volkerswiler), eine Mitgift der letzteren, an Kloster Salem und gibt ihr dafür seine Besitzungen in Funkenhausen (Vunkinhus). [...]

[612] Hagenau, 1283. Mai 18.
Band VIII., Nr. 3244, Seite 396-397
König Rudolf belehnt seinen Sohn, den Grafen Albert von Löwenstein, mit allen Zehnten des Reichs zu Heilbronn.

[613] Ohne Ortsangabe, Ohne Zeitangabe. (1283. Um Mai 29.)
Band VIII., Nr. 3245, Seite 397
Abt und Konvent von Zwiefalten (Zwivolten) zeigen dem Bischof Rudolf (R.) von Konstanz an, dass sie ihre Besitzungen in Kalkreuthe und Ostrach (Galcruti et Ostra) nach dem Rat ihrer Freunde um 12 Mark Silber an Kloster Salem verkauft und diese Summe dem Kloster Heiligkreuztal [...]

[614] Zwiefalten, 1283. Mai 29.
Band VIII., Nr. 3246, Seite 397
Abt Eberhard und Konvent von Zwiefalten (Ziwivolten) verkaufen an Abt und Konvent von Salem ihre von weiland den edlen Herren von Gundelfingen (Gundelvingin) ihrem Kloster geschenkten Besitzungen zu Kalkreute (Galkrúthi), von deren Einkünften an Kloster Salem jährlich 2 Sc [...]

[615] Zwiefalten, 1283. Juni.
Band VIII., Nr. 3247, Seite 398
Die Klöster Zwiefalten und St. Georgen schließen eine Konfraternität.

[616] Rottenburg, 1283. Juni 4.
Band VIII., Nr. 3248, Seite 398
Der Landrichter Graf Albert von Hohenberg freit die Güter des Klosters Bebenhausen in Kirchheim zeitweise von allen Steuern.

[617] Maulbronn, 1283. Juni 4.
Band VIII., Nr. 3249, Seite 398-400
Abt Sigfried und Konvent von Maulbronn zeigen dem Abt von Citeaux und dem Generalkapitel des Zisterzienserordens an, dass sie das Vaterrecht ihres Klosters gegenüber dem Kloster Schöntal an den Abt von Kaisheim abgetreten haben.

[618] Ohne Ortsangabe, 1283. Juni 6.
Band VIII., Nr. 3250, Seite 400
Die Ritter Johann von Hirschhorn (Hirzshorn), Schwigger von Gemmingen und dessen Brüder Diether und Gerold, sowie Gerhard von Ubstadt beurkunden, dass der Ritter Albert von Gemmingen mit ihrer und seiner andern Erben, auch seiner Ehefrau, Zustimmung auf seinem Totenbett um seines Seelenhe [...]

[619] Aarburg, 1283. Juni 7.
Band VIII., Nr. 3251, Seite 400
König Rudolf verleiht dem Dorf Aach das Recht der Stadt Mengen.

Datum apud Arburch, VII. idus Junii, regni nostri anno X.

[620] Ohne Ortsangabe, 1283. Juni 7.
Band VIII., Nr. 3252, Seite 401
Ortolf von Irrmannsberg (Irmendegenspech) verzichtet nach Bezahlung von 1 Mark Silber gegenüber von Abt und Konvent von Weingarten für sich und seine Erben auf alle Ansprüche, welche er an das alte Schloss Wildeneck (castro antiquo in Wildenegge) mit seiner Zugehörde, ferner an [...]

[621] Ohne Ortsangabe, 1283. Juni 9.
Band VIII., Nr. 3253, Seite 401
Hugo von Sange beurkundet, dass er seinen Streit mit Abt Hermann und Konvent von Weingarten sowie mit dem Maier Konrad von Berg (Berge), dessen Frau und Sohn Heinrich, wegen des einst ihm und seinen Miterben gehörigen Hofs zum Mön (curia – sita ze dem Mo{e}n, ze den Mo{e}n) m [...]

[622] Ravensburg, 1283. Juni 9.
Band VIII., Nr. 3254, Seite 402
Bischof Gottfried von Passau (Pataviensis episcopus) verleiht den Besuchern des Klosters Weingarten denselben Ablass für die gleichen Feste wie Bischof Wilhelm von Reggio – s. die Urkunde Nr. 2820 von 1278 September 14 (WUB, Bd. VIII, S. 133), mit welcher die vorliegende fast wörtli [...]

[623] Raderach, 1283. Juni 17.
Band VIII., Nr. 3255, Seite 402
Werner Gnifting von Raderach (dictus Gniftingen de Raderay) übergibt um seines und seiner Eltern Seelenheils willen gegen Bezahlung von 10 Schilling Pfennig landläufiger Münze das Eigentumsrecht an seinen Besitzungen in Niederweiler bei Bavendorf (in dem Niderwiler iux [...]

[624] Speyer, 1283. Juni 18.
Band VIII., Nr. 3256, Seite 402
Konrad Rappe, Kanoniker von St. Guido zu Speyer, entscheidet als vom päpstlichen Stuhl delegierter Richter den Streit zwischen dem Esslinger Spital und den Brüdern Heinrich und Konrad Kercher von Esslingen um ein Haus in der Schmiedgasse daselbst zu gunsten des Spitals.

[625] Bretten, 1283. Juni 24.
Band VIII., Nr. 3257, Seite 403
Hedwig, die Witwe Burchard Munzers, Bürgers in Bretten (Bretheim), verkauft mit Einwilligung ihrer Kinder und Erben der Laienschwester Guta (Gut{i}de) und ihren Erben 4 Malter Roggen (siliginis) von einer Wiese ante portam Saltzhoven und 2 Jauchert Acker in Hunger [...]

[626] Worms, 1283. Juni 25.
Band VIII., Nr. 3258, Seite 403
Abt und Konvent von Ellwangen (Elewange) beurkunden, dass Ritter Konrad von Reichenbach und Johann, Wiricus, Jakob und Konrad, die Söhne weiland Ritter Werner Gauweros seines Bruders, den ihrem Kloster lehenbaren Zehnten in [Hangen-]Weisheim (villa Wiszenheim) mit ihrer Zustimmung [...]

[627] Esslingen, 1283. Juni 26.
Band VIII., Nr. 3259, Seite 404
Dekan Ludwig und Altschultheiß Marquard von Esslingen, die Pfleger des Katharinenspitals daselbst, beurkunden, dass den Laienschwestern Mechthild und Willebirg Güter in Zazenhausen, Münchingen und Zuffenhausen, ein Hausteil in Esslingen und eine Weingült in Wangen als Leibgeding zugesprochen worden ist.

[628] Waldburg-Warthausen-Rohrdorf, 1283. Um Juli 22.
Band VIII., Nr. 3260, Seite 404
Die Truchsessen Ritter Eberhard von Waldburg, Walter und Eberhard von Warthausen, Berthold und Friedrich von Rohrdorf übertragen das Eigentumsrecht der Güter in Niederweiler (ze dem Nideren Wiler), die ihr Dienstmann Konrad Ronemaiger mit Zustimmung seiner Frau Juden [...]

[629] Baindt, 1283. Juli 18.
Band VIII., Nr. 3261, Seite 405
Schenk Heinrich der Ältere von Schmalegg eignet dem Kloster Baindt eine Wiese im Onreit, die der damit belehnte Altdorfer Bürger Heinrich de Lindaugia ihm aufgelassen hat.

Testes: Hainricus de Liechtenvelt, H[ainricus] Ruhe de Altdorf, H. Musore, Ulricus de Etishoven, frater [...]

[630] Unter der Linde vor Ebersberg, 1283. Juli 21.
Band VIII., Nr. 3262, Seite 405
Bruder Konrad, Kustos des Minoritenklosters in Lindau (Lintaugia), der Dekan von Laimnau (Leimowe) und der Pleban von Bergatreute als Schiedsrichter im Streit zwischen Kloster Weingarten und Ulrich von Pflegelberg (Plegelberc) über das Eigentumsrecht (condicione propriet [...]

[631] Ohne Ortsangabe, 1283. Juli 24.
Band VIII., Nr. 3263, Seite 406
Eckehard von Tunis und seine Ehefrau Hedwig von Dürn machen dem Kloster Kirchheim eine Stiftung zu Bier und Pelzen und schenken ihm ihr Steinhaus in Bopfingen.

[632] Mindelheim, 1283. Juli 27.
Band VIII., Nr. 3264, Seite 407
Heinrich von Mindelberg beurkundet, dass die Klage von Abt und Konvent von Weingarten gegen ihn wegen Schädigung und Beeinträchtigung des Klosters von beiden Teilen um freundschaftlicher Erledigung willen dem Propst von Waldsee, dem Dekan Benefried von Stephansried (Stevensriet), dem Her [...]

[633] Biberach, 1283. August 5.
Band VIII., Nr. 3265, Seite 407-408
Schenk Konrad von Winterstetten verkauft dem Kloster Ochsenhausen die Vogtei der Kirche in Ringschnait um 26 Mark Silber.

[634] Ohne Ortsangabe, 1283. August 8.
Band VIII., Nr. 3266, Seite 408
Abt Eckehard von Ellwangen beurkundet in Übereinstimmung mit seinem Konvent, dass an den Gütern in Osterbuch (Osterbu{e}ch), um die Konrad von Schwabsberg (Swasperch) und der Spital in Gmünd (Gemunde) streiten, der Spital das Eigentumsrecht besitzt und dass sein Kloster na [...]

[635] Mühlhausen, 1283. August 9.
Band VIII., Nr. 3267, Seite 409
Der Edle Schwigger von Blankenstein beurkundet eine Entscheidung über Güter in Zazenhausen.

[636] Villingen, 1283. August 12.
Band VIII., Nr. 3268, Seite 409-410
H. Münzer der Ältere, sein Sohn H. und seine übrigen Kinder, die alljährlich auf Epiphaniae dem Kloster Rottenmünster zur Jahrzeit des Bernward Lambvel, Bürgers in Villingen, und seiner Frau Gertrud 1/4 Mark Silber (fertonem argenti) von der Eigenwiese [...]

[637] Ohne Ortsangabe, 1283. August 14.
Band VIII., Nr. 3269, Seite 410-411
Reichsschenk Walter von Limpurg ertauscht von Kloster Comburg die Freiheit der Kapelle in Unterlimpurg gegen Rechte in Steinbach und seine Ansprüche an die Vogtei in Dörrenzimmern.

[638] Esslingen, 1283. August 15.
Band VIII., Nr. 3270, Seite 411-412
Eberhard von Köngen verleiht eine Hube in Beinstein als Erbzinslehen.

[639] Weingarten, 1283. August 15.
Band VIII., Nr. 3271, Seite 412
Ulrich Höwelin und seine Ehefrau Guta verkaufen dem Weingartischen Kustos Heinrich und dem Scholaren Heinrich Bauer von Altdorf eine Wiese bei der Bleichstatt.

[640] Weingarten, 1283. August 16.
Band VIII., Nr. 3272, Seite 413
Heinrich von Hattenberg beurkundet, dass Kloster Weingarten ihm seine Ausschreitungen gegen die Güter in Heinrichsried unter gewissen Bedingungen vergeben habe.

[641] Ohne Ortsangabe, 1283. August 20.
Band VIII., Nr. 3273, Seite 413-414
Schultheiß Konrad von Gmünd beurkundet, dass Frau Bertha von Geislingen um ihres Seelenheils willen am 20. August (feria VI. proxima post festum assumptionis beate Marie virginis) dem Kloster Gotteszell bei Gmünd all ihren Besitz an Weinbergen und Äckern und andern unbeweglichen Dingen [...]

[642] Leutkirch, 1283. August 22.
Band VIII., Nr. 3274, Seite 414
Graf Rudolf von Montfort überträgt dem Kloster Isny das ihm von Simon von Tannenvelse aufgelassene Eigentumsrecht des Hofs in Rengers und des Waldes Huswinkel, die Berthold in Vico, Bürger von Isny, von Simon gekauft und um seines Seelenheils willen dem Kloster zur [...]

[643] Esslingen, 1283. August 28.
Band VIII., Nr. 3275, Seite 414
Albert genannt Fliner, Chorherr in Öhringen (Orengoe), Magister Albert, Kirchrektor in Nellingen und Magister Konrad, Kirchrektor in Oberesslingen entscheiden als Schiedsleute in dem Streit zwischen dem Edlen Schwigger von Blankenstein und dem Ritter Walter gen. Scharre (dictum Scharr [...]

[644] Burg Grundsheim, 1283. September 2.
Band VIII., Nr. 3276, Seite 415-417
Ritter Walter von Stadion beurkundet, dass das Kloster Ochsenhausen seine Rechte an dem von Anselm von Justingen zu Lehen gehenden Ort Bischmannshausen, die er ihm und Kloster St. Blasien gemeinsam geschenkt hat, dem letzteren abgetreten und für die dafür gezahlte Abfindungssumme Güter und Rechte in Ringschnait gekauft hat.

[645] Ohne Ortsangabe, 1283. September 8.
Band VIII., Nr. 3277, Seite 417
Ritter Degenhard und sein Bruder Siboto von Gundelfingen (dicti de Gůndolvingen) geben dem Kloster Kirchheim (ecclesie in Kirchain), Zisterzienser Ordens, um Vergebung ihrer Sünden willen ihre Eigengüter in Waldhausen, die Rabeno von Waldhausen von ihnen zu Lehen hatte (tal [...]

[646] Saulgau, 1283. September 19.
Band VIII., Nr. 3278, Seite 417-418
Abt Berthold und Konvent von Isny übertragen die von Konrad und Walter von Steegen um 3 Mark Silber und 5 Schilling gekaufte Vogtei in Anharzwilær ihrem Klostervogt Truchsess Eberhard von Waldburg. Für die Übergabe und Freilassung der Vogtei seitens der Verkäufer setzen [...]

[647] [Biberach], 1283. September 29.
Band VIII., Nr. 3279, Seite 418
Priorin und Konvent des Predigernonnenklosters in Biberach beurkunden die für ihr Kloster aufgestellten Reformationsartikel.

[648] Ohne Ortsangabe, 1283. September 29.
Band VIII., Nr. 3280, Seite 419
Petrissa von Plochingen, Witwe Ottos von Roßwag, verkauft mit Zustimmung ihres Sohnes Otto an Abt und Konvent von Maulbronn ihre Güter in Nußdorf, die ehedem Heinrich von Aurich gehörten, um 10 Pfund Heller.

Siegler: Otto, der Sohn der Ausstellerin, und Ritter Dieter von Lomersheim.

Actum et datum anno domini MCCLXXX tertio, in die beati Michahelis.

[649] Reutlingen, 1283. Oktober 9.
Band VIII., Nr. 3281, Seite 419
Der Edle Kuno von Greifenstein und sein Vetter (patruelis) Rumpold beurkunden, dass mit ihrer Zustimmung Heinrich Rempe all sein Recht (ius et dominium) an Häusern, Äckern und Wäldern im Dorf Bühl und dessen Markung (scepta ville dicte Búhel), das er wie seine Vor [...]

[650] Baindt, 1283. Oktober 18.
Band VIII., Nr. 3282, Seite 419-420
Ritter Burkhard von Tobel gelobt sich dem Kloster Baindt als getreuer Träger (fidelitatis geramus manibus et sedulo ad ipsius commodum defferamus) der Güter in Zogenweiler (Zůgenwilar), die seine Schwester Hallerina demselben überlassen hat.

Siegler: Der Ausstel [...]

[651] Esslingen, 1283. Oktober 24.
Band VIII., Nr. 3283, Seite 420
Ritter Schwigger von Blankenstein verkauft mit Zustimmung seiner Söhne Berthold, Albert und Schwigger an Abt Heinrich und Konvent von St. Blasien im Schwarzwald ein bereits abgeholztes Waldgrundstück bei Scharnhausen (silvam iam desectam cum fundo et eius pertinentiis – – – s [...]

[652] Nippenburg, 1283. Oktober 25.
Band VIII., Nr. 3284, Seite 420-421
Friedrich von Nippenburg genannt Ur (dictus Urrus de Nippenburc) gemeinsam mit seiner Gattin und seinen Kindern beiderlei Geschlechts verzichtet zu Gunsten der Frau Elisabet, Witwe des Ritters Konrad von Enzberg (C. de Enzeberc) und ihrer Kinder gegen Zahlung einer bestimmten Geldsu [...]

[653] Ohne Ortsangabe, 1283. Oktober 27.
Band VIII., Nr. 3285, Seite 421-422
Konrad der Ältere und Konrad der Jüngere von Weinsberg verkaufen als Vormünder der Söhne Engelhards von Leinburg deren Besitz in Gundelsheim um 200 Pfund Heller an das Stift Wimpfen.

[654] Riedlingen, 1283. November 6.
Band VIII., Nr. 3286, Seite 423
[...]

[655] Ohne Ortsangabe, 1283. November 6.
Band VIII., Nr. 3287, Seite 423
Rudolf, Scholaster und Offizial der Würzburger Kurie, verurteilt auf die Klage des Klosters Schöntal den Edlen Heinrich von Brauneck nach längern Verhandlungen zum Ersatz des Schadens, den er dem Kloster an Zehnten und Gütern von dessen Hof in Königshofen an der Tauber (villa Kůngshof [...]

[656] Fellbach, 1283. November 7.
Band VIII., Nr. 3288, Seite 424
Arnold Nallinger, Bürger in Esslingen (recognoscens me servum seu famulum monasterii Sancti Blasii) schenkt dem Kloster St. Blasien 2 Morgen Weinberg in Fellbach.

[657] Forchtenberg, 1283. November 8.
Band VIII., Nr. 3289, Seite 424
Der Edle Rupert von [Wall-]Dürn (Durn) verkauft gemeinsam mit seiner Ehefrau und seinem Sohn an Abt und Konvent von Schöntal seinen Hof in Niedernhall genannt Stantharteshof mit allen Rechten und Zugehörden um 34 Pfund Heller, verspricht Gewährschaft und verzichtet auf alle Anfe [...]

[658] Forchtenberg, 1283. November 8.
Band VIII., Nr. 3290, Seite 424-425
Der Edle Rupert von Dürn erlaubt dem Kloster Schöntal, falls er in Leistung der Gewährschaft für den Hof in Niedernhall lässig sein sollte, seinen Hof in Forchtenberg mit Zugehör zu Roigheim an dessen Stelle in Besitz zu nehmen.

[659] Ohne Ortsangabe, 1283. November 11.
Band VIII., Nr. 3291, Seite 425-426
Ritter Rüdeger Reich von Mergentheim (Rudegerus miles de Mergentheim dictus Dives) verkauft gemeinsam mit seiner Ehefrau Sophia dem Komtur und den Brüdern des Deutschordensspitals zu Mergentheim alle seine Güter in Stuppach (Stupach) um 30 Pfund Heller vorbehaltlich des Rückkauf [...]

[660] Ohne Ortsangabe, 1283. November 28.
Band VIII., Nr. 3292, Seite 426
Engelhard von Reichenbach (Ri{e}chenbach) überträgt um seines und seiner Vorfahren Seelenheils willen dem Abt Trutwin und dem Konvent von Kaisheim einen Hof in Westerhofen (Westerhoven) zu vollem Eigentum. Das Kloster verspricht ihm, sobald es von dem Hof insgesamt 28 Malter und 4 [...]

[661] Augsburg, 1283. Dezember 2.
Band VIII., Nr. 3293, Seite 426
Bischof Hartmann von Augsburg überträgt dem Propst und Konvent von Herbrechtingen das Eigentumsrecht des Zehnten in Bernau, den Albert von Bernau dem Kloster verkauft hat.

Siegler: Der Aussteller.

Datum Auguste, anno domini MCCLXXXIII., II. mensis Decembris.

[662] Ohne Ortsangabe, 1283. Dezember 5.
Band VIII., Nr. 3294, Seite 427
Dieter genannt Wolf von Wunnenstein (vulgariter dictus Wolf de W{o}nnenstain) und seine Frau Mechthild vermachen zum Heil ihrer Seele der Priorin und dem Konvent von Steinheim (Sthainhain) 4 Pfund jährlicher Einkünfte von allen ihren Gütern in Kirchberg und Siebersbach (in vi [...]

[663] Ohne Ortsangabe, 1283. Dezember 24.
Band VIII., Nr. 3295, Seite 427
Magister Heinrich von Cannstatt, Chorherr in Sindelfingen, verkauft mit Zustimmung des Propsts von Sindelfingen und aller seiner Mitchorherren, sowie seiner Vettern (fratruelium) Rugger, Renhard und Kraft von Cannstatt an Abt und Konvent von Bebenhausen (Bebunhusen) eine Gült von 2 [...]

[664] Reutlingen, 1284. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3296, Seite 427-428
Der Edle Albert von Stöffeln (Sto{e}fphln) überträgt dem Kloster Bebenhausen die Besitzungen in Ehningen (domum, horreum et agros ad quatuor boves), die der damit belehnte Ritter Schwigger von Ehningen (Oendingen) dem Kloster vermacht hat, sowie einen Wald bei Rosenau [...]

[665] Ohne Ortsangabe, 1284. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3297, Seite 428
Bischof Johann von Littauen, Deutschordensbruder, verleiht allen Guttätern des in großer Armut befindlichen Spitals in Biberach, in quo tamen septem opera misericordie exercentur, einen Ablass von 100 Tagen für lässliche und von 60 Tagen für Todsünden, in der Voraussetzung der Genehmigung durch den Diözesanbischof.

Datum anno domini MCCLXXXIIII., indictione XII.

[666] Ohne Ortsangabe, 1284. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3298, Seite 428-429
Das Kloster Gotteszell schließt mit Kloster Zimmern eine Konfraternität.

[667] Ohne Ortsangabe, 1284. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3299, Seite 429
Priorin und Konvent von Gotteszell (sororum in Cella Dei iuxta Gamundiam sub cura fratrum ordinis Predicatorum Augustensis dyocesis) bekennen sich, nachdem ihnen Schwester Luitgard von Waiblingen (Webelingin) ihren Weinberg in Kleinheppach (in Hekkebach superiori) um ihres un [...]

[668] Ohne Ortsangabe, 1284. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3300, Seite 429
Berthold Klebezagel, Bürgermeister, Heinrich von Rinderbach, Schultheiß, die Ratmannen und die Gemeinde von Gmünd gestatten den Brüdern vom Augustinerorden (per quorum doctrinam vitam ac conversationem non solum nostra civitas immo tota terra recipit salutis aucmentum) den Aufen [...]

[669] Heiligkreuztal, 1284. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3301, Seite 429-430
Äbtissin Adelheid und Konvent von Heiligkreuztal überlassen dem Konrad Mon (dicto Monen) und seiner Frau gegen Bezahlung von 31/2 Pfund Konstanzer die lebenslängliche Nutznießung ihrer Wiese bei Neufra (pratum iuxta Niufrun situm dictum Ranzinwid [...]

[670] Ohne Ortsangabe, 1284. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3302, Seite 430
Die Brüder Berthold, Albert und Gotbold die Waisen (dicti Waisen), Bürger von Pforzheim (Phorzhain), übertragen durch Schenkung unter Lebenden um ihres Seelenheils willen ihre Güter in Ittersbach (in villa et banno Utelsburre) an das Kloster Herrenalb für das ewige Licht [...]

[671] Landau, 1284. Ohne Tagesangabe.
Band VIII., Nr. 3303, Seite 430
Hartmann von Gottes Gnaden Graf von Grüningen (Groningen) übergibt um seines Seelenheils willen das Eigentumsrecht aller Besitzungen und Leute in dem Dorf Bleichen (villa Blachun), womit der Ritter Marquard (M.) von Bleichen von ihm belehnt war, mit dessen Zustimmung dem Kloster Söflingen.

Siegler: Der Aussteller.

Datum Landov, anno domini MCCLXXXIIII.

[672] Orvieto, 1284. Januar 13.
Band VIII., Nr. 3304, Seite 431
Papst Martin IV. bestätigt dem Kloster Blaubeuren alle ihm bewilligten Rechtsbegünstigungen und Befreiungen von weltlichen Abgaben.

[673] Orvieto, 1284. Januar 13.
Band VIII., Nr. 3305, Seite 431
Papst Martin IV. nimmt das Kloster Blaubeuren (Blauburren) mit allen seinen Besitzungen (terras domos possessiones grangias redditus prata silvas pascua) in seinen Schutz.

Datum apud Urbem Veterem, idus Januarii, pontificatus nostri anno tertio. Sacrosancta Romana ecclesia.

[674] Ohne Ortsangabe, 1284. Januar 14.
Band VIII., Nr. 3306, Seite 431-432
Der Heilbronner Bürger Albert Eppelin bekennt, dem Kloster Schöntal von seinem Weinberg im Stifteberc jährlich auf Martini 2 Schilling Heller schuldig zu sein und vermacht vor Gericht mit Zustimmung seiner Frau Adelheid und seiner Kinder diesen Weinberg dem Kloster unter Vorbehalt leben [...]

[675] Welzheim, 1284. Januar 22.
Band VIII., Nr. 3307, Seite 432
Albert von Ebersberg überlässt dem Propst Berthold (Ber.) und Konvent von Adelberg alle Zehnten der Kirche von Steinenberg (Stainiberch) in Mannenweiler (Monenwiler) und Ebni (Ebenin), die er zur Zeit besitzt, wogegen ihm vom Kloster Verzeihung aller früheren Beläs [...]

[676] Ohne Ortsangabe, 1284. Januar 25.
Band VIII., Nr. 3308, Seite 432-433
Abt Ekkehard von Ellwangen verleiht mit Zustimmung seines Konvents die Güter in Altenmünster an der Zusam (Munstern iuxta fluvium dictum Zusme), die seither die strennui viri Ritter Ulrich Raspe, Albert von Attenbu{e}ren, Eberhard von Söflingen, Heinrich von Westernach, Ko [...]

[677] Orvieto, 1284. Januar 26.
Band VIII., Nr. 3309, Seite 433
Papst Martin IV. bestätigt der Äbtissin und dem Konvent von Söflingen alle Privilegien und Freiheiten ihres Klosters.

Datum apud Urbem Veterem, septimo kalendas Februarii, pontificatus nostri anno tertio. – Cum a nobis petitur.

[678] Justingen, [1284]. Januar 30.
Band VIII., Nr. 3310, Seite 433
Der Edle von Justingen beauftragt den Propst von Bischofszell und den Magister Konrad Pfefferhart mit der Herausgabe einer Urkunde an den Priester der Kirche von Ebenweiler.

[679] Liebenau, (ohne Jahr). (1307 bis 1318) Februar 3.
Band VIII., Nr. 3311, Seite 434
Graf Wilhelm von Montfort zeigt dem Bischof Eberhard von Konstanz die freundschaftliche Beilegung seines Streites mit dem Kloster Weißenau an und bittet um Besiegelung der darüber aufgesetzten Urkunden.

Datum Lubenowe, die Blasii.

[680] Biberach, 1284. Februar 4.
Band VIII., Nr. 3312, Seite 434
Diethoh von Wennedach (Wineden) verkauft mit Zustimmung der von ihm als Erben eingesetzten Edlen und Ritter Heinrich von Freyberg (Vriberch) und Walter von Stadion (Stadgun) dem Kloster Heggbach seinen Hof in Laupheim (villa Lŏbhain), den er von dem Edlen Eberhard v [...]

[681] Konstanz, 1284. Februar 11.
Band VIII., Nr. 3313, Seite 434-437
Die Äbte von Salem und Oberzell, der Propst von Marchtal, der Lektor Bruder Hugo und Bruder Hermann von Schaffhausen, Predigermönche von Konstanz, beurkunden die Schlichtung des Streits zwischen Abt und Konvent von Weißenau und Graf Hugo von Montfort wegen der Kirche in [Ober-]Eschach.

[682] Konstanz, 1284. Februar 11.
Band VIII., Nr. 3314, Seite 437-438
Abt und Konvent von Weißenau, im Streit mit Äbtissin und Konvent von Baindt wegen ihrer an diese verkauften Güter in Sulpach, verzichten mit Zustimmung des Abts von Celle und des Propsts von Marchtal, der Visitatoren ihres Klosters (visitatorum nostri monasterii et habentium potesta [...]

[683] Rottweil, 1284. Februar 12.
Band VIII., Nr. 3315, Seite 438
Der Edle Werner von [Herren-]Zimmern verkauft mit Zustimmung seines Sohns Konrad (C.) und seiner anderen Erben oder Verwandten (seu parentum) an Heinrich und Diepold von Feckenhausen (Vekkenhusen), Bürger von Rottweil, wohnhaft in der Au (Augia), seinen Hof in Trichti [...]

[684] Ohne Ortsangabe, 1284. Februar 13.
Band VIII., Nr. 3316, Seite 438-439
Graf Konrad von Vaihingen verpfändet mit Zustimmung seiner Geschwister Heinrich und Adelheid an die Äbtissin und den Konvent von Rechentshofen seine beiden Dörfer Hohen- und Nieder-Haslach (Haselach superius et inferius) um 35 Pfund Heller mit der Bestimmung, dass das Kloster von den Ei [...]

[685] Ohne Ortsangabe, 1284. Februar 13.
Band VIII., Nr. 3317, Seite 439
Konrad von Gottes Gnaden Graf von Vaihingen schenkt um seines, seines Vaters Konrad und seiner andern Vorfahren Seelenheils willen mit Zustimmung seiner Mutter Agnes, seiner Geschwister Heinrich und Adelheid und seiner übrigen Erben dem Marienkloster in Rechentshofen 200 Morgen Wald, gen. Ha [...]

[686] Haslach, 1284. Ohne Tagesangabe. [nach Februar 13].
Band VIII., Nr. 3318, Seite 439-440
Graf Konrad von Vaihingen bestätigt dem Kloster Rechentshofen den Verkauf eines Waldes.

[687] Ohne Ortsangabe, 1284. Februar 18.
Band VIII., Nr. 3319, Seite 440
Die Brüder Hermann und Burkhard von Graben und Heinrich von Eichen (Aiche) beurkunden, dass der letztere allen Zehnten in Laupheim (villa Lophain), den er von ihnen zu Lehen trug, der Äbtissin Irmengard und dem Konvent von Heggbach um 4 Mark Silber verkauft hat, wozu die Brüder v [...]

[688] Ohne Ortsangabe, 1284. März 1.
Band VIII., Nr. 3320, Seite 441
Die Freien Heinrich Schwendinger von Wiesloch und seine Söhne verpflichten sich, das Kloster Herrenalb in seinen Besitzungen in Derdingen nicht zu belästigen.

[689] Orvieto, 1284. März 6.
Band VIII., Nr. 3321, Seite 441-442
Papst Martin IV. bestätigt dem Kloster Allerheiligen im Schwarzwald die Schenkung eines Hofs in Bildechingen (Biltechingen) durch den Laien Konrad Herter und weiland seine Frau Adelheid von Rottenburg (Rotenbruch).

Datum apud Urbem Veterem, II. nonas Martii, pontificatus nostri anno tertio. – Cum a nobis petitur.

[690] Ohne Ortsangabe, 1284. März 21.
Band VIII., Nr. 3322, Seite 442-443
Bischof Friedrich und Domkapitel von Speyer erlauben dem Edlen Berthold von Neuffen, an Stelle der ihnen lehenbaren Güter in Nürtingen seine Dörfer Lautenbach, Ettmannsweiler und Erkenbrechtsweiler zu Lehen zu machen.

[691] Orvieto, 1284. März 22.
Band VIII., Nr. 3323, Seite 443
Die Erzbischöfe Petrus von Arborea und Reinald von Messina, die Bischöfe Vincenz von Porto, Acerus von Wexioe, Gebhard von Brandenburg, Andreas von Aslo, Torfinnus von Hamar, Ptolemäus von Sarda, Bartolomäus von Gaeta, Bruder Guido von Pavia, Bernhard von Umana, und Heinrich von Sarsina ( [...]

[692] Ohne Ortsangabe, 1284. März 22.
Band VIII., Nr. 3324, Seite 443-445
Heilika, Witwe Ritter Konrads von Dörzbach, verkauft dem Johanniterspital in Mergentheim ihre Eigengüter in Königshofen.

[693] Kirchheim, 1284. März 22.
Band VIII., Nr. 3325, Seite 445
Priorin und Konvent von Kirchheim verkaufen die Güter quondam Eberhardi dicti Amerze in Dettingen (Tetingen) an Ritter Konrad genannt Munich von Dettingen um 27 Pfund Heller.

Siegler: Herzog Hermann von Teck und der Konvent von Kirchheim.

Testes: dominus Cůno [...]

[694] Heiligkreuztal, 1284. März 23.
Band VIII., Nr. 3326, Seite 445
Äbtissin und Konvent von Heiligkreuztal (Hailigencrucestal) verkaufen mit Bewilligung ihrer Visitatoren, des Abts und Konvents von Salem, an Abt und Konvent von Zwiefalten (Zvivůltůn) ihre Besitzungen zu Vainhausen und Hayingen (Vainhusen – Hagigen) um 120 Pfund H [...]

[695] Ulm, 1284. März 25.
Band VIII., Nr. 3327, Seite 446
Johann, der Sohn weiland des Magisters Sibot Strange, beurkundet, dass der Hof in Jungingen, den maigir Appin sun baut, den sein Vater iure proprio et nomine veri et certi predii von Otto Roth dem Jüngeren, Bürger zu Ulm, gekauft hat, durch Schenkung seines Vaters um seines Seelen [...]

[696] Ohne Ortsangabe, 1284. März 27.
Band VIII., Nr. 3328, Seite 446-447
Eberhard von Moosheim verkauft ein Stück Landes an der Blasersmühle bei der Burg Moosheim, Lehen von Truchsess Eberhard von Waldburg, welcher auf das Eigentumsrecht verzichtet, an das Kloster Weingarten.

[697] Orvieto, 1284. März 28.
Band VIII., Nr. 3329, Seite 447
Papst Martin IV. nimmt das Haus der Schwestern von der 3. Regel des hl. Franziskus in Ulm (domus de Ulma per magistram solite gubernari ordinis penitentie beati Francisci) mit seinen Besitzungen in seinen Schutz.

Datum apud Urbem Veterem, V. kalendas Aprilis, pontificatus nostri anno IV. – Sacrosancta Romana ecclesia.

[698] Wechsetsweiler, 1284. April 14.
Band VIII., Nr. 3330, Seite 447-448
Ritter Konrad von Hasenstein (Hasenstain) und sein Sohn Heinrich verkaufen dem Eber. Speker (Spekario) um 121/2 Mark Silber ihren Hof in Wechsetsweiler (Wechselswiler) mit aller Zugehörde unter Zustimmung der Frau Heinrichs, welcher der Hof als Widerlag [...]

[699] Orvieto, 1284. April 17.
Band VIII., Nr. 3331, Seite 448
Papst Martin IV. nimmt das Kloster Heggbach mit allen seinen Besitzungen in seinen Schutz.Datum apud Urbem Veterem, XV. kalendas Maii, pontificatus nostri anno quarto. – Justis petentium desideriis.

[700] Orvieto, 1284. April 17.
Band VIII., Nr. 3332, Seite 448
Papst Martin IV. beauftragt den Bischof von Augsburg, das Kloster Heggbach, das dem römischen Stuhl unmittelbar unterstellt ist, innerhalb der nächsten drei Jahre gegen seine Bedränger auf das Nachdrücklichste zu schützen.

Datum apud Urbem Veterem, XV. kalendas Maii, pontificatus nostri anno quarto. – Pium esse dinoscitur.

[701] Orvieto, 1284. April 17.
Band VIII., Nr. 3333, Seite 448
Papst Martin IV. bestätigt der Äbtissin und dem Konvent von Heggbach alle Privilegien und Freiheiten, die ihrem Kloster von Päpsten, weltlichen Fürsten und andern Christgläubigen verliehen worden sind.

Datum apud Urbem Veterem, XV. kalendas Maii, pontificatus nostri anno quarto. – Cum a nobis petitur.

[702] Orvieto, 1284. April 17.
Band VIII., Nr. 3334, Seite 449
Papst Martin IV. gestattet dem Kloster Heggbach, alle Güter, die seinen Schwestern von freier Abstammung, wenn sie in der Welt geblieben wären, zugefallen sein würden, mit Ausnahme der Lehengüter, in Anspruch zu nehmen und zu behalten.

Datum apud Urbem Veterem, XV. kalendas Maii, pontificatus nostri anno quarto. – Devotionis vestre precibus.

[703] Ohne Ortsangabe, 1284. April 17.
Band VIII., Nr. 3335, Seite 449-450
Abt Hermann und Konvent von Weingarten beurkunden, dass Eberhard Speker ihrem Kloster das Eigentumsrecht eines Hofes in Wechsetsweiler überlassen und denselben aus ihrer Hand als Zinslehen wieder an sich genommen hat.

[704] Heilbronn, 1284. April 18.
Band VIII., Nr. 3336, Seite 450-451
Dieter von Wunnenstein und seine Frau Mechthild schenken dem Kloster Adelberg Güter in Jettenbach.

[705] Horb, 1284. April 23.
Band VIII., Nr. 3337, Seite 451-452
Die Pfalzgrafen Otto und Ludwig von Tübingen schenken dem Kloster Bebenhausen um ihres und ihrer Vorfahren Seelenheils willen die halbe Mühle in Oberwaldach (in opido dicto Oberwaldach), deren andere Hälfte schon ihr Vater Hugo dem Kloster überlassen hat. Die Mühle ist von altersher B [...]

[706] Orvieto, 1284. April 27.
Band VIII., Nr. 3338, Seite 452
Papst Martin IV. verbietet, die Mönche und Laienbrüder sowie die Tiere und sonstigen Güter des Klosters Blaubeuren auf Grund angeblichen Gewohnheitsrechts zu pfänden.

[707] Esslingen, 1284. April 27.
Band VIII., Nr. 3339, Seite 453
Propst und Kapitel von Denkendorf verkaufen an Kloster Sirnau die ihnen von dem Priester von Altenburg und seinem Neffen (nepoti) vermachten bezw. geschenkten 3 Pfund Heller Einkünfte von einem Hof in Liebersbronn um 28 Pfund 10 Schilling Heller.

[708] Ohne Ortsangabe, 1284. Mai 1.
Band VIII., Nr. 3340, Seite 453
Heinrich von Gottes Gnaden Markgraf von Burgau (Burgou) bestätigt um seines Seelenheils willen die letztwillige Verfügung seiner verstorbenen Schwester Sophie von Hellenstein (Sophia soror quondam nostra dicta de Ha{e}lenstein), wodurch diese der Äbtiss [...]

[709] Würzburg, 1284. Mai 7.
Band VIII., Nr. 3341, Seite 453-454
Bischof Berthold von Würzburg beurkundet, dass Wunnehard, Bürger zu Hall, am 9. Okt. 1283 dem Deutschordenshaus zu Mergentheim zwei Häuser zu Hall, einen Hof in Eltershofen, zwei Lehen zu Giselsbach und Einkünfte von dem Salzwerk in Hall geschenkt hat.

[710] Esslingen, 1284. Mai 13.
Band VIII., Nr. 3342, Seite 454-455
Das Ehepaar Volbert und Mechthild von Sirnau verfügt zu Gunsten seiner Kinder beziehungsweise des Klosters Sirnau über seine Habe.

[711] Orvieto, 1284. Mai 15.
Band VIII., Nr. 3343, Seite 455
Papst Martin IV. nimmt das Kloster Herbrechtingen, das dem römischen Stuhl unmittelbar unterworfen ist, mit allen seinen Besitzungen in seinen Schutz.

Datum apud Urbem Veterem, idus Maii, pontificatus nostri anno quarto. Justis petentium desideriis.

[712] Kirchheim, 1284. Mai 18.
Band VIII., Nr. 3344, Seite 456
Der Edle Degenhard von Gundelfingen (Gundolvingen) beurkundet, dass er gemeinsam mit seinem Bruder Siboto zu ihrem und ihrer Vorfahren Seelenheil der Äbtissin und dem Konvent von Kirchheim gewisse Güter beziehungsweise Mannlehen (predia nostra sive bona, que vulgariter manlehen vocan [...]

[713] Lindau, 1284. Mai 23.
Band VIII., Nr. 3345, Seite 456
Ortolf der Jüngere von Hasenweiler verkauft die Hörigen des Klosters Lindau, die er seither von demselben zu Lehen gehabt hat, Mechthild die Witwe Bertholds von Hegĭ und ihre Kinder Mechthild, Hermann, Ulrich und Heinrich, um 3 Pfund Konstanzer Pfennige an das Kloster.

Siegler [...]

[714] Ohne Ortsangabe, 1284. Juni.
Band VIII., Nr. 3346, Seite 457-458
Urkunde über die Verteilung von Besitz in der Markung Derdingen zwischen Kloster Herrenalb und Dietrich von Richen.

[715] Ohne Ortsangabe, 1284. Juni.
Band VIII., Nr. 3347, Seite 458-459
Die Brüder Konrad und Ulrich Trescher bestätigen die Erwerbung des Vogtrechts und der sonstigen Rechte ihrer Familie auf Gütern des Klosters Herrenalb in der Nußbaumer Markung durch dieses Kloster und bestimmen die Rechte desselben und seiner beiden Hofmeier.

[716] Dillingen, 1284. Juni 1.
Band VIII., Nr. 3348, Seite 459
Bischof Hartmann von Augsburg eignet den Zehnten in Bernau (Bernowe), den Albert von Bernau und Ritter Diepold Güss von Stronburch von ihm zu Lehen gehabt haben und Albert jetzt an Kloster Herbrechtingen verkauft hat, nach vorausgegangener Resignation diesem Kloster.

Siegler: Der Aussteller.

Datum Dylingen, anno domini MCCLXXXIIII., kalendas Junii.

[717] Ohne Ortsangabe, 1284. Juni 7.
Band VIII., Nr. 3349, Seite 460
Priorin und Konvent von Sirnau bitten den Offizial von Konstanz um Zurücknahme eines gegen sie ergangenen Kontumazialurteils in ihrer Streitsache gegen den Esslinger Bürger Cretzer.

[718] Esslingen, 1284. Juni 8.
Band VIII., Nr. 3350, Seite 460
Graf Albert von Hohenberg verkauft mit Zustimmung Bischof Rudolfs von Konstanz an Abt und Konvent von Bebenhausen die Laienzehnten in Sülchen (Sulchen) um 100 Mark Silber Esslinger Gewichts.

Siegler: Der Aussteller und seine consanguinei die Pfalzgrafen Gottfried und Rudolf [...]

[719] Lindau, 1284. Juni 9.
Band VIII., Nr. 3351, Seite 460-461
Äbtissin Sigena von Lindau verleiht mit Zustimmung ihres Konvents oder Kapitels die Klosterhörigen Mechthild die Witwe Bertholds von Hegĭ und ihre Kinder Mechthild, Hermann, Ulrich und Heinrich, die seither Ortolf der Jüngere von Hasenweiler von ihrem Kloster zu Lehen gehabt und jetz [...]

[720] Orvieto, 1284. Juni 9.
Band VIII., Nr. 3352, Seite 461
Papst Martin IV. gebietet dem Bischof von Basel, alle dem Kloster Söflingen durch Verleihungen irgend welcher Art entfremdeten Güter ohne Rücksicht auf die darüber abgeschlossenen Verträge oder auf Bestätigungen von Päpsten an das Kloster zurückzuziehen.

Datum apud Urbem Veterem, quinto idus Junii, pontificatus nostri anno quarto. Ad audientiam nostram.

[721] Heidelberg, 1284. Juni 10.
Band VIII., Nr. 3353, Seite 461
Ludwig Pfalzgraf am Rhein und Herzog von Bayern gibt seine Zustimmung zu dem Tausch, durch den sein Getreuer Berthold von Neuffen der Speyrer Kirche seine Dörfer Lu{e}tenbach, Herzemanneswilær und Erggenboltswilær an Stelle der von ihm als Afterlehen b [...]

[722] Kirchberg, 1284. Juni 14.
Band VIII., Nr. 3354, Seite 462
Graf Albert von Hohenberg vollzieht als Erbe des Freien von Waldeck eine Stiftung von dessen Witwe an das Kloster Kirchberg, unter Vorbehalt der lebenslänglichen Nutznießung für die Stifterin.

[723] Ohne Ortsangabe, 1284. Juni 21.
Band VIII., Nr. 3355, Seite 462-463
Abt Sigfried und Konvent von Maulbronn geben dem Emehard von Nordheim (Northein) und seinen Erben ihren Weinberg auf dem Berg Buechse als Erblehen, mit der Bestimmung, dass der Weinberg bei nachlässigem Bau alsbald an das Kloster zurückfällt. Die Belehnten haben alljährlich den [...]

[724] Basel, 1284. Juni 30.
Band VIII., Nr. 3356, Seite 463
Bischof Rudolf (R.) von Konstanz bestätigt die Schenkung der sämtlichen Laienzehnten in Sülchen (Su{i}lchen) durch Graf Albert von Hohenberg an Kloster Bebenhausen.

Siegler: Der Aussteller.

Datum Basilee, anno domini MCCLXXXIIII., II. kalendas Julii, indictione XII.

[725] Pforzheim, 1284. Juni 30.
Band VIII., Nr. 3357, Seite 463
Der Edle Werner von Roßwag (Rossewach) und seine Gemahlin, eine Edle von Sternenfels (nobilis dicta de Sterrenvelse) verzichten auf jeden Anspruch und alles Recht an die beweglichen und unbeweglichen Güter in Aurich, die ihr Eigenmann Albert von Aurich (dictus de Urach) den [...]

[726] Ohne Ortsangabe, 1284. Juli 10.
Band VIII., Nr. 3358, Seite 463-464
Walter von Stein und seine Ehefrau Agnes verkaufen mit Zustimmung des Grafen Ludwig von Oettingen dem Kloster Zimmern Güter in Sechtenhausen.

[727] Königsegg, 1284. Juli 17.
Band VIII., Nr. 3359, Seite 464
Ulrich von Königsegg (Kunegesegge) und sein Bruder Berthold übertragen dem Kloster Baindt das Eigentumsrecht der Güter in Luditsweiler (Liutharteswiler), die ehemals Herr Ulschalk von Winterstetten und nach ihm Angulus von Waldsee zu Lehen getragen hat.

Siegler: Di [...]

[728] Basel, [1284]. Juli 21.
Band VIII., Nr. 3360, Seite 465
Magister Heinrich von Klingenberg, Protonotar des kaiserlichen Hofs und Kirchrektor von Berg, verspricht, das Kloster Weingarten in seinen Rechten und löblichen Gewohnheiten in Betreff der Leute und Zehnten der Kirche in Berg weder selbst noch durch seinen Prokurator irgendwie zu beeinträchtige [...]

[729] Göppingen, 1284. Juli 28.
Band VIII., Nr. 3361, Seite 465
Die Brüder Eberhard, Domherr zu Konstanz, und Ludwig von Staufeneck bekennen, in ihrem Streit mit Kloster Adelberg wegen der Güter in Oberwälden (in superiori villa Wældĭ) und Wangen sowie wegen des Zehnten in Altbach (decima oppidi Alpach sita in parrochia ecclesie in Celle) [...]

[730] Esslingen, 1284. August 15.
Band VIII., Nr. 3362, Seite 466
König Rudolf beurkundet die Erledigung der Klage des Klosters Steinheim wegen der Anfechtung des Patronatrechts in Uffkirch durch Graf Eberhard von Württemberg.

[731] Ohne Ortsangabe, 1284. August 18.
Band VIII., Nr. 3363, Seite 467
Der Edle Gottfried von Brauneck verkauft gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth und mit Zustimmung seines Sohnes Andreas der Äbtissin Agnes und dem Konvent von Frauental seine Güter im Dorfe Sechselbach (Sehselbach) um 150 Pfund Heller und stellt als Bürgen Kraft von Reinsbronn (Reynol [...]

[732] Esslingen, 1284. August 18.
Band VIII., Nr. 3364, Seite 467-468
Die Grafen von Helfenstein Ulrich der Ältere und sein Sohn Ulrich der Jüngere beurkunden den durch Burggraf Friedrich den Ältern von Nürnberg, Herzog Konrad von Teck (Tegge), Graf Ludwig von Oettingen und Otto am Stege, Bürger von Ulm, als Schiedsrichter zu stande gebrachten Vergleich [...]

[733] Esslingen, 1284. August 19.
Band VIII., Nr. 3365, Seite 468
König Rudolf bestätigt die in seiner Gegenwart erfolgte gütliche Beilegung des Streits zwischen dem Deutschen Haus in Ulm und den beiden Grafen Ulrich von Helfenstein, Vater und Sohn, über das Patronatrecht der Kirche in Asch.

[734] Konstanz, 1284. August 20.
Band VIII., Nr. 3366, Seite 468-469
[...]

[735] Esslingen, 1284. August 21.
Band VIII., Nr. 3367, Seite 469-470
König Rudolf gestattet, dass die Enkel weiland Eberhards von Stöffeln, beiderlei Geschlechts, diesem in dem Besitz des von ihm dem Reich lehenbar gemachten Dorfs Sielmingen nachfolgen.

[736] Göppingen, 1284. August 23.
Band VIII., Nr. 3368, Seite 470
Eberhard von Staufeneck, Domherr zu Konstanz, und sein Bruder Ludwig bestätigen dem Kloster Adelberg den Empfang von 113 Pfund Heller als Kaufpreis für die sämtlichen Einkünfte der Kirche in [Ober-]Wälden (Wældiu).

Siegler: Die Aussteller.

Datum Geppingen, anno domini MCCLXXXIIII., in vigilia Bartholomei, indictione XII.

[737] Heilbronn, 1284. August 26.
Band VIII., Nr. 3369, Seite 470
König Rudolf bestätigt dem Kloster Frauental die Schenkung von Gütern in der villa Lare durch den Edlen Gotfried von Brauneck, der damit vom Reich belehnt war, und eignet dieselben dem Kloster, nachdem Gotfried zum Ersatz dem Reich seine Güter in Rimbach zu Lehen gemacht hat.

S [...]

[738] Heilbronn, 1284. August 27.
Band VIII., Nr. 3370, Seite 470-471
König Rudolf verleiht dem Ort Heiningen Freiburger Recht und einen Wochenmarkt.

[739] Mendlishausen, 1284. August 27.
Band VIII., Nr. 3371, Seite 471
Bischof Rudolf von Konstanz beurkundet den um 19 Mark Silber geschehenen Verkauf eines seiner Kirche lehnbaren Hofs in Bettenweiler durch Hermann Vinke an Kloster Salem und überträgt diesem nach vorausgegangener Resignation des Lehens den Hof gegen einen jährlich auf Galli verfallenden [...]

[740] Heilbronn, 1284. August 30.
Band VIII., Nr. 3372, Seite 472
König Rudolf befiehlt der Stadt Esslingen, das Kloster Sirnau im Besitz der Einödmühle am Neckar zu schützen.

[741] Esslingen, 1284. September 3.
Band VIII., Nr. 3373, Seite 472-474
Der Edle Berthold von Neuffen verkauft an Kloster Salem seinen gesamten Besitz in Nürtingen.

[742] Esslingen, 1284. September 3.
Band VIII., Nr. 3374, Seite 475-476
Der Edle Berthold von Neuffen stellt dem Kloster Salem Bürgen für die Gewährleistung des Verkaufs der Güter in Nürtingen.

[743] Hirsau, 1284. September 11.
Band VIII., Nr. 3375, Seite 476-477
Abt Volland und Konvent von Hirsau verkaufen um ihrer Schulden willen (cum nos nostrumque monasterium gravibus essemus oppressi honeribus debitorum – – non solum usuris immoderatis aput Judeos accrescentibus verum etiam obsidibus in nostrum periculum positis ac in obstagium ponendis [...]

[744] Ohne Ortsangabe, 1284. September 17.
Band VIII., Nr. 3376, Seite 477
Propst Marquard und Konvent von Langnau (Langenŏwe), Benediktinerordens, Konstanzer Diözese, überlassen dem Kloster Weingarten (titulo monasterii de Wingarten) den Hof Zaneshube in Krumbach (curiam in Crummach dictam Zaneshůbe), den sie von Seiten Alberts von Liebenau [...]

[745] Isny, 1284. September 28.
Band VIII., Nr. 3377, Seite 477-479
Abt Berthold und Konvent von Isny bitten um Beiträge für den Wiederaufbau ihres Klosters und der Pfarrkirche in Isny unter Verheißung reicher Ablässe und der Gemeinschaft der guten Werke ihres Ordens und Klosters.

[746] Geislingen, 1284. Oktober 9.
Band VIII., Nr. 3378, Seite 479
Graf Ulrich von Helfenstein freit mit Zustimmung seines Sohns das Haus des Klosters Kaisheim [in Geislingen] von allen Abgaben.

[747] Esslingen, 1284. Oktober 10.
Band VIII., Nr. 3379, Seite 480-481
Abt Heinrich und Konvent von St. Blasien beurkunden die zwischen ihnen und dem Ritter Walter Scharre von Hausen getroffene Vereinbarung über den Ersatz des von diesem ihnen durch einen Bau auf ihren Gütern bei [Scharn-]Hausen zugefügten Schadens.

[748] Ohne Ortsangabe, 1284. Oktober 15.
Band VIII., Nr. 3380, Seite 481-482
Ritter Heinrich Stamler (dictus Stameler) verkauft, um sich vor schwerem Schaden zu bewahren, dem Abt und Konvent von Weingarten alle ihm und seinen Kindern gehörigen Besitzungen zu Ringgenweiler (Ringenwiler) mit aller Zugehörde um 17 Mark Silber Ravensburger Gewichts, überträg [...]

[749] Ohne Ortsangabe, 1284. Oktober 16.
Band VIII., Nr. 3381, Seite 482
Dekan und Kapitel des Stifts Wimpfen beurkunden, dass vor ihnen Alt-Schultheiß Dietmar von Großgartach (Gartach maiori) seinen Weinberg daselbst, von dem ihrer Kirche 3 Pfund Heller jährlichen Zinses gehen, an die Witwe Mechthild Beierin, Bürgerin in Wimpfen, verkauft, und dass diese s [...]

[750] Ohne Ortsangabe, 1284. Oktober 22.
Band VIII., Nr. 3382, Seite 482-483
Das Kloster Hirsau verkauft Heinrich dem Maier von Eckenweiler seinen Besitz an diesem Ort.

[751] Zwiefalten, 1284. Oktober 23.
Band VIII., Nr. 3383, Seite 483
Bischof Rudolf von Konstanz bestätigt dem Kloster Zwiefalten die Erwerbung von Zehnten in Wilsingen.

[752] Vor Waldeck, 1284. Oktober 26.
Band VIII., Nr. 3384, Seite 483-484
König Rudolf erhebt Sulz zur Stadt und verleiht ihm die Freiheiten von Freiburg und das Recht eines Wochenmarktes.

[753] Wolfegg, 1284. November 4.
Band VIII., Nr. 3385, Seite 484-485
Schenk Hermann von Schmalegg schenkt dem Kloster Weingarten sein Eigentumsrecht an einer Hörigen.

[754] Heidelsheim, 1284. November 13.
Band VIII., Nr. 3386, Seite 485
König Rudolf verpfändet dem Diepold von Bernhausen die Vogtei des Klosters Denkendorf.

[755] Baindt, 1284. November 24.
Band VIII., Nr. 3387, Seite 485-486
Die Brüder Heinrich, Diepold und Ulrich von Schachen (nominati von dem Scahen) verkaufen mit Zustimmung ihrer Schwestern dem Kloster Baindt ihre Wiese, die Oberhovar heißt, um 8 Pfund und 10 Schilling Konstanzer Münze und schenken das Eigentumsrecht daran auf den Marienaltar im K [...]

[756] Ohne Ortsangabe, 1284. November 29.
Band VIII., Nr. 3388, Seite 486
Der Edle Hiltebold von Wehrstein verkauft mit Zustimmung seiner Erben an Abt und Konvent von Bebenhausen alle seine Güter in Ittingshausen (Ůttingeshusen) um 20 Pfund Heller und stellt als Bürgen Graf Friedrich den Jüngeern von Zollern.

Siegler: Graf Friedrich der Jüngere vo [...]

[757] Ohne Ortsangabe, 1284. Dezember.
Band VIII., Nr. 3389, Seite 486-487
Gräfin Hedwig von Grüningen und ihre Söhne Konrad und Eberhard verkaufen an Kloster Heiligkreuztal ihren Eigenmann Burkhard Bengel.

[758] Ohne Ortsangabe, 1284. Dezember 6.
Band VIII., Nr. 3390, Seite 487
Migia die Witwe des von Mendelbeuren (Mendelburre) verkauft um ihrer Schulden willen gemeinsam mit allen ihren Söhnen dem Abt und Konvent von Weingarten ihre Wiese in Scheer (apud Scherram) und 1 Jauchert Ackers im Altdorfer Feld (in campo Altorfensi iuxta agrum . . .) [...]

[759] Ohne Ortsangabe, 1284. Dezember 6.
Band VIII., Nr. 3391, Seite 487
Heinrich Wazo von Waldburg (dictus Wazo de Walpurc) verkauft um seiner schweren Schuldenlast willen mit Zustimmung seines Bruders, des Ritters Friedrich (Fr.), dem Abt und Konvent von Weingarten sein Gut Bommen bei Waldburg (bonum dictum ad Bomen apud Walpurc) um 19 Pfund 6 S [...]

[760] Weingarten, 1284. Dezember 6.
Band VIII., Nr. 3392, Seite 488
Abt Hermann und Konvent von Weingarten bestimmen, dass das von Heinrich Wazo gekaufte Gut Bommen dem Küstereiamt ihres Klosters gehören, zunächst aber die Hälfte der jährlichen Einkünfte davon dem Bruder Ulrich Zabeler (dicto Zabelær) und seiner Tochter, der Laienschwester Adelheid, [...]

[761] Ohne Ortsangabe, 1284. Dezember 11.
Band VIII., Nr. 3393, Seite 488
Erzbischof Johann von Kappadozien (Capadocie Armenie maioris) verleiht mit Zustimmung des Diözesanbischofs allen Christgläubigen, die zur Wiederherstellung der baufälligen St. Lucienkapelle in Weikersheim und zur Wiedereinrichtung des Gottesdienstes daselbst (cum – capella sanc [...]

[762] Kirchheim, 1284. Dezember 12.
Band VIII., Nr. 3394, Seite 489
Priorin und Konvent von Kirchheim beurkunden, dass sie ihr Haus bei der Marienkirche in Kirchheim und den Garten dabei an Konrad genannt Gratstain und seine Erben gegen 7 Schilling Heller Zins auf Georgii vermietet haben (locavimus perpetuo tenenda et iugiter possidenda), und versch [...]

[763] Ohne Ortsangabe, 1284. Dezember 13.
Band VIII., Nr. 3395, Seite 489
Graf Gotfried von Böblingen erklärt seine Zustimmung zu dem Verkauf von Gütern in Ostelsheim (Ostolfsheim) an die Johanniter in Dätzingen (Thedechingen) auf Bitten des Verkäufers, seines Getreuen, des Ritters Heinrich Soler.

Siegler: Der Aussteller.

Testes: Alber[t [...]

[764] Ohne Ortsangabe, 1284. Dezember 13.
Band VIII., Nr. 3396, Seite 489-490
Der Edle Rupert von Dürn macht dem Bischof Berthold von Würzburg seinen Ort Weißbach (villam Wiczbach) zu Lehen an Stelle des Zehnten in Niedernhall, den er gemeinsam mit seiner Frau Mechthild an Kloster Schöntal verkauft hat.

Siegler: Der Aussteller.

Datum et actum in die beate Lucie virginis, anno domini millesimo CCLXXX quarto.

[765] Würzburg, 1284. Dezember 13.
Band VIII., Nr. 3397, Seite 490
Bischof Berthold von Würzburg eignet den Zehnten zu Niedernhall (decimam in inferiori Hallis sitam), den seither der Edle Rupert von Dürn von ihm zu Lehen innegehabt hat, auf dessen Bitten dem Abt und Konvent von Schöntal und verzichtet für sich und seine Nachfolger auf alle Ansprüche [...]

[766] Ohne Ortsangabe, 1284. Dezember 21.
Band VIII., Nr. 3398, Seite 490
Gisela, die Tochter des Ritters Albert von Niefern, verzichtet (annos habens discretionis compos mei et meorum) auf alles Recht an die Zehnten (in decimationibus salica sive vorzehende) und andere Zugehörde der Kirche in Merklingen, das sie von ihrer Mutter, einer von Liebenzell, h [...]

[767] Ohne Ortsangabe, 1284. Dezember 21.
Band VIII., Nr. 3399, Seite 491
Ritter Sigfried von Rossriet verkauft gemeinsam mit seiner Frau dem Abt H. und Konvent von Schöntal seinen Hof in Weigental (Wigenthall), von dem jährlich 6 Malter Roggen (siliginis), 3 Malter Spelt, 2 Malter Haber gegeben werden, und in Unterkessach einen Hof, der 4 [...]

[768] Sirnau, 1284. Dezember 22.
Band VIII., Nr. 3400, Seite 491
Kloster Sirnau verkauft der Willibirg, Frau des Scorler von Bettlingen, und ihrem Sohn Friedrich ein Leibgeding von Gütern in Liebersbronn.

[769] Ohne Ortsangabe, 1284. Dezember 23.
Band VIII., Nr. 3401, Seite 491-492
Ulrich von Gottes Gnaden Graf von Helfenstein beurkundet, dass Ritter Rudolf von Nellingen um Gottes und um seines Seelenheils willen dem Abt Trutwin und dem Konvent von Kaisheim mit Zustimmung seiner Frau Utecha und seiner Söhne Rudolf, Diepold, Hermann und Ulrich sowie aller seiner ande [...]
Band IX.
Band X.
Band XI.
Band XII.


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